Velo-Club Riehen

Helferinnen und Helfer gesucht: Streckenposten GP Oberbaselbiet 04.08.2019

Emmental-Rundfahrt 2019

Am 27.07.2019 findet die Emmental-Rundfahrt statt. Alle Infos und Anmeldung.

18. Samschtigstour 13.07.19 – Gutedel-Tour

Von Hanspeter Brack, Bilder von André Fürbringer

Die Tour führte uns durch die Anbaugebiete in denen die Gutedeltraube seit 1780 beheimatet ist. Zu diesem Zeitpunkt nämlich wurde sie vom badischen Markgrafen Karl Friedrich von Baden aus Vevey importiert. Wer hat’s erfunden? Vor der Fahrt durch, um und entlang den Rebbergen galt es einmal mehr das Kandertal zu durchfahren um in Kandern die Strasse Richtung Badenweiler unter die Räder zu nehmen und damit gleichzeitig die Höhenmeter des Tages zu absolvieren.

Der Start war auf 9.00 Uhr angesetzt, Kurt, André mit Tochter Bianca und Volker folgten dem Aufruf, mit meiner Wenigkeit, immerhin ein Quintett. Die Fahrt bis Kandern verlief zügig und könnte unter dem Motto „Kurt is Back“ in die Clubgeschichte eingehen. Erfreulich wie der wiedererstarkte Kaiser auf ebenem Terrain Tempo halten kann und am Hinterrad klebt wie eh und je. Da nützte auch das tiefstapeln nichts, die Karten sind aufgedeckt. Die nächste Station nach Kandern hiess Sitzenkirch, Basisstation zum Aufstieg auf die St. Johannesbreite der ersten und zugleich auch anspruchvollsten von drei aufeinanderfolgenden Steigungen. Anschliessend eine kurze Abfahrt und gleich hinein in den nächsten Anstieg. Für die nächsten paar Kilometer hatten wir den Genuss durch einen traumhaften, kräftigen Mischwald zu fahren. Auf der rechten Strassenseite verliehen teilweise meterhohe, noch vom Regen der vergangenen Nacht benetzten Farne einen Hauch von Mystik. Vielleicht hatten das die Erbauer von Schloss Bürgeln auch so empfunden als sie seinerzeit ihr Refugium oberhalb dieses Waldes erbauten. Für alle die das Schloss nicht kennen, es kann besichtigt werden und eine Führung ist amüsant und empfehlenswert.

Das Spiel von vorhin, Abfahrt Aufstieg wiederholte sich, allerdings war die dritte und letzte Steigung nochmals kurz und knackig. Belohnt wurden wir dann mit einer langen Abfahrt nach und durch Badenweiler hindurch. In Badenweiler machte mich Kurt, beim Vorbeifahren, auf die Strassenmarkierungen aufmerksam. Wer kann die bei diesem Tempo schon lesen? Scherz beiseite, sicher waren wir etwas zu schnell, aber natürlich hatten wir trotzdem die gebotene Vorsicht walten lassen und uns nicht kopflos durch den langsam erwachenden Kurort hinuntergestürzt. In Niederweiler ging es rechts ab und wir befanden uns in den Hängen wo Gutedel und Burgunder gedeihen.

Uns wurde eine vom Motorverkehr befreite, grosszügig angelegte, mitten durch Reben verlaufende Strasse zu Verfügung gestellt. Leider war auch dieser Abschnitt viel zu schnell absolviert und im Handumdrehen befanden wir uns in (schon mal gehört?) Dattingen, ein kleines Winzerdorf auf dem Weg nach Buggingen. Zwischen Buggingen und Giessheim gönnten wir uns dann, indem wir auf einen so ausgeschilderten Radweg einbogen, noch einen Erlebnispfad. Natürlich wussten wir nicht was uns erwarten würde. Am besten beschreiben lässt es sich mit einem Hauch „Strade Bianche“ jenem Rennen welches über weite Teile auf unbefestigten Strassen in der Toscana ausgetragen wird. Wenn da nicht zu allem Überdruss auch noch diese zertrümmerte Flasche auf dem Schotter gelegen hätte wäre auch alles gut gegangen. So aber dauerte es nicht allzu lange bis der erste und glücklicherweise auch letzte Defekt angezeigt wurde. André war der Auserkorene. Gemeinsam war aber auch dieses Malheur im Schatten eines Kirschbaumes schnell behoben. Die heruntergefallen, weil nicht abgelesenen, Kirschen klopften wir uns übrigens noch auf dem Dorfplatz in Riehen aus den Schuhen.

Zur allgemeinen Erleichterung ging die Strasse auch schon bald von unbefestigt zu befestigt über und via Steinenstadt erreichten wir Bad Bellingen wo eigentlich ein Verpflegungshalt mit Kuchen oder so vorgesehen war. Wegen zu geschlossen, daraus wurde also nichts. Nächste Option Restaurant Blume Kleinkems. Etwas zu trinken erhielten wir gerade noch, Kuchen aber erneut Fehlanzeige. Mittagessen wäre möglich gewesen, Dessert demzufolge aber nicht. Eigenartig, irgendwie nichts Ganzes und nichts Halbes. Von einem Mitglied des Radrennclub Basels, der mit seinem E-Bike anwesend war, wurden wir angehalten schön rechts zu fahren damit er dann später problemlos an uns vorbeiziehen könne. Wir warten heute noch.

Wie bereits erwähnt klopften wir uns nach 90 Km durchsetzt mit 582 Hm beim Verabschieden noch die letzten Kirschen von den Schuhsolen.

17. Samschtigstour 06.07.19 – Nei schöner als im Baselbiet…

Von Hanspeter Brack, Bilder von André Fürbringer

…chas währli niene sy – So schrieb es Wilhelm Senn in seinem Baselbieter Lied Anno 1865 nieder. Für uns, der Zunft ‘zur glänzenden Speiche’ angehörend, könnte es hin und wieder auch heissen „nei steiler als im Baselbiet chas währli niene sy.

Das wurde uns anlässlich dieser Tour, welche uns alle, teilweise, über bisher unbefahrenes Terrain führte, gnadenlos vor Augen geführt. Uns heisst in diesem Fall André, René, Mike und Hanspeter, um 8:39 Uhr in Riehen gestartet, sowie Kurt der seine Soloflucht in Pfeffingen begann. Bei der Hülftenschanze wurde der Ausreisser gestellt, die Temperatur war zu diesem Zeitpunkt sehr angenehm, der leicht bedeckte Himmel liess allerdings bezüglich einer trockenen Ausfahrt leichte Zweifel aufkommen. Mit einem einzigen Satz „wir werden trocken nach Hause kommen“ erschlug René mit absoluter Bestimmtheit jegliche Zweifel. Er sollte Recht behalten.

Liestal haben wir schnell hinter uns gelassen und die Fahrt über die verkehrsfreie Strasse nach Bubendorf war einfach ein Genuss. Durch das Fünflibertal ging es weiter bis Ziefen wo sich uns auch schon die erste und gleichzeitig längste Steigung des Tages in den Weg stellte. Diese sollte uns anfänglich noch moderat und langezogen steigend gegen Ende hin aber eher ruppig werdend, in das schöne aber eben hoch gelegene Arboldswil führen. Das war aber noch nicht das Ende der Fahnenstange beziehungsweise der „Kraxelei“. Nach einer kurzen Höhenfahrt war Ausgangs Titterten nochmals eine respektable Wand zu erklimmen. Zusammen mit André konnte ich mich leicht absetzen, von der Schimpferei hinter unseren Rücken haben wir erst im Nachhinein erfahren. Wenn man im Baselbiet den Sprung auf neue Wege wagt kann halt auch mal sowas dabei rauskommen. Für alle die im letzten Jahr die Fahrt nach Seltisberg noch in Erinnerung haben, so schlimm war’s nicht.

Das Dach der Tour war nun erreicht und vorerst stand nun die berauschende Abfahrt nach Oberdorf auf dem Programm. Kurt verabschiedete sich von uns und stürzte sich in die Abfahrt, er wollte ab Bubendorf die Heimreise auf direktem Weg antreten. Wir genossen noch ein wenig die Höhenluft. André gab uns die bisher gefahrenen Höhenmeter bekannt, „siebenhundertundeinpaarungrade“. Soso Riehen liegt auf 278 Meter Titterten auf 668 Meter, es sollte sich dann aber später herausstellen, es war die Höhe über Meer gemeint und damit waren dann wieder alle einverstanden.

Mit den ersten Regentropfen nahmen nun auch wir die Abfahrt unter die Räder. Für die nächsten Kilometer sollte uns der Regen auch noch ein wenig begleiten. Für wirklich nasse Strassen reichte es glücklicherweise nie, denn das Nass verdampfte grösstenteils vor Aufprall auf dem Asphalt. Auf dem rumpligen Veloweg zwischen Niederdorf und Hölstein wurden wir hin und wieder ordentlich geschüttelt aber immerhin nicht auch noch gerührt. Anlass genug für uns, das Waldenburgertal zu verlassen, um uns über die Bennwilerstrasse nach Diegten zu verschieben.

Den Weg in die regenfreie Zone mussten wir uns zuvor aber noch mit der Bezwingung der Höchachersteigung verdienen. Dieser zweite Anstieg des Tages, nicht zu vergleichen mit dem bereits erlebten, war schnell bezwungen und schon befanden wir uns in der Anfahrt zur letzten nennenswerten Kletterpartie. In Diegten hiess es nämlich unmittelbar nach dem Restaurant Hirschen scharf rechts in die Känerkinderstrasse abbiegen. Es erwartete uns nochmals ein kurzer aber knackiger Anstieg, welcher das Feld wieder etwas auseinanderriss. Nach erfolgtem Zusammenschluss verliessen wir die Känerkinderstrasse um über die Ringackerstrasse und Sonnenbergweg, auf dem Höhenzug bleibend, Wittinsburg anzufahren.

Auf den letzten Anstieg folgt natürlich auch eine letzte Abfahrt und die brachte uns hinunter ins Homburgertal. Auf Anregung von Mike beabsichtigten wir in Sissach einen kurzen Verpflegungshalt hinzulegen, geschlossene Restaurants und ein Blick zum Himmel liess uns diesen Zeitpunkt noch etwas Richtung Basel verlagern. Während der Himmel über Sissach, trotz Sonnenschein, bedrohlich grau war versprach uns der Blick Richtung Basel sonnigere Aussichten. Nachdem die Einkehr dann in Lausen stattgefunden hatte, ging es anschliessend zügig nach Hause. Nach gefahrenen 84 km und 876 hm erreichten wir, mit uns und der Welt zufrieden, wieder unseren Ausgangspunkt.

Gigathlon 2019 im 5er Team ein Erlebnis mit 2100 Sportlern

Von André Fürbringer

Schweisstreibend bei über 35°C, geschweige dann die Bodentemperatur messend mühte ich mich Samstag und Sonntag auf einer sehr harten Mountainbike Strecke von Engelberg über Trübsee – Jochpass – Melchseefrut nach Sarnen ab. Laufpartien, Schneefelder, Geröllhalden und extreme Wurzelwege machten es mir nicht leicht. Eine extreme Belastung für Material, Geist und Körper und ich verbrauchte sicher 4 – 6 Bidons Wasser. Die Zeiten waren für uns Nebensache, ankommen war die Devise.

Am Sonntag starteten wir von Sarnen aus Richtung Alpnach, dann hoch im Gebiet Grossschlierental, Glaubenberg, Langis und retour dem oberen Höhenweg entlang nach Sarnen. Der Aufstieg am Sonntag auf dem Asphalt Richtung Grossschlierental 8.5 km und 900 hm zeigten mir dann meine Limiten ganz klar auf und ich war am Ende des Limits angekommen.

Vor Langis von Krämpfen geplagt musste ich eine Pause einlegen und versuchte verzweifelt irgendwo her noch Magnesium zu bekommen, da der Verpflegungsstand schon vorbei war. Immerhin versuchten mir Spaziergänger mit Dehnübungen und Tips zu helfen und am Ende konnte ich von einem Streckensamariter auf einem Motorrad etwas Magnesium erhalten. Ich hatte somit kurz Zeit ein SMS ans Team zu senden um meinen Standort mitzuteilen. Ich wusste natürlich, dass die verlorene Zeit niemals aufgeholt werden konnte aber ich hatte wieder neue Kräfte getankt und meisterte das letzte Teilstück mit nochmals einigen Höhenmetern bis ins Ziel. Ein Erlebnis für Jedermann und ich kann es nur empfehlen ob Single, Couple oder als 5er Team. Strecken sind auf GPX abrufbar.

Der Kater sagte ganz klar Hallo bei mir und meine Grenzen sind mir auch wieder bekannt.

Strecken im GPX Format
Samstag
Sonntag

16. Samschtigstour 29.06.19 – Frühschicht

Von Hanspeter Brack

Schon zu Wochenbeginn war klar, es würde eine sehr heisse Woche, deutlich jenseits der 30 Grad Grenze, werden. Grund genug, die Startzeit auf 08:30 Uhr in der Früh vorzuverlegen. Nach diversen, anlässlich der Protestfahrt „Gempen“, erhaltenen Rückmeldungen war mit einem stark ausgedünnten Starterfeld zu rechnen. Da ausserdem von denjenigen die sich bei Gelegenheit schon generell für frühere Startzeiten ausgesprochen haben niemand erschien, trat mit Kurt, Bruno, Volker und mir lediglich ein Quartett zu dieser Frühschicht an.

Bei zwar schon warmer aber doch noch gut zu ertragender Temperatur rollten wir in gemächlichem Tempo bis zur Brücke, welche nach Brombach hineinführt, der Wiese entlang. Nach einem kurzen Stück Hauptstrasse ging es in Brombach rechts ab und zur allgemeinen Verwirrung sogar gleich wieder ein Stück retour Richtung Lörrach. Wer sich jetzt schon auf ein gemütliches Ausklingen im nächsten Biergarten freute lag natürlich komplett schief, denn schon bald ging es links hoch, wo uns das Schild «Ottwangen 4 km» den Weg wies. Über die terrassenförmig angelegte Adelhauser Strasse schraubten wir uns durch ein wunderschönes Tal hoch zum Waldparkplatz Kreuzeiche. Für Kurt, man mag es kaum glauben, bedeutet diese Teilstück tatsächlich Neuland. Mit Ottwangen durchfuhren wir anschliessend einen kleinen Vorort von Adelhausen bevor wir fürs erste den höchsten Punkt der ersten Passüberquerung (alles immer eine Frage des Blickwinkels) erreichten.

Über die L139 ging es anschliessend in einer, zu dieser Tageszeit, immer noch erfrischenden Schussfahrt hinunter nach Maulburg und gleich weiter zum Eingang ins kleine Wiesental. Bevor wir den Beginn der zweiten längeren Steigung des Tages erreichten, mussten wir noch die kleine Anhöhe, zwischen Wislet und Weitenau, überqueren.

In Weitenau bogen wir mit einem scharfen Rechtsbogen in die Scheideckstrasse, um über dieselbe die Kirche Hofen zu erreichen. Auf diese Weise kann man nämlich die L136, welche starkbefahren am Vogelpark vorbeiführt, umfahren und kommt völlig relaxt in Hofen an.

Kurt entschied sich dafür, Endenburg via Schlächtenhaus zu umfahren, um so die Scheideck zu erreichen. Wir sollten bei der Abzweigung nach Kandern auf ihn warten. Wer wird da wohl auf wen warten müssen?

Gemeinsam mit Volker machte ich mich durch den schattenspenden Wald auf nach Endenburg, wo wir für unsere Mühen mit einem prächtigen Panoramablick in die Alpen belohnt wurden. Die klare Sicht liess sogar die schneebedeckten Gipfel zum Greifen nahe erscheinen. Aber welcher Gipfel ist was? Kurt hätte das sicher gewusst, aber der wartete ja auf der Scheideck. Mit einem letzten Blick in die Ferne stürzten wir uns in die Abfahrt Richtung Kurt, welcher uns in den unteren Kehren hoch nach Endenburg bereits entgegenkam. Die Frage wer auf wen wird warten müssen war damit auch geklärt. Nun wieder zu Dritt schossen wir, einen freudig winkenden Velofahrer kreuzend, weiter hinunter nach Kandern. Kurt hat ihn natürlich sofort erkannt, es war René Gysin.

Wer zwischenzeitlich richtig mitgezählt hat wird an dieser Stelle feststellen, da fehlt doch Einer. Richtig. Bruno bat nach Erreichen des ersten Bergpreises darum, die Rückreise antreten zu dürfen. Nach bis zu jenem Zeitpunkt ausgesprochen mannschaftsdienlicher Fahrweise haben wir ihm diese Bitte natürlich gerne gewährt.

Durch das sich nun langsam aufheizende Kandertal rollten wir zügig nach Binzen. Der erste Versuch noch ein „Abschlussradler“ zu ergattern misslang. Das Sportplatzrestaurant war gerade im Umzug. So fand die Ausfahrt ihren Abschluss letztendlich unter den Kastanienbäumen des Badischen Hofes in Haltingen.

Gefahrene Kilometer 72, Höhenmeter 718

PS von Kurt: In für mich angemessenem Tempo verlief die Fahrt von Hofen via Schlächtenhausen hinauf zur Scheideck. Plötzlich hinter mir ein Schaltgeräusch. Einer flitz mit einem Zwischenspurt, an mir vorbei. Hoppla, der hat es offensichtlich in den Beinen. Allerdings kamen auch Zweifel auf. Von der Statur wohl einige Pfunde zu viel auf den Rippen. Hat er sich etwas zu viel zugemutet? Immer wieder zurückschauend war er sich der Sache nicht sicher, ob der ‘Alte’ wieder heran kommt. Mein Spruch ‘der Berg ist erst oben zu Ende’, als ich an ihm vorbei fuhr, kam vermutlich nicht gut an. Trotz warten ist er nicht auf der Scheideck-Höhe angekommen. Hat er das Rad Richtung Tal gewendet?

Eine wunderschöne Samschdigs-Morgentour. Die Strecke abwechslungsreich, einfach toll. Herzlichen Dank!

VC Riehen Jugend am Ultra Bike in Kirchzarten

Von Mads Fink

Am 22.06.2019 haben unsere beiden Nachwuchssportler Moritz Bartsch und Mads Fink am Schwarzwälder MTB Cup in Kirchzarten teilgenommen. Nach starkem Regen in der Nacht war der enge Trail im «Hexenwald» Trailpark für alle Rennfahrer schwer zu befahren. Moritz konnte in der U15-Klasse einen tollen 50. Platz von 78 Teilnehmer erreichen. Mads hat in der U13-Klasse auch ein gutes Ergebnis mit Platz 41 von 69 erzielen können.

In Kirchzarten herrschte eine tolle und sportliche Atmosphäre, die die Sportler sehr angespornt hat. Vielen Dank auch an den Leiter Rennsport Marco Bisonni für die klasse Betreuung der Jungs.

Marco, Moritz und Mads in Kirchzarten

15. Samschdigstour 22.06.19 – Ein Fall für Zwei

Von Hanspeter Brack

Einmal mehr war die ganze Woche genau für Samstag Regenfall vorhergesagt, uns so hörte ich denn auch schon beim Erwachen wie draussen der Regen niederprasselte. Damit betrachtete ich die Tour eigentlich schon als gelaufen. Im Gegensatz zu den Profis die selbst bei Schnee noch antreten müssen können wir uns ja erlauben auch mal eine Tour abzusagen. Eine Besorgung in Lörrach, nach gemütlichem Frühstück, liess dann aber doch erste Hoffnung aufkeimen. Im Gegensatz zu Riehen wo es immer noch kräftig schüttete war dort bereits regenfreie Zone und sogar die Strassen zeigten sich bereits in abgetrocknetem Zustand.

Trotz immer noch leichtem nieseln machte ich mich gegen ein Uhr, in vollem Kriegsschmuck, auf den Weg zum Treffpunkt. Wie erwartet hatte sich zu diesem Zeitpunkt noch niemand eingefunden und ich dachte schon das wird wohl auch so bleiben. Als ich mich geistig bereits darauf eingestellt hatte meinerseits das Unterfangen ebenfalls einzustellen erschien doch noch ein Sinnesgenosse. Martin Schmutz pokerte ebenfalls auf Aufhellung und so wurde die Ausfahrt zu einem Fall für zwei. Die Mission hiess möglichen Regenfronten auszuweichen. Meine Aufgabe bestand darin meinen Spürsinn walten zu lassen um mögliche, noch potentiell vorhandene, Duschmöglichkeiten grosszügig zu Umfahren. Martin übernahm mit messerscharfer Analyse die Einschätzung und Beurteilung meiner meteorologischen Einschätzungen. So entwickelten wir uns im Verlauf dieser Tour zu einem kongenialen Duo dem es auch wirklich gelang trocken über die Runden zu kommen.

Mit Fahrt über Binzen nach Hammerstein wurde die Fahrt auch anlog der ausgeschriebenen Strecke begonnen. Nach Überquerung der ersten Kuppe die uns von Hammerstein nach Holzen führte machten sich, wenn auch noch schüchtern, erste Sonnenstrahlen bemerkbar. Bis Feuerbach verlief die Ausfahrt ohne erwähnenswerte Ereignisse. Auf der Überführungsstrecke zwischen Feuerbach und Untereggenen, wo vor noch nicht allzu langer Zeit ein schneeweisses Blütenmeer regierte beginnt es zwischen dunkelgrünem Blattgewand allmählich rot hervor zu leuchten,“so langsam wärde d’Kirsi riff“.

In Untereggenen angekommen verhiess mir ein Blick in Richtung geplanter Weiterfahrt nichts Gutes und auch Martin kam mit seiner Einschätzung auf den gleichen Nenner. So verkürzten wir denn ab hier die vorgesehene Strecke um über Schliengen die Heimfahrt auf direktem Weg anzutreten. In der Abfahrt von Bamlach nach Rheinweiler sorgte ein Fahrzeug mit ZH Kennzeichen dann noch für den Adrenalinstoss des Tages. Währenddessen ein entgegenkommender PW-Lenker korrekt hinter einem parkierten Fahrzeug wartete um uns passieren zu lassen, meinte der dahinter kommende „Zircher“ laut hupend, uns Lichthupe gebend, beide Fahrzeuge überholen zu müssen. Einmal pro Ausfahrt muss einem der Puls wohl auch ohne absolvieren einer Steigung hochschnellen.

Vor Fischingen bestätigten uns ein paar vereinzelte Regentropfen dann noch die Richtigkeit unserer Entscheidung die Tour etwas zu verkürzen. Bei einem Bier waren wir uns einig unseren Fall für zwei, nach knapp 70 Km und 476 Hm, erfolgreich abgeschlossen zu haben.

14. Samschdigstour 15.06.19 – 4 – 3 – 4

Von Hanspeter Brack, Fotos von André Fürbringer

Ein geniales neues Spielsystem des FC Basel, derzeit von kreativer Vereinsführung nur so strotzend, ist damit gewiss nicht gemeint. Die Zahlenabfolge beschreibt lediglich die die Mannschaftsstärke vom vergangenen Samstag, vier minus eins gleich drei plus eins wieder vier. Als Quartett starteten in Riehen André, Bruno, Volker und ich.

Auf direktem Weg, sprich Grenzacherweg inklusive unbefestigtem Abschnitt, ging es über die grüne Grenze nach Grenzach, wo für wenige Kilometer deutscher Boden befahren wurde. Nach Überquerung des Kraftwerkes Kaiseraugst, welches nach Wartungsarbeiten wieder ohne Behinderung befahren werden kann, standen die ersten Höhenmeter an und damit ein Novum im Radsport.

Bruno trat die Rückfahrt an und wurde, das wussten wir zu diesem Zeitpunkt allerdings auch noch nicht, schon bald durch einen Ersatzfahrer ausgewechselt. Bereits in Füllinsdorf kam uns nämlich ein bekanntes Gesicht entgegen. Martin Wüthrich befand sich aufgrund eines kleinen Eingriffes auf Rehatour. Nach einem kurzen Boxenstopp mit Lagebesprechung erklärte er sich spontan bereit als Auswechselfahrer für Bruno einzuspringen.

Nun wieder zu viert wurde die Fahrt zum äussersten Zipfel des Baselbietes, welche uns in der Folge durch Sissach, Gelterkinden und Rothenfluh führen sollte, fortgesetzt. Mit der Steigung vor Ammel (Anwil) wartete eine nicht sehr lange aber doch respektable Wand auf uns. In Belgien würde man sie wahrscheinlich ehrfurchtsvoll mit Mur bezeichnen. Mit mächtig Druck auf den Pedalen war sie aber ohne nennenswerte Zeitabstände in Kürze bezwungen. Selbst Martin, noch zu dosiertem Krafteinsatz gezwungen, folgte unmittelbar hinter dem Spitzentrio.

Die Abfahrt nach Kienberg, bestehend aus einer Mischung von altem mit neuem Strassenbelag, wurde mit Augenmerk auf Sicherheit absolviert. Ab da ging dann aber die Post ab. Die bis Frick, das ganze Tal hinunter, leicht abfallende Strasse lädt geradezu zum Tempobolzen ein. So flog dann die Strecke, Vorderrad an Hinterrad, im 45 Km/h Tempo an uns vorbei. Zum Leidwesen eines Lastwagenfahrers liessen wir einen Veloweg von ca.500 m Länge, dessen Einfahrt in diesem Tempo einfach nicht zu bewältigen ist, rechts liegen. Sicher nicht ganz korrekt. Das gab man uns aus dem Fahrzeug heraus auch zu verstehen, wobei lediglich Veloweg der einzige zu verstehende Ausdruck war. Genügend Raum zum Überholen war vorhanden, gebracht hat es ihm nicht viel. Statt unmittelbar hinter uns befand er sich halt nun unmittelbar vor uns.

Ab Frick haben wir den Veloweg nach Eiken dann auch gerne wieder benutzt. Für André, der noch einen fixen Termin hatte, wurde die Zeit langsam knapp. Wir entschieden uns deshalb für den weiteren Heimweg die «Direttissima» über die Hauptstrasse von Eiken bis Möhlin zu nehmen. Dabei war die langgezogene Steigung vor Möhlin langsam deutlich zu spüren und vor allem Martin, der an diesem Tag weit über 100 Km hinter sich gebracht haben wird, konnte das Tempo nicht ganz halten.

In Möhlin riet ich André ohne uns zuzufahren um gemeinsam mit Volker auf Martin zu warten. Bis Schweizerhalle, wo sich Martin dann ausklinkte um via Muttenz nach Hause zu fahren, änderte sich an dieser Gruppenzusammensetzung nichts mehr. Volker, der noch über Reserven verfügen konnte, sorgte weiterhin für zügiges Tempo. Da konnte ich natürlich nicht nachstehen und so kam es, dass wir nach passieren des Kraftwerkes Birsfelden wieder zu André aufschliessen konnten.

Somit erreichten wir als Trio, nach 92 km und 816 hm unseren Ausgangspunkt.

GP Gippingen

Von André Fürbringer

Letzten Donnerstag konnte ich mit Kurt zum Velo Event nach Gippingen fahren. Wunderschönes Wetter begleitete uns den ganzen Tag und ohne Schattenplätze hätten wir nun einen Sonnenstich. Um 12.00 Uhr haben wir uns in Birsfelden getroffen und sind mit dem Auto in die Nähe des Starts gefahren.

Angekommen machten wir unsere 2 «Rennvelos bereit» und inspizierten mal die kleine Runde (9.15 km) bis zum Startgelände. Dort angekommen wurden gerade die Teams vorgestellt, doch irgendwie haben sie Kurt vergessen obwohl einige Ihn begrüssten. Es hielt uns aber nicht lange dort und so fuhren wir mal gegen den Uhrzeigersinn die grosse Runde (19.8 km) der Profis ab.

Rechtzeitig zum Start installierten wir uns am ersten kleinen Bergpunkt der kleinen Runde und beobachteten den Startverlauf wo sich bereits 3 Fahrer absetzten und bis über 7 Minuten herausfuhren aber dies nicht durchziehen konnten. Als der Besenwagen vorbei war radelten wir hinterher bis kurz vor dem Ziel wo wir uns eine kleine Zwischenverpflegung gönnten. Nun wollten wir natürlich den steilsten Anstieg anschauen und mal schauen ob die auch so schnaufen… Locker radelte Kurt da hoch und auch das Spitzentrio konnte uns nicht einholen. Voll in der Sonne, schön auf einer Wiese schauten wir den Profis zu.

Nun war natürlich wieder Zeit nochmals die grosse Runde zu fahren da unsere Waden anfingen zu zucken und uns nicht sitzen liessen. Den 2. Halt haben wir dann bei Kaffee und Kuchen im Ziel gemacht und uns kurz eine Pause gegönnt. Die Zeit rannte nur so und wir wollten nun bis hinauf an die Bergpreiskante und die letzten Runden des Rennens zu sehen. Ein herrlicher Schattenplatz spendete uns die erhoffte Kühle und wir genossen das Rennen.

Der Durst liess nicht lange warten und ein kleines Alkoholfreies Bierchen musste her. Wieder gestärkt machten wir uns über den höchsten Punkt Richtung Ziel auf und radelten in Renntempo dem Ziel entgegen. Kurt liess nicht locker vom Hinterrad und zeigte sich ab und zu an der linken Hinterradseite mit über 50 km/h unter dem Motto he» Junge gib Gas». Rechtzeitig zur letzten Runde installierten wir uns rund 250 Meter vor dem Ziel und konnten so den Sprint des Feldes mit Kristoff als Sieger bestaunen. Ein toller Tag mit Kurt zusammen an einem Velorennen machte richtig Spass und hungrig auf weitere Events. Die Profis fuhren 189.5 km wir schafften es immerhin auf 56 km. Danke Kurt für den Tag.

13. Samschdigstour 08.06.19 – Pfingstdreieck

Von Hanspeter Brack, Fotos von André Fürbringer

Die dreizehnte Samschdigstour des Jahres war gleichzeitig auch die jährlich stattfindende Pfingstausfahrt. Indem uns zwischen regnerischem Donnerstag / Freitag, ab Sonntag gefolgt von weiteren niederschlagsreichen Tagen, ein Schönwetterfenster zur Verfügung gestellt wurde, waren uns auch sämtliche Wettergötter durchaus wohlgesonnen. Derweil ich dies Zeilen schreibe regnet es Bindfäden und man kann nur hoffen, die Bauernregel die da besagt „Regnets am Pfingstmontag so regnets noch sieben Sonntag“ möge nicht zutreffen.

Angesichts des Grossereignisses teilte sich die Tourenleitung an diesem Tag auf den wiedererstarkten Kurt und mich auf und so trafen wir, wie es sich für Rädelsführer gehört, als erste am Treffpunkt ein. Wir waren natürlich gespannt, wer sich alles einfinden würde und trotz Sonnenplatz war die Wartezeit bis zur Beantwortung dieser Frage eine durchaus erfrischende Angelegenheit. Zur Startzeit um 9:30 Uhr war dann klar mit André, Claude, Gianni, Heinz, Mike, Peter, René Geiser, Urs, und dem uns einen Teil des Weges begleitenden Bruno, sowie den beiden Leitwölfen, würde sich ein 11-köpfiges Feld die bevorstehenden gut 100 Km durchs Dreiland einverleiben wollen. René Gysi wird die Verpflegungsstelle auf direktem Weg ansteuern und dort zu uns stossen. Eine durchaus legitimes Vorgehen, mit Rücksicht auf die eigenen Möglichkeiten, teilzunehmen. Mit Carmelo wird ein weiteres Mitglied ennet der Palmrainbrücke zu uns stossen.

Zurück zu Chronologie. Die in Riehen gestarteten hatten schon bei der Brücke nach dem Eisweiher eine erste Schrecksekunde zu überstehen. Unvermittelt stellte sich aus dem Nichts ein Hund in den Weg,. Ausweichen, bremsen, dem Vordermann nicht ins Hinterrad fahren, Reaktion war gefragt. Alles gut gegangen. Die Halter, ein älteres Paar, sind mir aus ähnlichen Situationen durchaus bekannt. Mit bis zu sieben Hunden, welche sie frei und unbeaufsichtigt laufen lassen, sind sie völlig unbelastet jeglichem Verantwortungsbewusstseins und der Meinung, absolut im Recht zu sein, häufig anzutreffen. Glücklicherweise war dies für den Rest des Weges die einzige brenzlige Situation. Nach der Palmrainbrücke nahm die Gruppe Fahrt auf. Der tiefergelegte Dohlendeckel vor Rosenau, welcher mich vor Jahresfrist beinahe noch meine Reputation als Tourenleiter, von der ich damals allerdings auch noch gar nichts wusste, gekostet hätte, wurde diesmal souverän umschifft. Verbesserungspotential ausgenutzt. Auf Anweisung von Kurt wurde im ersten Kreisel bei Rosenöi links abgebogen, so eine Fahrt soll ja bilden und so wollte er uns in dem nachfolgenden Quartier, auf anschauliche Weise, leben und wohnen im Elsass näher bringen. Nach diesem kurzen Abstecher ging es weiter nach La Chaussée, von wo aus die Elsässer Hard befahren werden sollte. Was sonst als Bauarbeiten machte diese Absicht zunichte und so kam Plan B zum Einsatz. Fahrt nach Kembs und dort zum Rhein-Rhone Kanal. Flott ging es dem Kanal entlang, bis zum Beginn eines Kriegsgedenkweges an den 2.-Weltkrieg. Bei sowas befällt mich immer ein ungutes Gefühl. Flott ging es voran, dass wir beinahe die Abzweigung über die Brücke, bei welcher wir die Kanalseite wechseln mussten, verpasst hätten. Danke Kurt. Nach der Brücke kurzer Halt zwecks Orientierung. Dank Kurts unbestrittener Kompetenz im Kartenlesen war der schmale, pfeilgerade Weg nach Ottmarsheim bald gefunden. Dass der Abstand zu einem vor uns fahrenden Velofahrer, die Haltung liess erahnen es handelt sich nicht um ein Rennvelo, liess Gianni keine Ruhe. Er sah sich genötigt, nach das Loch zuzufahren, um den Velotyp zu eruieren. Leicht frustriert musste er feststellen, es handelt sich nicht um ein E-Bike, sondern um ein ganz normales Velo auf dem ein Fahrer mit Strohhut sitzt. Damit war auch das geklärt.

Der von links kommende Wind verführte, noch vor Bantzenheim, zu einem verfrühten Abbiegen nach Chalampé bzw. Neuenburg. Die Verlockung mit Rückenwind zu fahren war zu gross, sorry Kurt. Er hatte nämlich geplant erst von Bantzenheim Neuenburg anzusteuern, um dem Verkehr auszuweichen.

Zwischen Neuenburg und Steinenstadt, ich war gerade mit Urs an der Spitze fahrend in ein Gespräch vertieft, kam von hinten der Zuruf links abbiegen. Urs, reaktionsschnell wie immer, bog sofort in die gewünschte Richtung ab und fand sich vor einem Geröllweg wieder. Leute das war nicht nett (der ursprüngliche Ruf von Kurt war, bei nächster Strasse nach links. Die Wiedergabe nach vorne klappte nicht ganz, aber es war ja nur ein Weg und nicht eine Strasse…).

Via die nächsten Stationen, Steinenstadt, Schliengen erreichten wir, weit vor der errechneten Marschtabelle unseren Verpflegungspunkt Obereggenen, wo wir von René Gysin bereits erwartet wurden. Es wurde aber nicht, wie sonst an einem Verpflegungspunkt üblich, Bidons und Musetten gereicht, sondern wir setzten uns zu einem gepflegten Essen ins Restaurant Hirschen.

Die Wiedergabe der Sprüche oder das generelle Geflachse am Mittagstisch wiederzugeben würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen, nur so viel, es war eine tolle Stimmung.

Mit vollen Wänsten schleppten wir uns anschliessend, in wirklich gemütlichem Tempo, zu St. Johannisbreite hoch. Die nachfolgende Abfahrt nach Kandern verleitete dann doch noch zur Tempobolzerei, welche mit warten bis zum Zusammenschluss, auch umgehend geahndet wurde. In einem Tempo, welche auch wirklich alle mitzugehen vermochten, absolvierten wir im Anschluss die Fahrt durchs sonnige Kandertal nach Binzen und Eimeldingen. Dank Veloweg abseits von jeglichem Verkehr, doch recht zügig., war auch Märkt, wo wir die diesjährige Pfingstausfahrt ausklingen lassen wollten, eigentlich viel zu früh erreicht. Aber bekanntlich soll man ja aufhören wenn’s am schönsten ist. Bei einem Glas, jeder was er mochte, kam dann doch noch etwas Neid auf. Am Nebentisch wurde nämlich ein 1. Geburtstag gefeiert, die Torte sah sündhaft gut aus und war für ein einjähriges Kind viel zu gross. Leider wurden wir in die Vernichtung derselben nicht mit einbezogen. So trösteten wir uns mit der Tatsache „wo nichts zugeführt wird, muss hinterher auch nichts abgestrampelt werden“.

Gefahren: 102 km / 487 km / reine Fahrzeit 4 Std.

Rennbericht Waldhaus Bike Marathon 2019

Von Mara Bisonni

Nach nicht optimalem Training in den letzten Wochen wegen meiner Konfirmation und vielen Prüfungen, war ich ein bisschen skeptisch wie meine Leistung sein würde. Dazu kam noch, dass ich ziemlich mit der Wärme und mit Heuschnupfen zu kämpfen hatte. Also hatte ich mir einfach vorgenommen das bestmögliche auf den folgenden 40 km zu geben.

Die ersten 10 km waren sehr hart für mich. Ich hatte sehr Mühe mit dem Atmen und fühlte mich einfach nicht gut, dazu kam dann auch das ich nur überholt wurde, was in dieser Situation nicht sehr förderlich war. Auch der Gedanke aufzugeben schwirrte in meinem Kopf herum, so setzte ich mir ein Limit, wenn ich mich nach 15 km nicht besser fühle gebe ich auf. Langsam fühlte ich mich besser und so war Aufgeben dann keine Option mehr. Mit dem Gedanken, dass das schlechteste Rennen immer noch das beste Training ist fuhr ich auf die letzten 10 km zu.

Irgendwie machte es Klick und meine Beine fühlten sich immer besser an. Endlich sah ich dann auch Fahrerinnen aus meiner Kategorie vor mir. Die letzten 10 km fuhr ich mit kräftig Druck auf den Pedalen und konnte einige Fahrerinnen überholen. Schlussendlich kam ich mit einer Zeit von 2h14min auf 40 km und 900 hm ins Ziel. Dies reichte sogar für den 3. Platz in meiner Kategorie. Grundsätzlich bin ich mit dieser Zeit zufrieden für einen Tag an dem ich mich nicht top gefühlt habe. Ich freue mich schon auf die Elsa Bike Trophy nächste Woche.

Ältere Artikel →