Erste Samschdigstour – 24.03.2018

Von Kurt Kaiser

Die Radsaison ist gestartet, wenn auch mit etwas Verzögerung. Bei jedem Einzelnen der auf dem Gemeindehausplatz eintrifft, kann man die Erleichterung und Freude förmlich spüren, endlich auf dem Rennvelo sitzen zu können. Elf Fahrer präsentieren sich zum ersten Gruppenfoto. Zehn kommen auf’s Bild. Der Elfte schiesst freundlicherweise das Foto.

Bei herrlich wärmendem Sonnenschein, starten wir unsere erste Tour, bei mehr als 15 Grad. Dabei sind: Roland, René (Gysin), Harald (angehendes Mitglied), Bruno, Gianni, Pascal, Urs, Hansjörg, René (Geiser), Mike und Kurt. Kaum losgefahren erhöht sich die Anzahl der TeilnehmerInnen auf 13. Ein weiterer René (Altorfer) mit Isabelle schliessen sich uns auch noch an. René — offenbar ein harter Hund — in kurzen Hosen. Will er die Sonnenstrahlen schon zum Bräunen der Beine nutzen?

Wie es sich für eine erste Ausfahrt geziemt fahren wir in angenehmen Tempo Richtung Degerfelden. Einige Baustellen bringen etwas Zweifel über die richtige Wegwahl. Man kann kaum glauben, dass die Meisten diese Strecke doch schon einige Male gefahren sind. Der Tourenleiter an die Spitze, der hat ja schliesslich die Strecke ausgeschrieben! Allerdings wiegen die Jahre auf dem Buckel des Leiters doch etwas schwerer, als dass er nur vorne in den Wind «bohrt». Danke für das Verständnis. Die richtigen Abzweigungen und Wege wurden gefunden. Auf dem Steg, beim Kraftwerk Riburg-Möhlin, zum Glück kein Mensch, so dass wir fahrend ungehindert hinüber auf Schweizergebiet gelangen. Mit etwas Rückenwind und entsprechender schnellerer Fahrt fahren wir in Rheinfelden «am schönsten Schloss» vorbei. Kurz danach kommen uns 2 Gümmeler entgegen. Das Geschrei besagt, man kennt sich. Armando und Salvatore sind auch auf einer Runde. Wieso nicht mit der Gruppe? Das angeschlagene Tempo hätten sie problemlos mitfahren können.

Zurück beim Kraftwerk Birsfelden die Frage nach einem angemessenen gemütlichen Abschluss unserer ersten Ausfahrt. Das Wohin ist nicht einfach zu beantworten. Das Landauer Gröttli geschlossen. Haben die Landauer Gartenbesitzer ihre Arbeit noch nicht aufgenommen und noch keinen Durst? Urs weiss in den Bäumlihof-Schrebergärten ein anderes Beizli. Es soll offen sein, doch das Gartentor ist geschlossen. Nach kurzer Wartezeit findet sich jemand mit einem Schlüssel. So endet unsere Samschigstour auf gemütliche Art und der Durst kann auf’s Erste gestillt werden. Dem Spender der Runde einen herzlichen Dank (Zweifel kamen auf, ob bei den vielen «Nötli» so viel Kleingeld im Servier-Portemonnaie vorhanden gewesen wäre). Eine schöne erste angenehme Ausfahrt, in sehr vernünftigem Tempo. Die Radsaison ist gestartet. Chapeau!

Distanz
54 km
Stundenmittel
ca. 23 km/h
ø-Temperatur
16.9° C