Velo-Club Riehen

Jetzt anmelden für die Veloferienwoche 2019

Datum
11.05. – 18.05.2019
Ort
Joyeuse (Ardèche/Cévennes) – nordwestlich von Vallon-Pont-d’Arc
Hôtel
Les Cèdres, Joyeuse
Preise mit Halbpension (Indikation):
DZ: € 65.00 + taxe séjour € 0.90/Person/Nacht
EZ: +€ 20.00/Person/Nacht

Nicht-VCR-Mitglieder zahlen CHF 50.– in die Vereinskasse.

Es ist eine wunderschöne Gegend. Über die Ardèche Worte zu verlieren erübrigt sich wohl. Der westliche Teil in die Cevennen dürfte vielen weniger bekannt sein. Schöne Radtouren sind uns in der Gegend gewiss. Die Touren werden dem Leistungsvermögen der Teilnehmer angepasst.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt und richtet sich nach der Zimmerverfügbarkeit. Bei Interesse wird um baldmögliche Meldung gebeten. Meldung an info@vcriehen.ch mit Betreff «Veloferienwoche 2019».

32. Samschdigstour 17.11.2018 — Drei Muske(l)tiere

Von Hanspeter Brack

Bei angenehmen 6 Grad fanden sich Mike, Volker und der Schreibende beim Gemeindehaus ein, um dem nahenden Winter doch nochmals eine Ausfahrt abzutrotzen. Volker war als erster vor Ort und hielt sich mit Fahren im Kreis auf Betriebstemperatur.

Nach kurzer Besprechung wurde die vorgeschlagene Route, Riehen – Fischingen – Holzen – Tannenkirch – Bamlach – Efringen –Fischingen – Riehen, unter die Räder genommen. Zeigte sich die Stimmung in Riehen eher noch in Form eines diesigen Herbsttages, lichtete sich der Himmel bereits ausgangs Weil und begleitete unser Vorhaben mit herrlichem Sonnenschein. Auf Höhe des Sportplatzes Binzen lahmte dann das «Carbonross» von Muskeltier Mike, in Form eines schleichenden Plattfusses, wie schon vor Wochenfrist, auf dem Hinterrad. Vielleicht sollte er das mal neu beschlagen lassen, oder ist die Aufschrift BMC als versteckter Hinweis zu verstehen und heisst in Wirklichkeit «besser mit Collé». Jedenfalls hat Muskeltier Mike unverzüglich die Heimreise angetreten.

Zu zweit ging es dann weiter, über den Rebberg Fischingen, nach Egringen. Auf dem Teilstück Egringen – Holzen setzte sich Volker an die Spitze des Feldes, welches da bestand aus dem Schreibenden, und übernahm grosszügig die Führungsarbeit. Vor Holzen wurde dann auf den Radweg eingebogen und der Fahrstil, der Jahreszeit angemessen, auf kleinere Gänge höhere Kadenz gewechselt. Schliesslich sollen Fahrten zu dieser Jahreszeit der aktiven Erholung dienen. Kurz vor Riedlingen ging es links weg in die Steigung nach Tannenkirch, welche in gemütlichem Tempo absolviert wurde. Nach einer kurzen Abfahrt zur kalten Heerberge stand noch der letzte kurze Aufstieg über den Golfplatz nach Bamlach auf dem Programm, bevor es auf flachem Gelände via Istein, Efringen, Fischingen und Haltingen zurück nach Riehen ging, wo der Tacho bei 53 gefahrenen Kilometern stehen blieb.

31. Samschdigstour 10.11.2018 — Fremdgesteuert

Von Hanspeter Brack

Vorgesehen hatte ich eigentlich eine Fahrt rheinabwärts auf mehrheitlich flachem Gelände. Dieses Vorhaben löste sich aber schlagartig auf, als Kurt uns mit seinen aktuellen Erkenntnissen, zur Lage des Wetters, konfrontierte. Bereits um 15.00 Uhr könnte es nämlich auf der vorgesehenen Route beginnen zu regnen. Obwohl „November Rain“ wohl einer der grössten Hits von Guns’n’Roses ist, wollten wir diesen dann doch lieber nicht zu spüren bekommen.

Da die Aussicht auf ein trockenes Durchkommen rheinaufwärts deutlich besser stand, wurde kurzum umdisponiert und als erstes Ziel, von den für die Jahreszeit erfreulicherweise zahlreich erschienenen Teilnehmer/-innen Alice, Nina, Hanspeter, Kurt, Claude und Mike, Rheinfelden angesteuert. Wohl alle unter dem Motto meines früheren Trainers, die Kilometer die du jetzt absolvierst, musst du im Frühling schon nicht machen.

Über das Kraftwerk steuerten wir die Hard an, wo ich es plötzlich hinter mir ziemlich hässlich krachen hörte. Dem mit seinem wintertauglichen Velo erschienenen Claude hatte herumliegendes Geäst, welches er in die Kette bekam, den Wechsel vom Rad gerissen. Damit war die Fahrt für ihn leider beendet und er musste sich von seiner Frau abholen lassen.

Kurt, der mit dem Velo von Peffingen nach Riehen gekommen ist und bereits im Vorfeld angekündigt hatte, von Augst direkt nach Hause zu fahren, sowie Nina, die ebenfalls nicht zu weit fahren wollte, beschlossen gemeinsam weiterzufahren und die Anderen ziehen zu lassen. So fuhren dann Alice, Mike und ich in Richtung Rheinfelden weiter. Die kurze Steigung am Römertheater nahmen wir natürlich mit. Um den „Wurstkessel“ Rheinfelden zu umfahren beschlossen wir, via Feldschlösschengelände, Möhlin anzusteuern, um dort über das Kraftwerk die Rückfahrt anzutreten. Die Fahrt über Minseln haben wir uns, angesichts des immer grauer werdenden Himmels, geschenkt. Ausgangs Herten musste Mike, der plötzlich über einen schleichenden Platten am Hinterrad klagte, noch depaniert werden. Nach 51 gefahrenen Kilometern wurden wir am Grenzübergang von den ersten Regentropfen in Empfang genommen. Allerdings war das nur die Ankündigung auf das später Kommende, doch dürften alle trockenen Hauptes nach Hause gekommen sein. Das Resümée von Alice beim Abschied ‚das war eine coole Ausfahrt‘ kann ich nur bestätigen. Claude wohl eher weniger und ich hoffe für ihn, der Schaden möge nicht allzu gross sein.

51 km und rekordverdächtige 277 Höhenmeter standen am Ende zu Buche.

(30.) Samschdigstour 03.11.2018 — Aus dem Hochnebel an die Sonne

Von Kurt Kaiser

Eigentlich ist die Tourenfahrer-Saison abgeschlossen. Doch für das erste November-Wochenende ist die Wettervorhersage: trocken, 11 Grad, nicht so, dass man nicht Velofahren könnte. Die Ausschreibung auf der Webseite wird auf eine Distanz von 50/60 km ausgelegt. Strecke wird vor Ort bestimmt. Am bekannten Ort finden sich ein: Hanspeter, Gianni, Pascal (in kurzen Hosen, Brrrr), Mike, Kurt und Gast Volker. Schnell war man sich einig für eine Fahrt Richtung Kandern/Riedlingen. Die Weiterfahrt kann alsdann über Liel/Schliengen oder Tannenkirch/Mappach erfolgen. Zudem gibt die Streckenführung die Möglichkeit, die Fahrt mehrheitlich auf Nebenwegen, sprich Radwegen, zu absolvieren.

Schon bei der Wegfahrt in Riehen liegt bei 4 Fahrern bereits die Kette auf dem grossen Kettenblatt. Das kann ja noch heiter werden. Bei Hanspeter ist man das allmählich gewohnt. Der grosse Gang bei Volker… na ja, wenn man die Kraft dazu hat?

Es liegt teils viel Laub auf der Strasse. Da kann es kaum verwundern, dass ein dickerer Holzbengel von Hanspeter übersehen wurde. Sein Wintervelo, robust gebaut, hält dem Hindernis stand und die Nachfolgenden können glücklicherweise ausweichen. Die Sonne versucht krampfhaft den Nebelschleier zu durchbrechen, was auch mehr und mehr gelingt. Die Umgebung erscheint in den schönsten Herbstfarben. Der kurze Aufstieg von Kandern in Richtung Riedlingen darf Kurt an der Spitze absolvieren. Seinem Tempodiktat können alle folgen… Man hält sich vornehm zurück. Der Hauptharst beschliesst die Weiterfahrt über Liel, Schliengen und Bad Bellingen. Währenddessen KK entscheidet, über Tannenkirch/ Mappach weiter zu fahren und somit den Altersbonus einlöst.

Wäre die Weitsicht auf der Anhöhe von Tannenkirch nach Mappach gut gewesen, wäre die Fahrt kitschig geworden. Sonnenschein, einfach herrlich, in dieser schönen Gegend Rad zu fahren. Die Alpensicht wird hoffentlich ein anderes Mal möglich sein.

Die Hauptgruppe ist ohne Zwischenfall durchgekommen. Das Tempodiktat war offensichtlich auch so, dass man gemeinsam in Riehen angekommen ist.

Wir hätten etwas verpasst, wenn wir diesen schönen Herbsttag nicht zum Velofahren genutzt hätten. Bleibt uns das Wetter weiterhin gut gesinnt, wird es wohl zu weiteren Ausfahrten kommen. Webseite beachten!

29. Samschdigstour 20.10.2018 — Fahrt der fallenden Blätter

Von Hanspeter Brack

Zugegeben der Titel ist geklaut, aber nachdem die Wälder vor Wochenfrist, trotz des langen und trockenen Sommers, noch mehrheitlich grün waren, beginnen nun doch die Herbstfarben zu dominieren. Drei der fünf Teilnehmer, Bruno, Pascal, René A., Claude und Werner (Gast), hatten für die anstehenden 75 km ein Zeitfenster von 3 h zur Verfügung. So war dann, zum Leidwesen von Bruno, von Beginn weg ein zügiges Tempo angesagt. Steinen war in Kürze erreicht und der erste Anstieg zur Scheideck wurde in Angriff genommen. Um den Bergpreis lieferten sich Pascal und Claude ein Duell auf Augenhöhe, derweil René hinten mit Atemproblemen zu kämpfen hatte.

Gemeinsam wurde unverzüglich die Abfahrt Richtung Kandern, Riedlingen, zur nächsten Rampe nach Feuerbach, in Angriff genommen. Auch auf der Höhe, zwischen Feuerbach und Niedereggenen, hat die Stimmung von Spätsommer zu Herbst, deutlich wahrnehmbar, umgeschlagen. Die mehrheitlich getroffene Bekleidungswahl, unten kurz oben lang, war nicht verkehrt, Pascal scheint da noch etwas von der härteren Sorte zu sein. Via Obereggenen geht es dann weiter Richtung Feldberg, im Anstieg wiederholt sich das bereits zuvor an der Scheideck beschriebene Szenario. Pascal und Claude vorne, hinten der noch immer mit Atemproblemen kämpfende, aber immer besser in Fahrt kommende, René.

Beim kurzen Halt nach Feldberg beschlossen wir, aus Zeitgründen, Müllheim rechts liegen zu lassen und gleich in die Abfahrt nach Auggen einzubiegen. Trotz rasanter Abfahrt war auf den vorbeiziehenden Wiesen, welche von der Sonne nicht mehr so ausgiebig beschienen wurden, ein leichter Bodennebel zu erkennen. Nach Schliengen und Bad Bellingen stand dann der letzte Anstieg des Tages, von Bamlach über den Golfplatz zur kalten Heerberge, auf dem Programm. In Bamlach hat sich der vorausfahrende Pascal noch etwas «verfranst», konnte aber den Anschluss wiederherstellen. Auf der bis Efringen leicht abfallenden Strecke nach Eimeldingen hat mehrheitlich Pascal das Zepter übernommen, so dass wir uns nach knapp drei Stunden Fahrt, am Weiler Zoll, verabschieden konnten.

28. Samschdigstour 13.10.2018 — Gruppenbild mit Damenquartett

Von René Altorfer

Eine stattliche Gruppe fand sich bei angenehmen Temperaturen auf dem Gemeindeplatz ein und diejenigen, welche sich die Strecke vorgängig auf der Webseite angeschaut hatten wussten, dass Einiges auf sie zukam. Speziell erfreulich war der hohe Frauenanteil: 4 von 13 StarterInnen waren Damen, und hätte eine Bordsteinkante der Frau des Schreiberlings keinen Strich durch ihre Bänder gemacht, wäre es gar ein Quintett geworden. Aber was nicht war, kann ja noch werden.

Nach einem kräftigen, in Bariton und Tenor gesungenen, «Happy Birthday» an die Adresse von Alice, fuhren wir gemütlich und entspannt entlang der Wiese bis Brombach, wo uns die erste Steigung in Empfang nahm. Auf mir und auch anderen Kollegen bislang verborgenen Wegen gewannen wir die ersten Höhenmeter in Richtung Adelhausen. Und das ist mitunter auch immer wieder etwas Schönes an den Ausfahrten mit dem VCR: Selbst alten Hasen wie dem Schreiberling werden immer wieder neue Wege aufgezeigt, selbst wenn man felsenfest überzeugt ist, jede Bordsteinkante in der Region zu kennen. Auch die Fahrt von Adelhausen über Eichsel nach Herten führte durchwegs über lauschige, verborgene und verkehrsarme Seitenstrassen durch teils romantische Waldabschnitte.

Kurz vor Wyhlen meinten dann wohl einige, die Tour wäre bald beendet und man könne noch in Ruhe auf Alice’s Geburtstag anstossen. Weit gefehlt. Knapp bevor die Silhouette der eigenen Terrasse sichtbar wurde, bogen wir übers Kraftwerk Kaiseraugst links ab und nahmen den Abschnitt über Magden nach Wintersingen unter die Räder. Danach gings dann richtig zur Sache: Bei sommerlich heissen Temperaturen und guten 10% Steigung nahmen wir Kurs auf die Sissacherfluh. Gianni warf seinen «Motor» an und hatte gar noch die Energie ein paar Fotos zu schiessen, während die Anderen, jeder in seinem Rhythmus, gutgelaunt die Fluh erreichten.

Auf dem nach Hause Weg kreuzten wir auf Höhe Itingen mal wieder unseren Vereinskollegen Hanruedi Buser, und rollten dann zügig und mehrheitlich geführt von userer gewohnten Rollerlokomotive Hanspeter ins Restaurant Waage in Muttenz, wo Alice anlässlich ihres Geburtstags eine Runde schmiss, und der Gesangsverein VC Riehen nochmals sein Bestes gab.

Eine durchwegs gelungene Tour mit folgenden Daten:
77 km / 820 hm in 3 h 15 min

Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Alice, André, Bruno, Christine, Gianni, Hanspeter, Heinz, Johanna, Martin, René, Sonja, Urs, Volker (Gast).

27. Samschdigstour 06.10.2018 — Laufental/Schwarzbubenland

Von Kurt Kaiser

Webeintrag für den Samstag: bewölkt/sonnig, 23 Grad. Strecke: 75 km / 660 hm; Route: Riehen-Grellingen-Nenzlingen-Blauen-Laufen-Wahlen-Fehren-Roderis-Grellingen-Aesch-Riehen.

Das tolle Herbstwetter lockt offenbar, nochmals auf das Rad zu steigen. So finden sich 11 Personen beim Dorfplatz ein, wovon 3 Gäste. Zwei waren schon früher in Kontakt mit dem VCR. Aus persönlichen Gründen kamen sie nicht zu Ausfahrten. Martin dagegen ist uns bestens bekannt. Zwei bisherige Gästefahrer sind es seit gestern nicht mehr. Hanspeter und André wurden an der gestrigen Monats-versammlung als Mitglieder bestätigt. Auf dem Dorfplatz eingefunden: Bruno, Hanspeter, André, Harald, Gianni, Urs R., Marco, Mike, Pascal; Gäste: Martin, Werner & ? (sorry das ich den Namen nicht weiss, leider war noch ein Gespräch in Pfeffingen nicht mehr möglich, hoffentlich bald ein nächstes Mal…). Kurt nimmt sich das Privileg, von Pfeffingen kommend, in Aesch auf die Truppe zu warten.

Einigen ist die Strecke, vom Laufental, hinauf nach Nenzlingen und weiter nach Blauen nicht bekannt. Sie sind überrascht vom tollen Weitblick ins Schwarzbuben-land und dahinter Passwang und Hohe Winde. Die Abfahrt von Blauen wieder hinunter ins Laufental ein purer Genuss. Gute Strasse, ein paar schöne Kurven. Es fegt richtig. Marco legt sich abwärts richtig in die Riemen. Bei 68/69 km/h begnügen sich die Anderen mit einer erholsamen Talfahrt.

Bruno legt sich noch Schonung auf und fährt in Nenzlingen zurück. Während Pascal sich, wie angekündigt, in Laufen verabschiedet. Wegen Trainingsmangel verzichtet auch Marco auf den Aufstieg Richtung Fehren.

Vorerst fahren wir auf einem schönen Veloweg von Laufen, über das offene Gelände, nach Wahlen. Danach der Aufstieg nach Fehren. Was vorne an der Spitze ablief, ist mir nicht möglich zu beschreiben. Hoffentlich wurde der Ausblick von der anderen Seite der Hügel, Richtung Blauen, wahrgenommen. Oben in Fehren haben alle gewartet, ausgeruht und auf den Letzten gewartet. In der Abfahrt Richtung Grellingen hat Hanspeter seine Qualitäten ausgespielt. Die geschlossene Barriere ausgangs Grellingen brachte eine zusätzliche Verschnaufpause.

Auf dem Radweg Richtung Angenstein, plötzlich ein lauter Knall. Ein unangenehmes Geräusch. Von einem Rad spickt ein Stein, wie ein Geschoss, gegen das Tretlager eines anderen Rades. Kurz danach sitzt Harald auf einem platten Vorderradreifen. Hanspeter hat Übung und hilft bei der Dépannage. Beim Bahnhof Aesch ein neuerlicher befohlener Halt. Doch zu einem Stopp wäre es ohnehin gekommen. Harald hat erneut einen Plattfuss. Er behebt dieser mit einem ausgeliehenen Schlauch. Er soll danach gut zu Hause angekommen sein. Wer fährt noch mit nach Pfeffingen hoch? Leider mussten einige wegen Verpflichtungen den direkten Weg Richtung Riehen einschlagen. Fünf Kollegen führte Kurt, über den AHV-Weg (Namensgebung durch KK, weil weniger steil) via Klus nach Pfeffingen hinauf. Im Garten bei Kurt geniessen wir nicht nur die wärmende Sonne, sondern auch kühle Getränke und feine Wähen.

Wieder ein super Velotag!

26. Samschdigstour 29.09.2018 — Baselbiet

Von Martin Schmutz

Schönes Velowetter aber etwas kühl und mit Herbstwinden eher aus der falschen Richtung. Um 13 Uhr treffen sich Hanspeter, André, Heinz, Urs R und der Schreibende zur Ausfahrt. Vorgeschlagen ist eine Tour durchs Baselbiet. Ein Alternativvorschlag in den Schwarzwald, wird von Heinz mit dem Kommentar „das ist doch langweilig“ abgelehnt.

Wir fahren über Muttenz, Pratteln, Liestal nach Höllstein. Der Erfolg des Schweizers an der U23 WM spornt uns offensichtlich an. In Höllstein geht es links hoch und dann runter nach Diegten und über den nächsten Buckel nach Buckten zum Start des Mannschaftszeitfahrens über Diepflingen, Sissach, Lausen — bei diesem Tempo haben wir kaum realisiert, dass wir ein verdientes Mitglied des VCR, Hansruedi Buser gekreuzt haben — Liestal Muttenz und nach einer Stärkung in der Rossbollenbeiz, zurück zum Ausganspunkt Riehen. Schön war's.

73 km / 575 hm

25. Samschdigstour 22.09.2018 — «Aifach schön»

Von Kurt Kaiser

Was gibt es vom heutigen Tag zu berichten? Eigentlich nur, dass am Ende der Tour Einigkeit vorherrscht: «Es war sehr schön!»

Trotzdem ein paar Angaben. Vorgesehene Tour: Riehen-Binzen-Mappach-Riedlingen-Feuerbach-Niedereggenen-Gennenbach-Mauchen-Schliengen-Bad Bellingen-Märkt-Haltingen-Riehen, ca. 70 km. Gegenüber vergangener Wochenende ist es etwas kühler geworden, knapp um die 20 Grad. Immer noch gut, um «kurz» zu fahren. Auf dem Dorfplatz erscheinen: Martin, Hanspeter, Urs R., Mike, Gianni, Kurt und André (Gast).

In Binzen, auf dem Radweg daherkommend, vermerken wir, dass ein freundlicher Autofahrer, auf unser Handzeichen ‚links‘ anhält und uns durchwinkt. Nicht ganz selbstverständlich. Danke! In Fischingen meiden wir den leichten Anstieg hinüber nach Egringen und fahren an der Gärtnerei vorbei. Die Routenwahl, das Privileg des Tourenleiters. Mappach-Holzen-Riedlingen-Feuerbach, schön, fast ohne Vorkommnis, wenn da nicht in Holzen die Kreuzung Radweg / Strasse nach Hammerstein wäre. Solche Übergänge nicht ganz unproblematisch, besonders wenn nicht gut übersichtlich. Auf der Abfahrt nach Niedereggenen meint Kurt wieder einmal eine Abkürzung nehmen zu können, doch daraus resultiert ein Umweg resp. eine Umkehr. Die Strasse endet in einem Obstgarten resp. Naturweg. In Niedereggenen nach rechts und schon sind wir ausgangs Dorf in Richtung Obereggenen. Eigentlich hatte der Tourenleiter vorgesehen nach Gennenbach zu fahren. Doch wo war die Abzweigung? Auch nur eine Naturstrasse? Kaum.

So fahren wir weiter und biegen in Obereggenen ab Richtung Feldberg. Ob die Anderen das bemerkt haben? Die Gegend ist so schön, dass ein Umweg problemlos hingenommen wird. Auf der Fahrt Richtung Mauchen gäbe es die Möglichkeit, nach Gennenbach zu fahren. Doch das sparen wir für eine spätere Tour auf. Mit Mühe kommen wir in Bad Bellingen am ‚Kuchenbunker‘ vorbei. Der Tourenleiter verspricht einen Halt im Hafenbeizli. Nicht ganz ohne Grund wurde ja Märkt in die Routenwahl integriert. Auf der Fahrt dorthin, in Kleinkembs, schlägt die Defekthexe bei Kurt zu. Er sitzt auf dem platten Hinterrad. Eine Agraffe steckt im Pneu. Hanspeter bemüht sich selbstlos um die Reparatur. Er kommt ja vom Fach. Der Defekt ist recht rasch behoben. Allerdings bemerkt Kurt, dass früher die Defektbehebung mit Collés schneller vorgenommen werden konnte.

Im schönsten Sonnenschein sitzen wir zum Ausklang der heutigen Tour im «Hafebeizli». An Sprüchen und Neckereien fehlt es nicht. Was allerdings fehlt, ist der Kuchen. Es gibt keinen mehr. Alles schon von den Gästen weggeputzt. Für den Notfall hat man ja auch noch einen Müesliriegel mit dabei.

Die heutige fahrt ergibt 72 km, 540 hm. «S’isch wunderschön gsi!»

Video zum MTB-Wochenende 2018

Von Andreas Gloge

24. Samschdigstour 15.09.2018 Sundgau-Fahrt

Von Kurt Kaiser

Wieder schönes Wetter für den Samstag, wenn auch nicht mehr ganz so warm (21-24 Grad), Ideales Velowetter! Eine Fahrt ins Elsass ist auf der Webseite des VCR angesagt, mit 74 Km. Strecke- Riehen-St.Louis-Hegenheim-Wentzwiller-Folgensbourg-Knoeringue-Willer-Franken-Magstatt-Sierentz-Kembs-Kraftwerk-Haltingen-Riehen. Das GPS-Gerät zeigt jedoch am Ende des Tages knapp 85 km (ab R.Wackernagelstr.) und 618 hm (angesagt waren etwas über 400 hm). Weshalb diese Differenz? Hatte es heute der Tourenleiter nicht im Griff?

Problemlos fahren wir durch die Lange Erlen, Dreirosenbrücke nach St.Louis, danach Richtung Hésingue/Hegenheim. Vehement hupend fährt ein Kurierfahrzeug an uns vorbei. Weshalb nur dieser Klamauk? Wir fahren doch alle im Bereich des Velostreifens. Weiter vorne hält er an, natürlich das Auto halbwegs auf dem Radstreifen. Die Tür geht auf. Jetzt wird er wohl ein ‚Theater‘ machen. Doch nichts dergleichen. Was geht nur so in einem Kopf vor? In Bourgfelden können wir die Tramlinienführung der Nr. 3 bestaunen. Sieht ganz gut aus, mit Ausnahme des nachfolgenden Kreisels. Nicht unbedingt radfahrerfreundlich angelegt.

In Hegenheim ein Schild, dass eine Strassensperrung in Richtung Hagenthal vorgibt. Wir sind zu schnell und anstatt nach Buschwiller und Wentzwiller fahren wir gerade aus in Richtung Hagenthal. Dem Tourenleiter soll es recht sein, denn die Steigung Hagenthal nach Folgensbourg ist angenehm zu fahren. Doch die Quittung bekommen wir vor Hagenthal präsentiert. ‚Deviation‘! Wir fahren hinauf zum Golfclub, was ein Teil der zusätzlichen Höhenmeter erklärt. Distanzmässig dürfte es nur gering ins Gewicht fallen. Golfsport ist nicht so das Ding der Radfahrer. Wo herrscht mehr ‚action‘?Auf dem Golfplatz oder beim ‚small talk‘ an der Clubbar? Nachdem keiner von uns diesem Sport frönt, lassen wir die Frage unbeantwortet. Wichtig, sie bewegen sich an der frischen Luft, haben Spass und hier sogar ohne Golfwägeli. Chapeau!

Das Höhenprofil der Samschdigstour

Nach dem ersten Teil der Steigung von Hagenthal nach Folgensbourg streicht Bruno die Segel? Warum bloss? Er kann es sicher besser einschätzen. Doch weshalb immer so schnell in die Steigung hinein? Der Schreiberling hat kein Problem, den letzten Platz in den Steigungen zu teilen.

In Knoeringue sollen wir links an der Kirche vorbeifahren, nicht dem weiteren Verlauf der Hauptstrasse folgen. Doch da steht das rote Schild mit dem weissen Querbalken. So fahren wir rechts um die Kirche. Zusatzdistanz keine 20 Meter. Dort ist ein Schild ‚Veloweg‘ meint Urs. Also fahren wir in dieser Richtung Ziel wäre der einsame Weg in Richtung Go kart-Piste (Sundgau Kart). Wir kommen zu einer Weggabelung und in beide Richtungen nur noch Naturstrasse, der übelsten Sorte. War das von Urs gesehene Hinweisschild vielleicht für Ochsengespanne? Ein Vergleich mit Paris-Roubaix ist nicht weit von der Wirklichkeit entfernt. Hatte man früher nicht auch vereinzelt Naturstrassen an den Rennen? Wir zeigen Härte und kommen ohne Defekt durch. Glück für Martin. Sein 3. strapazierter Hightech-Rahmen hielt noch zusammen.

Nach ca. 1 km ist uns das Gelände wieder bekannt. Wir kommen an die Strasse, welche von Muespach auf die Höhe führt. Wir finden den Einstieg auf das einsame Strässchen auf der Sundgauer Hochebene. Herrlich zu fahren, kein Verkehr! In Franken lernen wir eine komplett neue Gegend kennen. Doch die Fahrt endet auf einem Kehrplatz. Ein lieber Anwohner weist uns den Weg Richtung Zaessingue. Aber da gäbe es einen sehr steilen Aufstieg. Er könne uns mit einem E-Bike aushelfen… Wir meistern keuchend auch diesen Stutz und fahren über die Kamelbuckel vie Zaessingue und Magstatt und vermeintlich nach Sierentz. In Wirklichkeit haben wir erst Uffheim passiert. Anstatt ins Städtchen hineinzufahren wenden wir unsere Räder. Ganz nach dem Motto «für eine Abkürzung ist kein Umweg zu weit» gelangen wir dennoch auf die Strasse nach Kembs. Etwas zusätzliche km hat das wohl ausgemacht. Unangenehm viel Verkehr im Bereich des Autobahnanschlusses.

Die Route der Samschdigstour

Von Kembs geht es in rasanter Fahrt, am Ufer des Rhein-Kanals entlang, ins Hafenbeizli bei Märkt. Daselbst werden wir lautstark empfangen. Daniela ist mit einem ‚Konkurrenzunternehmen‘ resp. dem VC Spalen zur 125-Jahrfeier an den Gestaden des Rheinkanals. Sie haben u.a. Wasserskifahren auf dem Programm. Nach einem sehr gemütlichen Hock und Gespräch mit ‚Lokalen‘ meistern wir die letzten km bis Riehen. Dem Mike ein herzliches Dankeschön für die Übernahme der Zeche. Auch ihn hat es erwischt. Er wurde vor einigen Tagen auch ein Jahr älter.

Martin, Urs, Hanspeter, Mike waren einhelliger Meinung: eine SUPER Radtour, wundervolle Gegend und herrlichem Radwetter. 85 km, 618 hm.

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