Velo-Club Riehen

28. Samschtigstour 19.09.20 – Satishkumar Udayakumar zum Zweiten

Von Hanspeter Brack, Bilder von André Fürbringer

Es war einmal mehr Wetter mit dem ich so gar nichts anfangen kann. Dieses Unentschlossene nicht richtig nass aber auch nicht richtig trocken, noch nicht kalt aber auch nicht mehr warm. Der Herbst und ich passen einfach nicht zusammen. Da beneide ich doch die Bären, einen Sommer lang dicken Bauch anfressen, Stein vor die Höhle und warten bis es wieder warm wird. Bei uns Velofahrer ist das in der Regel ja eher umgekehrt.

Der Blick nach draussen riet eher zur Absage der Tour, der Blick auf den Regenradar gab eher wieder Anlass zur Hoffnung. Hätte ich die Tour abgesagt wäre es nachmittags sicher schön geworden, so aber setzte just in dem Moment als ich mich zu Hause aufs Velo schwingen wollte der Regen ein. Mit der Hoffnung es würde ausser André, mit dem ich mich abgesprochen hatte, wohl niemand erscheinen, machte ich mich auf den Weg zum Treffpunkt. André wusste von Martin, der eigentlich in Aesch auf uns warten wollte, über bereits stärkere Niederschläge im Laufental zu berichten.

Die vorgesehene Strecke war damit gestorben. Als wir uns kurz vor Startzeitpunkt bereits auf eine MTB Weltmeisterschaft vor dem Fernseher, in der warmen trockenen Stube, freuten, trudelten Ed, (klar bei ihm löst solches Wetter geradezu heimische Gefühle aus) Werner und als Gastfahrer Satishkumar Udayakumar auf. Da hatten wir uns halt eben zu früh gefreut.

Manch einer wird sich nun fragen wer ist Satishkumar Udayakumar. Einige dürften sich noch an ihn erinnern. Im April vergangenen Jahres war er, als Vertreter Indiens, zum ersten Mal mit von der Partie. Damals hätte die Tour für ihn bereits in Inzlingen zu Ende sein dürfen, aber wacker, wenn auch zum Schluss geradezu nach Wasser lechzend, kämpfte er sich über die ganze Strecke.

Glücklicherweise liess der Regen schon kurz nach dem Start nach und auf der improvisierten Strecke (Riehen – Schopfheim – Wieslet – Weitenau – Schlächtenhaus – Steinen – Riehen) ging Strassenzustand allmählich zu trocken über.

Im Geheimen macht ich mir nun doch schon Hoffnung auf eine Überquerung der Scheideck. Schon wieder zu früh gefreut, in Wieslet begann es nämlich bereits wieder zu nieseln und André benötigte nicht viel Überredungskunst uns davon zu überzeugen, Schlächtenhaus rechts liegen zu lassen um bereits in Weitenau nach Steinen hinunter zu stechen.

Im Nachhinein das einzig Richtige (ausser man mag Regen) denn entlang der Wiese gestaltete sich die Rückfahrt mehrheitlich trocken.

Irgendwie hatte es am Schluss doch noch Spass gemacht, Kumar hat zwischenzeitlich einiges an Training und benötigter Muskulatur zugelegt und konnte mühelos mithalten.

Rückblick auf die Saison 2020

Von Mara Bisonni

In dieser etwas speziellen Saison, hatte ich trotzdem die Chance vier Rennen zu bestreiten. Nach einer langen Rennpause, vielen Trainingskilometer und einem Trainerwechsel, konnte ich endlich beim Argovia Cup Langendorf am Start stehen. Es war für mich auch das erste Rennen als Juniorin und im Goldwurst-Farben.Da es nicht nur ein gewöhnlicher Lauf des Argovia Cups war, sondern auch ein C1 Rennen, war die Konkurrenz entsprechend gross. Auch die Bedingungen waren sehr hart, es regnete pausenlos schon das ganze Wochenende. Ich hatte Mühe einen Rhythmus zu finden, aufgrund von den vielen Laufpassagen. Ich konnte das Rennen trotzdem durchziehen und beendete es auf dem 12. Platz.

In der Woche darauf ging es dann gleich weiter mit dem Jura Bike Marathon. Mit einem Rahmenbruch am Tag davor, einer falschen Startzeit und Strecke, fühlte ich mich am Start nicht top vorbereitet. Aber ich wollte mein Bestes geben. Ich fand einen guten Rhythmus, verpflegte mich gut und konnte so auf den dritten Platz fahren (meinen erster Podestplatz als Juniorin). Um so mehr freute ich mich nun auf die nächste Woche.

Bei der O-Tour in Alpnach statt für mich eine herausfordernde Strecke auf dem Plan, 45km und 1800hm. Ich hatte einen guten Start und konnte direkt zur Elite aufschliessen, aber ich merkte schnell, dass das Tempo für einen 15km langen Anstieg etwas zu schnell war. Ich probierte dann mein eigenes Tempo zu fahren, aber Rückenschmerzen erschwerten dies. Um so erleichterter war ich, als ich endlich den höchsten Punkt der Strecke erreichte. In der zweite Rennhälfte konnte ich nochmal Plätze und Zeit gut machen. Das Ziel erreichte ich in 3h und 26min und als 13.Frau. Die O-Tour zeigt nochmal das XCM genau das richtige für mich ist, denn trotz dieser herausfordernden Strecke hatte ich grossen Spass.

Als Saisonabschluss stand der Nationalpark Marathon in Scuol auf dem Plan. Ich fühlte mich richtig gut und wusste diese schnelle Strecke (47km, 800hm) wird mir liegen. Es war eine wirklich schnelle Strecke, bis zum ersten Verpflegungsposten hatte ich einen Schnitt von über 27km/h. Ich konnte dann bei dem etwas längeren Anstieg ein gutes Tempo fahren und fühlte mich stark. In der letzten Abfahrt konnte ich dann nochmal richtig Gas geben und den dritten Platz in genau 2h ins Ziel fahren. Genau so wollte ich die Saison abschliessen 😊

Es war zwar eine sehr kurze Saison, aber dennoch konnte ich viel lernen. Ich habe auch gesehen, dass ich mit meinem Training und Trainer auf dem richtigen Weg bin. Jetzt steht erst einmal eine Pause an, bevor es dann mit neuer Motivation in die Vorbereitung der Saison 2021 geht.

27. Samschtigstour 19.09.20 – Dreibezirkerundfahrt

Von Hanspeter Brack / Bilder André Fürbringer

Der vorhergesagte Wetterumbruch im Laufe der kommenden Woche liess erneut ein ansehnliches Teilnehmerfeld zusammenkommen. Die zwanzig Beine die den, nochmals zu erwartenden, Sommertag geniessen wollten, gehörten zu André, Gianni, Martin S., Martin W., Heinz, Pascal, Werner, Sascha, Ed, und Hanspeter.

Ausgeschrieben war eine anspruchsvolle Tour ins Oberbaselbiet, welches sich namentlich aus den drei Bezirken Liestal, Waldenburg und Sissach zusammensetzt. Nach gemütlicher Anfahrt wurden wir in Liestal von Martin W., der sich den Umweg über Riehen erspart hatte, bereits sehnsüchtig erwartet. Für Werner war bereits die Einfahrt ins Waldenburgertal, bei der man das Gefühl hat durch ein Nadelöhr in Freiheit entlassen zu werden, Neuland. Nach der urbanen Umgebung von Liestal befand man sich, ein paar Pedaltritte weiter, schlagartig auf freiem Feld auf welchem der Veloweg nach Bubendorf verläuft.

War bisher alles sozusagen topfeben begann es im Fünflibertal in Fahrtrichtung Ziefen langsam an zu steigen. Eingangs Ziefen, vor der Holzbrücke, bogen wir auf die Strasse nach Arboldswil ab. Noch sanft beginnend stellte sich uns eine Steigung mit bis zu 14% in den Weg. Nun schlug die Stunde von Heinz. Mit allen Mitteln versuchte er uns abzuschütteln. Diskussion und Handlung in etwa wie folgt: Mir ist das etwas zu schnell, fahrt ihr nur. Nein Heinz, kein Problem wir fahren langsamer. Nein fahrt ihr. Wir liessen uns an sein Hinterrad zurückfallen um ihn das Tempo bestimmen zu lassen. Heinz zog das Tempo wieder an, wir liessen uns erneut nicht abschütteln. Fahrt ohne mich, lasst mich mein eigenes Tempo fahren. Machen wir ja. Wir blieben hartnäckig an Heinz dran und erreichten Arboldswil dann doch gemeinsam.

Weiter nach Titterten wo sich uns vor der Abfahrt nach Liedertswil – Oberdorf nochmals 16% Anstieg in den Weg stellten. Laut Komoot soll das steilste, ca. 0.06 Km lange Stück sogar um die 30% betragen. Was nun auch stimmen mag, wie Kurt so schön zu sagen pflegt, hiess es Oberkörper nach vorne legen um das Vorderrad auf der Strasse zu halten und Kopf zurücknehmen um ihn nicht auf Derselben anzuschlagen.

Die folgenden 5 Km Abfahrt nach Oberdorf waren mit lockerem Tritt zu bewältigen und auch die Weiterfahrt nach Hölstein war ehren mühelos zu absolvieren. Einzig ein Ausflug zur Kläranlage in Niederdorf sorgte für einen kurzen Rythmuswechsel. Die Strasse bis zu Kläranlage geteert, ging in einen Mergelweg über. Da Mergelstaub aber einem geschmeidigen Kettenlauf nicht sehr zuträglich ist vollzogen wir eine Spitzkehre zurück zur Hauptstrasse. Bei der nächsten Möglichkeit ab der Hauptstrasse zu kommen waren wir bereits in Hölstein. Währendem sich Heinz und Martin S. direkt auf die Anfahrt zur «Rossbollebaiz» begaben schwenkte das Feld auf die Beinwilerstrasse ab. Nach Überwindung des Höchachers folgte die Abfahrt nach Diegten wo wir uns Ausgang Dorf, via Känerkinderstrasse, über die letzte Steigung des Tages nach Känerkinden hievten. Das Ganze entwickelte sich irgendwie zu einem Manschaftszeitfahren. Statt nun gleich wieder nach Buckten runter zu fahren verschoben wir uns auf der Höhe zuerst nach Wittinsburg um von dort ins Homburgertal hinunter zu stechen.

Nach den bewältigten Höhenmetern wirbelten unsere Beine die Rückfahrt über Sissach – Liestal – Muttenz mehr oder weniger autonom ab und bei unserem Eintreffen im Schänzli hatten Heinz und Martin gerade ihre Bestellung aufgegeben.

Gefahrene Strecke 84 Km / 876 Hm

Rennbericht U15 Schwarzwälder MTB Cup in Kirchzarten 20.09.2020

Von Lena Schulenburg

Um 10 Uhr sind wir in Kirchzarten angekommen um die Strecke zu besichtigen. Es war sonnig und warm. Ich war sehr nervös und auch noch nicht voller Energie. Das hat sich dann als wir da waren sehr schnell geändert. Ich bin die Strecke zum Teil abgelaufen während die U23 ihr Rennen hatte, da dadurch eine Streckenbesichtigung nicht möglich war. Dann bin ich auf der Strasse sehr hart eingefahren, damit ich für den Start vorbereitet war.

Und dann ging es schnell. Ich bin am Start gestanden und habe 30 Sekunden vor dem Start die Maske abnehmen dürfen. Wir sind gemeinsam mit der U17 gestartet. Ein Pfiff und das Rennen ging los. Der erste Teil ging lange und steil bergauf. Der Start war bei mir nicht das gelbe vom Ei. Doch dann habe ich vor dem Singletrail doch noch zwei hinter mir gehabt und ein Mädchen vor mir gesehen. Dann hiess es alles geben und dranbleiben bis ich zwei weitere überholt haben. Die Strecke war nicht sehr schwer zu fahren es hatte zwei länge Aufstiege drin und coole Abfahrten zmits im Wald.

Als die drei Runden, die ich fahren musste zu Ende waren ging es in die Endsteigung zum Ziel hoch. Ich bin als elfte von fünfzehn ins Ziel gekommen, somit habe ich mein Jahresziel erreicht, das lautet: Im vierten Fünftel ins Ziel zu kommen. Ich bin sehr stolz. Da das Rennen in Deutschland war, habe ich trotz Corona eine Urkunde und einen Preis bekommen.

26. Samschtigstour 12.09.20 – Kaiserzeit

Von Hanspeter Brack / Bilder André Fürbringer

Angefangen bei der byzantinische Kaiserzeit kannte die Weltgeschichte diverse Kaiserreiche. Seit vergangenem Samstag hat nun auch der VC Riehen seine Kaiserzeit, wenn auch nur für die kurze Zeit von einem Tag bzw. einer Ausfahrt.

Begonnen hatte alles mit einer kurzen E-Mail von Kurt in welcher er die Teilnahme von Heinz und seinem Sohn Ralf ankündigte, verbunden mit der Bitte eine Ausfahrt ins Badische einzuplanen. Gerne war ich dieser Bitte nachgekommen, allerdings mit einer etwas von Kurts Vorschlag abweichender Route.

Dem kaiserlichen Aufruf folgend trudelten die Untertanen Bruno, André, Heinz K., Martin, Manfred, Werner, Ed, Sascha und Hanspeter nach und nach am Treffpunkt ein. Bei Bilderbuchwetter ging es auf die 18 Kilometer lange, zum Einrollen angedachte, flache Strecke nach Kandern. Bei moderatem Tempo konnte jeder seinen Motor auf Betriebstemperatur bringen. Bekanntlich werden zum Warmlaufen mit fortschreitendem Alter immer mehr Kilometer benötigt. Achtung Fertig Los ist nicht mehr so angesagt. Nach einer kurzen Fahrt durch die Einkaufsmeile von Kandern stand bereits der, mit bis zu 14 Prozent Steigung, steilste Abschnitt über die Feuerbacherhöhe bevor. Irgendwann muss das 32er Ritzel hinten auch mal gebraucht werden.

Obwohl locker erklommen, war das für Kurt zu viel des Guten. Kaum wieder zu Atem gekommen teilte er mir mit anlässlich der nächsten GV Antrag auf Abwahl des Tourenleiters zu stellen. Nach der Abfahrt nach Feuerbach und widerhergestellter Blutsauerstoffsättigung war das aber bereits wieder vergessen.

Mit etwas weniger Strassenneigung aber noch immer knapp 10 Prozent wurden auf dem Weg nach Niedereggenen die Höhenmeter weiter aufgestockt. Wo im Frühling Kirschen blühten und vor Monatsfrist noch Zwetschgen geerntet wurden stehen nun, mit Ausnahme der Apfelbäume, nur noch abgeerntete Obstplantagen. Ein untrüglicher Hinweis auf den nahenden Herbst. Bei noch hochsommerlichen Temperaturen kaum zu glauben.

Das aufeinanderfolgende Tripple an Steigungen wurde, ab Obereggenen, mit dem Anstieg nach Feldberg komplettiert. Im Rennfahrerjargon als Tempostutz bezeichnet geht dieser Hügel auch auf der grossen Scheibe. Ralf, bis zu diesem Zeitpunkt als treuer Adjutant seines Vaters unterwegs, liess es sich nicht nehmen seine Bergfestigkeit als ehemaliger Eliteamateur auszuspielen um sich nach kurzer Aufholjagd den Bergpreis zu sichern.

Nach erfolgter Abfahrt nach Müllheim war Richtung Schliengen, bei leichtem Gegenwind, Windschattenfahren angesagt. Hinterradfahren, die Einen können es die Anderen lernen es nie. Kann man es, spart man viel Energie und kommt mit zwei statt vier Energieriegeln aus. Dies wiederum spart Gewicht, was zu nochmals weniger Energiebedarf führt. Irgendwie muss ich jetzt wieder aus dieser Endlosspirale rauskommen. Apropos Energie, diese führten wir in flüssiger Form im Restaurant zum Brunnen in Bad Bellingen wieder zu. Beim Zahlungsversuch war die Rechnung durch Heinz bereits beglichen. Nochmals herzlichen Dank.

Mit schwappender Flüssigkeit im Bauch war noch die letzte Welle des Tages, hoch nach Bamlach zu bezwingen bevor es auf flachem Terrain an Istein, Efringen und Fischingen vorbei zurück an den Ausgangsort ging.

Drei Kaiser und lediglich neun Untertanen. Zum Schluss kam es wie es kommen musste, ein Kaiser musste gestürzt werden. Heinz erledigte das gleich selbst. Wie schon Vielen vor ihm, wurde ihm die Abfahrt von der Wiesenbrücke auf den Wiesendamm zum Verhängnis. Der Übergang von befestigtem auf unbefestigten Untergrund führte auch bei Heinz zu einem wegrutschen des Vorderrades.

Weshalb das kurze Stück nicht geteert wurde erschliesst sich mir nicht. An einem Ort an dem man sich, wohlverstanden auf einem markierten Veloweg, als Velofahrer zwischen Fussgängern, Kindern und freilaufenden Hunden durchschlängeln muss kann man sich nur schwerlich auch noch auf die Wegbeschaffenheit konzentrieren.

Gefahrene Strecke 75 Km / 614 Hm

25. Samschtigstour 05.09.20 – Roter Faden

Von Hanspeter Brack / Bilder André Fürbringer

Normalerweise wird in unserer Region rot/blau als Einheit gesehen. Am vergangenen Samstag konnten wir dem auf unserer Tour ins Oberbaselbiet nicht zustimmen, gefühlt sprang jede Ampel vor uns auf Rot um und zwang unseren blauweissen Zug zum Stillstand. Ob reguläres Signal oder Baustelle, rot dominierte. Man glaubt kaum wie viele dieser Signalanlagen sich auf rund 90 Km Wegstrecke befinden. Bei den Teilnehmern der 25ten Samschtigstour, André, Martin, Manfred, Harald, Sacha, Ed, Harald und Hanspeter werden wohl einige Sitzungen vonnöten sein um dieses traumatische Erlebnis zu verarbeiten und zu einem normalen Empfinden zur Farbe Rot zurückzufinden.

Verlief bei der Fahrt bis Liestal via Grenzach Augst noch alles im grünen Bereich kam die Durchfahrt durch die Kantonshauptstadt schon schwer ins Stocken. Drei Signalanlagen = dreimal rot. Zu diesem Zeitpunkt dachten wir noch – naja kann vorkommen. Der Abschnitt Lausen – Ittingen – Sissach – Gelterkinden – Rothenfluh sollte sich am Ende der Tour als die am flüssigsten zu befahrende Strecke herausstellen. Zwar führte der Kreisel in Gelterkinden zu einer Teilung des Feldes, da man aber vorne aufmerksam war wurde die Situation schnell bereinigt und der Beginn der Steigung hoch nach Ammel (Anwil) in kompakter Formation erreicht. Bereits in der ersten Kehre das Aufstiegs gab es aber kein Halten mehr, die beiden Jungspunde Ed und Sascha eroberten den Berg im Sturm währendem ich hinten mit Martin im Schlepptau bemüht war das Feld von hinten Aufzurollen. Dazwischen hatte ein jeder seinen Rhythmus am Berg gesucht und gefunden. Die Letzten werden die Ersten sein, dies bestätige sich wieder einmal. Ohne Halt fuhren Martin und ich an den beim Dorfbrunnen (übrigens einem der grössten im ganzen Kanton) wartenden Gipfelstürmer vorbei und erreichten den höchsten Punkt des Tages, oberhalb der Dorfes, gemeinsam als Erste.

Zur Belohnung erwartete uns die Abfahrt nach Kienberg, gefolgt von der stetig leicht abfallenden Strasse die über Wittnau und Gipf-Oberfrick bis zum Taleingang nach Frick führt. Ein Teilstück welches zum gepflegten Tempobolzen geradezu einlud und bei dem die Hinteren quasi gratis auf dem Gepäckträger mitreiten durften. Allerdings hatten wir den roten Faden in Form von zwei Baustellenrotlichtern nun auch wieder gefunden. Die Fahrt nach Frick verlief auch schon deutlich zügiger. Dem Genuss tat es keinen Abbruch.

Die knapp fünf Kilometer nach Eiken waren über den Veloweg entlang der Bahnstrecke im Handumdrehen absolviert. Vor Stein dann die nächste Baustelle und wie kann es anders sein das nächste Rotlicht. Glücklicherweise konnten wir sämtliche Signalanlagen in Rheinfelden über das Felschlösschenareal umfahren, sonst wären wir an diesem Samstag möglicherweise überhaupt nicht mehr nach Hause gekommen, zumal wir in Augst bereits ein nächstes Mal rot ausgebremst wurden. Nun darf jeder raten wie das Ganze in der Schweizerhalle, wo es zwei Lichter gibt, weiterging. Rot rot, nein die zwei Ampeln entschieden sich für die grosse Koalition Rot/Grün. Zum Abschluss also ein versöhnliches Grün, das lässt ja hoffen.

Begossen wurde die Ausfahrt im Restaurant Hard. Martin kommentierte die Einkehr mit den Worten ich dachte schon du willst heute gar nicht mehr vom Velo steigen und Gast Harald hatte 90% der Strassen dieser Tour, gemäss eigener Aussage, noch nie mit dem Velo befahren.

Wenn einem so viel Neues wiederfährt ist Dies die nächste Tour schon wert.

Gefahrene Strecke 95 Km / 860 Hm

Rennbericht Rothaus Bike Giro 2020

Von Marco Bisonni

Nachdem sehr intensiven Etappenrennen im Engadin musste ich mich erstmal Erholen. Danach sollte ein intensiver Trainingsblock folgen, welcher, aufgrund von diversen Gründen nicht zu 100% optimal verlief. Daher reiste ich mit einem unsicheren Gefühl zur ersten Etappe.

Das Rennen führte über 4 Tage mit knapp 250km und 4500hm durch den schönen Schwarzwald. Ein Gelände, dass mir bestens bekannt ist. Daher war die Motivation gross ein gutes Resultat einzufahren.

Stage 1, 23 km / 560 hm
Das Rennen startete mi einem kurzen Rundkurs über 23km. Da der Start in den Nachmittag verlegt wurde und es sehr heiss war, ging es darum die Kräfte vor der Hitze zu schützen. Der Start war schnell, aber verlief erstaunlicherweise sehr gut. Das Tempo war sehr hoch. Nach 57min überquerte ich die Ziellinie. Ich war mit dem Ergebnis zufrieden. Ich konnte mich gut positionieren ohne viel Kräfte liegen zu lassen.

Stage 2, 75 km / 2050 hm
Am zweiten Tag wurde zweimal die gleiche Runde gefahren. Die Runde begann mit einem schnellen Teil und einer Abfahrt. Anschliessend folgte ein 12km langer Anstieg, bei dem 800hm bewältigt werden musste. Die Temperaturen waren weiterhin noch sehr hoch. Im Tal hatte es 36 Grad welche den langen Anstieg nicht gerade angenehmer machten. Ich startete wieder sehr gut. Beim ersten langen Anstieg versuchte ich im ersten, sehr steilen Abschnitt eher defensiv zu fahren und versuchte gut zu Pacen. Ich konnte mich bis in die zweite Runde gut im hinteren Drittel des Elitefeldes aufhalten. Dann folgte der zweite Anstieg. Er kam und hörte irgendwie nie auf. Es zog mir total den Stecker. Ich hatte mit Muskelkrämpfen zu kämpfen. Doch Irgendwie konnte ich mich ins Ziel retten. Leider verlor ich viel Zeit in der Gesamtwertung.

Stage 3, 65 km / 2000 hm
Endlich mein Wetter! Der Tag war kühl und es regnete immer wieder. Meine liebsten Bedingungen. Nach dem ich gestern im Finale der Etappen sehr viel Zeit verloren habe, wollte ich heute eher etwas defensiver starten. Ich kam sehr sparsam über den ersten Teil der Strecke und konnte ab dem Kilometer 45 nochmals das Tempo erhöhen und einige Plätze aufholen. Grosses Kompliment an den Veranstalter für die heutige Strecke. Die vielen Single Trails waren der Hammer!!

Stage 4, 60 km / 1500 hm
Den gestrigen extra Effort spürte ich beim Warm-up noch immer. Die Motivation war aber gross, da die Strecke ganz nach meiner Vorstellung war. Erneut hatte ich einen guten Start und konnte über die ersten 50km ein sehr gutes Tempo anschlagen. Leider war aber das Ziel nicht bei Kilometer 60. So musste ich mich über die letzten 10km quälen. Die Kraft verliess mich total und ich verlor leider nochmals 7 Plätze. K.O., aber zufrieden überquerte ich die Ziellinie als 105 Elite Fahrer (von knapp 130).

Die Platzierung ist leider enttäuschend, aber mit meiner Leistung bin ich einigermassen zufrieden. Ich hoffe ich habe mir mit den zwei harten Etappenrennen den nötigen Schliff für die bevorstehenden Aufgaben geholt. Am 13.9 werde ich bei UCI World Series in Alpnach starten und am Wochenende darauf steht die Elite Schweizermeisterschaft in Scoul auf dem Programm. Ich bin gespannt was da noch geht.Nachdem sehr intensiven Etappenrennen im Engadin musste ich mich erstmal Erholen. Danach sollte ein intensiver Trainingsblock folgen, welcher, aufgrund von diversen Gründen nicht zu 100% optimal verlief. Daher reiste ich mit einem unsicheren Gefühl zur ersten Etappe.

24. Samschtigstour, 29.08.2020 abgesagt🙄 zu spät

Von André Fürbringer

Dieser Samstag war nicht wie jeder andere denn um 09.04 Uhr erreichte uns ein SMS mit der Mitteilung die Tour sei wegen Regens abgesagt. Zu meiner Überraschung schaute ich aus dem Fenster und sah trockene Strassen und war etwas konfus, hatte ich doch extra mein Kalorienhaushalt aufgestockt um die Tour zu bestehen und machte mich gerade auf den Weg ins Dorf. Also ruf ich schnell Hanspeter an und teilte ihm mit ich würde mal ins Dorf fahren um zu sehen wer dort sei. Scheinbar waren die Strassen im oberen Riehen bereits nass, bei uns im minderen Riehen trocken, zum Staunen von Hanspeter.

Kurz vor dem Start war Ed, Sascha, Werner und Martin S. erschienen. Ich teilte ihnen mit, dass der Tourenchef abgesagt hätte aber keiner hat es mitbekommen. Scheinbar gab es auch auf der Homepage eine Verzögerung. Also entschloss ich die Tour zu übernehmen und etwas Wetterbedingt abzukürzen. Hanspeter wollte ich noch telefonisch erreichen aber ohne Erfolg, vielleicht war sein Velo, Trikot und seine Schuhe vom letzten Samstag noch feucht und dachte sich, lege mich lieber nochmals hin und macht ihr nur…

Vollem Elan starteten wir unsere Tour in Riehen Richtung Liestal, Büren, Grellingen, Crasy Horse retour nach Riehen. Das Wetter spielte mit und kurz vor Liestal besprühte uns der Himmel kurz mit ein paar Tropfen was uns aber weiter nicht hinderte weiter zu fahren.

In Büren wollte Martin eine kürzere Strecke über Himmelried Dornach machen und uns alleine lassen damit wir mehr Höhenmeter zu Stande bekommen. Nach kurzer Überzeugung, dass wir jetzt gemütlich alle hochfahren, liess er sich überreden auch mitzukommen und radelte wie ein Junges Wiesel mit uns im Schlepptau nach Seewen hoch wie nix wäre😉. Nicht einmal einen kurzen Halt wollte er einlegen, also gings direkt weiter Richtung Grellingen.

In der Abfahrt zeigte Sascha scheinbar sein fahrerisches Können, rutschte ihm scheinbar auf nasser Fahrbahn kurz sein Hinterrad weg, aber wie mir bestätigt wurde hatte er alles im Griff.😝 Jetzt war es fast geschafft und der Bahnlinie entlang über Aesch, Dornach, Münchenstein, Crasy Horse ☕🍺erreichten wir wieder Riehen bevor sich der Himmel doch noch vor uns verneigte und uns eine Dusche🌧 verabreichen wollte. Eine gelungene Fahrt wie immer, es macht einfach Spass. 😁🚲🚲

59 km und 490 hm

23. Samschdigstour 22.08.20 – Kneipptour

Von Hanspeter Brack / Bilder André Fürbringer

Alles begann mit einer Verschiebung. Beim Morgenessen einsetzender Regen zwang mich zur Betrachtung diverser Regenradarseiten. Im Schnitt waren sich zu diesem Zeitpunkt mehrheitlich alle einig, ab 10:30 sollte es mit Nass von oben vorbei sein. Ein Blick nach draussen gab zwar durchaus Anlass zu Zweifel. Trotzdem, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, setzte ich den Start neu auf das voraussichtliche Ende des Regens fest.

Kurz vor dem angesagten Zeitpunkt wurde die Brause tatsächlich auch abgestellt und die vier Teilnehmer André, Manfred, Sascha und Hanspeter schöpften Zuversicht die, mit der Verschiebung einhergehende, geänderte Strecke doch einigermassen trocken absolvieren zu können. Leider wurde sämtlicher Optimismus schon kurz nach Brombach zu Nichte gemacht. Erneut einsetzender Regen liess schon bald die Sauce aus den Schuhen laufen und das Quitschen und Schmatzen bei jeder Tretbewegung übertönte unüberhörbar jegliches Kettenrasseln. Geleichzeitig velofahren und kneippen, was will man mehr?

Mit klatschnassen Trikots entschlossen wir uns bereits vor Schopfheim die Rückfahrt via Wieslet -Weitenau – Steinen anzutreten. Bereits in Langenau waren nur noch die Strasse und unsere Trikots nass, von oben beruhigte sich die Lage zusehends. In Riehen wurden wir nach 51 Km und ein paar Hm sogar von verhaltenem Sonnenschein erwartet.

Hatten wir zu früh aufgegeben, zu früh umgedreht? Nein, ein letzter Blick Richtung Wiesental bestätigte uns das Richtige getan zu haben. Kneippen sollte man sowieso nicht zu lange am Stück, lieber mehrmals wiederholen. Muss aber in unserem Fall auch nicht unbedingt sein, wir verzichten gerne.

22. Samschtigstour 15.08.20 – Wespenstich und andere Leiden

Von Hanspeter Brack / Bilder André Fürbringer

Bereits um 9.00 Uhr starteten Martin S. und Hansjörg das Abenteuer „Westauffahrt Sirnitz / Kreuzweg“ eine halbe Stunde später nahmen André, Gianni, Manfred, Martin W., Peter, Sascha (Gast) und Hanspeter die Verfolgung auf. Nach Passage der Dörfer Weil, Haltingen und Eimeldigen nahm der Zug Fahrt auf und der Schnitt stieg von Kilometer zu Kilometer praktisch linear an, auch die erste kurze Steigung in Rheinweiler vermochte daran nichts zu ändern. Die nachfolgende Abfahrt kompensierte den Tempoverlust gleich wieder. Erst nach der Steigung vor Bad Bellingen wurde für einen Moment das Tempo rausgenommen damit jeder die Gelegenheit hatte die Lücke wieder zuzufahren und sich das Feld wieder organisieren konnte.

Mit leichtem Rückenwind ging es nach Schliengen auf die lange Gerade nach Müllheim. Unter diesen Bedienungen dürfte es wohl schwer sein dem vor uns gestarteten Duo gross Zeit abzunehmen, zumal Martin S. dafür bekannt ist auf flachem Terrain noch immer ordentlich reinhalten zu können. Da konnten wir nur hoffen die Beiden würden es im Aufstieg gemächlich angehen lassen. Vorerst aber wurde unser Zug kurz nach Auggen Opfer einer Notbremsung auf offener Strecke. Da es ja immer etwas dauert bis der Lockführer mitbekommt was hinten geschieht musste ich mich über den Grund der abrupten Vollbremsung erst mal schlau machen. Der Schnitt lag zu diesem Zeitpunkt bei 28,8. Nun werden die Ersten bereits wieder aufstöhnen, aber in einer Gruppe in dieser Zusammensetzung, in der alle bereits einige tausend Kilometer in den Beinen haben und altersmässig auch nicht allzu weit auseinander liegen will man halt auch mal wieder wissen was noch möglich ist.

Aber nun zur Ursache. André war einmal mehr von einer Wespe gestochen worden und zwar diesmal in den Hals, die Viecher scheinen ihn zu lieben. Für einen Allergiker hätte dies bereits gefährlich werden können. Glücklicherweise zählt André nicht dazu, trotzdem sollte ihm dieser Stich in der Folge noch einige Probleme bereiten. Mit gerötetem Hals und unter der Bräune etwas bleichem Gesicht konnte er die Fahrt fortsetzen. Gut fünf Minuten später waren wir in Müllheim, bei André keine Anzeichen von Atembeschwerden oder zugehendem Hals und auch der Kreislauf schien noch stabil zu sein. All Dies wären Hinweise auf einen anaphylaktischen Schock gewesen und wir hätten unverzüglich den nächsten Arzt aufsuchen müssen.

Nach Rückfrage und Antwort alles OK. nahmen wir die Anfahrt zum Beginn der eigentlichen Steigung in Badenweiler unter die Räder. Immer wieder taucht die Frage auf, wie lang ist eigentlich diese Steigung? Wenn man davon ausgeht, dass es bereits ab Müllheim leicht aber merkbar ansteigt, dann sind es, laut Google Maps, 16.9 Km auf denen man rund 855 Hm überwindet. Ab Niederweiler wären es noch 14.2 Km mit 809 Hm. Alles eine Frage der Betrachtungsweise.

Jedenfalls, hinter Schweighof ging es dann, mit den ersten Kehren, richtig zu Sache. Zuvor hatte sich Manfred bei mir mit den theatralischen Worten, bis hierhin habe ich dich nun begleitet, ab jetzt musst du alleine weitergehen, verabschiedet. Ich gedachte aber nicht zu gehen sondern zu fahren. Auch Manfred drehte nicht um, er hatte mir aber am Start schon anvertraut grossen Respekt vor dieser Steigung zu haben und so war es auch richtig, verhalten unten reinzufahren.

Wie erwartet übernahmen gleich zu Beginn Gianni und Sascha das Zepter am Berg. Wenn noch jemand eine Chance hatte Martin und Hansjörg vor der Passhöhe einzuholen dann einer von Ihnen. Hinter dem Duo bildete sich ein Trio mit Peter, unserem Neumitglied Werner und mir. Gefolgt von einem weiteren Trio mit André, Martin W. und Manfred. Wenn man nicht wirklich zu den Bergspezialisten zählt hilft nur eines, Ruhe bewahren und Tritt suchen. Keinesfalls sollte man sich dazu verleiten lassen mit wissentlich Stärkeren mitzugehen. Ich hatte bald meinen Tritt gefunden und musste mit Erstaunen feststellen mich von Peter abgesetzt zu haben. Noch etwas weiter hinten konnte ich immer noch Werner ausmachen, vor mir konnte ich Gianni und Sascha ebenfalls noch sehen. Allerdings immer kleiner werdend. Allesamt befanden wir uns also nun im Abschnitt andere Leiden, die man sich wohl nur antut wenn man den Berg als Herausforderung sieht. Man will das oder man kann es nicht verstehen, dazwischen gibt es, glaube ich, keine andere Möglichkeit.

Übrigens, ohne es zu wissen fährt man in diesem Aufstieg an der mit rund 51 Meter Höhe mächtigsten Weisstanne Baden-Württembergs vorbei. Sie steht unten am Klemmbach und fällt deshalb auch nicht auf. Bei jeder Überquerung versuche ich sie auszumachen, gelungen ist es mir auch dieses Mal nicht. Wer mehr dazu wissen möchte, Internet: https://schwarzwaldgeschichten.com/geschichten/maechtigste-tanne-baden-wuerttembergs/

Nach etwa 2/3 des Anstieges kommt ein Flachstück, also grösseren Gang auflegen, Tempo machen. Der Geist ist willig, die Muskeln schwach. Die Muskulatur ist dermassen aufgepumpt und an die Belastung der Steigung gewohnt, dass ein Rythmuswechsel schwer fällt. Dann halt etwas erholen, die restlichen Steigungsprozente warten. Irgendwo überhole ich eine Fahrerin des VC Altendorf, der Velo Club vom Zürichsee hängt ebenfalls mit einer grösseren Gruppe an unterschiedlichen Stellen in diesem Berg. Dass sie nicht oben ankommen wird konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen. Auch bei uns spielte sich hinten ein kleineres Drama ab. André’s Kreislauf reagierte doch noch auf den Wespenstich, er musste zweimal absteigen um sich kurz zu erholen.

Reihenfolge auf dem Berg: Martin S., Hansjörg, Gianni und Sascha, Hanspeter, Peter, Werner, Manfred, André und Martin W.

Martin und Hansjörg hatten es geschafft noch 4 von den 30 Minuten zu retten. Für dieses Mal ist das Experiment Vorhut aufgegangen.

Gemeinsam wurde die Abfahrt in Angriff genommen, dieses Jahr nahmen wir auch Martin W. mit. In Neuenweg nochmals ein kurzer Halt zwecks auffüllen der Wassertanks. Anschliessend war das Tempo nicht mehr zu kontrollieren. Antritt um Antritt erfolgte das gesamte kleine Wiesental hinunter, jeder wollte noch einen draufsetzen. Pure Anarchie. Da es das ganze Tal runter geht konnten alle Anschluss halten. Ab Wieslet übernahm endlich wieder Vernunft die Regie und zügig aber gesittet erreichten wir Steinen wo endlich die lang ersehnte Einkehr stattfand. Bei diversen, endlich kühlen, Getränken und von Hansjörg spendierten Pizzastücken liessen wir es uns zum Abschluss gut gehen.

Gefahrene Strecke 104 Km / 1049 Hm

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