Gentlemen-Ausfahrt 16.07.2016

Von Kurt Kaiser

7 Aufrechte treffen sich auf dem Dorfplatz. Bruno, Urs, Peter, Reto, Heinz, René und Kurt. Ausgezeichnetes Velo-Wetter, nicht zu heiss, Sonnenschein. Die vorgegebene Strecke: Riehen-Möhlin-Maisprach-Buus-Gelterkinden-Liestal-Büren-Seewen-Grellingen-Riehen, 80 km, hügelig.

Bruno begleitet uns auf dem flachen Teil, bis Augst. Die anderen ziehen weiter nach Möhlin und den Sunnenberg hinauf. Eine ruppige Steigung, mit zwei steileren Abschnitten, auch anlässlich der diesjährigen TdS zweimal befahren. Vermutlich sind die Rennfahrer etwas schneller hochgefahren. Rasant geht es hinunter nach Maisprach. Eine Chance zum Ausruhen gibt es nicht. Gleich steigt es wieder an nach Buus. Der Aufstieg auf die Buuserhöhe nicht lang, aber steil genug, dass die älteren Semester gezwungen sind, den Rettungsring zu benutzen. Die Abfahrt nach Rickenbach, eine neue Variante, auf einer geteerten kleinen Strasse. So bekommen wir eine andere Ansicht von Rickenbach zu sehen. Die Hauptstrasse infolge Bauarbeiten gesperrt.

In Liestal ein kurzer Entscheid, wir fahren ins Oristal und die Steigung von Büren nach Seewen. In Büren, die Strasse vom Dorf bis zur grossen Linkskurve… ich hasse dieses Teilstück, Steigungsprozente die mir schlicht nicht liegen. Danach findet man einen guten Rhythmus, bei gleichmässiger Steigung. Ein runder Tritt und gute Trettechnik hilft ungemein. Die Abfahrt von Welschhans hinunter nach Grellingen ein wahrer Genuss. Wir lassen es «tschättere». Als ob sie nicht warten können, in die Rossbollen-Beiz resp. Crazy Horse im Schänzli zu kommen, wird mit recht viel «Speed» weiter gespult. Ein toller Anblick, die Gruppe von 6 Mann, im einheitlichen blau-weissen Vereinstenue. Einen Erfrischungstrink haben wir uns redlich verdient. Es ist gut zu hören, wenn mal jüngere Semester auch zugeben, dass die Fahrt in die Beine ging. Ein besonderes Lob an Heinz, den Ältesten in der Gruppe. Aus Höflichkeit verschweigen wir das Alter. Wenn er noch mit dem Kopf wackeln würde, könnte er fast so schnell wie Froome sein. Was einige Kilo weniger bewirken, ist frappant. Man könnte neidisch werden. Ein noch leichteres Rad dürfte wohl nicht der richtige Ansatz sein. Vielleicht verrät uns Heinz sein Geheimnis.