Gentlemen-Ausfahrt 13.08.2016 – Tour de ‚Schwatz‘

Von Kurt Kaiser

Was für ein Tag, prachtvolles Wetter. Beim Treff auf dem Dorfplatz ist es schon recht warm. Es sollen teils über 28 Grad sein. Angesagt wurde eine Fahrt ins Elsass, genau genommen Riehen-Huningue-Rosenau-Elsässer Hard-Habsheim-Eschentzwiller-Steinbrunn-Rantzwiller-Knoeringue-Folgensbourg-Hégenheim-Allschwil-Riehen. TeilnehmerInnen: Sonja, Johanna, Ruth, Christine, Bruno (tritt nach Bartenheim die Rückfahrt im Flachen an), Peter, Urs, Reto und Kurt.

In geschlossener Formation geht es über die Palmbrücke in Weil. Wie so oft gibt es den Einen oder Anderen ungeduldigen Autofahrer, dem es nicht passt, dass diese blau/weisse Gruppe die Verbindungsstrasse ins Elsass benutzt. Den Einstieg in die Elsässer Hard in Bartenheim, gleich bei der Auffahrt auf die Autobahn, finden wir recht gut. Da, ein Schild ‚Route barrée‘ und jetzt wie weiter? Wir schliessen kurz die Augen und fahren am Schild vorbei. Auf dem kilometerlangen schnurgeraden Weg kein Hindernis, das uns den Weg versperren würde. Trotz flottem Tempo und in 2er Kolonne pfeilen wir durch die Hard. Bei den herrschenden Temperaturen und Sonnenschein äussert angenehm. Dennoch, es schwatz und schwatz. Heute geben die Frauen den Ton an.

Die Männer halten sich vornehm zurück, oder sind dazu gezwungen. Wir können wenig dagegen halten. Ja, so ist das manchmal im Leben. In Habsheim ändern wir die Richtung. Alsdann kommen wir über Eschentzwiller in die sanften Hügel am Rande der Rheinebene. Von jetzt an steigt es stetig hinauf nach Folgensbourg. Wer nicht gerade zu sehr mit sich selbst beschäftigt war, konnte noch die tolle Aussicht in die Rheineben geniessen. In Folgensbourg informiert uns Peter, dass die Strasse Hagenthal-Hegenheim, wegen Bauarbeiten, nicht befahrbar ist.

Wir werden überredet, einen Abstecher über Schönenwerd zu machen. Im Hause Stohler, in Schönenbuch, soll es eine Möglichkeit für einen Trinkhalt geben. Wir akzeptieren den Vorschlag schweren Herzens. Johanna hat ohnehin leere Trinkflaschen. Im lauschigen Vorplätzchen des Stohler’Hauses lassen wir uns gemütlich nieder und werden bestens bedient. So neben bei, es hat geschwatzt und geschwatzt, für einmal durften die Männer auch mittun. Für Spaghetti reichte die Zeit nicht ganz. Eine Vorwarnung für ein nächstes Mal wurde jedenfalls platziert. Peter und Vreni (Ehegattin) herzlichen Dank für die Bewirtung. Wir kommen gerne wieder…

Zum Glück geht es nach Allschwil hinunter, das lindert vorerst den Schmerz in den Beinen. Über die Dreirosenbrücke und die Lange Erlen erreichen wir Riehen. Einmal mehr eine wunderschöne, angenehme Ausfahrt. 84 km, 542 Hm.