Velo-Club Riehen

Die Anmeldung zum Kriterium 2015 ist eröffnet: Jetzt anmelden!

Rundstreckenrennen Egringen

Von Lucius Humm

Mit einer rekordverdächtigen Teilnehmerzahl von elf Fahrern (davon vier Gastfahrer) startete am vergangenen Sonntag der zweite Lauf der Clubmeisterschaft 2015. Beim Rundstreckenrennen Egringen galt es die rund fünfeinhalb Kilometer lange Runde fünf mal zu befahren.

Obwohl von Beginn weg Tempo gemacht wurde kam die Gruppe nach der ersten Runde geschlossen zurück. Dann stieg das Tempo abermals an und die Gruppe wurde zweigeteilt. In der folge musste Kai Amrhein sein erstes Strassenrennen aufgeben – er hatte versucht mitzuhalten, die anderen machten ihm dieses Unterfangen aber nicht gerade leicht. Ab der dritten Runde setzten sich die beiden Gastfahrer Emanuel Müller und Christoph Hirter (beide VC Peloton) ab. Die Rundenzeiten verkürzten sich dabei von anfangs rund zehn Minuten auf unter neun bei der Spitzengruppe.

Die Gruppen blieben dann bis Rennschluss mehr oder weniger die gleichen. Emanuel und Christoph fuhren gemeinsam über die Ziellinie mit einer Zeit von 45:41, mit 1:16 Rückstand folgten Balazs Petrusch, Gabriel Trickes und Siggi Schörlin, welcher dank Handicap das Rennen für sich entscheiden konnte. In der nächsten Gruppe bezwang Prolog-Schnellster Ivo Chiavi (VC Peloton) VCR-Rennchef Ben Klenk im Sprint. Sie überquerten die Ziellinie mit einem Rückstand von 3:25, dicht gefolgt von Niklaus Hess (Gastfahrer) und Björn Osterkamp. Mit 6:01 Abstand zur Spitze beendete auch der kürzlich Vater gewordene Marc Kaiser das Rennen.

Fotos folgen

Rangliste

Rang Name Handicap Zeit n. Handicap Punkte
1 Siggi Schörlin 00:01:23 00:47:00 00:45:37 25
2 Emanuel Müller (Gast) 00:00:00 00:45:41 00:45:41
2 Christoph Hirter (Gast) 00:00:00 00:45:41 00:45:41
4 Balazs Petrusch 00:00:28 00:46:57 00:46:29 22
5 Gabriel Trickes 00:00:00 00:46:59 00:46:59 20
6 Niklaus Hess (Gast) 00:01:23 00:49:11 00:47:48
7 Björn Osterkamp 00:00:55 00:49:11 00:48:16 19
8 Ivo Chiavi (Gast) 00:00:28 00:49:06 00:48:38
9 Ben Klenk 00:00:28 00:49:07 00:48:39 18
10 Marc Kaiser 00:00:28 00:52:42 00:52:14 17
11 Kai Amrhein 00:00:55 DNF

Nächtes Rennen

Das nächste Rennen der Clubmeisterschaft findet am 09.06.2015 statt: Rundstreckenrennen Waidhof

Pfingsttour 2015

Von Kurt Kaiser

7 Fahrer, Urs, René, Martin, Jean-Claude, Heinz, Hansjörg und Börn (seine 2. Ausfahrt mit dem VCR) finden sich hinter dem Gemeindehaus zur diesjährigen Pfingstausfahrt, während Einer sich in Aesch (Kurt) der Truppe noch anschliessen wird. Das Wetter — entgegen der ursprünglichen Prognosen zu Beginn der Woche — gut, wenn auch morgens noch recht kühl. Die vorgesehene Strecke: Riehen – Aesch – Leymen – Winkel – Seppois – Mertzen – Carspach – Grentzingen – Hundsbach – Folgensburg – Bourgfelden – Weil – Riehen = 124 km / 940 hm.

Bevor es losgeht, interessiert sich auch die Polizei für einen Fahrer mit den VCR-Clubfarben. Jean-Claude fährt noch kurz zum Bäcker, für ein Brötchen. Doch oha lätz, beim Zurückfahren wird er aufgehalten. Es gilt Fahrverbot in der Zone. Man lässt für einmal Gnade vor Recht gelten. Ein Warnschuss.

Kurt wartet in Aesch, beim Löhrenacker Sportplatz und vertreibt die Zeit, den jungen zukünftigen Stars (?), die beim Streller-Cup engagiert sind, zuzusehen. Dort, die Gruppe biegt um die Ecke, ab auf’s Velo. Doch er wird gleich zurückgepfiffen. Einer will wieder ‚schmutzige‘ Schlagzeilen schreiben. Ein Defekt, und weit und breit kein Materialwagen. Mit Hilfe von Björn behebt Martin den Schaden. In Rädersdorf steigt Heinz kurz vom Velo. Etwas ist mit seiner Gangschaltung nicht ganz in Ordnung.

Flott fahren wir voran und sind bereits vor 11:30 Uhr in Winkel. Die Reservation im ‚La Pomme d’or‘ in Strueth wurde auf 13 Uhr vorgenommen. Wir laufen Gefahr, viel zu früh dort einzutreffen. Wir beschliessen, einen kurzen Halt in Durlinsdorf (Auberge Mazarin) zu machen. Die lokalen Gäste schauen verwundert ob der Gümmeler, die herein kommen. Wir bestellen wohl etwas andere Getränke, als an der Bar konsumiert werden. Mit der aufgestellten Gesellschaft, inkl. Wirt und Wirtin, ist schnell ein Kontakt hergestellt. Zu aller und grossen Überraschung wird uns mitgeteilt, dass die Runde von einem der Gäste bezahlt wurde. Wir schauen wohl etwas verwundert in die Welt. Das ist uns sicher noch nie passiert. Wer ist der Spender? Franz Stöckli, vormals Lehrer in Aesch, und nun domiliziert in Mörnach hat Geburtstag und ist 65. Ob die 1. AHV-Rente ob der Grosszügigkeit ausreicht? Hat ihn der heimatliche Dialekt angesprochen? An dieser Stelle nochmals ein dickes Dankeschön für diese grosszügige Geste!

In Seppois-Le-Bas nehmen wir den idyllischen Radweg, auf dem ehemaligen Trassée der Eisenbahn, quer durch das Sundgau (Dannemarie-Pfetterhouse und Verbindung in die Ajoie, 1901-1970). In Friesen stoppt uns eine Baustelle. Freundlicherweise lassen wir einer Automobilistin die Vorfahrt. Kaum überholt, hält sie unvermittelt mitten auf unserer Strassenseite an, um links abzubiegen. Achtung! Die Lücke reicht gerade noch aus, dass ein Fahrer durchkommt. Doch das plötzlich verringerte Tempo wird René zum Verhängnis. Der Sprung mit dem Velo auf das Trottoir, um den Vorderleuten nicht ins Rad zu fahren, gelingt leider nicht so gut, wie man im Fernsehen, z.B. Flandern-Rundfahrt, von den Profis vorgeführt bekommt. Ein Reifenschaden! Zudem muss Heinz feststellen, dass seine Gangschaltung den Geist aufgegeben hat. Die Kette bleibt auf dem kleinsten Ritzel. Ein Dorf später in Strueth das Restaurant. Allerdings ist es nicht das Restaurant, welches Kurt ursprünglich ins Auge fasste. Nach dem Pech, stellt sich dies als Glücksfall heraus. Ein gutes, feines Restaurant. Sehr zu empfehlen! Pomme d’or (http://www.restaurant-la-pomme-dor.fr). An Wochenende und Feiertagen ein 3-Gang Menü zu unglaublichen € 10! Das Essen ist ausgezeichnet, ebenso die Gaststätte und der schöne, geschützte Gartensitzplatz.

Martin verabschiedet sich nach kurzem Imbiss. Er muss frühzeitig zu Hause sein. Nach einigen Diskussionen beschliessen wir, Heinz nicht alleine mit seinem Problem, zurück fahren zu lassen. Wir fahren geschlossen zusammen und zwar auf der gleichen Strecke zurück, da diese weit weniger giftige Steigungen aufweist. Vorher legen wir die Kette auf einen kleineren Gang und befestigen das Kabel am Sattel. So kommt er doch gut wieder zurück nach Basel. Auch Dank der grossen Unterstützung und Schubkraft von Björn. Schon hörte man munkeln, dass zukünftig eine Zange mitgeführt wird, um das Kabel durchzuschneiden, um dann nach Hause gestossen zu werden. Was Radfahrern nicht alles in den Sinn kommt, wenn die Beine zu schmerzen beginnen…

Obwohl die Strecke nicht wie vorgesehen gefahren werden konnte und trotz kleiner Missgeschicke, war es eine tolle, schöne und gelungene Pfingstausfahrt! 132 km / 980 hm.

Clubmeisterschaft Prolog 19.05.2015

Von Lucius Humm

Um 18:15 Uhr waren vier Fahrer beim Parkplatz hinter dem Gemeindehaus eingetroffen. Ben Klenk, Christian Stöckli, Gabriel Trickes und Gastfahrer Ivo Chiavi vom VC Peloton. Während die Rennteilnehmer sich auf ihre Räder schwangen, machte ich mich mit der Zeitmessnahmeausrüstung mit dem Auto auf den Weg nach Kembs.

Bald waren die Startnummern (mit integrierten Transpondern) verteilt und die Startpositionen ausgelost. Als erster nahm Ivo Chiavi die Strecke in Angriff. Er nutzte die rennähnlichen Bedingungen um die neusten Einstellungen an seiner Zeitfahrmaschine zu testen. Nach ihm folgten mit jeweils einer Minute Abstand Christian Stöckli, Gabriel Trickes, Siggi Schörlin und schliesslich Ben Klenk.

Sobald alle auf der Strecke waren stellte ich das Auto auf die andere Strassenseite um möglichst ideale Testbedingungen für die Transponderzeitnahme zu schaffen. Trotz aller Vorbereitungen wurden die Transponder scheinbar nicht vom System erfasst. Die spätere Auswertung der Daten ergab ein anderes Bild – die Erfassung der Transponder hatte geklappt, allerdings schlich sich bei der Verarbeitung der Daten ein Fehler ein. Die Zeiten stimmen trotzdem – das Transpondersystem war ja schliesslich erst zu Testzwecken im Einsatz und die Zeit wurde mit menschlicher Mithilfe genommen.

Rangliste

Rang Name Handicap Zeit n. Handicap Punkte
1 Siggi Schörlin 00:00:27 00:12:53 00:12:26 25
2 Ivo Chiavi (Gast) 00:00:09 00:12:43 00:12:34
3 Gabriel Trickes 00:00:00 00:13:10 00:13:10 22
4 Ben Klenk 00:00:09 00:13:38 00:13:29 20
5 Christian Stöckli 00:00:36 00:15:11 00:14:35 19

Ausblick

Die nächsten Rennen der Clubmeisterschaft folgen bald, ein Einstieg ist jederzeit möglich: Termine Clubmeisterschaft 2015

Berner Rundfahrt 2015

Von Ben Klenk

Siggi: Mit etwas gemischten Gefühlen bin ich am Samstag an den Start gegangen. Hatte ich doch seit etwa 4 Wochen nicht mehr richtig trainiert, dann gleich die grosse Runde…

Ben: Ist es jetzt eine Grippe, oder doch ne Allergie? Extra die ganze Woche nicht aufs Velo, aus Angst in Bern nicht starten zu können — Mist; zu wenig gefrühstückt habe ich auch noch…

Gabriel: Die ganze Woche auf dem Rad gewesen und dabei habe ich immer wieder leichte Krämpfe gehabt. Vielleicht war das zu viel. Nochmal zur Sicherheit eine Magnesiumtablette und die große Schale Nudeln sollten die nötige Kraft geben.

Ben: Erster Kampf des Tages; Startplatzsicherung… Velo über die Absperrung; Sprung hinterher; Wortgefechte mit den Streckenposten und da war er: der Startplatz hinter Tony Rominger!

Siggi: Nach dem Start ging es wie erwartet mit vollem Schub in Richtung Frienisberg, mit dem üblichen Positionsgerangel, was aber soweit ich sehen konnte alles sturzfrei ablief. Beim Aufstieg spürte ich dann gleich, wenn ich mit dem Tempo mitgehe, explodiere ich vor dem Bergpreis, also Tempo rausnehmen und den eigenen Rhythmus finden. Dies gelang dann auch.

Ben: Feuer frei! Ab ging die Post — erste Kurve links und schon waren wir wie die Perlen aufgereiht. In den ersten Metern des Frienisbergs war mir gleich klar — Puls 190 — das ist nicht mein Tempo… Romingers übrigens auch nicht ;-)

Gabriel: Heute muss was gehen! Gleich mal nach vorne (wo ist Tony?) orientieren. Ich frage mich nur, wie man innerhalb eines halben Kilometer eine Lücke zur Spitze reißen lassen kann… Also Nachführen und dann dranbleiben.

Siggi: Nach der Abfahrt bildete sich eine etwa 30 Fahrer starke Gruppe, die sich mit jedem Anstieg verkleinerte. Die Gruppe harmonierte relativ gut, so dass das Rennvelofahren richtig Spass machte. Da ich wusste, dass ich das Tempo in der Gruppe mitfahren kann beteiligte intensiver an der Führungsarbeit, im Sinne eines ersten intensiven Trainings.

Ben: Am Bergpreis angekommen, hatte ich leider bereits 3 Minuten auf die Spitze. Das Verfolgerfeld vor Augen, motiviert durch den gelben Helm von Gabriel — ich kann die Lücke nicht schließen. Keine Hilfe in Sicht…

Gabriel: Das Tempo der Spitze kann ich nicht mitgehen. Zweistellige Anstiegsprozente und knapp 20 km/h sind mir deutlich zu viel. 50 Sek. auf die Spitze am Berg verloren. Wenns so bleibt, kann man mit einer gut zusammenarbeitenden Gruppe vielleicht aufschließen?

Ben: Schnell vom Berg erholt musste ich leider in den ersten Kilometern feststellen, dass meine Gruppe keine Ambitionen hat die Lücke zur Verfolgergruppe zu schließen — schade, ich könnte noch eine Schippe drauflegen, aber allein… Erste Runde Gruppensprint gewonnen; immerhin kam so kein Grupettofeeling auf ;-)

Gabriel: Die Gruppe hat sich gefunden. 25 Mann hängen fünf engagierten Fahrern (inklusive mir) auf dem Sattel und lassen sich ziehen. Auch die wütenden Aufforderungen der Führenden („jetzt chömmet! Zirkle, zirkle, zämme schaffe!!!“) hilft nichts. Man sieht die Führenden in der Ferne verschwinden.

Siggi: In der dritten und letzten Runde fuhren wir dann mit ca. 15 Fahrer auf die Zielgerade ein. Im Sprint fuhr ich noch als dritter über die Ziellinie auf Rang 112 in der Gesamtwertung und Rang 10 in meiner Kategorie.

Gabriel: Nach dem Berg nochmals ausgemerzt, schießt eine gut 20 Mann starke Gruppe gegen das Ziel. Schon etliche Kilometer vor dem Ziel fängt die Taktiererei an. Zwei versuchen nach vorne auszureißen. Es wird nachgesetzt. Mittlerweile stehen knapp 50 km/h auf dem Tacho in der Ebene.

Ben: voller Vorfreude auf den Schlusssprint (Gabriel und ich fahren „nur“ 2 Runden)
Erwischt mich 1500m vor dem Ziel in beiden Oberschenkeln ein Krampf- fluchend lasse ich die Gruppe ziehen. Platz 64 / 22. Alterswertung / Zeit: 1:51:52

Gabriel: Die letzte Kurve in voller Fahrt überstanden und sich ein Hinterrad ausgesucht. Der Zielsprint wird angezogen. 100m vor dem Ziel trete ich an. Die Beine spüre ich nicht mehr und der Puls schießt durch die Decke. Mit voller Fahrt schieße ich ins Ziel. Erste Frage: Wo ist Tony? Leider auf der Strecke vor mir (nicht mal 3 min verloren), am Tisch aber dafür neben mir. Das ist doch ein Anfang. Nächstes Jahr versuch ichs wieder.

Ben: ich komme wieder! nächstes Jahr…

Siggi: Völlig zufrieden traf ich mich dann nach dem Rennen mit Ben, und Gabriel, die bei Fabian Cancellara am Tisch bei einem Bier (ohne Alk) sassen. Ein gelungener Wiedereinstig in die noch junge Saison.

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Rennberichte MTB Mai 2015

Von Marco Bisonni

Nach dem erfolgreichen Auftritt der VCR Biker in München kämpfte Marco Bisonni mit starken Rückenproblemen. Verschobene Wirbel liessen zu beginn nur ein sehr reduziertes Training zu. Durch eine sehr intensive Betreuung der Physiotherapie Jordi konnte der Trainingsumfang aber stetig erhört werden.

Am 03.05.2015 starteten Rafa Dias und Marco Bisonni am Argovia Cup in Hägglingen. Dies war für beide ein spezielles Rennen. Für Rafa war es das erste MTB Rennen und Marco testete ob sein Rücken einer solchen Belastung schon gewachsen war. Die ansonsten wunderschöne Strecke war durch den Dauerregen total aufgeweicht. Ein Grossteil der Singletrails wurde gesperrt, da diese nicht befahrbar waren. Beide VCR Fahrer mussten aus der hintersten Reihe starten. Marco erwischte wie gewohnt einen durchzogenen Start, doch fand bald seinen Rhythmus und konnte sein Tempo steigern. Als er am Ende der dritten Runde im steilen Aufstieg zum Ziel nochmals das Tempo erhöhte, riss seine Kette. Durch den ganzen Schlamm war es unmöglich die Kette auszuwechseln. So musste Marco das Rennen nach 30min bereits aufgeben. Rafa lies sich von den harten Bedingungen nicht beeindrucken und fuhr ein konstantes Rennen. Er beendete das Rennen auf dem 29. Platz. Gratulation zum durch den Schlamm erschwerten Debüt!

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marco

Am Montag drehte sich die Kurbel von Marcos Race Bike von lauter Schlamm in den Lager nicht mehr. Vielen Dank an Mauro Bisonni der das Bike in Rekordzeit wieder fit bekam.

Wenige Tage danach stand der erste Lauf der MTB Clubmeisterschaft auf dem Programm. Am 07.05.2015 versammelten sich 7 hochmotivierte Biker für den gut zwei Kilometer langen Prolog. Erfreulich ist, dass mit Tatjana und Svenja auch zwei Frauen dabei waren. Bevor wir uns auf den Weg zum Starten machen konnten, hatte Rafa bereits den ersten Platten. Nach einer kurzen Reparatur ging es von Riehen Richtung Start in Degerfelden. Da wartete bereits unser Zeitnehmer Luzi. Dank Luzi können wir die Clubmeisterschaft mit einer professionellen Zeitmessung mit Transpondern durchführen. Danke Luzi! Im Minutentakt wurde gestartet. Kai bewies seine stärke über die kurze Distanz und fuhr wie im vergangenen Jahr einen soliden Sieg ein. Sven belegte den starken zweiten Rang, dahinter folgte Marco. Bei den Frauen siegte Tatjana vor Svenja. Anschliessend machte die ganze Gruppe noch eine gemütliche Tour die endete wie sie begann – und zwar mit einem Platten.

Rangliste Prolog

cm-prolog

Am 10.05.2015 waren die VCR Biker am Hegau Bike Marathon, der im Rahmen der Marathon EM stattfand, zahlreich vertreten. Sven Schulzke, Marco Bisonni und Gastfahrer Alberto Montironi starteten mit grossen Ambitionen in der Teamwertung über 50 km. Mauro Bisonni und Rafa Dias nahmen die kleine Strecke über 30 km unter die Räder. Zuerst startete das VCR Team. Die Startphase war sehr hektisch. Marco spürte bereits nach fünf Kilometern, dass sein Rücken dieser Belastung nicht gewachsen war. Gastfahrer Alberto kämpfte mit technischen Problemen. So war es schwierig, ein flüssiges Tempo hinzubekommen. Marcos Schmerzen wurden von Kilometer zu Kilometer schlimmer. Die starken Schmerzen und die Verspannung wurden so schlimm, dass seine Arme und Beine anfingen zu kribbeln und so entschied Marco schweren Herzens das Rennen bei Kilometer 30 aufzugeben. Es war unmöglich weiterzufahren. Dies ist doppelt schade, da Sven und Alberto eine beachtliche Form hatten. Ein Podestplatz wäre drin möglichgewesen. That’s race…

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Mauro und Rafa lief es da besser. Rafa fuhr nach 1h und 30min über die Ziellinie und belegte Overall den 79. Platz und in seiner Kategorie den guten 14. Platz. Mauro überquerte die Ziellinie 16min später mit einer Zeit von 1h und 46min als 128. der Overall Wertung. In seiner Kategorie belegte er ebenfalls den guten 14. Rang.

Marco musste seine geplanten Start in Bad Wildbad am kommenden Wochenende absagen und wird versuchen, seine Rückenprobleme möglichst bald in den Griff zu bekommen.

Die VCR Biker werden dann im Juni wieder an Rennen anzutreffen sein.

Trainingsrennen Möhlin 2015

Von Gabriel Trickes

Auf die Frage, ob ich die Dienstagabendrennen in Möhlin mitfahren würde, antwortete ich ohne zu zögern mit ja. Den Hinweis, dass dort eine bunte Gruppe von Lizenzfahrern, Amateuren und (ehemaligen) Profis mitfahren, beeindruckte mich zunächst wenig. Ohne große Rennerfahrung stehe ich daher jeden Dienstag im April am Start und muss feststellen, dass die Fahrweise und das Konkurrenz(denken) nicht mit normalen Hobbyrennen zu vergleichen ist.

Ab dem ersten Meter geht es im Rennen zur Sache. Scharfe Kurven, andauernde Zwischensprints, hohes Tempo und viel „Nähe“ lassen die Trainingsrennen wie harte Ausscheidungsrennen erscheinen. Nach dem ersten Zieleinlauf bin ich erstaunt, dass ich eigentlich ganz gut mithalten konnte. Trotz rasendem Puls gewinne ich mit jedem Rennen an Sicherheit im Peloton und mein Ehrgeiz entwickelt sich: Wenn ich mithalten kann, müsste ich eigentlich auch Punkte im Zieleinlauf holen können; Kraftreserven dafür sind vorhanden.

Im letzten Rennen male ich mir daher einige Chancen aus. Da es regnet, hoffe ich auf ein kleines Starterfeld und geringeres Tempo. Weit gefehlt! Die Gruppe von Velofahrern ist zwar kleiner. Es treten aber nur die starken Fahrer an; Schönwetterfahrer bleiben zu Hause. Es wird das härteste Rennen der Möhlin-Saison. Die Kurven werden tatsächlich langsamer durchfahren, dafür wird danach umso mehr beschleunigt.

Mit Wasser in den Schuhen (Es regnet von oben und unten!) bin ich darauf bedacht, mich aus allem herauszuhalten und Kräfte zu sparen. Dabei verpasse ich allerdings auch die Bildung einer Spitzengruppe; das Nachsetzen hilft nichts mehr. Die Punkteplätze sind wieder davongefahren. Neben einer guten Regen-Übung lerne ich, dass einige Erfahrung, Taktiererei sowie auch Glück zu einem Velorennen gehört. Nächstes Jahr versuch ich es wieder!

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Gentlemenausfahrt 09.05.15

Von René Geiser

Als Vertreter der daheim gebliebenen trafen sich Florian, Markus, Mike und René hinter dem Gemeindehaus. Nach kurzer Beratung stand die Tour fest. Ueber Grenzach, Kraftwerk Augst, Liestal, Büren, Seewen, Nunningen, Grellingen sollte es via Dornach zurück nach Riehen gehen.

Bis Liestal war ein gemütliches Tempo angesagt. Das Oristal hinauf übernahm Mike die Führung. In der Steigung hinter Büren war plötzlich Mike nicht mehr zu sehen. Zusammen sind wir wieder ein Stück zurück gefahren. Ausgangs Büren sahen wir, wie er sich gemütlich einem Teil seines Dresses entledigte. Etwas verwundert fragte er warum wir zu ihm umgekehrt seien. Ich glaube unsere Sorge war nicht ganz um Sonst. Denn kaum oben fragte er nach einem kleinen angeschriebenen Örtchen. Kein Problem. Zügig runter nach Seewen und beim Nächsten Restaurant anhalten. Während wir das Schild mit den Öffnungszeiten studierten, war Mike schon Richtung Toilette verschwunden. Wir sahen uns nur erstaunt an, denn das Restaurant hatte offiziell geschlossen. Jetzt kam auch noch eine ältere Dame vorbei und hat uns verwundert angeschaut. Vier Velos und drei Velofahrer da kann doch etwas nicht stimmen. Zum Glück hat sie uns nicht angesprochen sondern ging geradewegs ins Restaurant und… schloss die Türe hinter sich ab. Wie kommt Mike jetzt wieder raus? Wunder gibt es immer wieder. Die Türe liess sich von innen öffnen. Unsere Erleichterung war gross.

Schnell waren wir uns einig die heutige Tour zu verkürzen und über die Pony-Ranch direkt nach Grellingen und von dort, hoffentlich ohne Zwischenfälle, zurück nach Riehen zu fahren. Doch weit gefehlt. In Dornach sprang Markus die Kette runter und verklemmte sich zwischen Kettenblatt und Rahmen. Nachdem dieser Defekt behoben war ging's weiter nach Riehen wo eine Ereignissreiche Ausfahrt zu Ende ging. Immerhin brachten wir es auf 58 km und 560 hm.

Gentlemenausfahrt 02.05.15

Von Kurt Kaiser

Der Mai-Anfang fällt, nach doch einigen recht schönen sonnigen Tagen, ins Wasser. Ans Velofahren am 1. Mai nicht zu denken. Es giesst Bindfäden. Das regelmässige Konsultieren des Wetterradars auf ‚Meteo Basel‘ macht für die Samstagausfahrt doch Mut. Nach 10 Uhr soll es abtrocknen und der Regen erst gegen Abend wieder einsetzen. Der Entschluss ist gefasst. Wir fahren die vorgesehene Tour.

Beim Treffpunkt erscheinen: Martin, Florian, Jean-Claude, Gabriel, Hansjörg, Kurt und Bruno. Letzterer lediglich zur moralischen Unterstützung und als Medienvertreter. Wir fahren Richtung Kraftwerk. Der Blick Richtung Gempen und Blauen ist nicht verheissungsvoll. Eine Regenwand. Vielleicht nur wenig Regen? Noch in Birsfelden ziehen wir die Regenjacken an. Es giesst wie aus Kübeln. Schweizerhalle, es giesst immer noch und keine Aufhellung des Himmels, durch und durch nass. Pratteln, nein, das kann es nicht sein. Wir beschliessen rechts abzubiegen. Freundlicherweise erklären sich die Kollegen bereit, den KK nach Pfeffingen zu begleiten. Nass ist man ja ohnehin und so fährt man doch noch einige Kilometer. In Dornach-Brugg ein Stopp. Über dem Schweizer Blauen wieder eine Regenwolke. Es trennen sich unsere Wege. Kurt nach Pfeffingen, Hansjörg meint er sei ja ohnehin nass, also fahre er noch auf den Gempen. So viel Mumm hatte sonst keiner mehr. Die restlichen Mitglieder der Gruppe sind wohl Richtung Riehen zurück.

Danach stoppte der Regen und setzte erst am späteren Nachmittag wieder ein. Nass wurden alle noch einmal, auch wenn wohl unter der warmen Dusche. Als Dessert steht schon wieder Veloputzen auf dem Programm…

Es sickerte durch, das Gabriel nach einem Tenuewechsel, in trockene Radbekleidung, sich nochmals aufs Rad setzte und zusammen mit Ben eine 80er Runde drehte. Nass sind sie alleweil wieder geworden.

Pfeffingen – Riehen – Schweizerhalle – Pratteln – Pfeffingen = 45 km. Mit Gempen (HjK) 58 km. Bis Riehen wohl auch um die 45 km.

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Bise statt Schmutz

Von Urs Zwahlen

Schmutz nicht am Start! Bedenken kommen auf - ohne Schmutz keine Story. Wie in der Vorwoche befürchtet, kommt es dann auch. Martin hat für die heutige Ausfahrt zum Leidwesen des Schreiberlings abgesagt. Nichtsdestotrotz machen sich acht Fahrer bei bewölktem Himmel und, infolge kühlen Windes, frischen 15° auf Richtung Weil, Efringen, Istein und Bad Bellingen, wo uns mit Bruno der erste Fahrer verlässt.

Etwas weiter, in Schliengen, verabschiedet sich dann, ebenfalls wie abgemacht, auch Manni. Ohne Unterstützung der beiden, kämpft sich die Gruppe danach zwischen Steinenstadt und Neuenburg gegen die starke und kühle Bise. Glücklicherweise übernimmt René, welcher nach zehn Tagen Mallorca in toller Form ist, die Führung. Über Auggen und Schliengen fahren wir nach Liel, wo wir spontan eine Routenänderung vornehmen und durchs Eggenertal hoch auf die St. Johannis-Breite fahren. Wunderbar die Landschaft mit dem frischen Grün und den weissen Kirschblüten.

Heinz erlebt den siebten Frühling und trocknet Kurt in der Steigung mal kurz ab. In Kandern gibt’s dann wieder einmal einen Kaffee-/Kuchenstopp. Haben wir uns verdient, wollen wir aber auch gleich wieder abstrampeln. Deshalb fahren wir, ohne Florian, der nach Hause zu seinem Kleinen eilt, über die immer wieder schöne Scheideck, bevor wir unter dem Tempodiktat von René heimwärts rollen. Bruno, Jean-Claude, Florian, Heinz, Kurt, Manni, René Altdorfer und Urs haben mit 85 Kilo- und 600 Höhenmetern eine trotz viel Bise schöne Tour absolviert.

Gentlemenausfahrt 25.04.15

Von Kurt Kaiser

Seitens Urs wurde folgende Tour angesagt: Riehen-Adelhausen-Rheinfelden-Kaiseraugst-Windentalhöhe-Liestal-Seewen-Grellingen-Riehen, ca. 75 Km. Doch leider wurde seitens der Wetterfrösche für Samstag auch eher schlechtes Wetter prophezeit.

Die Konsultation des Regenradars auf Meteo Basel http://meteo.search.ch/basel zeigt für den Samstagmorgen eher trocken an. Zwischen 12-13 Uhr ganz leichter Regen. Alsdann Regen nach 14 Uhr, für geraume Zeit.

Auf dem Weg von Pfeffingen nach Riehen, sind ein paar Tropfen zu spüren. Die MTB-Elite (Schmutz/Landmann/Leumi) welche beim Kraftwerk Birsfelden angetroffen werden, haben offensichtlich eine trockene Fahrt im Gempengebiet hinter sich.

In Riehen entschliessen sich Urs Zwahlen, Heinz Keller, René Geiser, Kurt Kaiser und Volker (Gast) die vorgesehene Route in Angriff zu nehmen, entgegen Kommentar seitens KK, dass das Elsass etwas trockener bleiben sollte. Leichter Regen sollte voraussichtlich nach 14 Uhr einsetzen. Aber wir sind doch harte Kerle… Flott geht’s hinauf nach Inzlingen und Waidhof danach Adelhausen Die Kirschblütezeit ist eher vorbei, dafür beginnen die Apfelbäume wunderbar zu blühen. Auf einer Nebenstrasse fahren wir hinunter via Ober-Eichsel nach ‚Meisele‘, resp. Minseln, in Richtung Rheinfelden. Ein paar wenige Regentropfen begleiten uns. Vor Rheinfelden geht unser besorgter Blick Richtung Pratteln/Wartenberg. Daher kommt offensichtlich eine Regenwand. Der Regenradar hatte leider recht, dass es nach 14 Uhr stärker regnen wird. Umkehren? Die Flucht wird kaum erfolgreich sein, kommt doch der Wind von Südwesten. Wir fahren nach Rheinfelden hinein und beschliessen, bei Kaffee, die Regenfront vorbeiziehen zu lassen.

Nach ½-stündiger Pause schwingen wir uns wieder auf die Räder. Es regnet nur noch leicht. Unser Gastfahrer Volker biegt vor der Rheinbrücke links weg. Grund, er wohnt etwas weiter oben am Rhein. Sein Rennrad bereitet ihm auch etwas Sorge. Etwas scheint nicht zu stimmen. Ist es ein Unterhaltsproblem? Weiter geht es über die Rheinbrücke. Jemand macht von uns ein Gruppen-Blitzfoto. Ob uns diese zugestellt wird? Wir waren offenbar für den Blitzer auf der Rheinbrücke ein Motiv. Zu schnell? Hoffentlich liest man an verantwortlicher Stelle diese Zeilen nicht…

Der Regen dauert weiter an und so beschliessen wir, die Birsfelder Hard direkt anzusteuern. Windental und Aufstieg Seewen wird zu einem späteren Zeitpunkt wieder ins Programm aufgenommen. Ja, das Hinterradfahren ist bei Regen nicht reines Vergnügen. Warum ist wohl Urs meistens in der 1. Position gefahren?

Was das Wetter anbetrifft, nur so viel: In Pfeffingen hat es kaum geregnet und Richtung Westen (Elsass) vermutlich ebenso. Immerhin kamen von und nach Pfeffingen rund 65 km auf den Tacho. Von und bis Riehen ergaben 44 km und 380 hm.

Gentlemenausfahrt 18.04.15

Von Kurt Kaiser

8 Fahrer finden sich am Treffpunkt in Riehen ein. Vorgesehene Tour: Riehen-Bad Bellingen-Neuenburg-Auggen-Schlieggen-Liel-Rieglingen-Kandern-Scheideck-Steinen-Adelhausen-Inzlingen = 85 km. Witterung kühl, ca. 13-14 Grad, steife Bise, Himmel bewölkt. Teilnehmer: Urs Zwahlen, René Altorfer, Jean-Claude Baumann, Heinz Keller, Manfred Schemmelmann, Florian Fuchs, Bruno Wüest, Kurt Kaiser.

Recht flott ziehen wir Richtung Norden. Windschattenfahren ist gefragt. Zum Glück haben wir René. Er spielt die Lokomotive, schliesslich kommt er aus einem Ferienaufenthalt auf Mallorca und will seine Form unter Beweis stellen. In Bad Bellingen resp. Schliengen verabschieden sich Bruno resp. Manfred aus der Gruppe. Letzterer hat noch andere Verpflichtungen.

Inzwischen schönster Sonnenschein. Nach dem Wendepunkt in Auggen werden wir zu Geniessern. Nebst Sonnenschein, blauem Himmel, die herrliche Reblandschaft, natürlich auch Rückenwind. In Liel ein Stopp und kurze Besprechung der Route. Wir folgen dem Vorschlag von Urs und fahren über Nieder- resp. Ober-Eggenen und Sitzenkirch. Grund hierfür, die blühenden Kirschbäume. Schlicht toll, die wunderschöne Landschaft in dieser Ecke des Markgräflerlandes.

Trotz des bevorstehenden Aufstieges auf die Scheideck machen wir einen Halt in Kandern und sorgen dafür, dass in einem Café die Kuchen nicht alt werden. Florian fährt danach auf direktem Weg nach Haltingen. Familienpflichten rufen. Nachdem wir eine Zusatzschlaufe über Ob.-Eggenen gemacht haben, schenken wir uns den Abstecher nach Adelhausen und fahren der Wiese entlang direkt Richtung Riehen. Bei Ankunft an der Weilstrasse stellt Urs fest, dass sein Vorderreifen Luft lässt. Es sollte bis nach Hause gerade noch reichen. Zurückgelegte Strecke: 87 km.

City Bike Marathon München

Von Marco Bisonni

Die Saisonvorbereitung war lang. Im Gegensatz zu den letzten Jahren reduzierte ich meinen Trainingsumfang über den Winter. Durch diese Massnahme kam ich ohne wirkliche verletzungs- oder krankheitsbedingte Ausfällen durch den Winter. In zwei Trainingswochen in Gran Canaria und Finale Ligure konnte ich einen guten Grundstein für die kommende Saison legen. In den letzten Wochen fühlte ich mich von Training zu Training besser. Ich habe eine gute Grundlage gelegt, doch noch wenig intensive Trainings absolviert. Bis die Saison richtig losgeht, dauert es ja noch einen Moment.

Vergangenen Dienstag startete ich beim Dienstagabend Strassenrennen in Möhlin. Ziel war es ab zu checken was ich bereits leisten kann und meine Beine im Hinblick auf das Rennen am Wochenende etwas zu reizen. Da die Sicherheit im Vordergrund stand fuhr ich nur die Hälfte des Rennens im Peleton, ansonsten fuhr ich meinen Rhythmus. Ich fühlte mich gut, doch mit den ständigen Rhythmuswechseln hatte ich so meine Mühe.

Bereits am Freitag reiste ich mit meiner Familie nach München. Am Samstagmorgen ging es erstmal in das Zentrum von München zum Shopping. Am Nachmittag fuhr ich einen Teil der Strecke ab. Auf dem Programm standen 80 km durch die Stadt und Parks von München. Zu bewältigen waren nur knapp 300 hm. Die ersten 6 km führten neutralisiert durch die Innenstadt. Anschliessend folgten viele Kilometer auf staubigen Kieswegen einem Fluss entlang. Als nächstes wurde die Alianz Arena umfahren bevor es Richtung Start / Ziel Bereich beim Olympiapark ging. Mein 7.8 kg Race Hardtail mit Starrgabel war für diese Bedingungen optimal.

Am Sonntag um 8:20 Uhr ging es auf die Strecke. Auf den ersten neutralisierten 6 km fiel das Tempo nur selten unter 50 km/h. Das Feld war sehr unruhig. Auf den nächsten 20 km welche dem Flussentlang führten konnte ich mich in der grossen Spitzengruppen integrieren. Das Tempo war extrem hoch, nach 45 min betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit 43 km/h. Der Staub der aufgewirbelt wurde machte meiner Lunge etwas Mühe. Die Zuschauer mussten mit Tüchern den Mund und die Augen vor dem Staub schützen Es folgten enge Passagen und mehrere Stürze, was zur Folge hatte, dass das Feld in viele Gruppen geteilt wurde. Leider hatte ich nicht den besten Abgang erwischt. Die nächsten Kilometer waren sehr unruhig und es folgte Angriff auf Angriff. Ich etablierte mich in einer 10 Kopf starken Gruppe. Da viele die Führungsarbeit verweigerten lag es an mir und einem weiteren Fahrer das Tempo hochzuhalten. Bei den zwei kurzen Anstiegen hatte ich Mühe den Rhythmus zuhalten, doch ich hielt mich in der Gruppe. Nach 2h und 7min kam ich zufrieden ins Ziel. Ich fühlte mich sehr gut und war äusserst zufrieden mit der Zeit. Sofort ging ich ins Hotel um zu Duschen, denn anschliessend stand noch ein schön deftiges Bayrisches Essen auf dem Programm. Fein war es ☺

Auf der Rückreise schaute ich mal im Internet nach meiner Platzierung. Da bekam ich einen kleinen Schock. Overall belegte ich den 40. Platz. Dies bedeutete den Sieg in der Kategorie U23!!!!!!!!!!!!!! Die Freude war riesig, mit einem Beigeschmack von Enttäuschung über die verpasste Siegerehrung. Mit meiner Zeit hätte ich in der Kategorie Elite den 15. Platz belegt. Ich kann also in jeder Hinsicht zufrieden sein mit der Leistung.

Zu erwähnen ist auch die tolle Leistung meines Vater der die kleine Runde über 60 km fuhr und für diese nur 2h und 6min benötigte. Kommendes Wochenende werde ich vorrausichtlich an einem XC Rennen in Delémont starten. Nächstes grosses Ziel ist der UCI Bike Marathon in Singen (10.05.15) wo ich mit Sven Schulzke und Alberto Montenori im dreier Team versuchen werde eine Topplatzierung zu erreichen.

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Paris Roubaix

Von Marc Kaiser

Mit einigen Radsport-Enthusiasten von Basel entschied ich mich Ende Januar, an Paris-Roubaix, Kat. Fun, teilzunehmen. Ob die Fahrt und insbesondere die Kopfsteinpflaster-Strecken wirklich ‚Fun‘ sein werden? Zweifel sind da wohl berechtigt. Dennoch das Abenteuer reizte mich. Mein ‚Lehrmeister‘ meinte ‚deine Vorbereitung ist ungenügend für ein solch schweres Abenteuer…‘. Der Wille, das Gegenteil zu beweisen, bestärkt mich in meinem Vorhaben.

Freitag, 10.4., Fahrt mit dem Auto nach Roubaix. Dort hat sich die Gruppe in mehreren Wohnungen eingemietet. Samstag, heisst es um 03 Uhr in der Früh aufstehen. Um 5 Uhr geht es mit dem Bus Richtung Paris resp. den Startort, Busigny. Um 7.30 Uhr der Start zur Fahrt nach Roubaix. Kontrollschluss ist um 18 Uhr.

Trocken aus dem Bus ausgestiegen und schon fängt es an zu regnen. Meine Gedanken: Regen, Kopfsteinpflaster vermischt mit Erde, das wird noch interessant werden. Mein Kollege John, aus Kalifornien, meinte: Wenn du die erste Sektion Pavé fährst, wirst du dich fragen, was soll das denn? und von da an wird es nur noch schlimmer. Und so kam es dann auch.

Die ersten 13km waren trotz Regen die angenehmsten. Dann die erste Pavé-Sektion bei Troisvilles à Inchy. Ich denke hier hat ¾ vom Feld irgendetwas verloren. Überall lagen volle Trinkflaschen, Satteltaschen, Ersatz Schläuche, Riegel, Gels, Pumpen, Sonnenbrillen. Alles was nicht fest am Rad angemacht war flog einfach davon. Ich erinnerte mich an all die „guten Ratschläge“, die ich erhalten habe: In der Mitte vom Weg fahren, da sei es am angenehmsten oder einen Großen gang einfach durchdrücken, ich bemerkte aber rasch, dass sich bei Regen all die Tipps im Schlamm auflösten. Man fährt einfach und versucht heil ans Ende der Pavé-Sektion zu kommen.

Bei Quiévy à Saint-Python hat es mich dann erwischt. In einer engen Rechtskurve rutsche ich einfach weg, zum Glück ist mir und meinem Velo nichts Schlimmeres passiert. Die Bauern welche sich genau diese Kurve ausgesucht haben, um uns „anzufeuern“, lachten genüsslich und stiegen dann wieder in ihren Traktor ein.

Nach unzähligen und unendlich dauernden Pavé Sektionen erreichten wir die Trouée d’Arenberg. Dieses Stück hat den Namen Strasse nicht verdient, eher Acker. Velofahrer lagen links und recht auf der Strasse verteilt und liessen sich von der Ambulanz pflegen. Ich bin ca. mit einem Schnitt von 10km/h gefahren. Gem. Jens Vogt muss man hier schneller als 40/km/h fahren… Keine Ahnung wie das möglich ist…

Nun fehlten „nur“ noch 15 Kopfsteinpflasterstrecken. Mein Körper fing an, auf die ewigen Vibrationen zu reagieren. Kopf, Handgelenke, Rücken, Nacken schmerzten bei jeder Erschütterung. Nach 7h erreichten wir dann endlich den Velo Drôme Jean Stablinski in Roubaix. Was für eine Erleichterung. Wir umarmten uns gegenseitig und waren einfach froh, es geschafft zu haben.

Ich werde diese einmalige Erfahrung und die Zeit mit meinen Kollegen so schnell nicht vergessen und freue mich auf die nächsten gemeinsamen Ausfahrten. Vielleicht werden wir ja nächstes Jahr einen anderen Klassiker bestreiten.

Die Meldung von der erfolgreichen Beendigung der Fahrt Paris-Roubaix ist zu Hause angekommen. Spät abends dann ein SMS vom ‚Lehrmeister‘: ‚Congrats‘. Meine Antwort ‚it was tough‘, jedoch die Genugtuung, dass ich das Abenteuer durchstand umso grösser.

Schmutz Tour

Von Urs Zwahlen

12.57 Uhr - mit Kurt, Urs und Gast Björn aus Grenzach schaut es nach einer Minigruppe aus, die die heutige Gentlemenausfahrt bestreitet. Der Wetterumschwung - nach einer Woche Sonne pur ist es ausgerechnet heute stark bewölkt und unsicher - lässt den einen oder anderen Fahrer lieber zuhause bleiben. So u.a. Ruth und Bruno, der jedoch zur Begrüssung kurz vorbeischaut und ein Startfoto schiesst. 13.00 Uhr - erfreulicherweise hat sich die Gruppe mit Jean-Claude, Martin und René Geiser um 100 % vergrössert. Mit dem Hinweis von Kurt, dass die Wetterfront vorbeigezogen ist, und nicht mehr mit Regen zu rechnen sei, starten wir in die heutige Ausfahrt. Er sollte Recht behalten - immerhin genau 23 Minuten.

Kurz vor Hégenheim fallen die ersten Regentropfen. Allerdings nur ganz wenige. Vor Hagenthal wird unsere Gruppe überraschenderweise verstärkt. Peter Stohler wartet unterhalb seines Wohnortes auf uns und benützt die Gelegenheit, mal ausserhalb der VCR-Veloferien, eine Tour mitzufahren. Ein erster Aufstieg führt uns nach Bettlach, wo aber gleich auch wieder eine Abfahrt folgt. Über Raedersdorf, Hippoltskirch und Sondersdorf, wo uns Kurt infolge eines Termines verlässt, fahren wir, jeder in seinem Tempo, hoch nach Ferrette. Herrlich danach die Fahrt durch die hügelige, und dank keinem Autoverkehr, sehr schöne sundgauische Landschaft. Durmenach, Roppentzwiller und Steinsoultz heissen die Orte.

Für den Aufreger ist (einmal mehr) Martin zuständig. In Führung liegend, biegt er vor dem Windenhof zum Warten nach rechts auf einen kleinen Weg ab. Beim Bremsen fährt er auf einen Lehmbollen, vermutlich den einzigen im Umkreis von zehn Metern, rutscht aus und stürzt in den Acker. Zum Glück nur ein schmutziges Trikot und Velo und keine Verletzung. Wir nehmen die Gelegenheit gleich wahr und machen im angrenzenden Bistro der Sundgau-Kartbahn eine kurze Pause.

Der Beizer, des Deutschen nicht mächtig, hat grosse Freude an uns und staunt, dass wir von Basel hierher gefahren sind. Anschliessend geht’s zügig weiter nach Jettingen, Helfrantzkirch und Kappelen bevor uns Barthenheim mit herrlich blühenden japanischen Kirschbäumen empfängt. Über Rosenau und die Palmrainbrücke fahren Björn, Jean-Claude, Kurt (bis Sondersdorf), Martin, Peter, René und Urs zurück an den Ausgangspunkt. Eine sehr schöne Tour, die etwas besseres Wetter verdient hätte (es hat nur zwei-, dreimal kurz getröpfelt).

Hoffe einfach für alle zukünftigen Autoren, dass Martin jedesmal mitfährt, liefert er doch garantiert bei jeder Ausfahrt (Schmutz-)Stoff für den Tourenbericht.

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Flandern Rundfahrt

Von Siggi Schörlin

Zwei Tage vor der grossen Tour machte ich auf einer Rundstrecke durch die flämischen Ardennen, bei Sonnenschein, aber mit stürmischem Wind meine ersten Erfahrungen mit dem berühmt berüchtigten Kopfsteinpflaster – den Kasseien – und den kurzen, aber sehr knackigen Steigungen – den Hellingen. Die Kopfsteinpflaster hatten mit dem, was bei uns bekannt ist, ausser dem Namen nicht viele Gemeinsamkeiten. Mit möglichst gleichmässiger, höherer Trittfrequenz und kraftvollen Pedalumdrehungen ging es relativ gut. Durch ein kurz wegrutschendes Hinterrad sollte man sich aber nicht aus der Ruhe bringen lassen. In den steileren Passagen, bis 22%, ist es die grosse Kunst, das Hinterrad so zu belasten, dass es nicht durchdreht und gleichzeitig das Vorderrad zu belasten dass es nicht vom Boden abhebt.

Am Samstagmorgen um 05:00 Uhr ging es los. In Oudenaarde, dem Zielort luden wir die Velos in den Shuttle Bus ein, der uns nach Brügge, dem Startort brachte. Erste Regentropfen auf der Busfahrt verhiessen nichts Gutes für den kommenden Tag. In Brügge am Start traute ich meinen Augen nicht. Soweit das Auge reichte, nur Velofahrer, die sich ohne Hektik und Stress in die Startschlange stellten (es sollen 4000 Velofahrer gewesen sein, die die grosse Runde fuhren).

Bei Dunkelheit und Regen fuhren wir aus der Stadt hinaus. Gesittet und gemütlich rollten wir teils über Strassen, teils über Velowege die ersten Stunden dahin. Etliche Kilometer wie ein Band aus lauter Velofahrern. Nach 2 Stunden waren Hände und Füsse nass und ich begann zu frieren. Die ersten 90 Km verliefen ausser der Kälte, dem Regen und dem aufkommenden Wind ereignislos.

Dann wurde es spannender. Die ersten Hellinge tauchten auf und ich musste erschreckend feststellen dass meine Finger den Dienst versagten. Ich konnte die Schalthebel nicht mehr herumdrücken, musste absteigen und im Stand einen kleineren Gang einlegen. Später griff ich dann mit der einen Hand an die andere Seite um den Hebel umzulegen. Diese Technik funktionierte auch relativ gut, aber auf den Kopfsteinpflasterpassagen war dies in den Steigungen nicht möglich, weshalb ich immer sehr früh in einen kleinen Gang schaltete. Gegen Mittag wurde es etwas wärmer und der Regen hörte auf. Nun tauten meine Finger wieder auf und auch das Schalten funktionierte wieder. Ich konnte endlich wieder «befreit» Velofahren.

Es reihte sich eine Passage an der anderen. Das Kopfsteinpflaster schüttelte ordentlich am Velo und an meinen Knochen. Dass das Velo bei hoher Geschwindigkeit über das Pflaster «fliegt» kann ich nicht bestätigen. Gabel, Lenker und der gesamte hintere Teil des Velos verbiegen sich in alle Richtungen.

Fährt man wieder auf Asphalt, hat man das Gefühl, das Velo fährt alleine und wie auf Wolken. Bis auf den Koppenberg bin ich alles gefahren. Hier war es so rutschig wie auf Eis. Ich sah keinen der die Passage gefahren ist. Selbst oben auf der Ebene war es noch schwierig anzufahren, da die Räder nach allen Richtungen wegrutschten.

An den Hellingen war teils eine Volksfeststimmung, zum Teil sogar mit Musik und vielen anfeuernden Zuschauern an der Strecke. Während der ganzen Tour hörte ich kein einziges unfreundliches Wort und sah auch keinen Sturz. Die gesamte Strecke war hervorragend abgesichert und die Organisation verdient 5 Sterne. Waren doch 16'000 Leute am Start. Staus an den Hellingen habe ich aber nicht erlebt.

Nach 9,5 Stunden und 239 KM erreichte ich überglücklich das Ziel in Oudenaarde. Nun folgte der schönste Teil der Tour, eine heisse Dusche, eine grosse Portion Spaghetti, belgisches Bier und nur noch schlafen…

Geblieben sind mir ein wunderschönes Erlebnis, Stolz und Freude und immer noch taube, leicht schmerzhafte Fingerspitzen. Den Termin im nächsten Frühling werde ich mir wieder freihalten.

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Premierentag

Von Urs Zwahlen

Gleich zwei Premieren waren an der vierten Ausfahrt zu beklagen. Neben den ersten Regentropfen hatten wir mit Martins Platten sieben Kilometer vor dem Ziel auch die erste Panne der Saison.

Wie von Heinz Kellers Frau, Monika, geahnt, steht heute seine 'Lieblingsstrecke' an. Öde und langweilig stuft er die französische Seite von Chalampé nach Village-Neuf ein. Doch leider kommt man an dieser Strecke nicht vorbei, will man den Ratschlägen der alten Radfüchse unter uns Glauben schenken, die ersten 1'000 Kilometer flach zu fahren. Gut, bis der Schreiberling 1'000 Kilometer geschafft hat, wird wohl der Sommer Einzug gehalten haben — aber das ist eine andere Geschichte. Interessant hingegen ist jedoch die Tatsache, wie wenige Möglichkeiten sich ergeben, will man in der Region nur flach fahren. Auf den meisten Strecken steht nämlich jeweils mindestens ein Hügel oder Berg im Weg.

Aufgrund der noch jungen Saison mit wenigen Kilo- und fast keinen Höhenmetern fahren wir die Chalampé-Strecke heute mal gegen den Uhrzeigersinn. Dies mit dem Hintergrund, einfach einige Kalorien einzusparen, denn der Versuchung eines Kaffee-/Kuchenhalts können wir problemlos widerstehen, da auf der französischen Seite die Gefahr klein ist, ein entsprechendes Café zu finden. Der Vorsatz wird jedoch bereits vor der Abfahrt durchkreuzt. Martin (Danke) offeriert eine Runde Kuchen, welche eine Mädchenklasse zur Finanzierung einer Reise anbietet. Die Sieben-Mann-Gruppe (eine Frau hat sich bisher leider noch nicht aufs Velo gewagt) fährt gestärkt bei 15° und sich langsam bedeckendem Himmel zügig nach Haltingen, Efringen und Istein, wo Martin ein erstes Mal zurückgepfiffen werden muss. Mit Bruno im Schlepptau fährt er, an der Spitze liegend, in die (sehr) steile Steigung Richtung Huttingen. In Kleinkembs fährt er zusätzlich einen Kreisel und in Schliengen nimmt er eine nicht vorgesehene Abzweigung. Kein Wunder also, dass Martin jeweils etwas schneller und fitter ist, macht er doch mit seinen Abstechern jährlich einige Kilometer mehr, als alle anderen. In Bad Bellingen werden wir ortsgetreu empfangen, spüren wir doch Wasser von oben in Form der ersten wenigen Regentropfen, die nach der Dorfausfahrt aber bereits wieder verschwinden. Auf der langen Geraden nach Steinenstadt geniessen wir mal kurz den Rückenwind, bevor wir in Neuenburg den Rhein nach Chalampé überqueren. Auf der Rückfahrt freuen wir uns dafür am heftigen Gegenwind. Dies, obwohl unser Wetterexperte Mike vorausgesagt hat, dass wir dort ständig vom Rückenwind profitieren können. Vor Kembs dann wird der Himmel etwas dunkler und es beginnt leicht zu regnen. Da auch die Temperatur um fünf Grad zurück geht, führt der Schreiberling die Gruppe mit einem schönen Dreissigerschnitt an — er möchte ja nur, dass alle warm haben und sich keiner erkältet. Überrascht stellen wir bei der Palmrainbrücke fest, dass anscheinend nicht nur die Schweizer dem Einkaufstourismus fröhnen, sondern auch die Franzosen scharenweise nach Deutschland pilgern. Ob die damit verbundenen bösen Gedanken der Grund für Martins Reifenschaden waren? Er beklagt einen Platten, welchen er jedoch unter sprücheklopfenden und zusehenden Radkollegen rasch beheben kann. An der schönen Ausfahrt beteiligten sich, neben dem Autor, Bruno, Heinz, Jean-Claude, Martin, Mike und René Gysin.

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Gentlemenausfahrt 21.03.15

Von Urs Zwahlen

Einige Absagen sowie die unsichere Wetterprognose lassen die Gentlemen-Truppe auf drei Fahrer schrumpfen. So machen sich Martin, Florian und Urs bei kühlen 13° auf den Weg Richtung Birsfelden, Dornach, Aesch und Ettingen. In bekannter Manier fährt Martin, ohne Streckenkenntnisse, voraus, weshalb wir statt wie geplant über Witterswil und Bättwil, über Therwil und Biel-Benken nach Leymen fahren. Immerhin ist er dort beim Anblick der vielen weidenden Pferde nicht vom Velo gestiegen, sondern weiter auf seinem Stahlross mitgeradelt. Hätte nämlich durchaus sein können, da er soeben von einer Chilereise zurückgekehrt ist, wo er mit einem Freund auf dem Rücken eines Pferdes über die Anden geritten ist. Kurz vor Leymen die erste nennenswerte Aktion: ein Rotlicht stoppt uns - Grund??? Die Baustelle geschlossen, kein Problem mit dem Gegenverkehr - Frankreich halt. Zügig rollen wir weiter, bevor in Biederthal der zweite Aufreger folgt: Florian fehlt auf einmal in der überschaubaren Gruppe. Nichts Schlimmes zum Glück, er hat nur seinen Bidon verloren und sucht ihn kurz. Über Wollschwiller, Oltingue und Fislis fahren wir nach Werentzhouse, dem westlichsten Punkt, wo es rechts gleich in eine knapp zwei Kilometer lange Steigung reingeht. Im welligen Parcour bemerken wir, dass unsere Beine noch trainingsbedürftig sind. Entsprechend geniessen wir danach die Abfahrt von Folgensbourg Richtung St.Louis. Über die Palmrainbrücke, nach der uns Florian verlässt, gelangen wir nach Weil, von wo wir durch die Lange Erlen zurück zum Ausgangspunkte rollen. Eine landschaftlich schöne Ausfahrt mit immerhin zwei erwähnenswerten Vorfällen.

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Zweiländerfahrt

Von Urs Zwahlen

Bei schönem, durch die Bise jedoch recht kühlem Wetter treffen sich Bruno, Heinz, Jean-Claude, Mike sowie die erstmals auf dem Rad sitzenden Alex, Manni, René G., sowie Urs zur zweiten Ausfahrt. Via Lange Erlen geht die Fahrt Richtung Rhein Center in Weil, wo jedoch kein Shopping-Stop eingelegt wird, sondern die Passerelle des Trois Pays nach Hüningen überquert wird. Das angenehme Tempo lässt angeregte Gespräche zu und bald schon ist das Stauwehr bei Kembs erreicht. Über die Kanalinsel führt uns der Weg zurück nach Märkt, Efringen, wo uns Bruno Richtung Fischingen verlässt, und Riedlingen. Mit Wehmut fahren wir am Mueseumscafé vorbei und schwelgen von den himmlischen selbstgebackenen Kuchen. Eine kurze Trinkpause legen wir dann aber doch noch ein - beim Italiener auf dem sonnigen Marktplatz in Kandern. Beim nächsten Mal besuchen wir dann das nebenan liegende Café - gemäss Heinz soll es dort guten Kuchen geben. Geschlossen und zügig geht’s zurück Richtung Riehen - unterwegs verlassen Manni und Alex die Gruppe, um auf direktem Weg nach Hause zu fahren. In guter Stimmung erreichen wir nach 62 Kilometer zufrieden den Ausgangspunkt Die ersten Höhenmeter sammeln René und Urs danach mit einer gemütlichen Fahrt auf die Chrischona.

Geglückter Prolog!

Von Christian Stöckli

Sieben Fahrer und eine Fahrerin haben sich beim Gemeindeplatz eingefunden um gemeinsam die Velosaison 2015 zu eröffnen. Die Wetterbedingungen waren gut und die Temperatur ganz leicht im zweistelligen Bereich. Es wurde vereinbart eine flache und nicht allzu lange Strecke zu wählen. Kurt liess es sich nicht nehmen die Gruppe kurz zu begleiten bevor er sich wegen einer wichtigen Sitzung verabschieden musste. Die gewählte Route führte uns via Grenzach nach Kaiseraugst und weiter nach Möhlin. In Möhlin drehten wir dann auf der Rennstrecke der Möhliner-Abendrennen noch eine Ehrenrunde bevor wir uns auf den Rückweg machten. Um die Rückfahrt etwas spannend zu gestalten nahmen wir den Veloweg linksseitig der Autobahn um via Liebrütti wieder den Rhein zu überqueren. Somit kamen die Teilnehmer auf der offiziellen Ausfahrt auf ca. 52 Kilometer. Einige prominente VCR TourenfahrerInnen haben leider gefehlt. Wer sich angesprochen fühlt ist auch gemeint!

Teilnehmer: Siehe Bild.

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