Velo-Club Riehen

28. Samschtigstour, 06.08.2022

Von André Fürbringer

Zur heutigen Tour könnte man meinen die Leute haben Hanspeters Hitzewarnung ernst genommen und sind darum gar nicht am Treffpunkt erschienen. Aufgerafft haben sich nur Johanna, Martin W., Volker und ich. Hanspeter konnte kurzfristig nicht mitkommen.

Seine ausgeschriebene Tour führte uns wieder einmal ins Baselland, AG und Basel. Pünktlich abgefahren sind wir über Birsfelden, Rheinfelden, Magden, Buus, wo uns dann die erste Rampe Richtung Hemmiken erwartet hatte. Oben angekommen haben wir uns kurz entschlossen bei diesen tollen angenehmen Temperaturen (22c) statt 35 noch eine Schleife über Schupfart, Eiken, Mumpf, Wallbach, Möhlin zu nehmen bevor wir dann den Rhein beim Schloss Beuggen überquerten.

Kurz nach Degerfelden haben wir auf dem Sportplatz unseren heutigen Stop eingelegt. Bier, Linzerkuchen, Weizenbier wurden genommen und Volker liess es sich nicht nehmen eine Käs-Spätzli Pfanne zu bestellen; leider fehlte nur noch das weisse Tischtuch und Silberbesteck. 😋Offenbar war sein Kalorienhaushalt auf den Null Punkt gesunken😉. Martin der uns die Runde offerierte möchten wir nochmals ganz herzlich danken.

Die letzten Kilometer bis Basel meisterten wir locker, zügig, ohne Regen und angenehme Temperaturen. Overall zeigte das Display 82.97km und 820Hm.

27. Samschtigstour 30.07.2022 — Höhenmeter im Schwarzwald

Von André Fürbringer

Zur heutigen Tour kamen immerhin 6 VCR’ler, Kai, Martin W., Gianni, Volker, Ed und meine Wenigkeit trotz 28c. Hanspeter war kurzfristig ausgefallen als er diese Woche in einer Trainingsfahrt leider stürzte! Gute Besserung von unserer Seite. Immerhin scheint er nicht zu starke Verletzungen davon getragen zu haben. Glück im Unglück. 😉

Unsere Etappe führte uns von Riehen an der Wiese entlang nach Hauingen, Schlächterhaus, Endenburg mit dem 1. Bergpreis den Martin knapp vor Gianni. Ed und Kai ergaterte, runter nach Kirchhausen bevor die nächste Steigung auf uns wartete nach Sallneck. Anschliessend fuhren wir die Ostrampe hinauf zum Lipple Passübergang zwischen Kandern und Tegernau mit den ersten harten Schweisstropfen im Feld, klar unsere Bergflöhe Ed und Gianni war das nur die kleine Vorspeise. 👍

Die Steigung beträgt durchschnittlich rund 6 %, im oberen Teil rund 4 Mal das Steigungsmaximum bei 13.5%. Oben angekommen konnten wir an einem Brunnen das kühle Quellwasser geniessen. Glück hatten wir, dass eine Familie uns kurz unsere Bidon füllen lies, bevor Sie X Wasserflaschen und Kanister füllten. Unterdessen wurde auch die Auto Kolone auf dem Parkplatz immer Grösser! Scheinbar halt Gratis also macht man das, hoffentlich bleibt das Wasser beim Lagern keimfrei!

Kurzer Schattenhalt lies uns kurz beraten wo die Tour weitergeht und nun fuhren wir über Marzell statt Richtung Hochblauen, da scheinbar die Strasse in schlechtem Zustand sein soll. Gute Sache so sparten wir uns einige Höhenmeter. 😅 Weiter gings zügig nach Kandern, Riedlingen rüber nach Bad Bellingen zu unserer Stammkneippe, 🍻 🍰 Istein, Fischingen, Weil und wieder zurück nach Riehen. Tolles Wetter, coole Leute wie immer ein Highlight am Samstag.

Distanz
93.58 km
Bewegungszeit
3:52:47
Höhenmeter
1087 hm

26. Samschtigstour 23.07.2022 – Viele Wege führen nach…

Von Hanspeter Brack, Fotos von André Fürbringer

Gempen. Das beliebte Ausflugsziel lässt sich, für Velofahrer, auf mehr oder weniger beschwerliche Art und vor allem auf mehr oder weniger gefährliche Weise erreichen. Während der Grenzschliessung im ersten Coronajahr 2020 wagte ich mich, nach vielen Jahren, wieder einmal auf die Strecke Dornach – Gempen. Nachdem ich im Aufstieg gleich zweimal von Sportwagen (im Rennmodus) beinahe gestreift wurde, fiel das Fazit ernüchternd aus. Man muss schon etwas des Lebens überdrüssig sein, um diese Strasse zu befahren.

Meinen Mitstreitern, André, Gianni, Kumar und Martin wollte ich Dies nicht zumuten. Deshalb wurde der wesentlich längere und anspruchsvollere Aufstieg über die Schauenburgerstrasse gewählt. Zunächst sah es allerdings nicht so aus, als ob das mit der Samschtigstour überhaupt etwas werden würde. Bereits beim Start vermeldete Radiotour einen platten Hinterreifen beim Fahrer Bedon.

Nach flottem Schlauchwechsel begab sich André, derweil Gianni sich im Gemeindehaus die Hände waschen ging, zum Pumpen auf die andere Strassenseite zu Cenci. Erfolglos wie sich herausstellen sollte, der neue Schlauch war schon vor dem Pumpen kaputt. Neues Spiel neues Glück, neuer Schlauch kurzes Glück. Bereits in Birsfelden kam von hinten erneut Defektmeldung. Ein Stück Stahldraht steckte im Pneu. Mittlerweile war 11.30 Uhr, nach der ersten Stunde waren wir bereits in Birsfelden. Rekordverdächtig. Gianni wollte bereits nach Hause umkehren. Aller guten Dinge sind drei. So war es auch in diesem Fall. Der dritte Versuch sass und wir konnten die Fahrt, es sei bereits jetzt verraten, ohne weitere Zwischenfälle fortsetzen. Nun mussten wir nur noch Martin, der beim Schiessstand Muttenz auf uns wartete und sich mit Kreis fahren die Zeit vertrieb, aus seiner Endlosschleife befreien.

Nächstes Ungemach befürchteten wir als wir beim Gelände des Eidg. Schwingfestes auf einen Mergelweg umgeleitet wurden. Das Aufschnaufen nach defektfreier Absolvierung muss weit herum hörbar gewesen sein. Nach Frenkendorf ging es, mit Abbiegen in die Schauenburgerstrasse, in bereits erwähnten Steigung nach Gempen. Auf dem 8.5 Km langen Aufstieg waren immer wieder Rampen mit bis zu 13 Steigungsprozenten zu überwinden. Die hohe Luftfeuchtigkeit liess uns ein wenig erahnen, wie sich das für Mike, ein gutes Stück weiter östlich von uns, täglich anfühlen muss. Aufguss ohne Sauna. Bad Schauenburg, Stollenhäuser so hiessen die Zwischenziele auf dem Weg nach Gempen.

Mit etwas Vorsicht, die Strasse war noch nicht vollständig abgetrocknet, wurde die Abfahrt nach Dornach anschliessend absolviert. Vorerst flach ging es, Richtung Zwingen weiter. Zwingen sollte auch der Wendepunkt der Ausfahrt sein. Allerdings sollte dieser über den Höhenzug Nenzlingen – Blauen erreicht werden. Demzufolge war also noch die Steigung nach Nenzlingen zu bewältigen. Mit der bereits absolvierten Bergfahrt in den Beinen kam uns Diese schon beinahe flach vor.

Einmal mehr ein Genuss war die Fahrt nach Blauen mit dem herrlichen Weitblick über das Laufental. Mittlerweile stieg die Temperaturanzeige, wie schon die ganze Woche über gewohnt, gegen die 30° Grenze. Gut hatten wie nach kurzer Abfahrt, in der Talsohle nur noch den Rückweg zu absolvieren.

Strecke: Riehen – Muttenz – Frenkendorf – Gempen – Dornach – Grellingen – Nenzlingen – Blauen – Zwingen – Dornach – St. Jakob – Riehen / 80 Km / 860 Hm

25. Samschtigstour 16.07.2022 – Gutedeltour

Von Hanspeter Brack, Fotos von André Fürbringer

Via Kandern – Schallsingen – Badenweiler ging es zu den Hängen an denen derzeit, gut sichtbar, Gutedel, aber auch andere Sorten, am reifen sind.

Als wir (André, Ed, Martin, Volker, Hanspeter) in Badenweiler, bei Kilometer 35, in die Rebberge der Badischen Weinstrasse einbogen, hatten wir bereits rund 500 Höhenmeter in den Beinen. Eingehandelt hatten wir uns diese zur Hauptsache bei der Überfahrt von Feuerbach nach Untereggenen und dem anschliessenden, mit Durchfahrt Schallsingen verbundenen, erklimmen der L132 die Kandern mit Badenweiler verbindet.

Kurz vor Sehringen war der höchste Punkt der Tour erreicht und in der nachfolgenden Abfahrt durften wir unsere Beine fürs Erste einmal hängen lassen. Angesichts der Tatsache, dass es nun bereits Richtung Rheinebene ging, fragten wir uns wir uns schon ein wenig wie die restlichen 400 Höhenmeter nun noch zustande kommen sollten.

Weitere 75 brachte uns die Fahrt durch die …ingen Region. Dattingen, Britzingen, Laufen (tanzt namentlich ein wenig aus der Reihe) und Buggingen. Ein wunderschönes Gebiet mit Radwegen mitten durch die Rebberge. Der bekannteste Wein dieser Region dürfte wohl aus Britzingen kommen. Der 1950, nach dem zweiten Weltkrieg, gegründeten Winzergenossenschaft Britzingen gereichte es, im Laufe der vergangenen Jahre, immer wieder zu mehrfach prämierten Weinen. Schön früh gelang die Abkehr von den damals noch beliebten als «süss und lieblich» angepriesenen badischen Weinen, bei denen anderntags (auch bei moderatem Genuss) oftmals ein Kopfwehpülverchen vonnöten war.

In Buggingen befanden wir uns bereits wieder in der Oberrheinischen Tiefebene, die sich über rund 300 Km von Basel bis Frankfurt erstreckt. Nebst Weinbau wurde in Buggingen im vergangenen Jahrhundert auch nach anderen Ertragsquellen gesucht. So bohrte man 1936 nach Erdöl und stiess, wenn wunderts, auf Thermalwasser. Um die benachbarten Heilbäder nicht zu konkurrenzieren, wurde das Bohrloch unauffällig wieder verschlossen.

Erfolgreicher verlief die Kalisalzgewinnung. Das 1922 entstanden Kalisalzbergwerk war bis zu seiner Schliessung 1973, mit bis zu 1200 Beschäftigten, einer der bedeutendsten Arbeitgeber der Region. Seit 2001 zeugt ein von Kalikumpeln errichtetes Kalimuseum von diesen Zeiten.

Der Wendepunkt der Tour war nun erreicht, nun ging es heim. Passend hiessen die nächsten Stationen Hügelheim und Mülheim. Mit dem Wind im Rücken flogen wir Schliengen entgegen und damit dem bestens bekannten Rückweg über Bad Bellingen, Bamlach wo die letzten Höhenmeter eingeheimst wurden, Istein und Efringen-Kirchen.

Am Ende der Tour warteten Käse und Kuchen (nicht Käsekuchen) sowie ein Sprung ins nicht kalte Wasser auf uns. André hatte, anlässlich seines Geburtstages eingeladen. Zu diesem Ereignis gesellten sich auch Hansjörg, Gewinner des Preises schnellster in Badehosen, und Kurt.

Komoot hatte recht behalten, es wurden tatsächlich 900, auf 100 Kilometer verteilte, Höhenmeter. Für Martin, der mittlerweile für weniger als 100 Km kaum mehr aufs Velo steigt, ein Klacks. Sicherheitshalber verordneten wir ihm für Sonntag einen Ruhetag.

Vielen Dank an André, für die bereits gewohnt hervorragende Bewirtung und natürlich nochmals alles Gute für das neue Lebensjahr.

Strecke: Riehen – Kandern – Feuerbach – Schallsingen – Badenweiler – Dattingen – Britzingen – Bugginen – Hügelheim – Müllheim – Bamlach – Istein – Binzen – Riehen / 100 Km / 890 Hm

PS. Mehr zum Kali-Museum unter https://www.wikiwand.com/de/Kalisalzbergwerk_Buggingen

24. Samschtigstour 09.07.2022 – Wie erklommen so zerronnen

Von Hanspeter Brack

Förmlich wie der Esel am Berg standen wir im Vorjahr am Kaistenberg. Wegen zu geschlossen. Eine Grossbaustelle verunmöglichte jegliches Durchkommen. Trotzdem beabsichtigte ich auch dieses Jahr eine Tour in diese Region durchzuführen. Die Recherchen allerdings ergaben, der Kaistenberg ist noch immer, bis Herbst 2022, gesperrt.
Wie und wo könnten wir also über den Berg kommen. Die Lösung glaubte ich auf Höhe Hornussen gefunden zu haben. Quasi um den Frickberg herum führt eine Nebenstrasse nach Ittenthal. Ittenthal? Noch nie gehört, schauen wir uns das doch mal an. Da das Gebiet definitiv nicht zu meinem üblichen Jagdgebiet gehört und ich die Strecke selbst auch noch nie gefahren bin waren Überraschungen von vornherein nicht ganz auszuschliessen. So sollte es denn auch kommen.
Die ersten 150 von gut 800 Höhenmeter, die an diesem Tag bevorstanden, wurden von den Teilnehmern (Kumar, Martin, Roland, Urs, Hanspeter) gleich zu Beginn abgehakt. Über Inzlingen ging es zur Rheinüberquerung, über das Kraftwerk Rheinfelden, nach Möhlin. Irgendwie hat man das Gefühl dieses Dorf endet nie. In Wirklichkeit beträgt die zu durchfahrende Distanz lediglich 2.3 Km.

In Zeiningen konnten dem Steigungskonto, entlang der Autobahn, die nächsten Höhenmeter gutgeschrieben werden. Wellig ging es bis zum Bahnhof Mumpf weiter. In Münchwilen rächte sich, dass wir mehrheitlich von der anderen Seite kommen. Kommt man von der Gegenseite, sieht es einfach anders aus. Der Plan war, nach Eiken, den Veloweg Dammstrasse entlang den Zuggeleisen zu nehmen. In der Reihenfolge richtig - wenden, falsch - wenden, wieder richtig erreichten wir diesen dann auch. Obwohl richtig gefahren hatte ich, irgendwie, das Gefühl falsch zu sein, was zu einigen unvorhergesehen Manövern führte. Mit stoischer Gelassenheit machten meine Mitstreiter das ganze Hü und Hott mit.

Bis Oeschgen lief wieder alles nach Plan. Ab dann begann auch für mich Neuland. Aus diesem Grunde hatte ich mir einen Spickzettel (gleichaltrige kennen das noch aus der Schulzeit) mit Abfolge der Strassen, die nach uns Ittenthal bringen sollen, gemacht. Auf Komoot sah das Alles ziemlich easy aus.
Wäre es auch gewesen, hätte nicht eine Baustelle meinen Spickzettel mit ein paar Abschrankungen zunichte gemacht. Es folgte eine unfreiwillige Ehrenrunde durch ein Industriegebiet in Frick. Klar war, irgendwo müssen wir wieder links. Vorerst ging es weiter Richtung Hornussen. Der nächste Versuch sass. Plötzlich kam linker Hand das Strassenschild «Bergstrasse». Bergstrasse hatte ich auf meinem Spickzettel aufgeführt. Fürs Erste waren wir wieder auf dem richtigen Weg. Mit dem richtigen Bauchgefühl unterwegs liess ich mich trotzdem dazu verleiten den Automobilisten, der uns kurz zuvor überholt hatte und nun rechts am Strassenrand parkierte, sicherheitshalber nach dem Weg zu fragen.
Seine Empfehlung, unsere Fahrt via Golfplatz Fricktal fortzusetzen, ergab zwar zusätzlich Höhenmeter endete aber letztendlich vor einer Mergelpiste mit ungewissem Ausgang.

Ein freundlicher Golfer klärte mich dann auf. Mein Bauchgefühl wäre richtig gewesen, was bedeutete, Kameraden wir gehen zurück. So ganz nebenbei erfuhr ich noch, bei den Eingeborenen heisst Ittenthal «Ütlette». Die soeben gewonnen Höhemeter zerronnen also gleich wieder.

Nun ging es aber los. Ich konnte mich vor Vorschlägen zur Überschrift meines Tourenberichtes kaum retten. Beste Plätze, schönste Plätze, abgelegenste Plätze etc. etc. etc. In Urs keimte ein böser Verdacht auf. Vermutlich hätte der Automobilist uns aus Ärger darüber, dass er hinter uns warten musste, absichtlich falsch geleitet. Vielleicht war er sich auch einfach unserer Ausrüstung, Rennvelos und nicht MTB’s, nicht bewusst.

Zu guter Letzt schafften wir es dann doch noch in den Aufstieg nach Ütlette. Nach knapp drei Kilometer Steigung, konstant zwischen 8 und 10%, war der Kulminationspunkt erreicht. Unter dem Schild Ittenthal prangte noch der Hinweis «Genussweg».

Der lakonische Kommentar von Urs, wenn man mal oben ist, schon.

In der Abfahrt wurden wir, unter anderem, von einigen Motorrädern überholt. Darunter von einem mit deutschem Kennzeichen HH. Üttleten kennt man also bis in den hohen Norden.

Auch der von Kumar gesuchte Brunnen liess sich dort finden. Beim kurzen Halt zum Wasserfassen fragten wir uns schon ein wenig, wohnt hier Jemand oder ist alles nur Kulisse für vorbeifahrende Hanseaten. Tatsächlich soll die Einwohnerzahl bei ca. 240 liegen. Die hatten sich an diesem Tag aber alle gut versteckt.

Das nur etwa sechs Kilometer entfernte Laufenburg war auf der leicht abfallenden Strasse schnell erreicht und auch Stein war, dank Rückenwind, bald abgehakt. Die letzten nennenswerten Höhemeter stellten sich uns, einmal mehr, ausgangs Wallbach in den Weg. Beim kurzen Halt auf der Höhe sahen wir schon von weitem einen Velofahrer, im blauweissen Trikot, im Stil des früheren Chris Froome herbeistürmen. Wie beim Start vereinbart fuhr uns André entgegen. Wie sagte doch Hannibal vom A-Team immer «ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert».

Ende gut alles gut. So tönte es jedenfalls beim Abschlusstrunk. Trotz allen Irrungen und Wirrungen war es eine schöne Tour. Wir waren alle (Kaistenbergsperrung sei Dank) auf Strassen, die wir noch nie zuvor befahren hatten und an einem Ort, den wir wohl nie besucht hätten.

Strecke:
Riehen – Inzlingen – Schloss Beuggen – Zeiningen – Eiken – Ittenthal – Kaisten – Laufenburg – Sisseln – Wallbach – Rheinfelden – Birsfelden - Riehen
97 Km / 840 Hm

22. Samschtigstour 25.06.2022 – Alpwärts

Von Hanspeter Brack / Bilder von André Fürbringer

Die Tour, zu der sich Andrè, Claude, Ed, Martin S., Martin W. und Hanspeter einfanden, führte in eine Landschaft, die ebenso gut irgendwo in den Alpen liegen könnte. Der höchste Punkt, den es zu erklimmen galt, liegt auf 877 MüM zu erreichen über zwei Hauptanstiege.

Der erste wurde nach rund 32 Km erreicht. Via Muttenz, Liestal ging es nach Bubendorf zur Einfahrt ins hintere Frenkental, oder auch «Fünflibertal». Nach der, bis dort flachen Anfahrt stieg die Strasse nun bis Reigoldswil, dem Ende des Tales, kaum merklich, aber stetig an um zu guter Letzt in die maximal 9%ige Steigung nach Bretzwil über zu gehen. Die gegenüber der Vorwoche deutlich tieferen Temperaturen erleichterten die Kletterei, auf dem von jeglichem Schatten verschonten Anstieg, um einiges.

Beim Halt auf der Eichhöhe erkundigte sich Claude «Kommt noch so Einer?». Ja es kam noch so Einer, sogar noch etwas Heftiger. Über Nunningen ging es weiter nach Meltingen wo das Dach der Tour wartete. Das 600 Seelendorf hat als einstiges Kurbad eine bewegte Vergangenheit. Aber auch die geschichtliche Verknüpfung mit dem Radsport geht weit tiefer, wie man es bei Durchfahrt des beschaulichen Juradörfchens ahnen könnte. Nachdem die Sache mit dem Kurbad nämlich nicht mehr so lief, füllte man, ab 1915, nämlich das Badewasser einfach in Flaschen ab um es als Mineralwasser, mit Namen Silberquell, lukrativ auferstehen zu lassen. 1928 lancierte man mit Meltina Citro das bekannteste Getränk. In den 1950er Jahren begann dann der Aufschwung, Sport Cola wurde zum Verkaufsschlager. Nachdem 1966 die Abfüllung des amerikanischen Seven Up ergattert werden konnte wurden die Meltinger 1978 sogar für die weltweit beste 7-Up Abfüllung ausgezeichnet.

Der Bogen zum Radsport wurde 1963 geschlagen. Zu Werbezwecken wurde eine eigene Velomannschaft, die Tigra-Meltina, gegründet. Bekannteste Fahrer, Auguste Girard (später sportlicher Leiter Cilo-Aufina), Robert Hagmann, Albert «Benni» Herger, Rolf Maurer, Louis Pfninnger, Alfred Ruegg, Fritz Gallati usw. Geleitet wurde die Sportgruppe, die bis 1966 bestand, von Erich Grieshaber und Jean De Grybaldi.

Seinen Erzählungen zu Folge hätte beinahe auch KK dort eine Profikarriere gestartet. Aber das weiss er besser zu erzählen. De Grybaldi gilt noch heute als Entdecker von Jean Kelly und auch Jean Claude Leclerq zählte zu seinen Fahrern. Anlässlich einer Eurosport Übertragung gab Leclerq folgende Anode zum Besten «hätte ich hinten einen grösseren wie den 23er montiert haben wollen, hätte mir Jean einfach nur gesagt "sowas haben wir nicht und sowas brauchst du auch nicht».

Kaum zu glauben, über Meltingen könnte man tatsächlich in eine radsportliche Endlosspirale gelangen. Dies vermieden wir aber und wuchteten uns stattdessen in den Meltingerberg hinein, in dem wir mit einem 23er Kranz wohl einfach nur alt ausgesehen hätten. Auf den ersten acht bis neunhundert Metern wurde die 10% Marke nie unterschritten und wir waren dankbar als die Anzeige nurmehr zwischen 6 und 9% schwankte. Auf dem Kulminationspunkt angekommen ging es in einem Linksknick, wie durch eine Pforte, in eine andere Welt. Mühten wir uns eben noch auf einer schmalen Waldstrasse ab befanden wir uns nun unversehens auf einer Alp.

Wer nun dachte es wären alle Hindernisse überwunden sah sich getäuscht. Nach kurzer, ebener Fahrt ging es beim Bergrestaurant gleich in die Abfahrt. Um den schlechten Strassenbelag hatten wie zwar gewusst, aber die kürzlichen Niederschläge hatten einiges an Split, Geröll und Dergleichen auf die Strasse gespült. Unter höchster Konzentration, jede Kurve wurde zum Eiertanz, meisterten wir auch diese Aufgabe und kamen unversehrt, oberhalb Erschwil, auf die Passwangstrasse. Im gestreckten Galopp ging es nun talwärts nach Zwingen und, nachdem Mensch und Material in Brislach einmal mehr einem Härtetest unterzogen wurden, nicht viel weniger effizient weiter nach Dornach. In Dornach wurden wir im Restaurant La Pergola von Martin S., der sich den Meltingerberg geschenkt hatte, zum obligaten Umtrunk bereits erwartet.

Strecke: Riehen – Muttenz – Liestal – Bubendorf – Reigoldswil – Bretzwil – Nunnigen – Meltingen – Erschwil – Zwingen – Dornach - Riehen 85 Km / knapp 900 Hm

21. Samschtigstour 18.06.2022 – Heisser Asphalt

Von Hanspeter Brack

Startzeit 9:30 Uhr. In Anbetracht der derzeitigen Hitzewelle genau richtig, stand die Temperaturanzeige doch bereits am Start bei 27°C. Immerhin vermochte der Fahrtwind noch ein wenig das Gefühl von Kühlung zu vermitteln.

Mit Claude, Ed, Harald, Martin und Hanspeter nahmen 5 Teilnehmer die Hitzeschlacht auf. Dem Hören nach soll sich an diesem Samstag, aus den Reihen des VCR, auch eine dreiköpfige Wanderfraktion gebildet haben. Dann doch lieber auf zwei Rädern. So schnell laufen, um einen kühlenden Wind zu produzieren, geht gar nicht.

Die Tour führte vorerst rheinaufwärts wo kurz nach Nollingen der erste Anstieg, nach Karsau, wartete.

In Karsau stand dann der Tourenleiter für einmal Total auf dem Schlauch. Aber sowas von. Irgendwie kam in seiner Streckenplanung das Teilstück Minseln – Norschwaben nicht vor. War es die Hitze? Das Alter? Man weiss es nicht. Claude war der Meinung, Ursachenforschung drängt sich erst im mehrmaligen Wiederholungsfall auf. Wie beruhigend. Nach kurzem Halt und Koordinierung aller Hirnwindungen ging es dann doch weiter. Vorerst in die für falsch gehaltene Richtung, die sich dann, letztendlich, aber doch als die Richtige zu erkennen gab.

Nach den Irrungen und Wirrungen kam die Abfahrt nach Schopfheim mit bis zu 12% Gefälle genau im richtigen Zeitpunkt. Nun war es uns vergönnt die schweisstropfend Entgegenkommenden mit einem entspannten und freundlichen Hallo zu grüssen. Durch das samstägliche Gewühl in Schopfheim hatten wir uns schnell durchgekämpft, wurden aber durch die Sperrung der Strasse nach Kürnberg abrupt ausgebremst. Umleitung! Danke, aber wo für Velofahrer?

Nachdem wir uns zunächst noch ein Stück weiter ins Wiesental verschoben hatten und unvermittelt vor unbefestigter Strasse, in dunklem Wald, standen, entschieden wir uns umzudrehen, um den Aufstieg nach Kürnberg doch über bekanntes Terrain zu versuchen. Schon gleich zu Beginn, Entwarnung. Schild - für Anwohner frei. Also sollte das auch für uns kein Problem darstellen. Im Gegenteil neu asphaltierte Strasse, glatt wie eine Rennbahn. Da war die Steigung gleich halb so schwer. Kein Rütteln, einfach nur so vor sich dahingleiten. Herrlich. In der Talfahrt nach Hasel wurden wir dafür gnadenlos ins Hier und Jetzt zurück geschüttelt.

Mittlerweile waren wir bei 33 Grad angekommen und der Übergang von Wehr nach Dossenbach glühte uns bereits entgegen. Es war, mit bis zu 10% die Steilste Rampe an diesem Tag. Mit dem Wissen um die nachfolgende Abfahrt nach Schwörstadt wurde auch diese Aufgabe von allen, schon beinahe locker, gemeistert.

Kurz vor Nollingen schloss sich die Runde und die Anfahrt wurde zur Rückfahrt. Das Bier im «Kickerhüttle» Degerfelden war mehr als wohlverdient. Beim Verlassen zeigte der Wahoo meines an die Hauswand gelehnten Rennvelos eine Temperatur von 56°C, welche sich bis Grenzach bei 38°C einpendelte. Nichts wie ab nach Hause, duschen und, mit einem kühlenden Glacé in der Hand, die Tour de Suisse verfolgen. Schliesslich stand, bei nicht minderer Hitze, die Bergankunft in Malbun auf dem Programm. Wenigstens konnten wir uns die Startzeit selbst aussuchen.

Strecke:

Riehen – Grenzach – Degerfelden - Nollingen – Karsau – Nordschwaben – Schopfheim – Kürnberg – Hasel – Wehr – Dossenbach – Schwörstadt – Nollingen – Grenzach – Riehen

75 Km knapp 700 Hm.

Veloferienwoche — 14. – 21.05.2022 — Chabrillan/Drôme

Von Kurt Kaiser

Die VCR-Mitglieder erlebten eine tolle Ferienwoche in Südfrankreich: Ferienbericht lesen

19. Samschtigstour 04.06.2022 – Wiederbelebt

Von Hanspeter Brack

Nach 2 Jahren Corona bedingter Pause konnte die traditionelle Pfingsttour des VC Riehen wiederbelebt werden. Natürlich wurde auch 2020 und 2021 an den Pfingstsamstagen gefahren, allerdings ohne abschliessende Völlerei. Nun durften wir uns wieder auf den Gasthauseintritt ohne Filterpapier vor der Nase und ohne Vorweisen des, auf dem Smartphone gespeicherten, Impfzertifikates 3G freuen.

Schon in der Vorbereitung zeigten sich denn auch die Spuren, die Corona hinterlassen hat. Es ist schwer ein Restaurant zu finden welches für ein Mittagessen in Betracht kommt. Viele Gasthäuser machen erst gegen Abend auf oder haben gar nicht erst wieder geöffnet. Das Wirtshaus «zum alten Salzfass» ist es zu guter Letzt geworden. So teuer waren wir nie essen hiess es dann schon am Start. Naja wenn man das alte Salzfass mit dem Rebstock, ebenfalls in Efringen-Kirchen beheimatet, verwechselt mag das schon hinkommen. Allerdings wäre es ein Versuch wert ob man da in verschwitzter Kleidung und mit Salzkruste auf der Haut überhaupt am weiss gedeckten Tisch Platz nehmen darf. Deshalb Salz zu Salz, passt besser.

Das Teilnehmerfeld sah, noch eine Woche vor dem Ereignis, eher bescheiden aus. Zuletzt kamen die Anmeldungen fast im Stundentakt, was zu einem vorerst 16-köpfigen Feld führte. Die turbulente Nacht, mit Gewitter wie selten gehört, stellte aber alles nochmals in Frage. Bereits um 05:40, draussen ging der schönste Platzregen nieder, beschäftigte ich mich mit der Konsultation sämtlichen Wetterapps die man sich nur vorstellen kann. Für einmal waren sich all einig. Ich konnte es mir zwar kaum vorstellen aber um kurz nach acht, so lautete die Prognose, sollte der Spuk vorbei sein. Etwa zu diesem Zeitpunkt gab Armando für sich und Salvatore die Startnummer zurück, «Weisch Velo wird dräckig».

Die restlichen 14 (Nadine, Sonja, Christian, Claude, Gianni, Hansjörg, Kurt, Martin S., Martin W., Peter, Roland, Urs, Volkhard und Hanspeter) nahmen das Risiko in Kauf und wurden belohnt. Tatsächlich wurden die Wolken zusehends von der Sonne verdrängt. Vielleicht lag es daran, dass sich für die kürzere Strecke niemand so richtig erwärmen konnte. Die St. Johannisbreite, oberhalb Sitzenkirch, etablierte sich unversehens als Minimalziel. Dies wurde auch von allen Teilnehmern erreicht.

Martin W. der den Start verpasst hatte musste schon zu Beginn ein veritables Zeitfahren hinlegen um uns noch einzuholen. Mit den Veloferien in den Beinen ist ihm der Anschluss, irgendwo zwischen Binzen und Kandern, gelungen.

Mitten in Kandern begann, mit dem Einbiegen in die Sitzenkircherstrasse, der Ritt über den welligen Teil der Ausfahrt. Auf dem ersten Abschnitt konnte sich die Muskulatur so langsam an die höhere Belastung gewöhnen bevor hinter Sitzenkirch die kleine Scheibe zum ersten Mal so richtig zum Einsatz kam. Nach (wirklich) kurzer Wartezeit kam auch schon Kurt in Sichtweite. Souverän erklomm er sein selbst gestecktes Zwischenziel. Für die Weiterfahr zog er den Altersbonus ein und verabschiedete sich, bevor die Strasse zum nächsten Mal anstieg, gemeinsam mit Hansjörg via Obereggenen, Niedereggenen Richtung Schliengen.

Allen anderen standen auf dem Weg nach Badenweiler noch zwei völlig unterschiedliche Steigungen bevor. Währendder für die Erste die Kette auf der grossen Scheibe belassen werden konnte, ist die zweite, mit bis zu 9 Steigungsprozenten doch nochmals kurz aber knackig. Für unsere Mühen entschädigt wurden wir mit einer rauschenden Abfahrt mitten durch Badenweiler. Kurz vor Müllheim kam es noch zu einer Spezialeinlage, geschlossen in die Sackgasse und wieder hinaus. Eine Massnahme des Tourenleiters zur Kontrolle ob noch alle da sind. Damit hätte ich mich gut aus der Nummer rausgeredet. In Wirklichkeit hatte ich halt einfach die falsche Strasse gewählt - verfahren.

Kurz noch durch das Gewühl in Müllheim und schon befanden wir uns auf dem Veloweg nach Schliengen, welches wir trotz leichtem Gegenwind zügig erreichten.

Im nächsten Kurort, Bad Bellingen, sassen, bis über beide Ohren grinsend, in der von uns immer wieder gerne besuchten «Chuechebaiz», Kurt und Hansjörg. Damit hatten wir nun so gar nicht gerechnet und beinahe wären wir, ohne sie zu bemerken, vorbeigerauscht. (Fast) wieder komplett. Urs und Sonja befanden sich zu diesem Zeitpunkt, nach Besuch eines Bekannten in Müllheim, noch irgendwo hinter uns. Der Halt in Bad Bellingen war von kurzer Dauer. Schliesslich wartete ja das Mittagessen und dazwischen stand uns noch der Rebberg hoch nach Bamlach im Wege.

Im alten Salzfass wurden wir bereits erwartet und der Chef höchst persönlich öffnete uns die Pforte. Die erste Runde ging anlässlich seines Geburtstages und seiner vor Wochenfrist erfolgten Aufnahme auf unser Neumitglied Roland. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön. Die weiteren Schlemmereien, nach einem schönen Salatteller standen Schnitzel oder Cordon Bleu zur Auswahl, gingen zu Lasten des VC Riehen.

Entsprechend dem Sättigungsgrad verlief die restliche Fahrt nach Haus nicht mehr ganz so dynamisch.

Erfolgreicher Start in die Clubmeisterschaft 2022

Von Emanuel Müller (VCP)

Am vergangenen Dienstag konnte der VC Peloton in Zusammenarbeit mit dem VC Riehen bei besten Radfahrbedingungen eine neue Auflage des Rundstreckenrennens Waidhof durchführen. Es war gleichzeitig das Eröffnungsrennen unserer Clubmeisterschaft 2022. 9 Fahrer und 1 Fahrerin haben sich zum Start auf den Waidhof begeben, darunter waren auch ein paar neue Gesichter zu sehen. Die Rennstrecke führte vom Waidhof auf der kurvenreichen Strasse nach Ottwangen, weiter hinauf nach Adelhausen und via Eichsel hinunter nach Degerfelden, von wo eine Schlusssteigung von ca. 150 Hm zurück zum Waidhof führte. Zweimal galt es diese 18 km lange Runde zu absolvieren. Um 19:15 Uhr folgte der Startschuss. Die Fahrerinnen und Fahrer wurden dabei von einem «Rennleitungsfahrzeug» begleitet, um so einerseits das Renngeschehen besser mitverfolgen zu können, andererseits um für eine verbesserte Streckenführung und Sicherheit für die Teilnehmenden zu sorgen.

Auf der 1. Runde bildete sich eine 7-köpfige Spitzengruppe, 2 Ausreisser (Jan Oeschger und Kevin Selker) konnten sich im Schlussaufstieg zum Waidhof von dieser Gruppe lösen. Das Duo hatte eine 3-köpfige Verfolgergruppe (mit Rob Daynes, Sebastian Meyer und Leon Ben Kinzy) im Nacken, aber die beiden Spitzenreiter vergrösserten den Vorsprung auf ihre Verfolger auf der 2. Runde. Etwas mehr als 1 km vor dem Ziel konnte Kevin das Tempo nicht mehr mitgehen und musste seinen Fluchtgefährten Jan ziehen lassen. Folglich überquerte Jan (mit der Start Nr. 1) als Erster die Ziellinie in einer Zeit von 56:15. Als Zweiter folgte Kevin mit gut einer Minute Rückstand. Um Platz 3 gab es einen Sprint der 3er Verfolgergruppe, welcher Rob für sich entschied.

Sariitta hat relativ früh den Anschluss an das Hauptfeld verloren und fuhr ihr eigenes Rennen. Ohne gross Windschattenunterstützung gelang es ihr unter 1 Stunde 12 Minuten zu bleiben und damit ein Stundenmittel von 30 km/h zu übertreffen.

Wir blicken mit Freude auf einen gelungenen Rennabend zurück und freuen uns bereits jetzt auf die Austragung des nächsten Clubrennens, welches voraussichtlich Anfang Juli stattfinden wird. Wir hoffen auch dann, eine zweistellige Teilnehmerzahl am Rennen zu haben.

Rangliste

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