Velo-Club Riehen

GP Cham + Bernerrundfahrt

Von Lena Oser

Hallo zusammen,

Ich bin's mal wieder. Nach einer kurzen Pause ohne Rennen geht es wieder weiter, mit dem GP Cham Hagendorn (28.04.2024) und der Berner Rundfahrt (04.05.2024). Das Wetter am Wochenende beim GP Cham Hagendorn war erstaunlich schön. Die Sonne schien schon recht früh am Morgen, allerdings war es noch nicht richtig heiss. Die Strecke, ein Rundkurs von ca. 9 km, bietet einige Möglichkeiten zum Angreifen. Ich finde, dass aber auch der Windschatten wichtig ist. Die Position vor dem Hauptanstieg ist rennentscheidend. Vor dem Start ging es ein wenig chaotisch vonstatten, da unklar war, dass die Frauen-FB nicht gemeinsam mit den Herren U17 starten, sondern erst einige Minuten später. Dieses Missverständnis konnte aber schnell behoben werden.

In der ersten Runde passierte noch nicht sehr viel. Das Hauptfeld, in dem ich war, konnte einige Fahrerinnen bereits im ersten Anstieg distanzieren. In der zweiten Runde wurde es dann schon hektischer. Am Berg gab es eine Attacke, und ich kam auf die nicht sehr taktisch durchdachte Idee, der Spitze am Berg hinterher zu sprinten. So konnte ich zwar eine kleine Lücke zu den direkten Verfolgerinnen der Spitze herausfahren, allerdings ging ich noch vor dem Bergpreis so ein, dass ich einmal komplett durchgereicht wurde. Dennoch kann ich im Nachhinein sagen, dass ich über mich hinausgewachsen bin. Durch meinen Teamkollegen, welcher einen Defekt hatte und deswegen hinter uns war, konnte ich wieder zur Verfolgergruppe aufschließen, Danke dafür. Leider konnte ich mich nicht so schnell von meinem unsinnigen Einfall erholen und wurde dann bei einer erneuten Attacke am Berg sozusagen stehen gelassen. Ich konnte noch ein paar Positionen gutmachen, und schlussendlich sprang noch der 11. Platz, bei einem sehr guten Zielsprint heraus. Auch wenn ich mit der Platzierung nicht ganz zufrieden bin, konnte ich extrem über mich herauswachsen und habe einiges gewagt. Der Renntag endete, wie üblich, mit einem Stück Kuchen am Teamauto.

Jetzt zur Berner Rundfahrt, ein Rennen mit einer wirklich coolen Strecke (33km Rundkurs). Das Wetter, am Anfang extrem neblig und kalt, wurde kurz vor dem Start um 08:50 erstaunlich schön, der Nebel löste sich fast komplett auf, und die Temperaturen wurden auch etwas milder. Nach einem Start mit vielen Kreiseln und Hindernissen, direkt durch Lyss, näherten wir uns dem Hauptaufstieg. Nach einer Tempoverschärfung befand ich mich zwischen der Spitzengruppe und den ersten Verfolgerinnen. Wie mir Marcia bereits vor dem Rennen ausdrücklich ins Gewissen redete, wollte ich nicht allein in die sehr wellige „Abfahrt“ begeben, so liess ich die kleine Lücke zu den Verfolgerinnen zu gehen, was eine taktisch kluge Entscheidung war. Wir holten die Spitze kurz vor der Zielgeraden ein und fuhren gemeinsam in die letzte Runde. Beim Bergpreis wurde die Gruppe recht auseinandergezogen. 300m vor dem Bergpreis wurde das Rennen neutralisiert und angehalten. Der Grund war ein sehr schwerer Sturz im U17-Feld, weswegen die Rega kommen musste. Wir mussten über eine halbe Stunde warten.

Währenddessen wurde entschieden, dass alle laufenden Rennen außer FB, Elite/Amateure Herren, abgesagt wurden. Das Rennen von uns wurde in drei Gruppen mit unterschiedlichen Abständen gestartet, ich war in der Verfolgergruppe der Spitze. Leider gelang es uns nicht, so wie in der ersten Runde, die Spitze einzuholen. So sprinteten wir um den 5. Platz. Ich konnte im Sprint leider nur den 8. Platz herausfahren, da ich nach dem sehr hohen Tempo in der zweiten Hälfte des Rennens nicht mehr genügend Kraft hatte. Dennoch bin ich zufrieden. Die Rennleitung hat sich allerdings dazu entschlossen, das Rennen nicht zu werten. So existiert auch keine offizielle Rangliste, und die Wertung kann nicht für den Frauencup gewertet werden. Damit die Gestarteten trotzdem nicht leer ausgehen, hat die Frauencup-Leitung entschieden, dass jede gestartete Fahrerin 60 Punkte bekommt. Im Moment stehe ich also auf dem 6. Platz der Gesamtwertung, allerdings möchte ich noch weitere Platzierungen gutmachen. Die nächste Chance dazu bietet sich am Pfingstmontag beim Pfingstrennen.

So, jetzt bin ich am Ende angekommen. Hiermit bedanke ich mich bei allen, die mir ermöglichen, meinen Traum zu leben, und sich Zeit nehmen, meine Berichte zu lesen.

Die nächsten wichtigen Rennen, welche ich fahren werde, sehen wie folgt aus:
20.05.2024 Pfingstrennen, Ehrendingen
08.06.2024 Radsporttage Gippingen, Leuggern
16.06.2024 Einzelzeitfahren Thun, Thun
22.06.2024 Schweizermeisterschaft Strasse, Aire la Ville

Liebe Grüße, Lena

Veloferienwoche 04. – 11.05.2024 in Marina di Bibbona

Von André Fürbringer

im Park Hotel Marinetta mit Kurt K., Martin W., Daniel H., Gianni B., Volkhard W., Nadine & Christian St., André F., Martin S., Hansjörg K., Harad H.

Dieses Jahr fuhr der VCR nach Italien in die Veloferienwoche unter der verdankenden Arbeit und tadellosen Vorbereitung von Kurt Kaiser. Bis in die letzten Details war alles organisiert und so konnten wir am Samstag die Zimmer beziehen und die Gruppen konnten noch den ersten Prolog unter die Räder nehmen. Dolce far niente Fehlanzeige! Martin, Gianni, Hansjörg, André, Kurt und Daniel waren als erstes in Bibbona, da einige bereits am Donnerstag über Piacenza mit Velohalt runterfuhren oder Kurt und Daniel einen Tag früher übers Tessin. So kamen auch Nadine, Christian, Volker, Harald und Martin S. zur rechten Zeit an.

Am Sonntag ging es los mit der ersten gemeinsamen Ausfahrt bei angenehmen Temperaturen um die 20c, ausser Kurt und Daniel machten sich die ganze Woche separat auf eine Tour. Wir fuhren dann von Bibbona Richtung Bolgheri, Castagneto, Sasetta, Suvreto, San Vicenzo zurück ins Hotel.

Am Montag gleich zuerst nach Castagneto, Monteverdi Marittimo, Canneto, Pontegiorni, Montescudairo, Cecina, Bibbona.

Am Dienstag überraschte uns Petrus und so kamen wir nur bis Cecina wo eine schwarze Wand auf uns zu kam und ab ins nächste Kaffee um unsere Räder vom Regen zu schützen.

Am Mittwoch wunderbare Fahrt runter nach San Vicenzo, Venturina Terme, Suvereto, Poggio Polveraia, Castagento, Bibbona.

Donnerstag absolutes Highlight nach Volterra an den Giro d’Italia. Auch für uns eine happige Steigung von 8.9 km, Durchschnitt 6% zum Bergpreis. Zum ersten Mal erhaschte sich der VCR VIP Plätze in der ersten Reihe. Es war unbeschreiblich dies einmal zu erleben wie die durch die engen Gassen geschossen kamen und Millimeter an unseren Tischen vorbeifuhren. Etwas gemütlicher traten wir den Heimweg an, auch hier waren es doch 95km und 1010 Hm.

Jetzt der letzte Tag und eigentlich die Königsetappe mit 9 Steigungen zum Teil bis 15%. Über Cecina , Rosignano Solvay, Podere il Vaiolo, Aio della Vecchia, Nibbala,Gabbro, Tre Ponti,Podere Modello, Pieve die Santa Luce, Pastina, Pomaia, Castelina Marittima, Riparbella, Cecina zurück ins Hotel.

Hansjörg drehte schon bei der Verzweigung am Meer in die Berge um und machte sich alleine auf die Socken. Einmal auch der Chef sein war sein Kommentar neben dem seine Schläuche leer seien. Apropos Schläuche, ja da erwischte es mich doch noch mit einem Schleicher aber immerhin war es die einzige Panne während der ganzen Woche .Christian und Nadine machten den rechten Entscheid und liessen nach der ersten Steigung die restlichen aus und fuhren selber nach Cecina zurück, da muss ich den Hut ziehen da waren sie sehr klug! Wir hatten eine tolle Woche, tolle Anlage, tolle Velostrecken, tolle Ambiance, happige Steigungen, ab und zu rasante Fahrten die hoffentlich den Meisten Spass machten, vielen Dank nochmals an Kurt und nach ca. 560 km 4400 Hm, mussten wir schon wieder die Heimreise antreten, aber wir können uns schon jetzt sicherlich auf 2025 uns freuen.

Samschtigstour-Mannschaftsvierer vom 4. Mai 2024

Von Roland Wüthrich

Am 4. Mai 2024 ist der Start zum Giro d’Italia und Start zur Veloferienwoche, daher war nicht mit einer grossen Teilnahme zur Samstagsausfahrt zu rechnen. Am Start in Riehen waren Hanspeter, Pascal und ich. Wir entschlossen uns zu einem Mannschaftsvierer, ohne 4. Mann. Denn 3 Fahrer müssen ja gemeinsam ins Ziel kommen, damit man gewertet wird. Wichtig also sind der Zusammenhalt und die Rücksichtnahme auf das schwächste Glied in der Kette.

Hanspeter, ganz im Stil von Filippo Gana übernahm von Anfang an die Führung. Über Fischingen, Riedlingen erreichten wir Feuerbach. Dort war für mich die gefühlte Wand wie Passo Mortirolo mit 18%! Unser Leichtgewicht Pascal fährt im Stil von Tadej Pogačar locker den Berg hinauf. Ich fühle mich wie Fiorenzo Magni beim Giro 1956 (siehe Bild). Meine beiden Kollegen warten oben auf mich. Gemeinsam stürzen wir in die Abfahrt nach Niedereggenen. Über Schliengen erreichen wir Bad Bellingen. In der ausgewiesenen Verpflegungszone wurden wir beim Vorbeifahren von neutralen Materialhelfern mit Käsekuchen, Apfelkuchen und Latte Macchiato versorgt. Nach diesem Energieschub erreichten wir über Istein Efringen-Kirchen gemeinsam den Startort in Riehen. Also haben wir unser Ziel erreicht: Mannschaftsvierer trotz 1 Mann weniger und dank dosiertem Fahren gut angekommen.

Das ist mein Tourenbericht, aber ich vermisse die informativen und guten Berichte von Hanspeter. Damit unsere Homepage aktuell bleibt, braucht es solche unterhaltsamen Artikel mit den Informationen!

Grosse Schriftsteller wie Hemingway, Kaffka, Stephen King etc. litten teilweise unter Schreibblockaden. Die Ursachen können sehr vielseitig sein. Ich hoffe deshalb sehr, dass bei Hanspeter die Schreibblockade gefunden wird und er zur Freude aller wieder zur Feder greift.

Roland Wüthrich

Strecke: wie oben beschrieben 64 km, gefühlte 3000 Hm!

Vorschau 2024

Von Mathis Kobel

Langsam aber Sicher fängt die 2024er Rennsaison an, in welcher ich in der Kategorie U19 S starten werde. Nachdem ich auf meinen Abschlussbericht der vergangenen Saison viele motivierende Rückmeldungen erhalten habe, gebe ich euch gerne einen kleinen Einblick in meine Saisonvorbereitung, Planung und Highlights 2024.

Seit etwa einem Jahr trainiere ich regelmässig. Letzte Saison war für mich noch eine kleine, im Sinne, dass ich nicht viele Rennen bestritten habe. Den Winter über wurde viel trainiert, meist zusammen mit meinem Team, der Cycling Academy NW. Wir haben im Keller geschwitzt, auf winterlichen Strassen gefroren und an Hügeln gelitten, alles immer im Hinblick auf den Sommer, der nun fast hier ist. Nun endlich kann ich in dieser meiner ersten richtigen Saison zeigen, was das Training genützt (oder nicht 😉) hat. Als Teil dieser Vorbereitung habe ich seit Jahresbeginn bereits 3000 Km mit 25000 Hm zurückgelegt und dabei 115 Stunden auf dem Velo verbracht.

Die Saison 2024 wird für mich eine Saison sein, in welcher ich mich in der Kategorie U19 zeigen und etablieren möchte. Geplant sind viele Rennen, von welchen die ersten bereits stattgefunden haben.

Seit zwei Wochen laufen die Rennen in Möhlin, dies sind etwa 30 km lange Rundstreckenrennen. Da ich mich zur Zeit noch in der Vorbereitungsphase befinde sehe ich diese eher als Trainingseinheiten.

Weiter im Rennkalender stehen bis Ende August folgende Rennen:
(Es sind noch nicht alle Rennen definitiv)

Datum Rennen
23.04.2024 Dienstagabendrennen Möhlin
28.04.2024 GP Cham Hagendorn
30.04.2024 Dienstagabendrennen Möhlin
04.05.2024 Berner Rundfahrt
07.05.2024 Dienstagabendrennen Möhlin
09.05.2024 42. Auffahrtsrennen Diessenhofen
20.05.2024 Nat. Pfingstrennen Ehrendingen
23.05.2024 Nods-Chasseral
26.05.2024 Cyclotour du Léman
02.06.2024 4e GP de Porsel (Tour du Canton de Fribourg)
08.06.2024 60. Radsporttage Gippingen
16.06.2024 Nationales Einzelzeitfahren Thun
20.06.2024 Championnats Suisse de contre-la-montre
23.06.2024 Championnats Suisses sur route
29.06.2024 Rundstreckenrennen Kaisten 36. Raiffeisen Fricktaler Cup
07.07.2024 49. GP Olten
20.07.2024
(mehrtägig)
Tour des jeunes
11.08.2024 19. Grand-Prix Oberbaselbiet 2024
21.08.2024 Swiss Cycling Regionale Talentsichtungstage Ausdauerdisziplinen

Höhepunkt für mich wird die mehrtähige Tour des jeunes und die Schweizermeisterschaft (solte ich mich dafür qualifizieren) sein. Weiterhin freue ich mich sehr auf die Radsporttage in Gippingen. Wie ich gehört habe, sind diese ein ziemliches Erlebnis, welches ich nicht verpassen will.

09. Samschtigstour 13.04.24 – Saisoneröffnung zum Zweiten

Von Hanspeter Brack / André Fürbringer und Hansjörg Keller, bearbeitet von Lucius Humm

Für die zweite Ausgabe der Saisoneröffnungsfahrt war Prachtswetter angesagt. Die Strassenfahrer teilten sich in eine langsamere und eine schnellere Gruppe, die jeweils auch über unterschiedlich lange Strecken zum Ziel «Kickerhüttle Degerfelden» gelangten. Die MTB’ler quälten sich über Chrischona, Rührberg und Eigenturm zum Treffpunkt. Die Versammlung am Start war eindrücklich. 25 Mitglieder, mehrheitlich im aktuellen Vereinstrikot besetzten den Eingang zum Gemeindehaus.

Selbstverständlich kann ich nur über die Geschehnisse der schnelleren Gruppe berichten. Zu den anderen kann immerhin erwähnt werden, dass alle das Kickerhüttle erreicht hatten. Für René gab es noch vor dem Start eine Schrecksekunde, sein Velo hatte nämlich, als er es hervorholte, einen Plattfuss. Vermutlich kam er also noch vor dem ersten Tritt mächtig ins schwitzen. Via Grenzach, dort sahen wir die langsamere Gruppe zum vorerst letzten Mal, fuhren wir zum Kraftwerk nach Kaiseraugst. Nach der Liebrüti bogen wir Richtung Liestal ab, überquerten oberhalb der Ruinen die Autobahn und bogen anschliessend rechts ab.

Nach einem Blick auf die Autobahn durften wir uns freuen nicht im Auto zu sitzen. In Fahrtrichtung Deutschland, eine stehende 3-spurige Kolonne ohne sichtbares Ende. Wir hingegen befanden uns nun ohne nennenswerten Verkehr bereits auf der Anfahrt zur Kantonshauptstadt. Am Schönthal vorbei bewegten wir uns, Liestal sozusagen rechts liegenlassend, weiter nach Ittingen und Sissach. In Sissach hiess uns Urs ohne ihn weiterzufahren. Es war ihm ein Tick zu schnell und er beschloss ab da sein eigenes Tempo zu fahren. Dass er trotzdem als Erster den Asphof überqueren sollte wusste er zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Zwischen Gelterkinden und Ormalingen kam es zu einem Sturz in welchen mehrere Teilnehmer verwickelt waren. Wie kam es dazu? Nun, wenn ich den Hergang richtig verstanden hatte ist Gianni über denn niedrigen Absatz, der den Veloweg von der Strasse trennt, heruntergefahren und anschliessend über denselben zurück auf den Veloweg gestürzt. Pech, einmal mehr, für Martin der darunter zu liegen kam. Urs, der ebenfalls nicht mehr ausweichen konnte, legte sich noch obendrauf. Zum Glück für die Unteren ein Leichtgewicht. Der Schreck war zu verarbeiten, menschlicher und materieller Schaden zu begutachten und Lenker mussten gerichtet werden. Nachdem alle wieder auf den Beinen, pardon auf dem Velo waren, wurden am nächsten Brunnen die Wunden geleckt. Hoffen wir, die Stürze der diesjährgen Saison seien damit bereits abgehakt.

Derweil wunderte sich Roland wohl selbst am Meisten zum Bergpreissieger auf dem Asphof gekrönt zu werden. Mit einiger Verspätung auf die Marschtabelle blieb uns nur noch der Kampf um die Ehrenplätze. Aber da der zweite bekanntlich der erste Verlierer ist, interessierte das nicht mehr gross. Gruppenweise erreichten wir den Kulminationspunkt, von wo aus wir uns in die Abfahrt nach Wegenstetten begaben.

Das Möhlintal hinunter erreichten wir? Richtig Möhlin. Nun war auch Roland wieder an Bord und konnte, bis Degerfelden und damit bis zum Kickerhüttle, unsere Hinterräder halten. Der Sturzorgie folgte nun eine Schlemmerorgie, hemmungslos wurde getrunken und gespiesen. Bei sommerlichen Temperaturen um die 25°C ging ein herrlicher Tag zu Ende.

Strecken Tourenfahrer:innen
Strecke 1:
Riehen – Grenzach – Augst – Liestal – Sissach – Asphof – Wegenstetten – Möhlin – Nollingen – Degerfelden / 74 Km / 450 Hm
Strecke 2:
Riehen – Grenzach – Augst – Rheinfelden – Möhlin – Nollingen – Degerfelden / 32 Km / 120 Hm
Strecke MTB
Riehen – St. Chrischona – Rührberg – Eigenturm – Herten – retour / 20 km / 400 hm

Rückblick 2023 / Vorschau 2024

Von Lena Oser

Hallo Zusammen

Ich bin’s mal wieder. Für mich hat bereits die neue Saison angefangen, in welcher ich in der Kategorie U19 gestartet bin. Deswegen gebe ich euch noch mal einen Einblick in meine Saisonvorbereitung und über meine persönlichen Highlights von 2023.

Also eins meiner persönlichen Highlights waren auf jedem Fall die Schweizermeisterschaft, der GP Oberbaselbiet und das Bergrennen Chur-Arosa. Die Schweizermeisterschaft beendete ich auf dem guten 9. Platz, obwohl die Strecke anspruchsvoll war und die Abfahrt mir nicht besonders gut gelungen ist.

Beim GP Oberbaselbiet, meinem Heimrennen auf dem Rennvelo, fuhr ich nach einem intensiven Trainingslager und einem sehr guten Abfahrtstraining auf der Rennstrecke, den sehr guten 5. Platzt ein. Beim Bergrennen Chur- Arosa fuhr ich den 2. Platz ein obwohl es die ganze Zeit geregnet hat und beim Zieleinlauf nur knapp über 0 Grad waren. Mein Heimrennen auf dem Bike, der CIC Bike Cup in Basel, ist auch erwähnenswert. Trotz sehr heissen Temperaturen und nicht optimaler Vorbereitung ging ich ohne grosse Hoffnungen ins Rennen, trotzdem fuhr ich ein relativ gutes Rennen.

Jetzt noch kurz zu der Saison Vorbereitung, nachdem die Rennsaison vorbei war, wurde ich oft krank, was eine optimale Vorbereitung verhinderte, allerdings wurde ich immer fitter, desto näher die Rennen kommen. Vor knapp zwei Monaten war ich in Gran Canaria und habe sehr viele Kilometer gesammelt, was mich in der Vorbereitung sehr viel nach vorne gebracht hat.

Vor einigen Wochen war ich zudem noch in Tenero und habe dort erneut an meiner Ausdauer arbeiten können. Natürlich habe ich nicht nur Ausdauer trainiert, sondern auch immer wieder diverse intensive Intervalle gefahren. Nach diesen 2 intensiven Trainingslager kann ich, obwohl ich schlecht in die Vorbereitung gestartet bin sagen, dass ich relativ gut in die Saison starten kann.

Bis jetzt bin ich im 2024 ca. 130 Stunden auf dem Velo gesessen, habe über 2700 Km gefahren (indoor nicht mitgerechnet) und habe 26‘000 Höhenmeter gemacht. Zusätzlich kommt noch Krafttraining dazu. 
Als letztes noch kurz einen Überblick über die Rennen welche ich im 2024 fahren werde, natürlich, ist das alles vorgesehen, allerdings nicht definitiv.

Datum Rennen
28.04.2024 GP Cham-Hagendorn
04.05.2024 Berner Rundfahrt
20.05.2024 Pfingstrennen
08.06.2024 Radsporttage Gippingen
16.06.2024 Einzelzeitfahren Thun
22.06.2024 Schweizermeisterschaft Strasse
29.06.2024 Rundstreckenrennen Kaisten
07.07.2024 GP Olten
11.08.2024 GP Oberbaselbiet
25.08.2024 Bikefestival Basel
01.09.2024 Chrono Roland Bouge

Natürlich werde ich zusätzlich die meisten Dienstag Abendrennen in Möhlin fahren.

Saisonbericht GP Ticino, GP Crevosier, GP Osterhas

Am 17.03. bin ich mit dem GP Ticino in die Saison gestartet. Der Start erfolgte am Sonntagmorgen um 08:00 Uhr. Deswegen bin ich bereits am Samstag ins Tessin gefahren und konnte die Strecke noch anschauen. Nach einer guten Streckenbesichtigung war ich guter Dinge ein erfolgreiches Rennen zu fahren, ob wohl ich noch nicht in Top-Form bin.

Am Sonntag bin ich um 05:00 Uhr aufgestanden, dann sind wir zum Rennen gefahren, während dessen konnten wir noch einen sehr schönen Sonnenaufgang sehen. Am Rennen angekommen, holte ich die Startnummer, schaute mir noch mal an, wo ich Sprinten sollte und mein Velo wurde noch einmal gecheckt. Dann ging es schon zum Einfahren, davor noch schnell ein Koffeinshot, damit mein Körper auch vor 10 Uhr noch Leistung bringen konnte.

Das Einfahren, lief ganz ok. Das Wetter, so wie im Süden bekannt, war ziemlich gut, viel Sonne allerdings so früh am Morgen trotzdem noch etwas kalt. Als es dann um Punkt 08:00 Uhr zusammen mit den U17 Jungs auf die Strecke ging, wollte niemand so wirklich führen. So kam es, dass ich mich plötzlich als Anführerin des Feldes wiederfand, darauf Folgte die erste Attacke der Jungs, ich konnte aber gut mithalten. Leider wurde ich bei der zweiten Attacke abgehängt, da ich von zwei anderen Fahrerinnen eingeklemmt wurde. Ich befand mich also zusammen mit meiner Trainingskollegin in einer ca. 15-köpfigen Verfolgergruppe. Leider wollte niemand ausser meiner Kollegin und mir führen, so kam es, dass wir zu zweit über 40km lang die Gruppe anführten, zwischenzeitlich holten wir noch eine Gruppe ein, allerdings nahmen sie uns die Führung auch nicht wirklich ab.

Am Schluss lief es auf einen Gruppensprint hinaus, da wir es nicht geschafft haben aus der Gruppe zu fahren. Ich wurde im Sprint sehr gute zweite und Erreichte so insgesamt einen guten 5. Platzt. Mit dem Resultat bin ich zufrieden, wenn auch das Rennen nicht ganz so verlaufen ist wie erhofft, dennoch bin ich positiv überrascht, da ich am Anfang der Saison nicht mit einem solchen Resultat gerechnet hatte.

Der Bericht über den GP Crevoisier (24.03) das zweite Rennen der Saison, fällt kurz aus. Ich fühlte mich trotz viel Training richtig gut und hatte ein sehr gutes gefühlt im Hinblick auf das Rennen, auch die Strecke entsprach meinen Vorzügen, dementsprechend schade fand ich es als, das Rennen aufgrund Glatteises, Schnee und extrem kalten Temperaturen abgesagt wurde. Die einzig richtige Entscheidung, da das Verletzungsrisiko viel zu hoch gewesen wäre.

Das dritte Rennen der GP Osterhas, lief bei mir von der Platzierung her nicht so wie erwünscht (Platzt 11) dennoch bin ich mit dem Rennen, vor allem wie ich gefahren bin zufrieden. Ich fühlte mich schon ein paar Tage vor dem Rennen nicht so gut, das zeigte sich auch im Rennen, da ich mich einfach nicht Leistungsfähig fühlte. Die Rennstrecke, ein Kriterium, entsprach auch überhaupt nicht meinen stärken. Deswegen setzte ich mir zum Ziel an meinen Schwächen zu arbeiten und diese zu verbessern, das ist mir gut gelungen, deswegen bin ich auch zufrieden mit diesem Resultat. Jetzt steht eine kleine Pause an, bevor es mit dem GP Cham-Hagendorn und der Berner Rundfahrt weiter geht.

Zum Schluss möchte ich mich noch einmal bei all denjenigen bedanken die mich bei der Finanzierung meines neuen Velos unterstützt haben.

Vielen Dank für's Lesen, vielleicht sieht man sich ja beim eint oder anderen Rennen.

Sportliche Grüsse
Lena Oser

08. Samschtigstour 06.04.24 – Waterloo

Von Hanspeter Brack / Bilder André Fürbringer

Auf den Tag genau, am 06.04.1974, gewann die schwedische Popgruppe ABBA mit ihrem Song Waterloo den Grand Prix Eurovision de la Chanson. Schon 50 Jahre ist das her. Obwohl im Songtext eine Geliebte ihre Eroberung beschreibt, verbinden die meisten von uns das Dorf Waterloo wohl eher mit Napoleons letzter Schlacht am 18. Juni 1815.
In Anlehnung an seiner dabei erlittenen Niederlage entstand die Redewendung «sein Waterloo erleben».

Nun denn, einer der fünf Teilnehmer (André, René, Roland, Urs, Hanspeter) sollte tatsächlich so ein ganz, ganz, ganz kleines Waterloo erleben. Um 13:05 erfolgte der Start bei hochsommerlichen Temperaturen, unterwegs zeigte die Temperaturanzeige bis 31°C an. Auf der französischen Rheinseite ging es wieder einmal nach Chalampé zur Rheinüberquerung nach Neuenburg. Roland der angekündigte hatte nur bis Kembs mitzukommen konnte überredet werden die ganze Strecke zu absolvieren. Zum Leidwesen von Urs, der eigenen Aussagen zufolge gerne mit Roland umgekehrt wäre.

Den Wechsel ins Elsass vollzogen wir für diese Mal nicht via Palmrainbrücke. Um dem dort üblicherweise starken Verkehr zu entgehen fuhren wir auf der deutschen Seite nach Märkt um über das Kraftwerk Kembs die Rheinseite zu wechseln. Damit konnten wir auch gleichzeitig die, meiner Meinung, langweilige Anfahrt bis Niffer verkürzen. So richtig schön wird es ja erst dem Kanal entlang. Ein Abschnitt den Roland, zu meiner Verblüffung, nicht kannte.

Wie immer sollte über die Pont du Bouc der Kanal für die Weiterfahrt nach Ottmarsheim überquert werden. Nachdem ich unter der Brücke durchgefahren war dachte ich zuerst die Abzweigung verpasst zu haben. Mit der Auffahrt auf den, parallel zu Brücke verlaufenden, Veloweg kam aber alles goldrichtig. Das hatte ich noch nicht gekannt. Künftig kann auch diese Brücke deutlich ungefährlicher passiert werden.
Auf sehr holprigem Asphalt erreichten wir, quer durch den Wald, Ottmarsheim von wo aus es, auf stark befahrener Strasse, weiter nach Eichwald ging. Chalampé hiess auf Deutsch mal Eichwald. Es wird vermutet, dass auch der französische Name vom alemannischen Wort «Schlamper» kommt. Gegründet 1709 hat der Ort eine bewegte Geschichte hinter sich. Vor der Rheinbegradigung zu Anfang des 19. Jahrhunderts wechselte der Rhein immer wieder seinen Flusslauf und da dieser die natürliche Grenze darstellte gehört der Ort mal zu Frankreich und mal zu Deutschland. 1878 entstand die Eisenbahnbrücke Neuenburg – Eichwald. Im 2. Weltkrieg wurden Brücke und Dorf komplett zerstört, 1940/41 wieder aufgebaut und beim Abzug 1945 nochmals, teilweise, zerstört.
Mittlerweile (oder schon länger) gibt es auch eine Brücke für den öffentlichen Verkehr, erst gerade erneuert und fahrradfreundlich gemacht. Diese nutzten wir für den Landeswechsel. Der Rückenwind vom Hinweg blies uns nun auf dem Heimweg frontal ins Gesicht. Vor allem auf der offenen Strecke von Neuenburg nach Steinenstadt. Zum Füllen der leeren Kalorienspeicher wurde in Bad Bellingen Kuchen aufgetischt.

Gestärkt traten wir anschliessend die restliche Rückfahrt an. Bis ca. Km 65 ging alles noch einigermassen gut. Nach Istein aber begann für Roland, der sich bis dahin mehr als wacker geschlagen und entgegen seinen Befürchtungen nicht als Bremsklotz fungierte das, bereits erwähnte, persönliche (wirklich ganz kleine) Waterloo. Mehr und mehr musste er Streckenlänge und Gegenwind nun Tribut zollen. Mit den Worten «jetzt mien er mi aifach in Rueh loo» kämpfte er sich immer noch beachtlich über die letzten Kilometer.

Vor der abschliessenden Einkehr im Sängerstübli vollzog er sogar noch einen Schuhwechsel und erschien in der Folge schon beinahe wieder in alter Frische. Wie immer wurde die Ausfahrt, mehr weniger Ernst, resümiert um völlig unbelastet die kommende in Angriff nehmen zu können.

Strecke: Riehen - Eimeldingen - Märkt - Kembs - Niffer - Ottmarsheim - Chalampé - Neunburg - Steinenstadt - Bad Bellingen - Istein - Fischingen – Riehen / 88 Km / 315 Hm

07. Samschtigstour 30.03.24 – Hanami

Von Hanspeter Brack / Bilder Hansjörg Keller

Auf speziellen Wunsch wurde die 7. Ausfahrt 2024 mit dem Hanami verbunden, was nicht anderes heisst als «Blüten betrachten». Es handelt sich dabei um die japanische Tradition in jedem Frühjahr mit dem „Kirschblütenfesten“ die Schönheit der in Blüte stehenden Kirschbäume zu feiern. In Japan bezieht sich das vorwiegend auf die japanische Kirsche die besonders viele Blüten, jedoch keine essbaren Früchte trägt und regional bereits Ende Januar mit der Blüte beginnt. Sie wird als Sinnbild von Schönheit und Vergänglichkeit gesehen.
Bei uns ist diese Blütenpracht auch überall zu sehen, in besonders konzentrierter Form in und um das Kirschblütental Niedereggen und Obereggenen. Wenn Tal und Hügel in strahlendem Weiss leuchten wird auch dort ein Kirschblütenfest gefeiert.

Die Gelegenheit zur Sichtung der Blütenpracht liessen sich André, Gianni, Martin, Hansjörg, Urs, Volkhard und Hanspeter nicht entgehen.
Was so gar nicht zur Frühling und Blüte passen wollte waren die äusseren Bedingungen weshalb, ebenfalls auf Wunsch, der Start um eine Stunde nach vorne verlegt wurde. Man könnte auch sagen der anstehende Wechsel auf die Sommerzeit wurde um einen Tag vorgezogen. Unter bedecktem Himmel und 13°C begaben wir uns auf die Reise. Etwas Trost spendete der Gedanke an all diejenigen die, nach stundenlangem im Stau stehen, auf der Alpensüdseite mit Schnee empfangen wurden. Da war es bei uns dann doch etwas weniger garstig und die lockeren Sprüche die von hinten zu vernehmen waren bestätigten die ausgelassene Stimmung. Via Fischingen ging es nach Riedlingen und weiter nach Feuerbach.

Nachdem wir die Steigung Ausgangs Feuerbach erklommen hatten befanden wir uns dann wirklich inmitten der weissen Blütenpracht und konnten uns für die nächsten Kilometer, die uns nach Feldberg führen sollten, ausgiebig im «Hanami» üben.
Nach Feldberg hatten wir mit den Fortsetzungsmöglichkeiten die Qual der Wahl. Wir entschieden uns für die mittlere die uns in die Abfahrt hinunter nach Auggen brachte. Zuvor aber wollte Urs noch einen Vortrag zur örtlichen Fauna und im speziellen zur Kirsche, lat. Prunus avium, zum Besten geben. Wahrscheinlich ordnete er seinen Beitrag der Fauna zu, weil es sich dabei um die im Obstbau weit verbreitete Vogelkirsche oder auch Süsskirsche handelt. Den nächsten Beitrag zum Thema Eichelhäher wird er dann, konsequenterweise, wohl der Flora zuordnen.
Gegen leichten Gegenwind näherten wir uns Schliengen und damit auch schon bald dem üblichen oder schon beinahe obligatorischen Halt in Bad Bellingen. Bei Kaffee und Kuchen gab das Thema Flora und Fauna nochmals zu reden und führte zu einigen Wortspielereien und Kalauern.

Gesättigt und aufgewärmt setzten wir anschliessend die Fahrt fort und gönnten uns dabei die Sparvariante. Was nichts anderes heisst wie die Steigung nach Bamlach und die Steigung in Kleinkems liessen wir für einmal links liegen und begnügten uns mit der jeweils untenrum führenden Rentnervariante.
Zu guter Letzt zeigte sich, entgegen jeglicher Vorhersagen, sogar noch die Sonne und liess, für den Schlussabschnitt, die Temperatur doch noch Richtung 18°C klettern.

Strecke: Riehen - Fischingen - Riedlingen - Feuerbach - Feldberg - Auggen - Efringen - Fischingen - Riehen / 73 Km / 545 Hm

5. Samschtigstour, 9.3.2024 - Blochmont

Von André Fürbringer

Unsere heutige Tour führte wieder einmal durch das wunderschöne, geschichtlich interessante Elsass von Basel, über Allschwil, Schönenbuch, Hagenthal, Bettlach, Oltingue, Lindenberg, Kiffis, Wolschwiller, Rodersdorf, Leymen, Therwil, Basel zurück nach Riehen. Zur richtigen Zeit fanden sich Martin, Volker, Ed, Gianni, H.J und meine Wenigkeit ein. Den Meisten war bewusst da geht es nicht nur gerade aus, sondern eher up and down, und von der tollen Gegend mit seinen Geschichten war nicht viel aufzunehmen, Velofahrer halt, eher einige mit sich beschäftigt oder man verpuffte seine ganze Kraft bereits beim andauernden Schwatz. Spätestens in Oltingue verabschiedete sich Ed von der Gruppe und fuhr direkt zurück mit Krämpfen in beiden Beinen.

Somit reduzierte sich das Teilnehmerfeld und der längere Anstieg auf den Blochmont stand an. Martin, Volker und Gianni machten sich an die Spitze während dem ich mich zurückfallen liess und H.J im Schlepptau Kurve um Kurve hochzog. Seine Kommentare wurden immer weniger und nun wurde es eher schwer abzuschätzen ist er noch da oder hat er in der letzten Kurve eine Pause eingelegt. Nein es war alles im Lot und seine Muskelkraft reichte locker die letzten Steigungen nach Kiffis zu meistern. Nun hatten wir die HM gemeistert und es ging fast nur noch abwärts.
In Leymen kehrten wir kurz ein für einen Kaffee und ein Basler Bestatter ja richtig gehört hat unsere Runde übernommen. Haben wir so Alt ausgesehen, dass er sich schon Hoffnungen machte? Das wird immer sein Geheimnis bleiben

Gestärkt radelten wir die letzten Kilometer zurück wobei Gianni vor Therwil und H.J kurz vor der Heuwaage sich verabschiedeten. Bei herrlichem Frühjahrs- Wetter kamen dann doch noch 72km, 758Hm und 12c im Schnitt auf unseren Tacho. Ein gelungener Samstag.

Kurt Steiner, 11.07.1936 – 02.03.2024

Von Kurt Kaiser

Dieser Tage ist Kurt Steiner, Mitglied im VC Riehen seit 1954, verstorben. Kurt ist in Zürich aufgewachsen. Im VC An der Sihl Zürich hat er seine ersten Sporen im Radrennsport abverdient. Als gelernter Konditor bestätigte er sich später sehr erfolgreich als Versicherungsvertreter. Recht erfolgreich verlief auch seine Rennfahrerkarriere. Er war bekannt als versierter Taktiker und Spezialist für Bahn-und Rundstreckenrennen. Auf den Rennbahnen in Zürich-Oerlikon und Basel, wie auch auf ausländischen Bahnen, insbesondere in Dänemark, war er ein gefürchteter und sehr erfolgreicher Konkurrent.

Noch als Aktiver unterstütze er den VC Riehen in der Medienarbeit. Sein Netzwerk war gross und entsprechend konnte er Inserenten für die Programmgestaltung des Riehener Kriteriums gewinnen.

Seinem Traum, in Basel eine Hallenrennbahn zu erstellen, war kein Erfolg beschieden und liess leider auch enttäuschte Radsportfans zurück.

Wir entbieten uns herzliches Beileid.

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