Davos 2019 — Traumhafte Trails

Von Rainer Büchele

Nachdem wir in den letzten Jahren vor allem im Mittelgebirge auf unserer jährlichen Zweitagestour unterwegs waren, ging es in diesem Jahr alpiner, nach Davos.

Nach der Anreise am Freitagabend, ging es für uns (Svenja, Jonas, Kai, Luzi, Sven S., Patrick und ich) am Samstag früh mit der Parsennbahn Richtung Weissfluhjoch los. An der Talstation gesellten sich auch Sven R. und Sandra dazu. Obwohl unsere Gruppe normalerweise eher CC-lastig unterwegs ist, hatten sich die meisten mit ordentlich Federweg «hochgerüstet». Dies zahlte sich beim eher beschwerlichen Einstieg mit einigen Schiebepassagen und folgendem, langgezogenem Anstieg auf schmalen Trails entlang dem Panoramaweg zum Chörbschhorn noch nicht aus. Wohl aber dann bei der abwechslungsreichen Abfahrt hinab nach Davos Frauenkirch. Diese, wie alle noch am Wochenende folgenden Abfahrten, verlangte von fast allen von uns das maximale Fahrkönnen ab.

Mit einer etwas kleineren Gruppe, Jonas und Luzi nahmen sich eine Auszeit, ging es am Nachmittag dann auf der anderen Talseite zum Jakobshorn hoch. Auf über 2600 m.ü.M. startet der mit einem Singletrail-Anteil von über 80% bekannte Alps Epic via Rinerhorn und Monstein nach Filisur. Eine hervorragende Tour durch eine sich immer wieder verändernde, alpine und subalpine Landschaft. Leider war der letzte Abschnitt gesperrt, sodass wir nicht unter dem berühmten Landwasserviadukt hindurchfahren konnten, dafür aber pünktlich zum Abendessen zurück in Davos waren, wo wir uns ein fantastisches Abendessen gönnten.

Am Sonntag ging es dann wieder aufs Jakobshorn und von dort via Ischalp und einem anschliessenden Flowtrail zurück nach Davos Platz, von wo wir auf die Weissfluhjoch-Seite wechselten und dieses Mal Richtung Davos Wolfgang auf schmalen Pfaden ins Tal fuhren. Nach diesen ersten beiden Touren verkleinerte sich das Hauptfeld: Svenja, Jonas, Kai und Sandra verabschiedeten sich am Mittag zur Heimfahrt.

Wir anderen steuerten nochmals das Jakobshorn an, um von dort die Abfahrt nach Sertig und wieder zurück aufs Jakobshorn und schliesslich via einem schmalen Gratweg hinunter ins Dischmatal zu fahren. Dort ging das Wochenende mit der Rückkehr nach Davos zu Ende. Euphorisiert durch viele neue Fahrerlebnisse und mit der Erkenntnis, dass auch mehrheitlich Abfahrtshöhenmeter jede Menge Spass mit sich bringen können, machten wir uns auf den Heimweg.

Vielen Dank an dieser Stelle an Sven Rizzotti, der uns durch seine Ortskenntnis und sein Fahrkönnen ein super Wochenende in Davos mitermöglicht hat. Ganz nebenbei wissen wir nun auch, wo in der Region Davos es den besten Apfel- und Blaubeerkuchen gibt.

Fahrdaten:
Samstag – 61 km und 2700 Hm (mit Bahnfahrten)
Sonntag – 53 km und 2600 Hm (mit Bahnfahrten)