Velo-Club Riehen

19. Samschtigstour 17.07.21 – Sommerherbst

Von Hanspeter Brack / Fotos André Fürbringer

Nach einer, im wahrsten Sinn des Wortes, abgesoffenen Woche begann der Samstag mit Hochnebel aber immerhin trocken. Die Luft war, durch die heftigen Niederschläge der ganzen Woche, so mit Feuchtigkeit getränkt, das auf das Mitführen eines Bidons schon beinahe verzichtet werden konnte. Beim Einatmen musste eher darauf geachtet werden sich nicht zu verschlucken.

Dem Frieden am Himmel mochte an diesem Samstagmorgen wohl so Mancher nicht richtig trauen, denn mit den fünf Teilnehmern André, Bruno, Ed, Martin und Hanspeter war der Aufmarsch eher bescheiden. Auch die laufenden Sommerferien (Sommer?) waren einer grösseren Teilnehmerzahl natürlich auch nicht förderlich.

Trotzdem, das kann man vorwegnehmen, war es für die Jahreszeit eine besondere aber auf ihre Weise schöne Tour. Schönwetter kann ja schliesslich jeder.

Nachdem wir den in Aesch wartenden Martin eingesammelt hatten, ging es in Grellingen gleich links in die Steigung nach Nunningen. André kam zuvor kurz in Versuchung den am Bahnhof wartenden Bus in Anspruch zu nehmen.

Genau diesen Bus hatten wir dann kurz nach der ersten Rechtskurve im Rücken. Geduldig wartete er bis wir ihn vorbeilassen konnten. Anschliessend absolvierten wir den Aufstieg nahezu unbehelligt.

Was uns die Gelegenheit bot die eher herbstliche Stimmung, die durch die im Bachbett hängenden Nebelfetzen unterstrichen wurde, aufzunehmen. Einzig die nicht zum Herbst passende Temperatur rief uns die Sommerzeit in Erinnerung.

Gemeinsam erreichten wir Nunningen. Nach einer kurzen Abfahrt hiess es in Bretzwil scharf rechts einbiegen und sofort runterschalten, denn der Abschnitt bis zur Eichhöhe verlangt nach kleineren Gängen. Mit diesem Übergang war denn auch schon der mit 685 MüM höchste Punkt der Tour erreicht. Dies drückte sich auch in der Temperatur von bescheidenen 14°C aus.

Nach der Abfahrt nach Reigoldswil wartete die weiterhin leicht abfallende Fahrt durchs „Fünlibertal“ auf uns. Kurz nach Ziefen zu linker Hand eine weiter Kuriosität; wo zu dieser Jahreszeit normalerweise ein abgeerntetes Feld zu sehen ist befand sich nun ein „Ententeich“.

Überhaupt waren wir auf der ganzen Strecke im wieder mit über die Strasse laufendem Wasser konfrontiert. So ganz trocken ging es also doch nicht ab.

Die beiden nachfolgenden Abschnitte, Bubendorf – Hölstein – Diegten und Diegten – Buckten, beinhalteten nochmals zwei Übergänge die das Konto an Höhenmetern ansteigen liess.

Wie immer brachten wir die Strecke bis Sissach mit ein paar Kurbelumdrehungen hinter uns. Das letzte nennenswerte Hindernis wartete erst zwischen Pratteln und Muttenz wieder auf uns. Einmal mehr befand sich ein See an einer Stelle wo sonst keiner hingehört und zwar genau auf dem Veloweg. Unter dem Motto wer sein Velo liebt der schiebt umrundeten wir dieses Gewässer auf dem bereits wieder einigermassen abgetrockneten Rasenstreifen zwischen Tramtrasse und Veloweg.

Beim Überqueren des Kraftwerkes Birsfelden konnten wir dann zum Abschluss noch die Ausschwemmung welche der Rhein im Bereich der Grenzacherstrasse verursacht hatte bestaunen.

Strecke: Riehen – Grellingen – Nunningen – Bretzwil – Reigoldswil – Bubendorf – Hölstein – Diegten – Buckten – Sissach – Muttenz - Riehen / 92 Km / 910 Hm

18. Samschtigstour 10.07.21 – Mit mathematischen Aufgaben die Steigung glätten

Von Hanspeter Brack / Fotos André Fürbringer

Dankenswerterweise zeigte sich, nach einer mehrheitlich durchnässten Woche, der Samstag von seiner sonnigen Seite. Grund genug für Sonja, André, Bruno, Ed, Kumar, Kurt, Martin S., Martin W. René, Urs und Hanspeter sich zeitig in die Veloklamotten zu stürzen und pünktlich am Treffpunkt zu erscheinen.

Oder war es doch die, zum Ende der Tour, in Aussicht stehende Wähe oder der angebotene Sprung in den Pool? Wie dem auch sei, immer wieder erfreulich wenn sich mehr als eine Handvoll Teilnehmer zur wöchentlichen Tour einfinden.

Nach kurzem Einrollen entlang der Wiese ging es in Brombach bereits in die erste Steigung. Durch den Tannengraben erklommen wir den Waldparkplatz Kreuzeiche. Übrigens, zur linken Seite der Route befindet sich die „Villa Rustica“ von Brombach. Ein römischer Gutshof der im 2. Jahrhundert nach Chr. erbaut wurde und im 3. Niederbrannte. Zu sehen sind folge dessen lediglich die 1979 gefundenen Grundmauern des ehemaligen Anwesens. Die bei der Freilegung und Ausgrabungen zum Vorschein gekommen Fundstücke sind teilweise im Dreiländermuseum Lörrach zu bewundern. Zeitlich fällt die Zerstörung mit Einfall der Alemannen hinter den Limes zusammen.

All dies Wissen lässt die Steigung nicht flacher werden. Wie wir später erfuhren hat Urs zu diesem Zweck seine ganz eigene Strategie entwickelt. Sobald die Strasse zu steigen beginnt lenkt er sich mit mathematischen Aufgabenstellungen ab. Je länger die Steigung je schwerer die Aufgabe. Oder so. So ganz ins Detail gehen wollte er denn doch nicht. Auch ob die Lösung jeweils mit dem Ende der Steigung zusammen fällt ist nicht bekannt. Immerhin soll es den Tunnelblick leidlich bekämpfen.

Nach diesen Ausschweifungen nun aber wieder zurück auf die Strecke und damit zum eigentlichen Geschehen. Die nachfolgende kurze Abfahrt führte ohne Halt gleich weiter in die nächste Erhebung die zu erklimmen war um Adelhausen zu erreichen war. Warum denn auch halten? Die Abfahrt nach Brombach muss zur Erholung genügen. Nach flacher Fahrt zu Beginn des kleinen Wiesentals ging das an diesem Tag tonangebende stetige auf und ab weiter. Zuerst über die Höhe nach Weitenau dann hinter dem Vogelpark vorbei zur Kirche nach Hofen.

Kurt, der bis dahin problemlos mithalten konnte, verabschiedete sich Richtung Scheideck. Wir blieben mit vielen ????? zurück. Wo bitte liegt nun der Unterschied zwischen der Steigung zur Scheideck und derjenigen nach Endenburg? Laut Google genau 100 Meter, 3.3 Km zu 3.2 Km. Naja es gibt ja auch noch den gefühlten Unterschied und der ist entscheidend.

Wir jedenfalls blieben bei der ausgeschriebenen Route und nahmen die Strasse nach Endenburg unter die Räder. Eine Steigung die sich in regelmässige Abschnitte von steilen und flachen aufteilt und dementsprechend angenehm zu fahren ist, da sie immer wieder Gelegenheit zu Erholung bietet.

Über die herrliche Abfahrt nach Kandern brachten wir dieses Mal auch Kumar ohne brenzligen Zwischenfall gut hinunter. Urs sei’s gedankt. Nach Abschluss aller Rechenaufgaben nahm er sich seiner an und gab ihm etwas Anschauungsunterricht zum Thema Abfahrt.

Die Rückfahrt durchs Kandertal stand unter dem Motto Jagd auf Kurt. Allerdings erfolglos. Den, nach eigenen Aussagen, vermeintlichen Bremsklotz sahen wir nämlich erst vor André’s Haus wieder.

Zu guter Letzt stand nun das Vernichten diverser Getränke und Speisen auf dem Programm. Irgendwann zwischen Schinkengipfeli und Aprikosenwähe meinte Urs nur, das hätten wir ja auch einfacher haben können. Er hätte einen deutlich kürzeren Weg gekannt.

Aus dem Badespass wurde dann doch nichts und so blieb Sonjas Badekleid halt im Bidon. Schön war es, gut war es, Spass hat es gemacht, was will man mehr? Herzlichen Dank an André und Gabi, wir kommen wieder. Kein Versprechen eher Drohung.

Strecke: Riehen – Maulburg – Ottwangen – Adelhausen – Maulburg – Wieslet – Hofen – Endenburg – Kandern – Riehen / 69 Km 690 Hm

17. Samschtigstour 03.07.21 – Baselbieter Highlands

Von Hanspeter Brack / Fotos André Fürbringer

Wieder einmal stand der oberste Zipfel des Baselbietes auf dem Programm. Allerdings wurde Anwil dieses Mal nicht direkt angefahren sondern via Wenslingen und Oltingen. Zwei Gemeinden die ebenfalls auf den Höhenzügen der Baselbieter Highlands liegen.

Die um 9:30 bei angenehmen äusseren Bedingungen gestarteten hörten auf die Namen André, Bruno, Gianni, Martin S., Martin W., Mike, Pascal, Sascha, Volker und Hanspeter.

Mike hatte zwischen Zelte abbrechen und Koffer packen tatsächlich noch ein Zeitfenster zur Teilnahme gefunden. Sein nächstes Erscheinen, für ein vorläufig und wohl für lange Zeit letztes Mal, hat er uns für den 24.07.21 bereits angekündigt. Am 31.07.21 wird er schon im Flugzeug Richtung Fernost sitzen wo sein künftiges Leben stattfinden wird.

Schon am Start gab Bruno die Erreichung Gelterkindens als persönliches Tagesziel bekannt. Auf der Fahrt durch die Hard nach Augst wurde er sich schlagartig der Tatsache bewusst, dass dort bereits der erste „Pass“ auf ihn warten würde. Durch eine Tempoverschärfung versuchte er in Augst mit Vorsprung in die Steigung hineinzufahren. Dank dieser Finte und der versprochenen Tempoverschleppung durch den Tourenleiter gelang es ihm die „Passhöhe“ im Schutze des Feldes zu erreichen. Sein Tagesziel verpasste er mit einer Wende in Sissach dann nur knapp.

Kurz vor Tecknau sahen wir schon von weitem ein blauweisses, uns entgegenkommendes, Trikot. Drin steckte Kurt, angeblich schon oben gewesen, war er bereits auf dem Rückweg. Nach kurzer Lagebesprechung einigte man sich auf das Restaurant Bahnhof in Kaiseraugst als Treffpunkt.

Währenddessen Kurt Diesen via Asphof zu erreichen gedachte, ging es für uns in Tecknau links weg in die Steigung hoch nach Wenslingen. Mit konstant zwischen 7 und 8 Steigungsprozenten ein durchaus schon respektabler Anstieg. Sascha liess von hinten irgend etwas von 200 Watt verlauten. Auf den Baselbieter Höhen ging es weiter nach Ormalingen wo noch das Verbindungsstück nach Anwil (Ammel) bevorstand. Grundsätzlich eine schöne Fahrt wäre da nicht noch diese Rampe beim Rebenhof. Für ca. 50 Meter stellten sich uns um die 18% Steigung in den Weg. Augen zu und durch und möglichst ohne Salto rückwärts über das Hinterrad.

In Anwil noch die letzten Höhenmeter und ab in die Abfahrt nach Kienberg. Nachdem Jeder, bis natürlich den Vordersten, ein Hinterrad gefunden hatte nahm der Zug auf den neun leicht abfallenden Kilometern das Tal hinunter Fahrt auf. Trotz Gegenwind wurde die 40 Km/h Grenze bis Frick kaum mehr unterboten.

Nach einem kurzen Tankstopp an einem Brunnen in Stein stand in Wallbach, auf der Überführungsstrecke nach Möhlin, nochmals ein kurzer Anstieg bevor. Rheinfelden erreichten wir für dieses Mal unten herum über den durch den Wald führenden Bahnweg-Oberrüchi.

In Kaiseraugst wurde, quasi als Zusatzaufgabe, noch das Befahren von Unterführungen geübt (einmal hin und wieder zurück). Wie in Tecknau abgesprochen, wartete im Restaurant Bahnhof Kurt bereits verköstigt auf uns. Nachdem auch wir unsere Flüssigkeitsspeicher aufgefüllt hatten wurde die restliche Rückfahrt bis zum Ender der Hard, wo sich Kurt und Martin W. verabschiedeten, gemeinsam bestritten.

Strecke: Riehen – Augst – Liestal – Gelterkinden – Wenslingen – Oltingen – Anwil – Frick – Wallbach – Rheinfelden – Birsfelden – Riehen / 96 Km 690 Hm

Everesting an der Chrischona 26.06.2021

Von Andreas Zeller und Rainer Büchele

Da auch 2021 Corona-bedingt viele Wettkämpfe ausfielen, kamen wir auf eine grandiose Idee: „Everesting“. Zumindest dachten wir, dass es eine grandiose Idee wäre. Einfach so lange immer den gleichen Berg hochfahren, bis die akkumulierten Höhenmeter dem Mt. Everest entsprechen. 8848 m.

Die Regeln erlauben Pausen, man könnte auch jederzeit aufhören falls es Probleme gibt. Man müsste keine Angst vor einem Gewitter auf einem 2500m hohen Alpenpass haben. Sowohl Training als auch Wettkampf wären familienfreundlich. Also rundum nur Vorteile, wäre da nicht diese Zahl...knapp 9000 Höhenmeter... Auf der Homepage von www.everesting.cc steht: “FIENDISHLY SIMPLE, YET BRUTALLY HARD. EVERESTING IS THE MOST DIFFICULT CLIMBING CHALLENGE IN THE WORLD.”

Aus Internet-Foren wussten wir dass der gewählte Anstieg nicht zu lang sein darf, da sonst die Muskeln nach der Abfahrt wieder kalt sind. Ausserdem nicht zu flach, da sonst mehr als 300km Strecke zusammenkommen. Die Chrischona erschien uns geeignet: nicht zu steil, nicht zu viel Verkehr, nah an Riehen, mehrere Brunnen. Leider enthält sie auch 2 Rampen mit 10% und ist praktisch ohne Schatten.

Der 26.6. war dann der Tag der Wahrheit: Vier Uhr aufstehen, Müsli essen, Kaffee, Sonnencreme Faktor 50, Auto oben parkieren und runterrollen. Kurz nach 5h morgens am Hörnli-Kreisel drückten wir den Startknopf des Velocomputers. Kühl, kaum Verkehr, es läuft. Wir kurbeln eine Runde nach der anderen, ganz lockere Pace. Euphorie macht sich breit. So darfs weitergehen!

Um 9h dann die erste Kaffeepause, nur 10min, Brezel runterdrücken, weiter gehts. Immer wieder kommen Freunde vorbei, stehen am Streckenrand oder fahren ein paar Runden mit und sprechen uns gut zu. Zur Mittagspause verstösst Andi gegen die Grundregel „keine Experimente“ und trinkt einen Ayran statt der gewohnten und bewährten Riegel/Gel-Diät. Bereits eine Runde später kommen dann Magenprobleme, er muss sich übergeben. Durch das Hinsetzen, die Sonne und den Salzverlust macht der Kreislauf Ärger und das Unternehmen steht auf der Kippe. Doch nach einer Weile Beine hochlegen und einer Salzbrezel kann es in gemässigtem Tempo weitergehen. Problem dabei: es stehen noch 5000 Höhenmeter bevor... Auch Rainer hat nachmittags mit leichter Übelkeit zu kämpfen und muss ein bisschen vom Gas gehen, der geplante Feierabend um 21h, rechtzeitig mit einem Bier vor dem Match, rückt in weite Ferne. Es wird langsam dunkel, immer noch 2000 hm vor uns. Verkehr aber auch Hitze lassen nach aber wir müssen jetzt mit Lampen fahren. 
Eine halbe Stunde vor Mitternacht: Rainer hats geschafft, Andi noch 3 Runden vor sich. Jetzt bloss keinen Fahrfehler machen.

Am Ende, bereits am nächsten Tag, freuen sich die beiden Fahrer mit dem letzten, eisernen Supporter, Patrick, über die 45. und letzte Gipfelfahrt auf der Chrischona über das geglückte Everesting.

Die Kennzahlen
Andreas Zeller: 19 Std 30 min total bei 16 Std 16 min in Bewegung, gefahrene 306.11 km mit 8984 Höhenmetern (ca. 7’900 kcal)
Rainer Büchele: 18 Std 09 min total bei 15 Std 25 min in Bewegung, gefahrene 306.25 km mit 8’902 Höhenmetern (ca. 9’300 kcal)

Gesamthaft verbrannte Kalorien entsprechen ca. 19 Schnitzel mit Pommes


Supporter: Vielen Dank an alle, die uns glückt gewünscht haben, ein paar Fahrten mitgefahren sind oder uns am Strassenrand motiviert haben: Patrick, Jürgen, Luzi, André, Christian, Marc, Matyas, Thomas, Bernd, Mauro, Marco, Mara, Landi und unsere Familien.

15. Samschtigstour 26.06.21 – Frühschicht

Von Hanspeter Brack / Fotos André Fürbringer

Nach den hitzebedingten Leiden der Vorwoche wurde zum ersten Mal in der laufenden Saison um 9:30 Uhr gestartet. Mit André, Bruno, Claude, Ed, Hansjörg, Kumar, Martin S., Martin W., René, Sascha, Volker und Hanspeter bildete sich ein stattliches Feld von zwölf Akteuren welches die Strecke, entlang der Wiese, nach Schopfheim unter die Räder nahm.

Brunos Startpfiff dürfte René, der direkt neben Bruno stehend die volle Dosis abbekam, noch heute in den Ohren pfeifen.
Hanjörg, der sich vom Schaltpult seiner Eisenbahn losreissen konnte, und Martin W., nach langer Rekonvaleszenz Zeit, gaben an diesem Samstag ihr Debut und kehrten in die Reihen der aktiven Pedaleure zurück.

Abgesehen von ein paar Kamikazeaktionen vor und nach Schopfheim verlief die Fahrt bis zum Fuss der ersten Steigung in mehr oder weniger geordneter Einerkolonne. Rund 24 Meter Velo am Stück.

Schon bald nach Beginn des Aufstieges fanden sich die Teilnehmer, entsprechend ihrem Leistungsvermögen, zu einzelnen Gruppen zusammen. So musste keiner befürchten den Motor zu überdrehen und Bruno klinkte sich mit den Worten „ihr müsst nicht auf mich warten“ gänzlich aus. Trotzdem warteten wir in Kürnberg, wo sich alle wieder gefunden hatten, noch einige Zeit auf ihn. Nachdem klar war, er wird nicht kommen und hat wahrscheinlich umgedreht, bezwangen wir noch die letzten Steigungsmeter um kurz danach die rasante Abfahrt nach Hasel zu geniessen.

Abwärts ging es dann auch weiter, wenigstens bis Wehr wo wir Richtung Dossenbach abbogen. Da nun aber zwischen Wehr und Dossenbach ein weitere Hügel liegt war nochmals klein – gross angesagt. Gemeint ist vorne kleines Kettenblatt hinten grosses Ritzel, ziemlich gross sogar. Unmittelbar nach einer Haarnadelkurve begann die Strecke nämlich richtig zu steigen. Eher kurz aber knackig wurde auch diese Herausforderung von allen Teilnehmern bravourös gemeistert.

Abgesehen von einigen kurzen Rampen waren somit alle vertikalen Hindernisse dieser Ausfahrt bezwungen und konnten abgehakt werden. Bis Schwörstadt ging es vorerst sogar nur hinunter. Zuerst, bis Dossenbach, noch auf Nebensstrasse, danach auf gut ausgebauter Bundesstrasse die zum Tempobolzen wie gemacht ist. Dem konnten denn auch nicht alle wiederstehen und es ging nochmals richtig zu Sache.

Auf dem Veloweg entlang des Rheines kehrte wieder Ruhe ein und zügig aber gesittet wurde der restliche Rückweg absolviert. Allerdings, für den Tourenleiter gab es auf der Überführung über die Kreisstrasse noch einen extra Adrenalinstoss als er von hinten einen Schrei hörte, der nichts menschliches mehr an sich hatte. Was war geschehen? Hansjörg wollte an dieser Erhebung unbedingt an seinem Hinterrad bleiben und biss dabei versehentlich wohl in den Lenker.

Fazit an diesem Tag, eine schöne Tour bei herrlichen klimatischen Bedingungen.

Strecke: Riehen – Schopfheim – Kürnberg – Hasel – Wehr – Dossenbach – Schwörstadt – Nollingen – Degerfelden – Herten –Grenzach – Riehen. / 65 Km 500 Hm

Rennbericht erste Saisonhälfte 2021

Von Luca Heider

Bei den Gippinger Radsporttagen am 6. Juni standen 9 Runden mit je 10.1 km und 150 Höhenmetern für die U19 auf dem Programm. Leider verpasste ich zusammen mit einigen anderen schon in der ersten Runde den Anschluss ans Hauptfeld, da es vor mir einen Sturz gab. Wir bildeten dann eine kleine Gruppe, die sich mit der Zeit vergrösserte, da auch einige vom Hauptfeld zurückfielen. In der fünften Runde wurden wir dann aus dem Rennen genommen, da uns ansonsten die Spitzengruppe (2 Fahrer) überrundet hätte. Das Rennen war sehr professionell organisiert und auch in meiner Altersklasse waren schon etliche Begleitfahrzeuge dabei.

Bei den Schweizer Meisterschaften im Einzelzeitfahren in Lausanne am 16. Juni waren 20.4 km mit insgesamt 327 Höhenmetern zu bewältigen. Es war an diesem Tag sehr heiss, so dass viele der angereisten Athleten in ihren Wohnmobilen mit Klimaanlage und/oder Vorzelt die Zeit vor dem Start verbrachten. Da ich die Strecke überhaupt nicht kannte, machte ich ungefähr 2 Stunden vor meiner Startzeit eine Erkundungstour über die gesamte Strecke. Meine Startzeit war um 15Uhr06, also während der grössten Tageshitze. Die vielen kleinen Anstiege der Rennstrecke wurden durch die Hitze noch anstrengender und schweisstreibender. Am Ende hatte ich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 37.7 km/h und wurde 21ster in meiner Altersklasse.

Ausserdem habe ich noch zweimal bei den Brugger Abendrennen mitgemacht, beim Einzelzeitfahren in Thun und beim Bergrennen Silenen-Amstag-Bristen. Heute wollte ich noch bei den Schweizer Meisterschaften Strasse starten. Da ich mich aber nicht gut fühlte, habe ich auf diesen Start verzichtet.

15. Samschtigstour 19.06.2021, Leiden bei bis zu 36°C

Von André Fürbringer

An diesem Samstag fanden sich trotz Hitzeprognose einige VCR’ler am Dorfplatz ein.

Hanspeter, Bruno, Ed, Sascha, Martin, Kumar und ich waren pünktlich zum Start bereit. Doch bereits beim hinschauen stellte ich fest Hanspeter in Freizeit Look und mit seinem E-Bike anwesend (wollte er eine neue Gruppe eventuell anführen…) Nein weit gefehlt er wurde Opfer von der 2. Moderna Impfung am Freitag und fühlte sich nicht gut, Leiden war angesagt. Ja dann übernehmen Sie mal meinte er.

Gesprochen getan, Pfiff uns Bruno zum Start und so machten wir uns auf die Strecke Richtung Asphof. Um mal einen anderen Weg nach Muttenz zu fahren bin ich über das Kraftwerk Richtung Hard und dann erst hoch auf den Veloweg Richtung Muttenz, Liestal, Lausen, Ittingen, Sissach gefahren. Bruno liess sich nicht abbringen und fuhr dann in der Hard seine eigene Tour Richtung Rheinfelden, wo er dann war fragen wir Ihn beim nächsten Mal. Kurz vor Sissach versuchten wir uns mal kurz im Schatten unter der Autobahnbrücke abzukühlen. Kumar fragte bereits nach einem Ort zum Wasser nachtanken, also hielten wir Ausschau auf den nächsten Dorfbrunnen.

Kurz vor Ormalingen auf der linken Seite entdecken wir das goldene Wasser. Kurzer halt, Kopf in den Brunnen alle volltanken und nun ging es langsam Richtung Asphof Hoch, doch immerhin mit einem Durchschnitt von 6 % Steigungsmetern und 34°C Aussentemperatur, Asphalttemperatur konnte ich nicht messen da das Thermometer sicher explodiert wäre. Oben angekommen kurze Pause und Martin und Kumar entschieden sich die Abkürzung über Wegenstetten Richtung Rheinfelden zu nehmen während dem wir noch über Schupfart den nächsten Hügel in Angriff nahmen und dann nochmals Richtung Eiken.

Nun war ich natürlich unter Druck mit diesen jungen Herren mitzuhalten. Wie immer liess es natürlich der Ehrgeiz nicht zu, Schwächen zu zeigen aber meine inneren Batterien waren langsam im roten Bereich, Leiden zum 2. Hitze, Asphalt und meine Beine spürte ich und zeigten doch meine Limiten auf. Als dann Sascha noch 2 Velofahrer sah die an einer Kreuzung zuerst auf der Hauptstrasse Vortritt genossen, war kein Halten mehr und er wollte diese 2 unbedingt einholen. Mit doch über 45km/h in dieser Hitze zog er uns mit, obwohl ich dann bald etwas kürzertreten musste.

Über Mumpf, Wallbach, Magden ging es Richtung Rheinfelden wo wir im Feldschlösschen Martin und Kumar treffen wollten. Doch schon bald rief mich Martin an und sagte wegen einer privaten Feier kein Zutritt. So meinten sie wir treffen uns im Sängerstübli in Riehen. Wir bzw. ich wollte noch kurz an einem Brunnen in Möhlin einen Halt einlegen um meinen Kopf zu kühlen und das Leiden zu entspannen. Ich hoffe Sascha und Ed genossen den Halt auch nochmals. Nun war es bald geschafft und die Fahrt bei brütender Hitze nahm seinen Verlauf durch die Hard (solange ist die mir nie vorgekommen wie Heute!) nach Riehen wo wir kurz beim Bahnhof noch Martin gesehen haben der auf dem Heimweg war. Wir waren froh kurz im Sängerstübli eine kalte Cola und Bier serviert zu bekommen. Eine verrückte Fahrt ging somit zu Ende bei einer fast unerträglichen Hitze. Ich glaube für Ed und Sascha war es easy…

Freuen wir uns also ab nächsten Samstag bereits um 09.30 Uhr zu starten.

86.8 km, knapp 570 Hm und meistens so um 33°C und 36°C.

14. Samschtigstour 12.06.21 – Gfunde – Verloore – Gfuunde (nimme Gfunde)

Von Hanspeter Brack / Fotos André Fürbringer

Zum Start „gfunde“ haben sich André, Bruno, Ed, Pascal, Roland, Sascha, Urs, Volker und Hanspeter. Nach einem Frühling der kühleren Sorte, vor allem im Mai behielt die Kälte hartnäckig die Oberhand, sahen sich die Teilnehmer, sozusagen von heute auf morgen, mit Temperaturen knapp unter 30° konfrontiert. Lange angekündigt, fand das Debut 2021 von Bruno nun tatsächlich statt.

Mit der Teilstrecke Kandern – Badenweiler war eine Klassiker angesagt, auf dem sich diverse Gelegenheiten zum Abkürzen anbieten. Vorerst aber ging es via Binzen ins Kandertal welches wir bei schönstem Sonnenschein, wie auch die gesamte restliche Tour, absolvierten. An das Gefühl einer gleichmässig mit frischem Schweiss bedeckten, nie abtrocknenden Hautober-fläche konnten wir uns schon beinahe nicht mehr erinnern. Nun war es plötzlich wieder da. Endlich, war man versucht zu sagen. In Verbindung mit der am Freitag erhaltenen zweiten Impfung fühlten sich zwei Teilnehmer allerdings nicht unbedingt in Topform.

Als ersten „verloore“ haben wir Bruno der sich in Kandern verabschiedete. Er gehörte zur Kategorie „nimme gfunde“. Schon vor Sitzenkirch kam Roland kurz nach vorne um zu informieren, dass er gedenke gemütlich die St. Johannishöhe zu erklimmen um dann via Obereggenen auf direktem Weg nach Schliengen zu fahren. Beim kurzen Halt auf der Höhe verabschiedete sich Urs ebenfalls in dieselbe Richtung, auch ihn haben wir „nimme gfunde“.

Nachdem wir sämtliche Auf und Abs bis Badenweiler hinter und gelassen hatten, die letzte Rampe knackt doch immerhin die 10% Grenze, verabschiedete sich, um noch den Blauen zu erklimmen, auch Pascal. Logisch – „nimme gfunde“.

Für die restliche Gruppe stand die Abfahrt mit 12% Gefälle bevor, in die sich Volker stürzte als gäbe es kein Morgen. In jüngeren Jahren kam ich auf dieser Abfahrt durchaus auch schon mal über 90 Km/h. Heute setzt die Bremse im Kopf deutlich früher ein und gibt sich auch schon mit 70 Km/h zufrieden. Auch der Rest des Feldes, teilweise mit frischen Sturzer-fahrungen unterwegs, gab sich damit zufrieden.

Auf der Strecke zwischen Müllheim und Schliengen blies uns ein kräftiger Wind ins Gesicht und jeder war bemüht sich hinter dem Vordermann so klein wie möglich zu machen. Schliengen hinter uns gelassen, fix noch die Steigung nach Bamlach hinter uns gebracht und die Abfahrt nach Rheinweiler absolviert befanden wir uns im Radumdrehen in Kleinkems.

Plötzlich von hinten ein Pfiff. Ein Defekt, gerade jetzt wo es so schön lief? Nein es war Roland den wir in Kleinkems oben herum überholt hatten. Er gehörte also zu Kategorie wieder „gfunde“. So fand er wieder Unterschlupf im Feld und konnte mit uns gemeinsam die Ausfahrt beenden.

Der Rest war ein Klacks und der Abschlusstrunk im Sängerstübli wohlverdient.

Strecke: Riehen – Binzen – Kandern – Badenweiler – Schliengen – Bamlach – Efringen – Fischingen – Haltingen - Riehen / 78 Km / 530 H

13. Samschtigstour 29.05.21 – Grossaufgebot

Von Hanspeter Brack / Fotos André Fürbringer

Mit Teilnehmerauflistung der 13. Ausfahrt 2021, Sonja, André, Christoph, Claude, Ed, Gianni, Kumar, Kurt, Luci, Martin, Mike, Roland, Sascha, Urs, Volker und mir selbst, wäre der Bericht nun beinahe schon lang genug.

Man kann festhalten, die 13 hatte keine abschreckende Wirkung. Aberglauben hält sich bei den VCR Mitgliedern demnach in engen Grenzen. Schön, hatte auch ein lange nicht mehr gesehener Tourenfahrer wieder einmal den Weg in unsere Reihen gefunden. Roland hatte nämlich am Morgen noch das Feldschiessen bestritten und dabei das schlechtere Licht der frühen Morgenstunden in Kauf genommen. Soll ihn zwei Punkte gekostet haben. Zu hören bekam diese Geschichte – Jeder.

Schon kurz nach dem Start, noch in der neutralisierten Zone, wurde das Feld bereits ein erstes Mal in zwei Teile gespalten. Für so viele Fahrer reicht die Grünphase vor der Einfahrt in das Erlensträsschen einfach nicht. Nach dem Eisweiher, früher wurde da im Winter tatsächlich noch Eis gemacht, war die Gruppe wieder komplett.

Entlang den Rebbergen nahm der Zug gegen Haltingen so allmählich Fahrt auf und erreichte in Fischingen geschlossen die erste Steigung. Oben angekommen reichte eine kurze Tempodrosselung um alle wieder aufschliessen zu lassen. Aufgereiht wie auf einer Perlenschnur ging es weiter nach Riedlingen wo die nächste Steigung bereits auf uns wartete. Vorbei an Leuten die sich einen Spass daraus machen mit einem Eisenschläger kleine harte Bälle über grünen Rasen zu dreschen, hat ja irgendwie auch was von Feldschiessen, erreichten wir Kandern.

Damit waren die kurzen Steigungen abgehakt und für jeden galt es nun, zu Beginn des Anstieges nach Endenburg, primär mal den eignen Rhythmus zu finden. Physische Voraussetzungen, der Zahn der Zeit der nagt, Tagesform etc. all das führt naturgemäss dazu, dass dieser Rhythmus nicht deckungsgleich sein kann. So wurde den auch in verschiedenen Gruppen gegen die Topographie angekämpft.

Im Wissen, dass wahrscheinlich ein paar Teilnehmer der Abfahrt von der Scheideck den Vorzug geben werden, wurde bei der Abzweigung nach Endenburg zwecks Lagebesprechung gewartet. Apropos warten, es muss einfach wieder einmal erwähnt werden, die Wartezeiten sind jeweils weniger wie gering. Auch Kurt, der sich selbst ja immer als Bremsklotz und unzumutbar bezeichnet, war im Handumdrehen oben. Nichts von Old Man.

Während Martin und Kurt dann tatsächlich über die Scheideck abkürzten, hiess es für den Rest – nächster Halt Endenburg. Gleich zu Beginn etwas steil, flacht dieser Abschnitt nach oben hin mehr und mehr ab, beinahe schon ein „Tempostutz“. Passage Endenburg, kurze Abfahrt, kurze Gegensteigung, kurze Abfahrt nach Kirchhausen und schon stand der letzte Anstieg des Tages, hinauf nach Lehnacker, bevor. Roland stellte mit Schrecken fest dass dieser Aufstieg nicht mehr auf seiner Routenbeschreibung stand. Da die Abfahrt nach Hofen aber noch immer gesperrt ist, kämpfte er sich auch noch wacker über diesen Berg. Zur Belohnung liess sich der Tourenleiter zu einer kleinen Streckenänderung überreden. Statt ins kleine Wiesental hinunter und über Niedertegernau nach Wieslet zu fahren wurde die Variante via Eichholz gewählt. Eine dem Tourenleiter bis dato unbekannte, aber sehr schöne, Variante. Man hat nie ausgelernt und es gibt immer wieder neues zu entdecken.

Ab Schopfheim ging es wie schon so oft der Wiese entlang nach Hause. Wie wir später erfahren sollten hatten Martin und Kurt kurz zuvor denselben Weg gewählt. Ab der Scheideck direkt nach Steinen zu fahren war ihnen denn doch zu einfach. Sie fuhren ab Schlächtenhaus via Hofen ebenfalls nach Wieslet. Gemäss Kurt musste Martin, entlang der Wiese, ein horrendes Tempo angeschlagen haben, das erklärt natürlich auch weshalb die Beiden bei unserem Eintreffen im Sängerstübli bereits vor leeren Gläsern sassen.

Zum Abschluss erhielt Kumar von Kurt noch den Ratschlag „next time with a clean bike“ worauf Urs mit „listen to the old man“ oder so nachdoppelte. Der Ausklang war also wiederum humorvoll. So soll es doch sein.

12. Samschtigstour 22.05.21 - Wieder mal bei Nachbarn

Von Hanspeter Brack / Bilder André Fürbringer

Aus bekannten Gründen waren Ausfahrten ins Badische während des letzten halben Jahres nicht möglich bzw. verboten. Als Jagdrevier verblieb nur noch das Baselbiet, wo es irgendwann irgendwo immer steil nach oben geht.

Seit Auffahrt nun ist die Grenze wieder für alle offen. Gelegenheit also wieder mal eine Tour auszuschreiben die von Jedermann/frau zu bewältigen sein sollte. So war sie denn auch deklariert. Als Tour für Einsteiger, Rekonvaleszente, frisch Geimpfte, Roller und Sprinter. Mit 65 Km und gleichmässig über die ganze Strecke verteilten 470 Hm die Gelegenheit wieder mal an einer «Samschtigstour» teilzunehmen.

Wie ich aber immer wieder feststellen muss locken gerad die anspruchsvollen Strecken ein grösseres Teilnehmerfeld an. Neue oder lange nicht mehr gesehene Gesichter waren nicht zu sehen. Einzig Kurt gab sich am Start ein Stelldichein und wäre auch mitgekommen, hätte es ihm nicht kurzfristig einen Kindergeburtstag reingeschneit.

Es blieb bei den üblichen Verdächtigen, André, Gianni, Ed, Kumar, Martin, Volker und Hanspeter. Damit war eigentlich schon klar, es dürfte wieder eine eher zügige Fahrt werden.

Trotz Sonnenschein, lag die Temperatur infolge eines kühlen Westwindes, nach wie vor auf der eher frischeren Seite. Ein Grund mehr die Motortemperatur mit einem etwas kräftigeren Tritt anzukurbeln. So registrierte denn der Tacho, nach einer durch Rückenwind begünstigten Fahrt durchs Kandertal, vor der ersten Steigung in Kandern, eine Ø-Geschwindigkeit von gut 25 Km/h.

Ausgangs Riedlingen bogen wir ab Richtung Feuerbach wo uns der einzig nennenswerte Aufstieg der Tour erwartete. Der Übergang nach Niedereggenen. Kurz aber knackig. Zuwenig um das Feld grossartig auseinanderzureissen. Nach kurzer Abfahrt war der Wendepunkt der Tour erreicht und bei nunmehr flottem Gegenwind ging es weiter nach Liel und Schliengen. Den Veloweg zwischen Niedereggenen und Liel liessen wir links liegen, so wirklich velotauglich für eine ganze Gruppe ist er nicht.

Nach Bad Bellingen wählten wir den Weg über Bamlach was uns nochmals einige Höhenmeter bescherte. Auf der Ebene zwischen Rheinweiler und Kleinkems blies uns noch immer ein kräftiger Gegenwind ins Gesicht der sich uns dann, irgendwo zwischen Istein und Efringen, seitlich von hinten in den Rücken drehte. Via Fischingen, Binzen und Haltingen wurde die Tour beendet und der Tacho zeigte, nach Überquerung der Wiese, einen Schnitt von 26,2.

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