Velo-Club Riehen

Nico Selnati gewinnt Amateur Kriterium 2015

Nico Selnati vom Team Gadola Wetzikon gewinnt das Amateur-Kriterium 2015 mit einer Runde Vorsprung auf seinen Teamkollegen Lukas Rüegg und Christian Eminger (Sieger 2004 und 2006).

Rangliste Amateur Kriterium 2015

Désirée Ehrler gewinnt Damen Kriterium 2015

Nach 2012 gewinnt Désirée Ehrler vom VMC Cham Hagendorn zum zweiten Mal das Damen Kriterium Riehen. Sie siegt vor Martina Weiss (BH-Cycling-Team / RV Helvetia Sulz) und Caroline Baur (RMV Elgg).

Rangliste Damen Kriterium 2015

Alex Vogel gewinnt U17 Kriterium 2015

Alex Vogel vom Biketeam Aadorf gewinnt das U17 Kriterium 2015 vor seinem Teamkollegen Jan Nadlinger und mit einer Runde Rückstand Mauro Schmid.

Rangliste U17 Kriterium 2015

Julian Staub gewinnt Fun Kriterium 2015

Nach 2014 gewinnt Julian Staub zum zweiten Mal in Folge das Fun Kriterium. Er siegt vor Milovan Stanic (GIANT Gellert-Veloteam, Gewinner 2013) und mit einer Runde Rückstand Oliver Rinner (Biognosys Racing Team).

Rangliste Fun Kriterium 2015

Vereinsbekleidung: Aktion «Alles muss raus»

Alles muss raus: Die Lagerräumung unseres Clubmaterials hat begonnen! Nutze die Chance und decke dich schon jetzt mit Material für die Wintersaison ein: Aktion «Alles muss raus».

Bergzeitfahren Rührberg 13.08.15

Von Lucius Humm

Nachdem die beiden letzten Rennen aufgrund von Nässe und Hitze ausgefallen lassen werden mussten, fand am Donnerstag, 15. August der dritte Lauf der MTB Clubmeisterschaft statt. Wie im Jahr davor ging es vom Start beim Hagenbacher Hof gute zwei Kilometer und 160 Höhenmeter hinauf zum Ziel beim Modellflugplatz auf dem Rührberg.

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte (ohne Gewähr) wurde bei einem Clubrennen mit zwei Computern die Zeit gemessen. Ich am Start — Marco oben im Ziel. Kurz vor dem Start wurde es dunkler und dunkler, von Westen zogen die ersten Regenwolken auf und bald darauf fielen die ersten Tropfen. Als die Teilnehmer etwas nach 19:30 Uhr beim Hagenbacher Hof eintrafen, musste daher unverzüglich gestartet werden. Nach telefonischer Absprache mit Marco im Ziel war die Zeitnahme bereit, der Countdown wurde auf 30 Sekunden gestellt und gestartet.

Als erstes startete Mauro Bisonni, im Ein-Minuten-Takt gefolgt von den mit längerer Wartezeit stetig nässer werdenden Konkurrenten Rafa Dias, Jonas Fast, Andreas Zeller, Kai Amrein, Sven Schulzke und Daniel Landmann.

Zuerst im Ziel war Andreas mit einer guten Zeit von 10:50. Als Zweiter gestartet und als Zweiter angekommen ist Rafa (13:47) — dicht gefolgt von Kai, der seine letztjährige Zeit um 14 Sekunden verbessern konnte. Danach fuhr Sven (aktueller Leader im Gesamtklassement) mit 10:13 über die Ziellinie, gefolgt von Jonas (13:26), Daniel mit der Streckenbestzeit von 9:52 und anschliessend Mauro mit 17:06.

Zurück in Riehen genossen wir beim anschliessenden Grillieren in Patrick's Garten das gemütliche Beisammensein mit feiner Grillade und grossartigem Salat- und Kuchenbuffet. Danke Patrick!

daniel-streckenrekord
Daniel Landmann bei der Zieleinfahrt zum Streckenrekord mit leichter, wetterbedingter Unschärfe 😎

Rangliste Bergzeitfahren Rührberg, 13.08.2015

Rang Name Handicap Zeit n. Handicap Punkte
1 Sven Schulzke 00:00:30 00:10:13 00:09:43 20
2 Daniel Landmann 00:00:00 00:09:52 00:09:52 15
3 Kai Amrein 00:00:30 00:10:52 00:10:22 10
4 Andreas Zeller 00:00:15 00:10:50 00:10:35 5
5 Jonas Fast 00:00:30 00:13:26 00:12:56 4
6 Rafa Dias 00:00:00 00:13:47 00:13:47 3
7 Mauro Bisonni 00:00:45 00:17:06 00:16:21 2

Aktuelles Gesamtklassement

Emmental Rundfahrt 25.07.2015

Von Kurt Kaiser

Warum denn in die Ferne schweifen? Ja, die Frage ist sicher berechtigt. Doch, die Fahrt im und um das Emmental begeistert schlicht weg. Dies nicht nur Fahrer vom VCR. Nein, aus der ganzen Schweiz kommen Velorennfahrer und Biker, um diese wunderbare Gegend zu erfahren und zu erleben. Wer nicht nur Augen auf den Strassenbelag oder das Hinterrad des Vordermannes hat, kann sich an vielen wunderbaren Ausblicken verschiedenster Art ergötzen. Schöne alte Bauernhöfe, mit einer Blumenpracht geschmückt, die entzücken. Gepflegte Blumen und Gemüsegärtchen, alte sehenswerte Heimetli, die Landschaft, verkehrsarme Nebensträsschen. Was will man noch mehr.

Nach den sehr heissen Tagen konnte die Rundfahrt bei idealer Temperatur gefahren werden, um die 20 Grad. Der Ausläufer des Sturmtiefes ‚Zeljko‘ fegte die drohenden Gewitterwolken Richtung Ostschweiz und machte sich allerdings durch einen böigen starken Wind unangenehm bemerkbar. Einziger Wermutstropfen, die grossen Berge wie Eiger, Mönch und Jungfrau liessen sich nicht blicken. Sie waren noch in Wolken gehüllt.

Am Startort in Koppigen fanden sich um 8 Uhr einige VCR- und Gastfahrer ein. Nebst Urs, Peter, Kurt, Mike auch Tobias und Gianni (Teilnehmer der VCR-Ferienwoche), Volker und Sabine. Die ersten Kilometer wurden in gemütlicher Fahrt abgespult. Man hatte sich ja einiges zu erzählen. In Wynigen verabschiedeten sich Peter, Tobias, Gianni und Sabine. Sie wollten die lange Strecke von 150 Km fahren (Haupthindernisse Fritzenfluh und Schallenberg, total 20000 Hm). Die Restlichen der Truppe begnügten sich mit der 120 Km Strecke und 1500 Höhenmeter). Eine immer noch recht fordernde Strecke, je nach gefahrenem Tempo. Ab und an wurde die Grenze des Ertragbaren erreicht, dies die Meinung des ‚Alten‘. Vorbildlich blieb die Gruppe zusammen und man orientierte sich auch nach hinten. Volker opferte sich uneigennützig, um dem ‚Leidenden‘ mit seinem breiten Rücken Windschatten zu geben und den Anschluss zur Gruppe zu halten.

Die Stopps an den Verpflegungsorten waren sehr willkommen, gut organisiert und mit ausreichender Verpflegung und Getränke versehen. Die Eindrücke der Fahrt liessen sich kommentieren und kurze Gespräche und Sprüche mit anderen Teilnehmer austauschen.

Verbesserungsfähig wäre sicherlich das taktische Fahrverhalten im böigen Seitenwind, so die Meinung des ‚Alten‘. Mit einer Gruppe von 4 Mann sollte das Staffelfahren möglich sein, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu behindern, insbesondere auf den verkehrsarmen Nebenstrassen. Mit dem vorhandenen Platz zum rechten Strassenrand wurde es ab und zu recht eng.

Die 150Km-Gruppe kam auch gut über die Runde. Gegen Schluss der Fahrt machte der böige Seitenwind recht Mühe, die Gruppe zusammen zu halten. Oder wurden die Anforderungen, bei den herrschenden Verhältnissen, etwas unterschätzt? Begeistert über die schöne Fahrt waren sie alle mal.

Einmal mehr war diese Emmental-Rundfahrt ein Erlebnis. Die Landschaft, Die Bauernhöfe, die Blumen wahrlich eine Augenweide.

bild
Bild: RV Ersigen

Rennbericht Argovia Cup Langendorf 18.07.2015

Von Daniel Landmann

Nach zwei Enduro Rennen im April und Mai, die im Rahmen der französischen Cannondale Enduro Tour ausgetragen wurden, war es nun wieder einmal höchste Zeit ein Cross Country Rennen auf heimischen Boden zu fahren. In der Vorbereitung mischten sich jedoch auch der ein oder andere Zweifel unter die Zuversicht und Vorfreude. Es war für mich nun doch ein gutes Jahr seit der letzten Veranstaltung dieser Art vergangen. Egal; Velofahren verlernt man ja nicht.

So startete ich also am vergangen Samstag am Argovia Cup in im solothurnischen Langendorf. Die Strecke war durchaus attraktiv und mit gewissem technischen Anspruch versehen, wurden dort doch am nachfolgenden Sonntag die XC Schweizermeisterschaften ausgetragen. Nach der Streckenbesichtigung reihte ich mich am hintersten Ende des 34 Mann zählenden Feldes ein.

Nach dem Start ging es auf eine erste kurze Schlaufe bei der sich auf der Start/Ziel Geraden bereits ein übler Sturz ereignete. Ich war glücklicherweise nicht darin involviert und den betroffenen Mitstreitern ist dabei nichts Ernstes passiert, so wurde das Rennen unbeirrt fortgesetzt. Die Strecke schlängelte sich durch den Wald und über Wurzeln jeglicher Couleur mal an einem Bach und mal an Waldwegen entlang. Kleine, grosse, Längs-, Quer- und Diagonalwurzeln, alle waren sie in Hülle und Fülle vorhanden. Durch den vormittäglichen Regen war die Strecke dann doch recht knifflig. Sowohl in der Abfahrten als auch in den Anstiegen wurde einiges an Fahrkönnen verlangt, um den Parcours schnell zu umrunden.

Das Fahren machte riesigen Spass und so konnte ich wider Erwarten Fahrer um Fahrer kassieren und mich vorarbeiten. Auch in den künstlich angelegten Hindernispassagen (quergelegte Baumstämme) konnte ich Zeit auf Mitstreiter gut machen, die eine „chicken line“ wählten. Der freudige Vortrieb wurde von einem sich in der 4. von 5 Rennrunden ankündigenden Wadenkrampf jäh gebremst. Die Erwartungen an das eigene Rennen wurden sofort von „Mittelfeld“ auf „bloss nicht überrunden lassen“ zurückgestuft. Zu Unrecht, der Krampf verschwand und ich konnte auch die letzte Runde zügig zurücklegen. Nach 1:22:12 kam ich als guter 10. überrascht aber nicht minder erfreut ins Ziel.

Ich bin mit dem Resultat sehr zufrieden und werde dieses Jahr sicherlich noch das eine oder andere XC Rennen in der Region unter die Räder nehmen.

daniel-landmann-argovia-cup-langendorf
Bild: Melid Bildlik

Gentlemenausfahrt 18.07.2015

Von Urs Zwahlen

Nachdem wiederum hohe Temperaturen vorhergesagt worden sind, beschliessen wir, den Start auf 09.00 Uhr vorzuverlegen. Wie schon fast üblich, ändert sich jedoch das Wetter auf den Samstag. Dunkle Wolken hängen am Himmel, weshalb die diversen Wetterapps eifrig konsultiert werden. Nach kurzer Rücksprache mit Kurt, dessen Meldedienst als einziger Regen just auf 09.00 Uhr vorhersagt, bleiben wir beim Startzeitpunkt 09.00 Uhr. Mit Martin, Mike, René G., Kurt und Urs schauen fünf Fahrer sorgenvoll zum Himmel - aus dem es pünktlich zu tropfen beginnt. So wird kurzerhand beschlossen, die Fahrt auf 13.00 Uhr zu verschieben. Der Himmel lockert sich um diese Zeit tatsächlich auf und die Strassen sind grösstenteils wieder trocken. Leider kann Mike nachmittags nicht mehr teilnehmen.

Aufgrund der vermutlich nach wie vor nassen Waldpartien, ändern wir unsere Pläne und fahren über Grenzach, Herten, Minseln, Adelhausen und Maulburg nach Wieslet. Dort entschliessen wir uns über Tegernau nach Sallneck hochzufahren, was insbesondere Kurt und René sehr erfreut. Schlussendlich problemlos erreichen alle den Kulminationspunkt, von wo es locker hinüber nach Endenburg geht. Die Wetterverhältnisse sind mittlerweile ausgezeichnet, entsprechend macht die Abfahrt nach Kandern Spass. Beim Italiener lädt uns René zum Getränk ein - vielen Dank. In zügiger Fahrt rollen wir danach über Hammerstein, Wollbach und Binzen zurück nach Riehen, wo wir, statt einer kürzeren Tour, mit 76 km fast die ursprünglich für heute geplante Distanz erreichen.

Gentlemenausfahrt 11.07.2015 – Und er kann es doch!

Von Kurt Kaiser

Die angebrochene Ferienzeit hilft nicht, die Beteiligung an den Ausfahrten zu erhöhen. In Anbetracht der angesagten 32 Grad Wärme, wurde der Treff auf 09 Uhr festgelegt. Eine weise Entscheidung.

René, Martin und Kurt nehmen die Fahrt Richtung Laufental unter die Räder. Flott geht es der Birs entlang, meist unter dem Tempodiktat von Martin. In Zwingen biegen wir links ab, Richtung Büsserach. Der Anstieg hinauf nach Fehren, angenehm zu fahren. Kurt wollte eigentlich bald mal links hinunter ins Birstal, um die Anstrengung, auf Grund von Einnahme von Antibiotika, in Grenzen zu halten. Viel braucht es nicht, ihn umzustimmen und die Fahrt über Bretzwil nach Seewen mit zu machen. Zu schön ist das Wetter und die zu durchfahrende Gegend. In Duggingen ein kurzer Halt, um eine Erfrischung zu genehmigen. Wir werden im Restaurant sehr aufmerksam und zuvorkommend bedient. In Angenstein fährt Kurt dann definitiv nach links und hinauf nach Pfeffingen, weil René und Martin den Weg zurück nach Riehen nehmen. Für alle schliesst sich somit der Kreis.

Das bemerkenswerte an dieser Tour war nicht die Wärme. Die war ja angekündigt. Vielmehr war es die Tatsache, dass Martin, ohne Temposteigerung, die Ablösungen fuhr! Und er kann es doch! Bravo Martin.

Rundstreckenrennen Waidhof 07.07.2015

Von Balazs Petrusch

Zum vierten Lauf der Clubmeisterschaft 2015 waren insgesamt sechs Fahrer beim Treffpunkt auf dem Waidhof zusammengekommen um bei schwülen, ja fast tropischen Wetterbedingungen die zwei Runden rund um den Waidhof zu absolvieren.

Die Riehener Farben wurden durch Siggi Schörlin, Ralf Ziser, Ben Klenk und Balazs Petrusch vertreten, ausserdem durften wir zwei neue in der Region aber keineswegs unbekannte Rennfahrer, Thorsten Fingerlin vom RSV Rheinfelden und Michael Hensel vom RSC Donaueschingen begrüssen. Schon kurz nach dem Start wurde auf Renntempo geschaltet und auf dem anspruchsvollen, welligen Kurs auch durchs ganze Rennen gehalten. Diesem Tempo mussten zuerst Thorsten und kurz vor Ende der ersten Runde auch Ralf Tribut zollen, wobei hier fairerweise erwähnt werden muss, dass aufgrund von Sturzpech beide an ihrem Formaufbau sind.

In der zweiten Runde machte vermehrt Michael vorne das Tempo und so den drei in der Gruppe noch verbliebenen VC Riehenern, Siggi, Ben und Balazs das Leben schwer. Er zog die Gruppe noch bis zur Zielrampe nach Waidhof ehe er dort links ausscherte um so die Entscheidung der Gruppe zu überlassen. Hier attackierte Balazs — obwohl er nach eigener Aussage nichts mehr in den Beinen übrig hatte — und konnte schnell eine Lücke zu den anderen reissen. Siggi versuchte zwar noch hinterher zu fahren, doch wie er später sagte wurde die Lücke zu Balazs leider nicht kleiner. Ben kam schliesslich als dritter VC Riehener ins Ziel, er hatte an dem Tag, wie er nach dem Rennen bekundet hatte, Mühe mit den schnellen Tempowechseln und konnte deshalb mit der Attacke nicht mitgehen.

Black Forest MTB Marathon Kirchzarten

Von Sven Schulzke

Es wäre an diesem verregneten Morgen wahrscheinlich vernünftiger gewesen, zwei Stunden auf der Rolle zu verbringen, aber wer wusste schon, ob das Rennen nach dem Aussetzen in 2014 künftig weitergeführt wird? Möglicherweise die letzte Chance. Also kurz vor fünf Uhr aufgestanden, um rechtzeitig zum Start in Kirchzarten zu sein.

Bedingungen vor Ort famos: Regen, 12 Grad im Tal; 8 Grad, Wind, Nebel, Regen auf 1200 m. Matschige Forstwege und Singletrails. Immerhin nicht zu heiss. Und definitiv kein Sonnenstich in Sicht.

Die Stimmung am Start war gut und es ging den über 100 Lizenzfahrern und 1500 Hobbyisten (von ursprünglich 2000 gemeldeten Fahrern — wo die 400 wohl alle waren?) über die klassische Black Forest Marathondistanz von 78 km/2100 hm ja auch nicht anders.

Ich versuchte, auf dem etwa 1-stündigen Anstieg direkt nach dem Start vorne dabei zu sein, um die folgenden, windigen Flachpassagen in einer starken Gruppe aus hoffentlich grossen, breiten und führungstechnisch hochmotivierten Fahrern zu verbringen, die mich zumindest teilweise über die folgende Hochebene ziehen sollten. Das klappte auch ganz gut, sodass wir zu fünft die langen Anstiege zum Rinken und Stollenbach in Angriff nahmen, wo die Gruppe dann zerfiel. Arg viel von der Umgebung bekam ich nicht mit, die Brille war innerhalb kürzester Zeit immer wieder zu und die rutschigen Wege verlangten volle Konzentration. Überholen auf Singletrials war aufgrund des Schlamms nahezu unmöglich.

Ich hatte während des ganzen Rennens den Eindruck, zu langsam unterwegs zu sein und fürchtete einen schleichenden Platten am Hinterrad, es lag aber hauptsächlich an der sehr zähen Strecke und dem ganzen Dreck im Getriebe. Der Kette und dem Schaltwerk hab ich nach Ankunft im Ziel meine Hochachtung ausgesprochen, wirklich erstaunlich, was die Armen unter lautem Knarzen ausgehalten haben. Letztlich war alles in Ordnung und ich konnte das Rennen viel besser als erwartet auf Platz 21 von 650 Startern unter den Top 3 Prozent in meiner Altersklasse (81/1608 gesamt) nach 3h 49 min beenden.

Das Foto beschreibt die Erleichterung nach Zielankunft eindeutig. Nächstes Jahr auf ein Neues, hoffentlich bei schneller und trockener Strecke.

Gentlemenausfahrt 27.06.2015

Von Urs Zwahlen

Die von den Wetterapps auch für diesen Samstag vorausgesagte Wetterverschlechterung trifft nicht ein — trotzdem finden sich zur Ausfahrt mit Martin, Urs und Kurt nur drei Fahrer ein. Dieser hat mit dem Aufstieg zur Scheideck eine Strecke mit nicht allzuvielen Steigungen eingeplant. Über Weil und Fischingen geht’s hoch nach Mappach, wo Urs vorschlägt den Weg nach Wintersweiler, Wemlingen, Bamlach und Bad Bellingen nach Schliengen zu neh-men. Wunderschön, aber mit einigen kleinen Steigungen versehen.

In Bamlach durchbricht plötzlich ein spanischer Fluch die Mittagsstille — Kurts Vorderradschlauch ist platt. So ein Schlauchwechsel hat auch immer was Gutes, kann Kurt doch die neu erstandene Kartuschenpumpe testen. Nach Liel folgt mit dem Übergang nach Riedlingen der nächste Aufstieg, gefolgt von der Golfplatzsteigung. Kurt hat grosse Freude… Zur Belohnung lädt uns Martin in Kandern zur Colapause ein. Unbeeindruckt fährt Kurt danach auch über die Scheideck und zum Abschluss noch hoch nach Adelhausen. Die Bedingungen sind herrlich — schöne Strecke, kein Verkehr, dank Wind (welcher nur teilweise gegen uns bläst) angehehme Temperaturen.

So vergisst auch Kurt seinen Vorsatz, heute nicht zu viele Höhenmeter zu machen. Sorry Kurt, aber mit fast 1'000 Metern habe wir diesen Vorsatz durchkreuzt — aber schön war es.

Waldhaus Marathon 2015

Von Sven Schulzke

Dieser Kurzmarathon über 42 km (900 hm) ist jedes Jahr fest im Programm der VCR MTB Gruppe. Es ist eine sehr schöne, abwechslungsreiche und sehr schnelle Strecke. Das erste Drittel hat 3 steile Anstiege im Bereich von 7, 10 und 20 min, im mittleren, welligen Teil wird immer hohes Tempo gefahren, hier braucht man eine gute Gruppe. Im Schlussdrittel, bei insgesamt ansteigendem Höhenprofil mit vielen knackig-kurzen Anstiegen, kommt es nochmal auf gute Reserven an, um seine Gruppe nicht zu verlieren und noch Plätze zu gewinnen.

Neben einigen bekannten Profis waren dieses Jahr etwa 100 Lizenzfahrer und 650 Hobbyfahrer am Start. Wir waren dieses Jahr für den VCR mit 3 Startern dabei: Mauro und Marco Bisonni sowie ich.

Da bei diesem Rennen die Einteilung der Hobbyfahrer in Startblöcke auf freiwilliger Basis und Selbsteinschätzung der erwarteten Fahrzeit erfolgt, gibt es am Start immer ein Riesengedrängel. Viele gruppieren sich zu weit vorne ein, dadurch entsteht sprichwörtlich ein Stau vor dem ersten, verwurzelten Singletrail. Hierdurch kann man bei schlechter Startposition gleich einmal eine Minute verlieren. Alles klar: Es ist wichtig, weit vorne zu starten. Das hatte ich in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen aber leider nicht geschafft. Typische Ausreden waren: Langes Warmfahren ist wichtig; nochmal aufs WC muss sein, sonst bin ich zu schwer; Kräfte einteilen und nicht zu schnell angehen, sonst geht man früh ein; es geht nur um den Spass und was macht mehr Spass, als das Feld von hinten aufzurollen? Etc. etc. Ausreden eben.

Für dieses Jahr hatte ich mir fest vorgenommen, früh im Block zu sein, nach dem Motto: Wer hinten steht, hat schon am Start verloren. So war es dann auch und ich konnte mit Marco erstmals von vorne zügig und ohne Hindernisse in den ersten Singletrail einfahren, wo es abgesehen von zwei kleinen Stürzen vor mir und vielen, von den einer Minute zuvor gestarteten Lizenzfahrern verlorenen Trinkflaschen zwischen den Wurzeln keine grösseren Schwierigkeiten gab. Ich kam gut in Schwung, konnte in den längeren Anstiegen die Leistung abrufen und mich dann einer schnellen Gruppe anschliessen. Nach 1h 39 min war ich wieder im Ziel. Die Strategie war aufgegangen. In meiner Altersklasse belegte ich den 21. von 260 Plätzen und hatte damit mein Ziel, unter die 10% Altersbesten zu kommen, erreicht.

Bei Marco lief es leider nicht wie gewünscht. Nach einem guten Start machten sich seine seit dem Frühjahr immer wieder auftretenden Rückenschmerzen stark bemerkbar, so dass er bald nicht mehr im Renntempo fahren konnte und im Grundlagenbereich ausrollen lassen musste. Mauro konnte sein persönliches gestecktes Ziel nicht erreichen. Er fand keinen Rhythmus, so war es schwierig, am Berg mit einem angemessenen Tempo hochzufahren. Er fuhr die Strecke in einer Zeit von 2h 32 min ca. 10 min langsamer als letztes Jahr.

Insgesamt war es wieder ein gut organisiertes Rennen mit toller Atmosphäre - und das alkoholfreie Bier des Titelsponsors, was es im Ziel auf Eis gibt, war in der schwülen Hitze wirklich genau das Richtige. Nächstes Jahr sind wir wieder dabei, hoffentlich mit noch mehr Startern — und Starterinnen (!) — vom VCR.

Rennbericht Gippingen

Von Ben Klenk

Kurz und bündig (wie auch meine Streckenwahl auf die Light Etappe 40km):

Perfektes Wetter, tolle Strecke, tolles Fahrerfeld – was will man mehr. Zu Beginn recht langsames Tempo – Team Merida 66 macht das „Tempo“. Da wird doch nicht einer heimlich abgehauen sein? Tatsächlich haben die einen Fahrer vorausgeschickt und kontern jeden Angriff sofort ab. Was für ein strategisches Niveau in einem Light – Hobby – Rennen.

Nach 2 Runden à 15 km geht es in die Finale Schleife mit Anstieg Richtung Schlatt – jetzt mit Vollgas. Den Ausreißer rasch eingefangen geht es in die Abfahrt und in Richtung Ziel. Schaue mich um; von wem ist was zu erwarten. Dumm nur, das Team Merida ist mit 3 Fahrern vertreten. Noch 200 m abgewartet; zack – der „breiteste“ der Merida Jungs blockt mich kurz, einer zieht ab. Bis ich vorbei bin hat er zwei Radlängen abstand, die er leider auch bis ins Ziel retten kann.

Trotzdem bin ich mehr als zufrieden mit dem 2. Platz. Mein erstes Podium!!

Übrigens wurde dieses Jahr in Gippingen auch der Schweizer Hobbymeister gekrönt. Bester Schweizer war auf Platz 3 Patrick Müller.

Gentlemenausfahrt 20.06.2015

Von Kurt Kaiser

Der Morgen grau und nass. Die Temperatur stark gesunken. Gemäss Meteo und Radaranimation hört der Regen am späten Vormittag auf. Nachmittags sollte es nicht mehr regnen!? Nur Hartgesottene fahren in kurz.

Florian, Alexander, Martin, Urs und Kurt sind die Unentwegten, welche sich beim Gemeindehaus einfinden. Gemäss Meteo kein Regen? Vereinzelt fallen Tropfen vom Himmel. Da kann es sich nur um Restniederschlag handeln. Auf Grund der nasskalten kühlen Witterung ändern wir die vorgesehene Fahrtroute durchs Wehratal. Stattdessen nehmen wir die Route Rheinfelden-Möhlin-Asphof-Ormalingen-Liestal unter die Räder. Nach Kaiseraugst fahren wir entlang der Autobahn. Sicher richtig bezüglich verkehrsfreiem Weg. Doch der Lärm, von den auf der Autobahn vorbeiflitzenden Autos, wahrlich kein Vergnügen. In Möhlin verabschiedet sich Martin leider bereits von der Gruppe, infolge anderweitiger Verpflichtungen. Schade, so ist er gar nicht dazu gekommen, sein neues Fahrrad richtig einzufahren. Dank einer kurzen Fahrt, beim Sportplatz in Rheinfelden, auf einem Merkelweg, wird er es zumindest liebevoll putzen dürfen. Inzwischen radeln wir in der Sonne, auf dem Radweg, Richtung Wegenstetten. Herrlich nun das Wetter und die Fahrt, ohne jeglichen Verkehr. Geschlossen und in zügiger Fahrt nehmen wir den Anstieg hinauf nach Asphof. Urs überredet die Mitstreiter zu einem Trinkhalt im Asphof. Widerspruch gibt es keinen. Eigentlich wäre ein Halt unter einem Kirschbaum, saisonbedingt, auch nicht zu verachten gewesen.

Von nun an eine Fahrt in den Gegenwind. Spätestens jetzt wird realisiert, dass das hohe Tempo auf der Fahrt Richtung Wegenstetten nicht nur die Ursache einer ‚Sau‘-Form sein konnte. Urs verrichtet, tempofest, ein Grossteil der Führungsarbeit im Wind, dafür ein gebührender Dank. Werden wir für den Trinkhalt im Asphof bestraft? Nach Liestal kommt eine Regenwand auf uns zu. Bis Muttenz, mit steigender Regenintensität, sind wir dann nass. Auf das was uns dann allerdings in der Hard resp. Birsfelden erwartet, hätten wir dennoch gerne verzichtet. Es schüttet, einige Minuten, wie aus Kübeln. Was soll’s, die Fahrt geht weiter. Die Löcher in der Sohle der Rennschuhe lässt das Wasser ablaufen. In Riehen sind die Strassen grösstenteils wieder trocken. Einfach etwas Pech gehabt. Das Vertrauen in Meteo resp. die Radaranimation hat wohl etwas gelitten.

Einig waren wir uns, dass die Ausfahrt toll und schön war. Die Erinnerung daran wird ein jeder spätestens beim Veloputzen nochmals aufleben lassen können. 76 Km. Ca. 510 Hm.

Gentlemenausfahrt 13.06.2015

Von Kurt Kaiser

Nicht Freitag der 13. sondern Samstag der 13., Also hoffentlich ein Glückstag.

12 finden sich zum Treffpunkt um 13 Uhr. Martin, Mike, Christian, Nadine, Heinz, René, Alexander, Jean-Claude, Florian, Manfred und Kurt. Das Wetter etwas durchzogen, doch heute steht uns das Glück bei. Im Laufe der Fahrt wird es immer besser, entgegen der ursprünglichen Prognosen von Meteo.

Die Fahrt über das Kraftwerk Birsfelden, der Birs entlang nach Aesch und alsdann Biel-Benken/Leymen bewältigen wir in angemessenem Tourenfahrer-Tempo. Bruno und danach Manfred, Letzterer meint, dass er noch Gartenarbeiten verrichten muss, verabschieden sich von der Gruppe. Die kurzen ‚Hügeli‘ beim Zoll in Rodersdorf und nach Biedertal, in den Wald hinein, werden fast geschlossen bewältigt. Das ändert sich schlagartig mit dem Aufstieg nach Kiffis und hinauf auf den Blochmont. Der Aufstieg von dieser Seite um einiges beschwerlicher, als jener von St. Hyppolite. Der schattenspendende Wald lindert das ‚Leiden‘ in dieser Steigung. Eine Verschnaufpause resp. Halt in Kiffis erübrigt sich, weil die Beiz geschlossen ist. Für die Abfahrt vom Blochmont nach St. Hyppolite ist kein Griff an die Bremse notwendig. Auch verhindert der Gegenwind eine schnellere Talfahrt. In Lutter angekommen holen wir den Halt in der ‚Auberge‘ nach und geniessen die Ruhepause. Gesprächsstoff gibt es einigen. Insbesondere erkundigt man sich für den Gesundheitszustand von Heinz. Wohl auf dem Weg der Besserung, dennoch muss er noch mit Schmerzen am Bein, Achsel und Brustbereich zurechtkommen. Nachts wird er spätestens dann an die Verletzung erinnert, wenn er sich auf die falsche Seite kehrt. Grüsse von Heinz, wie auch Grüsse und Genesungswünsche, von der ganzen Truppe, werden weitergegeben. Heinz revanchiert sich auf seine Art, für die Helferdienste, anlässlich der Pfingstausfahrt, und übernimmt die Getränke-Zeche. Herzlichen Dank!

Die Weiterfahrt Richtung Därwil (Therwil) werden für eine Temposession genutzt. René übt sich, recht erfolgreich, im Aufrechterhalten eines gleichmässigen Tempos. In Therwil verabschiedet sich Kurt in Richtung Pfeffingen. Mit der Anfahrt von Pfeffingen nach Riehen ergeben sich, in etwa für alle, eine ähnliche Kilometerleistung von ca. 95 Km. Florian und Alexander (Haltingen) haben die 100 Km mit Bestimmtheit geknackt.

Fazit: Eine schöne Tour, bei idealen Wetterbedingungen. Toll!

foto-des-jahres
Foto des Jahres 2015

Bergzeitfahren Gempen – Dornach

Von Lucius Humm

Zum dritten Lauf der Clubmeisterschaft 2015 kam leider nur ein mageres Feld von vier Fahrern zusammen. Umso schneller dauerte aber die Verlosung der Startplätze, bei der sich Christian griff, gefolgt von Ben, Gabriel und Siggi. Der Countdown wurde gestartet und die Fahrer machten sich mit dem üblichen Abstand von jeweils einer Minute auf den Vordermann auf den Weg in Richtung Gempen.

Kurt und ich setzten uns ins Auto um die Fahrer zu überholen und uns beim noch vom letztwöchigem BHFM-Rennen vorhandenen Zielstrich zu platzieren. Nur Minuten später sprintete Gabriel Trickes (der seine Zeit von besagtem Rennen) mit 15:05 über die Linie, dicht gefolgt vom 14 Sekunden später eintreffenden Ben Klenk mit 16:29. Gewinner Siggi Schörlin absolvierte die 6.4 Kilometer und 339 Höhenmeter in 15:14 und Christian Stöckli in 21:25.

Rangliste

Rang Name Handicap Zeit n. Handicap Punkte
1 Siggi Schörlin 00:00:19 00:15:14 00:14:55 25
2 Gabriel Trickes 00:00:00 00:15:05 00:15:05 22
3 Ben Klenk 00:00:06 00:16:29 00:16:23 20
4 Christian Stöckli 00:00:26 00:21:25 00:20:59 19

Ausblick

Das nächste Rennen der Clubmeisterschaft findet am 7. Juli 2015 statt: Rundstreckenrennen Waidhof.

Schwarzbuebe Rundfahrt 2015

Von Urs Zwahlen

08.00 Uhr, Parkplatz Gemeindehaus Riehen — schon etwas früh. Ist das der Grund, weshalb sich nur Mike und Urs einfinden? Könnte auch die kühle Temperatur von 16° sein. Wie dem auch sei — die beiden radeln zügig nach Dornach, wo Kurt als Dritter bereits wartet. Der Andrang dort ist auch nicht sehr gross. Wir warten kurz bis 09.00 Uhr und machen uns dann auf zur Schwarzbuben-Rundfahrt.

Nach kurzem Einrollen geht’s vor Grellingen gleich zur Sache — der Aufstieg nach Seewen lässt einem nicht mehr frösteln. Nach Büren und Lupsingen, wo wir festhalten, wie schön unsere Gegend doch ist, kommt gleich der nächste Aufstieg hinüber nach Ziefen. Nach Reigoldswil haben wir mit der Eichhöhe nach kurzer Zeit bereits schon die dritte happige Steigung hinter uns. In gutem Tempo fahren wir weiter über Bretzwil und Nunningen nach Büsserach, wo wir uns am ersten Verpflegungsposten stärken.

Weiter über Laufen und durch das nicht enden wollende Lützeltal über Kleinlützel und Roggenburg nach Lucelle. Mike spürt inzwischen seine Strapazen vom vorigen Wochenende (Jura-Derby, Genfersee- und Neuenburgersee-Rundfahrt) und muss unterwegs abreissen lassen. Dies ist ein guter Grund, in Lucelle eine kurze Trinkpause einzulegen. Leider hatten wir keinen Rucksack dabei, hätten wir doch sonst gleich einen der frisch gebackenen und wohlriechenden Sonntagszöpfe eingepackt. War vielleicht besser so, denn die nachfolgende Steigung(en) hoch hinauf über den Winkel, haben es in sich. Das Wetter hat sich, entgegen den Prognosen, mittlerweile eher etwas verschlechtert — immerhin blieb es trocken. Über Ferrette und Sondersdorf erreichen wir Hippoltskirch, wo wir von zwei Damen am zweiten Verpflegungsposten nett empfangen werden. Nach einer kurzen Plauderei mit ihnen sowie zwei Gümmelern aus Eiken, nehmen wir den Schlussteil in Angriff. Eine letzte Erhebung vor Liebenswiller und danach zügig über Biel-Benken, Ettingen und Aesch zurück nach Dornach, wo wir uns mit Kuchen (Mike muss seinen Speicher mit einer Rauchwurst füllen) belohnen.

Im anschliessenden Gempen-Bergzeitfahren vertreten Gabriel Trickes und Stefan Dubach die Farben des VCR.

Rundstreckenrennen Egringen

Von Lucius Humm

Mit einer rekordverdächtigen Teilnehmerzahl von elf Fahrern (davon vier Gastfahrer) startete am vergangenen Sonntag der zweite Lauf der Clubmeisterschaft 2015. Beim Rundstreckenrennen Egringen galt es die rund fünfeinhalb Kilometer lange Runde fünf mal zu befahren.

Obwohl von Beginn weg Tempo gemacht wurde kam die Gruppe nach der ersten Runde geschlossen zurück. Dann stieg das Tempo abermals an und die Gruppe wurde zweigeteilt. In der folge musste Kai Amrhein sein erstes Strassenrennen aufgeben – er hatte versucht mitzuhalten, die anderen machten ihm dieses Unterfangen aber nicht gerade leicht. Ab der dritten Runde setzten sich die beiden Gastfahrer Emanuel Müller und Christoph Hirter (beide VC Peloton) ab. Die Rundenzeiten verkürzten sich dabei von anfangs rund zehn Minuten auf unter neun bei der Spitzengruppe.

Die Gruppen blieben dann bis Rennschluss mehr oder weniger die gleichen. Emanuel und Christoph fuhren gemeinsam über die Ziellinie mit einer Zeit von 45:41, mit 1:16 Rückstand folgten Balazs Petrusch, Gabriel Trickes und Siggi Schörlin, welcher dank Handicap das Rennen für sich entscheiden konnte. In der nächsten Gruppe bezwang Prolog-Schnellster Ivo Chiavi (VC Peloton) VCR-Rennchef Ben Klenk im Sprint. Sie überquerten die Ziellinie mit einem Rückstand von 3:25, dicht gefolgt von Niklaus Hess (Gastfahrer) und Björn Osterkamp. Mit 6:01 Abstand zur Spitze beendete auch der kürzlich Vater gewordene Marc Kaiser das Rennen.

Rangliste

Rang Name Handicap Zeit n. Handicap Punkte
1 Siggi Schörlin 00:01:23 00:47:00 00:45:37 25
2 Emanuel Müller (Gast) 00:00:00 00:45:41 00:45:41
2 Christoph Hirter (Gast) 00:00:00 00:45:41 00:45:41
4 Balazs Petrusch 00:00:28 00:46:57 00:46:29 22
5 Gabriel Trickes 00:00:00 00:46:59 00:46:59 20
6 Niklaus Hess (Gast) 00:01:23 00:49:11 00:47:48
7 Björn Osterkamp 00:00:55 00:49:11 00:48:16 19
8 Ivo Chiavi (Gast) 00:00:28 00:49:06 00:48:38
9 Ben Klenk 00:00:28 00:49:07 00:48:39 18
10 Marc Kaiser 00:00:28 00:52:42 00:52:14 17
11 Kai Amrhein 00:00:55 DNF

Pfingsttour 2015

Von Kurt Kaiser

7 Fahrer, Urs, René, Martin, Jean-Claude, Heinz, Hansjörg und Börn (seine 2. Ausfahrt mit dem VCR) finden sich hinter dem Gemeindehaus zur diesjährigen Pfingstausfahrt, während Einer sich in Aesch (Kurt) der Truppe noch anschliessen wird. Das Wetter — entgegen der ursprünglichen Prognosen zu Beginn der Woche — gut, wenn auch morgens noch recht kühl. Die vorgesehene Strecke: Riehen – Aesch – Leymen – Winkel – Seppois – Mertzen – Carspach – Grentzingen – Hundsbach – Folgensburg – Bourgfelden – Weil – Riehen = 124 km / 940 hm.

Bevor es losgeht, interessiert sich auch die Polizei für einen Fahrer mit den VCR-Clubfarben. Jean-Claude fährt noch kurz zum Bäcker, für ein Brötchen. Doch oha lätz, beim Zurückfahren wird er aufgehalten. Es gilt Fahrverbot in der Zone. Man lässt für einmal Gnade vor Recht gelten. Ein Warnschuss.

Kurt wartet in Aesch, beim Löhrenacker Sportplatz und vertreibt die Zeit, den jungen zukünftigen Stars (?), die beim Streller-Cup engagiert sind, zuzusehen. Dort, die Gruppe biegt um die Ecke, ab auf’s Velo. Doch er wird gleich zurückgepfiffen. Einer will wieder ‚schmutzige‘ Schlagzeilen schreiben. Ein Defekt, und weit und breit kein Materialwagen. Mit Hilfe von Björn behebt Martin den Schaden. In Rädersdorf steigt Heinz kurz vom Velo. Etwas ist mit seiner Gangschaltung nicht ganz in Ordnung.

Flott fahren wir voran und sind bereits vor 11:30 Uhr in Winkel. Die Reservation im ‚La Pomme d’or‘ in Strueth wurde auf 13 Uhr vorgenommen. Wir laufen Gefahr, viel zu früh dort einzutreffen. Wir beschliessen, einen kurzen Halt in Durlinsdorf (Auberge Mazarin) zu machen. Die lokalen Gäste schauen verwundert ob der Gümmeler, die herein kommen. Wir bestellen wohl etwas andere Getränke, als an der Bar konsumiert werden. Mit der aufgestellten Gesellschaft, inkl. Wirt und Wirtin, ist schnell ein Kontakt hergestellt. Zu aller und grossen Überraschung wird uns mitgeteilt, dass die Runde von einem der Gäste bezahlt wurde. Wir schauen wohl etwas verwundert in die Welt. Das ist uns sicher noch nie passiert. Wer ist der Spender? Franz Stöckli, vormals Lehrer in Aesch, und nun domiliziert in Mörnach hat Geburtstag und ist 65. Ob die 1. AHV-Rente ob der Grosszügigkeit ausreicht? Hat ihn der heimatliche Dialekt angesprochen? An dieser Stelle nochmals ein dickes Dankeschön für diese grosszügige Geste!

In Seppois-Le-Bas nehmen wir den idyllischen Radweg, auf dem ehemaligen Trassée der Eisenbahn, quer durch das Sundgau (Dannemarie-Pfetterhouse und Verbindung in die Ajoie, 1901-1970). In Friesen stoppt uns eine Baustelle. Freundlicherweise lassen wir einer Automobilistin die Vorfahrt. Kaum überholt, hält sie unvermittelt mitten auf unserer Strassenseite an, um links abzubiegen. Achtung! Die Lücke reicht gerade noch aus, dass ein Fahrer durchkommt. Doch das plötzlich verringerte Tempo wird René zum Verhängnis. Der Sprung mit dem Velo auf das Trottoir, um den Vorderleuten nicht ins Rad zu fahren, gelingt leider nicht so gut, wie man im Fernsehen, z.B. Flandern-Rundfahrt, von den Profis vorgeführt bekommt. Ein Reifenschaden! Zudem muss Heinz feststellen, dass seine Gangschaltung den Geist aufgegeben hat. Die Kette bleibt auf dem kleinsten Ritzel. Ein Dorf später in Strueth das Restaurant. Allerdings ist es nicht das Restaurant, welches Kurt ursprünglich ins Auge fasste. Nach dem Pech, stellt sich dies als Glücksfall heraus. Ein gutes, feines Restaurant. Sehr zu empfehlen! Pomme d’or (http://www.restaurant-la-pomme-dor.fr). An Wochenende und Feiertagen ein 3-Gang Menü zu unglaublichen € 10! Das Essen ist ausgezeichnet, ebenso die Gaststätte und der schöne, geschützte Gartensitzplatz.

Martin verabschiedet sich nach kurzem Imbiss. Er muss frühzeitig zu Hause sein. Nach einigen Diskussionen beschliessen wir, Heinz nicht alleine mit seinem Problem, zurück fahren zu lassen. Wir fahren geschlossen zusammen und zwar auf der gleichen Strecke zurück, da diese weit weniger giftige Steigungen aufweist. Vorher legen wir die Kette auf einen kleineren Gang und befestigen das Kabel am Sattel. So kommt er doch gut wieder zurück nach Basel. Auch Dank der grossen Unterstützung und Schubkraft von Björn. Schon hörte man munkeln, dass zukünftig eine Zange mitgeführt wird, um das Kabel durchzuschneiden, um dann nach Hause gestossen zu werden. Was Radfahrern nicht alles in den Sinn kommt, wenn die Beine zu schmerzen beginnen…

Obwohl die Strecke nicht wie vorgesehen gefahren werden konnte und trotz kleiner Missgeschicke, war es eine tolle, schöne und gelungene Pfingstausfahrt! 132 km / 980 hm.

Clubmeisterschaft Prolog 19.05.2015

Von Lucius Humm

Um 18:15 Uhr waren vier Fahrer beim Parkplatz hinter dem Gemeindehaus eingetroffen. Ben Klenk, Christian Stöckli, Gabriel Trickes und Gastfahrer Ivo Chiavi vom VC Peloton. Während die Rennteilnehmer sich auf ihre Räder schwangen, machte ich mich mit der Zeitmessnahmeausrüstung mit dem Auto auf den Weg nach Kembs.

Bald waren die Startnummern (mit integrierten Transpondern) verteilt und die Startpositionen ausgelost. Als erster nahm Ivo Chiavi die Strecke in Angriff. Er nutzte die rennähnlichen Bedingungen um die neusten Einstellungen an seiner Zeitfahrmaschine zu testen. Nach ihm folgten mit jeweils einer Minute Abstand Christian Stöckli, Gabriel Trickes, Siggi Schörlin und schliesslich Ben Klenk.

Sobald alle auf der Strecke waren stellte ich das Auto auf die andere Strassenseite um möglichst ideale Testbedingungen für die Transponderzeitnahme zu schaffen. Trotz aller Vorbereitungen wurden die Transponder scheinbar nicht vom System erfasst. Die spätere Auswertung der Daten ergab ein anderes Bild – die Erfassung der Transponder hatte geklappt, allerdings schlich sich bei der Verarbeitung der Daten ein Fehler ein. Die Zeiten stimmen trotzdem – das Transpondersystem war ja schliesslich erst zu Testzwecken im Einsatz und die Zeit wurde mit menschlicher Mithilfe genommen.

Rangliste

Rang Name Handicap Zeit n. Handicap Punkte
1 Siggi Schörlin 00:00:27 00:12:53 00:12:26 25
2 Ivo Chiavi (Gast) 00:00:09 00:12:43 00:12:34
3 Gabriel Trickes 00:00:00 00:13:10 00:13:10 22
4 Ben Klenk 00:00:09 00:13:38 00:13:29 20
5 Christian Stöckli 00:00:36 00:15:11 00:14:35 19

Ausblick

Die nächsten Rennen der Clubmeisterschaft folgen bald, ein Einstieg ist jederzeit möglich: Termine Clubmeisterschaft 2015

Berner Rundfahrt 2015

Von Ben Klenk

Siggi: Mit etwas gemischten Gefühlen bin ich am Samstag an den Start gegangen. Hatte ich doch seit etwa 4 Wochen nicht mehr richtig trainiert, dann gleich die grosse Runde…

Ben: Ist es jetzt eine Grippe, oder doch ne Allergie? Extra die ganze Woche nicht aufs Velo, aus Angst in Bern nicht starten zu können — Mist; zu wenig gefrühstückt habe ich auch noch…

Gabriel: Die ganze Woche auf dem Rad gewesen und dabei habe ich immer wieder leichte Krämpfe gehabt. Vielleicht war das zu viel. Nochmal zur Sicherheit eine Magnesiumtablette und die große Schale Nudeln sollten die nötige Kraft geben.

Ben: Erster Kampf des Tages; Startplatzsicherung… Velo über die Absperrung; Sprung hinterher; Wortgefechte mit den Streckenposten und da war er: der Startplatz hinter Tony Rominger!

Siggi: Nach dem Start ging es wie erwartet mit vollem Schub in Richtung Frienisberg, mit dem üblichen Positionsgerangel, was aber soweit ich sehen konnte alles sturzfrei ablief. Beim Aufstieg spürte ich dann gleich, wenn ich mit dem Tempo mitgehe, explodiere ich vor dem Bergpreis, also Tempo rausnehmen und den eigenen Rhythmus finden. Dies gelang dann auch.

Ben: Feuer frei! Ab ging die Post — erste Kurve links und schon waren wir wie die Perlen aufgereiht. In den ersten Metern des Frienisbergs war mir gleich klar — Puls 190 — das ist nicht mein Tempo… Romingers übrigens auch nicht ;-)

Gabriel: Heute muss was gehen! Gleich mal nach vorne (wo ist Tony?) orientieren. Ich frage mich nur, wie man innerhalb eines halben Kilometer eine Lücke zur Spitze reißen lassen kann… Also Nachführen und dann dranbleiben.

Siggi: Nach der Abfahrt bildete sich eine etwa 30 Fahrer starke Gruppe, die sich mit jedem Anstieg verkleinerte. Die Gruppe harmonierte relativ gut, so dass das Rennvelofahren richtig Spass machte. Da ich wusste, dass ich das Tempo in der Gruppe mitfahren kann beteiligte intensiver an der Führungsarbeit, im Sinne eines ersten intensiven Trainings.

Ben: Am Bergpreis angekommen, hatte ich leider bereits 3 Minuten auf die Spitze. Das Verfolgerfeld vor Augen, motiviert durch den gelben Helm von Gabriel — ich kann die Lücke nicht schließen. Keine Hilfe in Sicht…

Gabriel: Das Tempo der Spitze kann ich nicht mitgehen. Zweistellige Anstiegsprozente und knapp 20 km/h sind mir deutlich zu viel. 50 Sek. auf die Spitze am Berg verloren. Wenns so bleibt, kann man mit einer gut zusammenarbeitenden Gruppe vielleicht aufschließen?

Ben: Schnell vom Berg erholt musste ich leider in den ersten Kilometern feststellen, dass meine Gruppe keine Ambitionen hat die Lücke zur Verfolgergruppe zu schließen — schade, ich könnte noch eine Schippe drauflegen, aber allein… Erste Runde Gruppensprint gewonnen; immerhin kam so kein Grupettofeeling auf ;-)

Gabriel: Die Gruppe hat sich gefunden. 25 Mann hängen fünf engagierten Fahrern (inklusive mir) auf dem Sattel und lassen sich ziehen. Auch die wütenden Aufforderungen der Führenden („jetzt chömmet! Zirkle, zirkle, zämme schaffe!!!“) hilft nichts. Man sieht die Führenden in der Ferne verschwinden.

Siggi: In der dritten und letzten Runde fuhren wir dann mit ca. 15 Fahrer auf die Zielgerade ein. Im Sprint fuhr ich noch als dritter über die Ziellinie auf Rang 112 in der Gesamtwertung und Rang 10 in meiner Kategorie.

Gabriel: Nach dem Berg nochmals ausgemerzt, schießt eine gut 20 Mann starke Gruppe gegen das Ziel. Schon etliche Kilometer vor dem Ziel fängt die Taktiererei an. Zwei versuchen nach vorne auszureißen. Es wird nachgesetzt. Mittlerweile stehen knapp 50 km/h auf dem Tacho in der Ebene.

Ben: voller Vorfreude auf den Schlusssprint (Gabriel und ich fahren „nur“ 2 Runden)
Erwischt mich 1500m vor dem Ziel in beiden Oberschenkeln ein Krampf- fluchend lasse ich die Gruppe ziehen. Platz 64 / 22. Alterswertung / Zeit: 1:51:52

Gabriel: Die letzte Kurve in voller Fahrt überstanden und sich ein Hinterrad ausgesucht. Der Zielsprint wird angezogen. 100m vor dem Ziel trete ich an. Die Beine spüre ich nicht mehr und der Puls schießt durch die Decke. Mit voller Fahrt schieße ich ins Ziel. Erste Frage: Wo ist Tony? Leider auf der Strecke vor mir (nicht mal 3 min verloren), am Tisch aber dafür neben mir. Das ist doch ein Anfang. Nächstes Jahr versuch ichs wieder.

Ben: ich komme wieder! nächstes Jahr…

Siggi: Völlig zufrieden traf ich mich dann nach dem Rennen mit Ben, und Gabriel, die bei Fabian Cancellara am Tisch bei einem Bier (ohne Alk) sassen. Ein gelungener Wiedereinstig in die noch junge Saison.

Rennberichte MTB Mai 2015

Von Marco Bisonni

Nach dem erfolgreichen Auftritt der VCR Biker in München kämpfte Marco Bisonni mit starken Rückenproblemen. Verschobene Wirbel liessen zu beginn nur ein sehr reduziertes Training zu. Durch eine sehr intensive Betreuung der Physiotherapie Jordi konnte der Trainingsumfang aber stetig erhört werden.

Am 03.05.2015 starteten Rafa Dias und Marco Bisonni am Argovia Cup in Hägglingen. Dies war für beide ein spezielles Rennen. Für Rafa war es das erste MTB Rennen und Marco testete ob sein Rücken einer solchen Belastung schon gewachsen war. Die ansonsten wunderschöne Strecke war durch den Dauerregen total aufgeweicht. Ein Grossteil der Singletrails wurde gesperrt, da diese nicht befahrbar waren. Beide VCR Fahrer mussten aus der hintersten Reihe starten. Marco erwischte wie gewohnt einen durchzogenen Start, doch fand bald seinen Rhythmus und konnte sein Tempo steigern. Als er am Ende der dritten Runde im steilen Aufstieg zum Ziel nochmals das Tempo erhöhte, riss seine Kette. Durch den ganzen Schlamm war es unmöglich die Kette auszuwechseln. So musste Marco das Rennen nach 30min bereits aufgeben. Rafa lies sich von den harten Bedingungen nicht beeindrucken und fuhr ein konstantes Rennen. Er beendete das Rennen auf dem 29. Platz. Gratulation zum durch den Schlamm erschwerten Debüt!

rafa
marco

Am Montag drehte sich die Kurbel von Marcos Race Bike von lauter Schlamm in den Lager nicht mehr. Vielen Dank an Mauro Bisonni der das Bike in Rekordzeit wieder fit bekam.

Wenige Tage danach stand der erste Lauf der MTB Clubmeisterschaft auf dem Programm. Am 07.05.2015 versammelten sich 7 hochmotivierte Biker für den gut zwei Kilometer langen Prolog. Erfreulich ist, dass mit Tatjana und Svenja auch zwei Frauen dabei waren. Bevor wir uns auf den Weg zum Starten machen konnten, hatte Rafa bereits den ersten Platten. Nach einer kurzen Reparatur ging es von Riehen Richtung Start in Degerfelden. Da wartete bereits unser Zeitnehmer Luzi. Dank Luzi können wir die Clubmeisterschaft mit einer professionellen Zeitmessung mit Transpondern durchführen. Danke Luzi! Im Minutentakt wurde gestartet. Kai bewies seine stärke über die kurze Distanz und fuhr wie im vergangenen Jahr einen soliden Sieg ein. Sven belegte den starken zweiten Rang, dahinter folgte Marco. Bei den Frauen siegte Tatjana vor Svenja. Anschliessend machte die ganze Gruppe noch eine gemütliche Tour die endete wie sie begann – und zwar mit einem Platten.

Rangliste Prolog

cm-prolog

Am 10.05.2015 waren die VCR Biker am Hegau Bike Marathon, der im Rahmen der Marathon EM stattfand, zahlreich vertreten. Sven Schulzke, Marco Bisonni und Gastfahrer Alberto Montironi starteten mit grossen Ambitionen in der Teamwertung über 50 km. Mauro Bisonni und Rafa Dias nahmen die kleine Strecke über 30 km unter die Räder. Zuerst startete das VCR Team. Die Startphase war sehr hektisch. Marco spürte bereits nach fünf Kilometern, dass sein Rücken dieser Belastung nicht gewachsen war. Gastfahrer Alberto kämpfte mit technischen Problemen. So war es schwierig, ein flüssiges Tempo hinzubekommen. Marcos Schmerzen wurden von Kilometer zu Kilometer schlimmer. Die starken Schmerzen und die Verspannung wurden so schlimm, dass seine Arme und Beine anfingen zu kribbeln und so entschied Marco schweren Herzens das Rennen bei Kilometer 30 aufzugeben. Es war unmöglich weiterzufahren. Dies ist doppelt schade, da Sven und Alberto eine beachtliche Form hatten. Ein Podestplatz wäre drin möglichgewesen. That’s race…

singen

Mauro und Rafa lief es da besser. Rafa fuhr nach 1h und 30min über die Ziellinie und belegte Overall den 79. Platz und in seiner Kategorie den guten 14. Platz. Mauro überquerte die Ziellinie 16min später mit einer Zeit von 1h und 46min als 128. der Overall Wertung. In seiner Kategorie belegte er ebenfalls den guten 14. Rang.

Marco musste seine geplanten Start in Bad Wildbad am kommenden Wochenende absagen und wird versuchen, seine Rückenprobleme möglichst bald in den Griff zu bekommen.

Die VCR Biker werden dann im Juni wieder an Rennen anzutreffen sein.

Trainingsrennen Möhlin 2015

Von Gabriel Trickes

Auf die Frage, ob ich die Dienstagabendrennen in Möhlin mitfahren würde, antwortete ich ohne zu zögern mit ja. Den Hinweis, dass dort eine bunte Gruppe von Lizenzfahrern, Amateuren und (ehemaligen) Profis mitfahren, beeindruckte mich zunächst wenig. Ohne große Rennerfahrung stehe ich daher jeden Dienstag im April am Start und muss feststellen, dass die Fahrweise und das Konkurrenz(denken) nicht mit normalen Hobbyrennen zu vergleichen ist.

Ab dem ersten Meter geht es im Rennen zur Sache. Scharfe Kurven, andauernde Zwischensprints, hohes Tempo und viel „Nähe“ lassen die Trainingsrennen wie harte Ausscheidungsrennen erscheinen. Nach dem ersten Zieleinlauf bin ich erstaunt, dass ich eigentlich ganz gut mithalten konnte. Trotz rasendem Puls gewinne ich mit jedem Rennen an Sicherheit im Peloton und mein Ehrgeiz entwickelt sich: Wenn ich mithalten kann, müsste ich eigentlich auch Punkte im Zieleinlauf holen können; Kraftreserven dafür sind vorhanden.

Im letzten Rennen male ich mir daher einige Chancen aus. Da es regnet, hoffe ich auf ein kleines Starterfeld und geringeres Tempo. Weit gefehlt! Die Gruppe von Velofahrern ist zwar kleiner. Es treten aber nur die starken Fahrer an; Schönwetterfahrer bleiben zu Hause. Es wird das härteste Rennen der Möhlin-Saison. Die Kurven werden tatsächlich langsamer durchfahren, dafür wird danach umso mehr beschleunigt.

Mit Wasser in den Schuhen (Es regnet von oben und unten!) bin ich darauf bedacht, mich aus allem herauszuhalten und Kräfte zu sparen. Dabei verpasse ich allerdings auch die Bildung einer Spitzengruppe; das Nachsetzen hilft nichts mehr. Die Punkteplätze sind wieder davongefahren. Neben einer guten Regen-Übung lerne ich, dass einige Erfahrung, Taktiererei sowie auch Glück zu einem Velorennen gehört. Nächstes Jahr versuch ich es wieder!

Gentlemenausfahrt 09.05.15

Von René Geiser

Als Vertreter der daheim gebliebenen trafen sich Florian, Markus, Mike und René hinter dem Gemeindehaus. Nach kurzer Beratung stand die Tour fest. Ueber Grenzach, Kraftwerk Augst, Liestal, Büren, Seewen, Nunningen, Grellingen sollte es via Dornach zurück nach Riehen gehen.

Bis Liestal war ein gemütliches Tempo angesagt. Das Oristal hinauf übernahm Mike die Führung. In der Steigung hinter Büren war plötzlich Mike nicht mehr zu sehen. Zusammen sind wir wieder ein Stück zurück gefahren. Ausgangs Büren sahen wir, wie er sich gemütlich einem Teil seines Dresses entledigte. Etwas verwundert fragte er warum wir zu ihm umgekehrt seien. Ich glaube unsere Sorge war nicht ganz um Sonst. Denn kaum oben fragte er nach einem kleinen angeschriebenen Örtchen. Kein Problem. Zügig runter nach Seewen und beim Nächsten Restaurant anhalten. Während wir das Schild mit den Öffnungszeiten studierten, war Mike schon Richtung Toilette verschwunden. Wir sahen uns nur erstaunt an, denn das Restaurant hatte offiziell geschlossen. Jetzt kam auch noch eine ältere Dame vorbei und hat uns verwundert angeschaut. Vier Velos und drei Velofahrer da kann doch etwas nicht stimmen. Zum Glück hat sie uns nicht angesprochen sondern ging geradewegs ins Restaurant und… schloss die Türe hinter sich ab. Wie kommt Mike jetzt wieder raus? Wunder gibt es immer wieder. Die Türe liess sich von innen öffnen. Unsere Erleichterung war gross.

Schnell waren wir uns einig die heutige Tour zu verkürzen und über die Pony-Ranch direkt nach Grellingen und von dort, hoffentlich ohne Zwischenfälle, zurück nach Riehen zu fahren. Doch weit gefehlt. In Dornach sprang Markus die Kette runter und verklemmte sich zwischen Kettenblatt und Rahmen. Nachdem dieser Defekt behoben war ging's weiter nach Riehen wo eine Ereignissreiche Ausfahrt zu Ende ging. Immerhin brachten wir es auf 58 km und 560 hm.

Gentlemenausfahrt 02.05.15

Von Kurt Kaiser

Der Mai-Anfang fällt, nach doch einigen recht schönen sonnigen Tagen, ins Wasser. Ans Velofahren am 1. Mai nicht zu denken. Es giesst Bindfäden. Das regelmässige Konsultieren des Wetterradars auf ‚Meteo Basel‘ macht für die Samstagausfahrt doch Mut. Nach 10 Uhr soll es abtrocknen und der Regen erst gegen Abend wieder einsetzen. Der Entschluss ist gefasst. Wir fahren die vorgesehene Tour.

Beim Treffpunkt erscheinen: Martin, Florian, Jean-Claude, Gabriel, Hansjörg, Kurt und Bruno. Letzterer lediglich zur moralischen Unterstützung und als Medienvertreter. Wir fahren Richtung Kraftwerk. Der Blick Richtung Gempen und Blauen ist nicht verheissungsvoll. Eine Regenwand. Vielleicht nur wenig Regen? Noch in Birsfelden ziehen wir die Regenjacken an. Es giesst wie aus Kübeln. Schweizerhalle, es giesst immer noch und keine Aufhellung des Himmels, durch und durch nass. Pratteln, nein, das kann es nicht sein. Wir beschliessen rechts abzubiegen. Freundlicherweise erklären sich die Kollegen bereit, den KK nach Pfeffingen zu begleiten. Nass ist man ja ohnehin und so fährt man doch noch einige Kilometer. In Dornach-Brugg ein Stopp. Über dem Schweizer Blauen wieder eine Regenwolke. Es trennen sich unsere Wege. Kurt nach Pfeffingen, Hansjörg meint er sei ja ohnehin nass, also fahre er noch auf den Gempen. So viel Mumm hatte sonst keiner mehr. Die restlichen Mitglieder der Gruppe sind wohl Richtung Riehen zurück.

Danach stoppte der Regen und setzte erst am späteren Nachmittag wieder ein. Nass wurden alle noch einmal, auch wenn wohl unter der warmen Dusche. Als Dessert steht schon wieder Veloputzen auf dem Programm…

Es sickerte durch, das Gabriel nach einem Tenuewechsel, in trockene Radbekleidung, sich nochmals aufs Rad setzte und zusammen mit Ben eine 80er Runde drehte. Nass sind sie alleweil wieder geworden.

Pfeffingen – Riehen – Schweizerhalle – Pratteln – Pfeffingen = 45 km. Mit Gempen (HjK) 58 km. Bis Riehen wohl auch um die 45 km.

Bise statt Schmutz

Von Urs Zwahlen

Schmutz nicht am Start! Bedenken kommen auf - ohne Schmutz keine Story. Wie in der Vorwoche befürchtet, kommt es dann auch. Martin hat für die heutige Ausfahrt zum Leidwesen des Schreiberlings abgesagt. Nichtsdestotrotz machen sich acht Fahrer bei bewölktem Himmel und, infolge kühlen Windes, frischen 15° auf Richtung Weil, Efringen, Istein und Bad Bellingen, wo uns mit Bruno der erste Fahrer verlässt.

Etwas weiter, in Schliengen, verabschiedet sich dann, ebenfalls wie abgemacht, auch Manni. Ohne Unterstützung der beiden, kämpft sich die Gruppe danach zwischen Steinenstadt und Neuenburg gegen die starke und kühle Bise. Glücklicherweise übernimmt René, welcher nach zehn Tagen Mallorca in toller Form ist, die Führung. Über Auggen und Schliengen fahren wir nach Liel, wo wir spontan eine Routenänderung vornehmen und durchs Eggenertal hoch auf die St. Johannis-Breite fahren. Wunderbar die Landschaft mit dem frischen Grün und den weissen Kirschblüten.

Heinz erlebt den siebten Frühling und trocknet Kurt in der Steigung mal kurz ab. In Kandern gibt’s dann wieder einmal einen Kaffee-/Kuchenstopp. Haben wir uns verdient, wollen wir aber auch gleich wieder abstrampeln. Deshalb fahren wir, ohne Florian, der nach Hause zu seinem Kleinen eilt, über die immer wieder schöne Scheideck, bevor wir unter dem Tempodiktat von René heimwärts rollen. Bruno, Jean-Claude, Florian, Heinz, Kurt, Manni, René Altdorfer und Urs haben mit 85 Kilo- und 600 Höhenmetern eine trotz viel Bise schöne Tour absolviert.

Gentlemenausfahrt 25.04.15

Von Kurt Kaiser

Seitens Urs wurde folgende Tour angesagt: Riehen-Adelhausen-Rheinfelden-Kaiseraugst-Windentalhöhe-Liestal-Seewen-Grellingen-Riehen, ca. 75 Km. Doch leider wurde seitens der Wetterfrösche für Samstag auch eher schlechtes Wetter prophezeit.

Die Konsultation des Regenradars auf Meteo Basel http://meteo.search.ch/basel zeigt für den Samstagmorgen eher trocken an. Zwischen 12-13 Uhr ganz leichter Regen. Alsdann Regen nach 14 Uhr, für geraume Zeit.

Auf dem Weg von Pfeffingen nach Riehen, sind ein paar Tropfen zu spüren. Die MTB-Elite (Schmutz/Landmann/Leumi) welche beim Kraftwerk Birsfelden angetroffen werden, haben offensichtlich eine trockene Fahrt im Gempengebiet hinter sich.

In Riehen entschliessen sich Urs Zwahlen, Heinz Keller, René Geiser, Kurt Kaiser und Volker (Gast) die vorgesehene Route in Angriff zu nehmen, entgegen Kommentar seitens KK, dass das Elsass etwas trockener bleiben sollte. Leichter Regen sollte voraussichtlich nach 14 Uhr einsetzen. Aber wir sind doch harte Kerle… Flott geht’s hinauf nach Inzlingen und Waidhof danach Adelhausen Die Kirschblütezeit ist eher vorbei, dafür beginnen die Apfelbäume wunderbar zu blühen. Auf einer Nebenstrasse fahren wir hinunter via Ober-Eichsel nach ‚Meisele‘, resp. Minseln, in Richtung Rheinfelden. Ein paar wenige Regentropfen begleiten uns. Vor Rheinfelden geht unser besorgter Blick Richtung Pratteln/Wartenberg. Daher kommt offensichtlich eine Regenwand. Der Regenradar hatte leider recht, dass es nach 14 Uhr stärker regnen wird. Umkehren? Die Flucht wird kaum erfolgreich sein, kommt doch der Wind von Südwesten. Wir fahren nach Rheinfelden hinein und beschliessen, bei Kaffee, die Regenfront vorbeiziehen zu lassen.

Nach ½-stündiger Pause schwingen wir uns wieder auf die Räder. Es regnet nur noch leicht. Unser Gastfahrer Volker biegt vor der Rheinbrücke links weg. Grund, er wohnt etwas weiter oben am Rhein. Sein Rennrad bereitet ihm auch etwas Sorge. Etwas scheint nicht zu stimmen. Ist es ein Unterhaltsproblem? Weiter geht es über die Rheinbrücke. Jemand macht von uns ein Gruppen-Blitzfoto. Ob uns diese zugestellt wird? Wir waren offenbar für den Blitzer auf der Rheinbrücke ein Motiv. Zu schnell? Hoffentlich liest man an verantwortlicher Stelle diese Zeilen nicht…

Der Regen dauert weiter an und so beschliessen wir, die Birsfelder Hard direkt anzusteuern. Windental und Aufstieg Seewen wird zu einem späteren Zeitpunkt wieder ins Programm aufgenommen. Ja, das Hinterradfahren ist bei Regen nicht reines Vergnügen. Warum ist wohl Urs meistens in der 1. Position gefahren?

Was das Wetter anbetrifft, nur so viel: In Pfeffingen hat es kaum geregnet und Richtung Westen (Elsass) vermutlich ebenso. Immerhin kamen von und nach Pfeffingen rund 65 km auf den Tacho. Von und bis Riehen ergaben 44 km und 380 hm.

Gentlemenausfahrt 18.04.15

Von Kurt Kaiser

8 Fahrer finden sich am Treffpunkt in Riehen ein. Vorgesehene Tour: Riehen-Bad Bellingen-Neuenburg-Auggen-Schlieggen-Liel-Rieglingen-Kandern-Scheideck-Steinen-Adelhausen-Inzlingen = 85 km. Witterung kühl, ca. 13-14 Grad, steife Bise, Himmel bewölkt. Teilnehmer: Urs Zwahlen, René Altorfer, Jean-Claude Baumann, Heinz Keller, Manfred Schemmelmann, Florian Fuchs, Bruno Wüest, Kurt Kaiser.

Recht flott ziehen wir Richtung Norden. Windschattenfahren ist gefragt. Zum Glück haben wir René. Er spielt die Lokomotive, schliesslich kommt er aus einem Ferienaufenthalt auf Mallorca und will seine Form unter Beweis stellen. In Bad Bellingen resp. Schliengen verabschieden sich Bruno resp. Manfred aus der Gruppe. Letzterer hat noch andere Verpflichtungen.

Inzwischen schönster Sonnenschein. Nach dem Wendepunkt in Auggen werden wir zu Geniessern. Nebst Sonnenschein, blauem Himmel, die herrliche Reblandschaft, natürlich auch Rückenwind. In Liel ein Stopp und kurze Besprechung der Route. Wir folgen dem Vorschlag von Urs und fahren über Nieder- resp. Ober-Eggenen und Sitzenkirch. Grund hierfür, die blühenden Kirschbäume. Schlicht toll, die wunderschöne Landschaft in dieser Ecke des Markgräflerlandes.

Trotz des bevorstehenden Aufstieges auf die Scheideck machen wir einen Halt in Kandern und sorgen dafür, dass in einem Café die Kuchen nicht alt werden. Florian fährt danach auf direktem Weg nach Haltingen. Familienpflichten rufen. Nachdem wir eine Zusatzschlaufe über Ob.-Eggenen gemacht haben, schenken wir uns den Abstecher nach Adelhausen und fahren der Wiese entlang direkt Richtung Riehen. Bei Ankunft an der Weilstrasse stellt Urs fest, dass sein Vorderreifen Luft lässt. Es sollte bis nach Hause gerade noch reichen. Zurückgelegte Strecke: 87 km.

City Bike Marathon München

Von Marco Bisonni

Die Saisonvorbereitung war lang. Im Gegensatz zu den letzten Jahren reduzierte ich meinen Trainingsumfang über den Winter. Durch diese Massnahme kam ich ohne wirkliche verletzungs- oder krankheitsbedingte Ausfällen durch den Winter. In zwei Trainingswochen in Gran Canaria und Finale Ligure konnte ich einen guten Grundstein für die kommende Saison legen. In den letzten Wochen fühlte ich mich von Training zu Training besser. Ich habe eine gute Grundlage gelegt, doch noch wenig intensive Trainings absolviert. Bis die Saison richtig losgeht, dauert es ja noch einen Moment.

Vergangenen Dienstag startete ich beim Dienstagabend Strassenrennen in Möhlin. Ziel war es ab zu checken was ich bereits leisten kann und meine Beine im Hinblick auf das Rennen am Wochenende etwas zu reizen. Da die Sicherheit im Vordergrund stand fuhr ich nur die Hälfte des Rennens im Peleton, ansonsten fuhr ich meinen Rhythmus. Ich fühlte mich gut, doch mit den ständigen Rhythmuswechseln hatte ich so meine Mühe.

Bereits am Freitag reiste ich mit meiner Familie nach München. Am Samstagmorgen ging es erstmal in das Zentrum von München zum Shopping. Am Nachmittag fuhr ich einen Teil der Strecke ab. Auf dem Programm standen 80 km durch die Stadt und Parks von München. Zu bewältigen waren nur knapp 300 hm. Die ersten 6 km führten neutralisiert durch die Innenstadt. Anschliessend folgten viele Kilometer auf staubigen Kieswegen einem Fluss entlang. Als nächstes wurde die Alianz Arena umfahren bevor es Richtung Start / Ziel Bereich beim Olympiapark ging. Mein 7.8 kg Race Hardtail mit Starrgabel war für diese Bedingungen optimal.

Am Sonntag um 8:20 Uhr ging es auf die Strecke. Auf den ersten neutralisierten 6 km fiel das Tempo nur selten unter 50 km/h. Das Feld war sehr unruhig. Auf den nächsten 20 km welche dem Flussentlang führten konnte ich mich in der grossen Spitzengruppen integrieren. Das Tempo war extrem hoch, nach 45 min betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit 43 km/h. Der Staub der aufgewirbelt wurde machte meiner Lunge etwas Mühe. Die Zuschauer mussten mit Tüchern den Mund und die Augen vor dem Staub schützen Es folgten enge Passagen und mehrere Stürze, was zur Folge hatte, dass das Feld in viele Gruppen geteilt wurde. Leider hatte ich nicht den besten Abgang erwischt. Die nächsten Kilometer waren sehr unruhig und es folgte Angriff auf Angriff. Ich etablierte mich in einer 10 Kopf starken Gruppe. Da viele die Führungsarbeit verweigerten lag es an mir und einem weiteren Fahrer das Tempo hochzuhalten. Bei den zwei kurzen Anstiegen hatte ich Mühe den Rhythmus zuhalten, doch ich hielt mich in der Gruppe. Nach 2h und 7min kam ich zufrieden ins Ziel. Ich fühlte mich sehr gut und war äusserst zufrieden mit der Zeit. Sofort ging ich ins Hotel um zu Duschen, denn anschliessend stand noch ein schön deftiges Bayrisches Essen auf dem Programm. Fein war es ☺

Auf der Rückreise schaute ich mal im Internet nach meiner Platzierung. Da bekam ich einen kleinen Schock. Overall belegte ich den 40. Platz. Dies bedeutete den Sieg in der Kategorie U23!!!!!!!!!!!!!! Die Freude war riesig, mit einem Beigeschmack von Enttäuschung über die verpasste Siegerehrung. Mit meiner Zeit hätte ich in der Kategorie Elite den 15. Platz belegt. Ich kann also in jeder Hinsicht zufrieden sein mit der Leistung.

Zu erwähnen ist auch die tolle Leistung meines Vater der die kleine Runde über 60 km fuhr und für diese nur 2h und 6min benötigte. Kommendes Wochenende werde ich vorrausichtlich an einem XC Rennen in Delémont starten. Nächstes grosses Ziel ist der UCI Bike Marathon in Singen (10.05.15) wo ich mit Sven Schulzke und Alberto Montenori im dreier Team versuchen werde eine Topplatzierung zu erreichen.

Paris Roubaix

Von Marc Kaiser

Mit einigen Radsport-Enthusiasten von Basel entschied ich mich Ende Januar, an Paris-Roubaix, Kat. Fun, teilzunehmen. Ob die Fahrt und insbesondere die Kopfsteinpflaster-Strecken wirklich ‚Fun‘ sein werden? Zweifel sind da wohl berechtigt. Dennoch das Abenteuer reizte mich. Mein ‚Lehrmeister‘ meinte ‚deine Vorbereitung ist ungenügend für ein solch schweres Abenteuer…‘. Der Wille, das Gegenteil zu beweisen, bestärkt mich in meinem Vorhaben.

Freitag, 10.4., Fahrt mit dem Auto nach Roubaix. Dort hat sich die Gruppe in mehreren Wohnungen eingemietet. Samstag, heisst es um 03 Uhr in der Früh aufstehen. Um 5 Uhr geht es mit dem Bus Richtung Paris resp. den Startort, Busigny. Um 7.30 Uhr der Start zur Fahrt nach Roubaix. Kontrollschluss ist um 18 Uhr.

Trocken aus dem Bus ausgestiegen und schon fängt es an zu regnen. Meine Gedanken: Regen, Kopfsteinpflaster vermischt mit Erde, das wird noch interessant werden. Mein Kollege John, aus Kalifornien, meinte: Wenn du die erste Sektion Pavé fährst, wirst du dich fragen, was soll das denn? und von da an wird es nur noch schlimmer. Und so kam es dann auch.

Die ersten 13km waren trotz Regen die angenehmsten. Dann die erste Pavé-Sektion bei Troisvilles à Inchy. Ich denke hier hat ¾ vom Feld irgendetwas verloren. Überall lagen volle Trinkflaschen, Satteltaschen, Ersatz Schläuche, Riegel, Gels, Pumpen, Sonnenbrillen. Alles was nicht fest am Rad angemacht war flog einfach davon. Ich erinnerte mich an all die „guten Ratschläge“, die ich erhalten habe: In der Mitte vom Weg fahren, da sei es am angenehmsten oder einen Großen gang einfach durchdrücken, ich bemerkte aber rasch, dass sich bei Regen all die Tipps im Schlamm auflösten. Man fährt einfach und versucht heil ans Ende der Pavé-Sektion zu kommen.

Bei Quiévy à Saint-Python hat es mich dann erwischt. In einer engen Rechtskurve rutsche ich einfach weg, zum Glück ist mir und meinem Velo nichts Schlimmeres passiert. Die Bauern welche sich genau diese Kurve ausgesucht haben, um uns „anzufeuern“, lachten genüsslich und stiegen dann wieder in ihren Traktor ein.

Nach unzähligen und unendlich dauernden Pavé Sektionen erreichten wir die Trouée d’Arenberg. Dieses Stück hat den Namen Strasse nicht verdient, eher Acker. Velofahrer lagen links und recht auf der Strasse verteilt und liessen sich von der Ambulanz pflegen. Ich bin ca. mit einem Schnitt von 10km/h gefahren. Gem. Jens Vogt muss man hier schneller als 40/km/h fahren… Keine Ahnung wie das möglich ist…

Nun fehlten „nur“ noch 15 Kopfsteinpflasterstrecken. Mein Körper fing an, auf die ewigen Vibrationen zu reagieren. Kopf, Handgelenke, Rücken, Nacken schmerzten bei jeder Erschütterung. Nach 7h erreichten wir dann endlich den Velo Drôme Jean Stablinski in Roubaix. Was für eine Erleichterung. Wir umarmten uns gegenseitig und waren einfach froh, es geschafft zu haben.

Ich werde diese einmalige Erfahrung und die Zeit mit meinen Kollegen so schnell nicht vergessen und freue mich auf die nächsten gemeinsamen Ausfahrten. Vielleicht werden wir ja nächstes Jahr einen anderen Klassiker bestreiten.

Die Meldung von der erfolgreichen Beendigung der Fahrt Paris-Roubaix ist zu Hause angekommen. Spät abends dann ein SMS vom ‚Lehrmeister‘: ‚Congrats‘. Meine Antwort ‚it was tough‘, jedoch die Genugtuung, dass ich das Abenteuer durchstand umso grösser.

Schmutz Tour

Von Urs Zwahlen

12.57 Uhr - mit Kurt, Urs und Gast Björn aus Grenzach schaut es nach einer Minigruppe aus, die die heutige Gentlemenausfahrt bestreitet. Der Wetterumschwung - nach einer Woche Sonne pur ist es ausgerechnet heute stark bewölkt und unsicher - lässt den einen oder anderen Fahrer lieber zuhause bleiben. So u.a. Ruth und Bruno, der jedoch zur Begrüssung kurz vorbeischaut und ein Startfoto schiesst. 13.00 Uhr - erfreulicherweise hat sich die Gruppe mit Jean-Claude, Martin und René Geiser um 100 % vergrössert. Mit dem Hinweis von Kurt, dass die Wetterfront vorbeigezogen ist, und nicht mehr mit Regen zu rechnen sei, starten wir in die heutige Ausfahrt. Er sollte Recht behalten - immerhin genau 23 Minuten.

Kurz vor Hégenheim fallen die ersten Regentropfen. Allerdings nur ganz wenige. Vor Hagenthal wird unsere Gruppe überraschenderweise verstärkt. Peter Stohler wartet unterhalb seines Wohnortes auf uns und benützt die Gelegenheit, mal ausserhalb der VCR-Veloferien, eine Tour mitzufahren. Ein erster Aufstieg führt uns nach Bettlach, wo aber gleich auch wieder eine Abfahrt folgt. Über Raedersdorf, Hippoltskirch und Sondersdorf, wo uns Kurt infolge eines Termines verlässt, fahren wir, jeder in seinem Tempo, hoch nach Ferrette. Herrlich danach die Fahrt durch die hügelige, und dank keinem Autoverkehr, sehr schöne sundgauische Landschaft. Durmenach, Roppentzwiller und Steinsoultz heissen die Orte.

Für den Aufreger ist (einmal mehr) Martin zuständig. In Führung liegend, biegt er vor dem Windenhof zum Warten nach rechts auf einen kleinen Weg ab. Beim Bremsen fährt er auf einen Lehmbollen, vermutlich den einzigen im Umkreis von zehn Metern, rutscht aus und stürzt in den Acker. Zum Glück nur ein schmutziges Trikot und Velo und keine Verletzung. Wir nehmen die Gelegenheit gleich wahr und machen im angrenzenden Bistro der Sundgau-Kartbahn eine kurze Pause.

Der Beizer, des Deutschen nicht mächtig, hat grosse Freude an uns und staunt, dass wir von Basel hierher gefahren sind. Anschliessend geht’s zügig weiter nach Jettingen, Helfrantzkirch und Kappelen bevor uns Barthenheim mit herrlich blühenden japanischen Kirschbäumen empfängt. Über Rosenau und die Palmrainbrücke fahren Björn, Jean-Claude, Kurt (bis Sondersdorf), Martin, Peter, René und Urs zurück an den Ausgangspunkt. Eine sehr schöne Tour, die etwas besseres Wetter verdient hätte (es hat nur zwei-, dreimal kurz getröpfelt).

Hoffe einfach für alle zukünftigen Autoren, dass Martin jedesmal mitfährt, liefert er doch garantiert bei jeder Ausfahrt (Schmutz-)Stoff für den Tourenbericht.

Flandern Rundfahrt

Von Siggi Schörlin

Zwei Tage vor der grossen Tour machte ich auf einer Rundstrecke durch die flämischen Ardennen, bei Sonnenschein, aber mit stürmischem Wind meine ersten Erfahrungen mit dem berühmt berüchtigten Kopfsteinpflaster – den Kasseien – und den kurzen, aber sehr knackigen Steigungen – den Hellingen. Die Kopfsteinpflaster hatten mit dem, was bei uns bekannt ist, ausser dem Namen nicht viele Gemeinsamkeiten. Mit möglichst gleichmässiger, höherer Trittfrequenz und kraftvollen Pedalumdrehungen ging es relativ gut. Durch ein kurz wegrutschendes Hinterrad sollte man sich aber nicht aus der Ruhe bringen lassen. In den steileren Passagen, bis 22%, ist es die grosse Kunst, das Hinterrad so zu belasten, dass es nicht durchdreht und gleichzeitig das Vorderrad zu belasten dass es nicht vom Boden abhebt.

Am Samstagmorgen um 05:00 Uhr ging es los. In Oudenaarde, dem Zielort luden wir die Velos in den Shuttle Bus ein, der uns nach Brügge, dem Startort brachte. Erste Regentropfen auf der Busfahrt verhiessen nichts Gutes für den kommenden Tag. In Brügge am Start traute ich meinen Augen nicht. Soweit das Auge reichte, nur Velofahrer, die sich ohne Hektik und Stress in die Startschlange stellten (es sollen 4000 Velofahrer gewesen sein, die die grosse Runde fuhren).

Bei Dunkelheit und Regen fuhren wir aus der Stadt hinaus. Gesittet und gemütlich rollten wir teils über Strassen, teils über Velowege die ersten Stunden dahin. Etliche Kilometer wie ein Band aus lauter Velofahrern. Nach 2 Stunden waren Hände und Füsse nass und ich begann zu frieren. Die ersten 90 Km verliefen ausser der Kälte, dem Regen und dem aufkommenden Wind ereignislos.

Dann wurde es spannender. Die ersten Hellinge tauchten auf und ich musste erschreckend feststellen dass meine Finger den Dienst versagten. Ich konnte die Schalthebel nicht mehr herumdrücken, musste absteigen und im Stand einen kleineren Gang einlegen. Später griff ich dann mit der einen Hand an die andere Seite um den Hebel umzulegen. Diese Technik funktionierte auch relativ gut, aber auf den Kopfsteinpflasterpassagen war dies in den Steigungen nicht möglich, weshalb ich immer sehr früh in einen kleinen Gang schaltete. Gegen Mittag wurde es etwas wärmer und der Regen hörte auf. Nun tauten meine Finger wieder auf und auch das Schalten funktionierte wieder. Ich konnte endlich wieder «befreit» Velofahren.

Es reihte sich eine Passage an der anderen. Das Kopfsteinpflaster schüttelte ordentlich am Velo und an meinen Knochen. Dass das Velo bei hoher Geschwindigkeit über das Pflaster «fliegt» kann ich nicht bestätigen. Gabel, Lenker und der gesamte hintere Teil des Velos verbiegen sich in alle Richtungen.

Fährt man wieder auf Asphalt, hat man das Gefühl, das Velo fährt alleine und wie auf Wolken. Bis auf den Koppenberg bin ich alles gefahren. Hier war es so rutschig wie auf Eis. Ich sah keinen der die Passage gefahren ist. Selbst oben auf der Ebene war es noch schwierig anzufahren, da die Räder nach allen Richtungen wegrutschten.

An den Hellingen war teils eine Volksfeststimmung, zum Teil sogar mit Musik und vielen anfeuernden Zuschauern an der Strecke. Während der ganzen Tour hörte ich kein einziges unfreundliches Wort und sah auch keinen Sturz. Die gesamte Strecke war hervorragend abgesichert und die Organisation verdient 5 Sterne. Waren doch 16'000 Leute am Start. Staus an den Hellingen habe ich aber nicht erlebt.

Nach 9,5 Stunden und 239 KM erreichte ich überglücklich das Ziel in Oudenaarde. Nun folgte der schönste Teil der Tour, eine heisse Dusche, eine grosse Portion Spaghetti, belgisches Bier und nur noch schlafen…

Geblieben sind mir ein wunderschönes Erlebnis, Stolz und Freude und immer noch taube, leicht schmerzhafte Fingerspitzen. Den Termin im nächsten Frühling werde ich mir wieder freihalten.

Premierentag

Von Urs Zwahlen

Gleich zwei Premieren waren an der vierten Ausfahrt zu beklagen. Neben den ersten Regentropfen hatten wir mit Martins Platten sieben Kilometer vor dem Ziel auch die erste Panne der Saison.

Wie von Heinz Kellers Frau, Monika, geahnt, steht heute seine 'Lieblingsstrecke' an. Öde und langweilig stuft er die französische Seite von Chalampé nach Village-Neuf ein. Doch leider kommt man an dieser Strecke nicht vorbei, will man den Ratschlägen der alten Radfüchse unter uns Glauben schenken, die ersten 1'000 Kilometer flach zu fahren. Gut, bis der Schreiberling 1'000 Kilometer geschafft hat, wird wohl der Sommer Einzug gehalten haben — aber das ist eine andere Geschichte. Interessant hingegen ist jedoch die Tatsache, wie wenige Möglichkeiten sich ergeben, will man in der Region nur flach fahren. Auf den meisten Strecken steht nämlich jeweils mindestens ein Hügel oder Berg im Weg.

Aufgrund der noch jungen Saison mit wenigen Kilo- und fast keinen Höhenmetern fahren wir die Chalampé-Strecke heute mal gegen den Uhrzeigersinn. Dies mit dem Hintergrund, einfach einige Kalorien einzusparen, denn der Versuchung eines Kaffee-/Kuchenhalts können wir problemlos widerstehen, da auf der französischen Seite die Gefahr klein ist, ein entsprechendes Café zu finden. Der Vorsatz wird jedoch bereits vor der Abfahrt durchkreuzt. Martin (Danke) offeriert eine Runde Kuchen, welche eine Mädchenklasse zur Finanzierung einer Reise anbietet. Die Sieben-Mann-Gruppe (eine Frau hat sich bisher leider noch nicht aufs Velo gewagt) fährt gestärkt bei 15° und sich langsam bedeckendem Himmel zügig nach Haltingen, Efringen und Istein, wo Martin ein erstes Mal zurückgepfiffen werden muss. Mit Bruno im Schlepptau fährt er, an der Spitze liegend, in die (sehr) steile Steigung Richtung Huttingen. In Kleinkembs fährt er zusätzlich einen Kreisel und in Schliengen nimmt er eine nicht vorgesehene Abzweigung. Kein Wunder also, dass Martin jeweils etwas schneller und fitter ist, macht er doch mit seinen Abstechern jährlich einige Kilometer mehr, als alle anderen. In Bad Bellingen werden wir ortsgetreu empfangen, spüren wir doch Wasser von oben in Form der ersten wenigen Regentropfen, die nach der Dorfausfahrt aber bereits wieder verschwinden. Auf der langen Geraden nach Steinenstadt geniessen wir mal kurz den Rückenwind, bevor wir in Neuenburg den Rhein nach Chalampé überqueren. Auf der Rückfahrt freuen wir uns dafür am heftigen Gegenwind. Dies, obwohl unser Wetterexperte Mike vorausgesagt hat, dass wir dort ständig vom Rückenwind profitieren können. Vor Kembs dann wird der Himmel etwas dunkler und es beginnt leicht zu regnen. Da auch die Temperatur um fünf Grad zurück geht, führt der Schreiberling die Gruppe mit einem schönen Dreissigerschnitt an — er möchte ja nur, dass alle warm haben und sich keiner erkältet. Überrascht stellen wir bei der Palmrainbrücke fest, dass anscheinend nicht nur die Schweizer dem Einkaufstourismus fröhnen, sondern auch die Franzosen scharenweise nach Deutschland pilgern. Ob die damit verbundenen bösen Gedanken der Grund für Martins Reifenschaden waren? Er beklagt einen Platten, welchen er jedoch unter sprücheklopfenden und zusehenden Radkollegen rasch beheben kann. An der schönen Ausfahrt beteiligten sich, neben dem Autor, Bruno, Heinz, Jean-Claude, Martin, Mike und René Gysin.

Gentlemenausfahrt 21.03.15

Von Urs Zwahlen

Einige Absagen sowie die unsichere Wetterprognose lassen die Gentlemen-Truppe auf drei Fahrer schrumpfen. So machen sich Martin, Florian und Urs bei kühlen 13° auf den Weg Richtung Birsfelden, Dornach, Aesch und Ettingen. In bekannter Manier fährt Martin, ohne Streckenkenntnisse, voraus, weshalb wir statt wie geplant über Witterswil und Bättwil, über Therwil und Biel-Benken nach Leymen fahren. Immerhin ist er dort beim Anblick der vielen weidenden Pferde nicht vom Velo gestiegen, sondern weiter auf seinem Stahlross mitgeradelt. Hätte nämlich durchaus sein können, da er soeben von einer Chilereise zurückgekehrt ist, wo er mit einem Freund auf dem Rücken eines Pferdes über die Anden geritten ist. Kurz vor Leymen die erste nennenswerte Aktion: ein Rotlicht stoppt uns - Grund??? Die Baustelle geschlossen, kein Problem mit dem Gegenverkehr - Frankreich halt. Zügig rollen wir weiter, bevor in Biederthal der zweite Aufreger folgt: Florian fehlt auf einmal in der überschaubaren Gruppe. Nichts Schlimmes zum Glück, er hat nur seinen Bidon verloren und sucht ihn kurz. Über Wollschwiller, Oltingue und Fislis fahren wir nach Werentzhouse, dem westlichsten Punkt, wo es rechts gleich in eine knapp zwei Kilometer lange Steigung reingeht. Im welligen Parcour bemerken wir, dass unsere Beine noch trainingsbedürftig sind. Entsprechend geniessen wir danach die Abfahrt von Folgensbourg Richtung St.Louis. Über die Palmrainbrücke, nach der uns Florian verlässt, gelangen wir nach Weil, von wo wir durch die Lange Erlen zurück zum Ausgangspunkte rollen. Eine landschaftlich schöne Ausfahrt mit immerhin zwei erwähnenswerten Vorfällen.

Zweiländerfahrt

Von Urs Zwahlen

Bei schönem, durch die Bise jedoch recht kühlem Wetter treffen sich Bruno, Heinz, Jean-Claude, Mike sowie die erstmals auf dem Rad sitzenden Alex, Manni, René G., sowie Urs zur zweiten Ausfahrt. Via Lange Erlen geht die Fahrt Richtung Rhein Center in Weil, wo jedoch kein Shopping-Stop eingelegt wird, sondern die Passerelle des Trois Pays nach Hüningen überquert wird. Das angenehme Tempo lässt angeregte Gespräche zu und bald schon ist das Stauwehr bei Kembs erreicht. Über die Kanalinsel führt uns der Weg zurück nach Märkt, Efringen, wo uns Bruno Richtung Fischingen verlässt, und Riedlingen. Mit Wehmut fahren wir am Mueseumscafé vorbei und schwelgen von den himmlischen selbstgebackenen Kuchen. Eine kurze Trinkpause legen wir dann aber doch noch ein - beim Italiener auf dem sonnigen Marktplatz in Kandern. Beim nächsten Mal besuchen wir dann das nebenan liegende Café - gemäss Heinz soll es dort guten Kuchen geben. Geschlossen und zügig geht’s zurück Richtung Riehen - unterwegs verlassen Manni und Alex die Gruppe, um auf direktem Weg nach Hause zu fahren. In guter Stimmung erreichen wir nach 62 Kilometer zufrieden den Ausgangspunkt Die ersten Höhenmeter sammeln René und Urs danach mit einer gemütlichen Fahrt auf die Chrischona.

Geglückter Prolog!

Von Christian Stöckli

Sieben Fahrer und eine Fahrerin haben sich beim Gemeindeplatz eingefunden um gemeinsam die Velosaison 2015 zu eröffnen. Die Wetterbedingungen waren gut und die Temperatur ganz leicht im zweistelligen Bereich. Es wurde vereinbart eine flache und nicht allzu lange Strecke zu wählen. Kurt liess es sich nicht nehmen die Gruppe kurz zu begleiten bevor er sich wegen einer wichtigen Sitzung verabschieden musste. Die gewählte Route führte uns via Grenzach nach Kaiseraugst und weiter nach Möhlin. In Möhlin drehten wir dann auf der Rennstrecke der Möhliner-Abendrennen noch eine Ehrenrunde bevor wir uns auf den Rückweg machten. Um die Rückfahrt etwas spannend zu gestalten nahmen wir den Veloweg linksseitig der Autobahn um via Liebrütti wieder den Rhein zu überqueren. Somit kamen die Teilnehmer auf der offiziellen Ausfahrt auf ca. 52 Kilometer. Einige prominente VCR TourenfahrerInnen haben leider gefehlt. Wer sich angesprochen fühlt ist auch gemeint!

Teilnehmer: Siehe Bild.