Gentlemenausfahrt 05.09.2015 – Wettergott hat Erbarmen

Von Kurt Kaiser

Auch wenn die Temperatur nach den doch heissen Tagen stark gefallen ist, ist uns der Wettergott gut gesinnt. Es ist kein Regen angesagt. Mit der Temperatur von um die 18 Grad lässt es sich gut fahren. René Geiser erscheint mit einem neuen ‚Teil‘ und überrascht alle. Seine neue Errungenschaft, ein «Merckx», sieht sich ausserordentlich gut an. Wir können uns wohl auf Etwas gefasst machen. Martin, Urs, Mike, René und Kurt beschliessen, die Richtung nach Rheinfelden, Magden, Buus, Gelterkinden unter die Räder zu nehmen. Ist es die gute «Form» oder der Rückenwind, dass wir recht flott vorankommen? Spätestens in der Steigung von Buus, hinauf zur Buuseregg ist es vorbei mit der Herrlichkeit. Der Aufstieg kurz aber heftig. Jeder kämpft für sich. René will den Vorteil seines neuen Fahrgerätes unter Beweis stellen. War der Einstieg in die Steigung vielleicht doch etwas zu flott? Der Puls stieg bei jedem sicher in den oberen Bereich. In der rasanten Abfahrt werden wir in Rickenbach durch ein Lichtsignal jäh gestoppt. Schade, aber zumindest fuhren wir sehr geziemt durch den engen Dorfkern. Der Himmel verdunkelt sich. In Gelterkinden vereinzelt leichte, feine Tropfen. Kommt jetzt doch noch Regen? Hielt uns diese Unsicherheit davon ab, noch das Oristal, die Bührerhöhe, zu fahren?

Der Regen kam nicht. Dafür kämpfen wir uns, zumindest der Führende, im Gegenwind voran. Ein Merckx-Rennrad unter seinem «Hinterteil» zu wissen, beflügelt offenbar. René fährt eine lange Session in den Wind hinein. Da hat keiner etwas einzuwenden. Hoffentlich hält dieser Enthusiasmus auch weiterhin an… Ein gemütlicher Hock soll auch heute nicht fehlen. Wir beschliessen, in die «Rossbolle-Beiz», resp. Crazy Horse, auf der Pferderennbahn Schänzli zu fahren. Mike kündet die Übernahme der Kosten an. Er ist ein Jahr älter geworden. Gratulation und herzlichen Dank.

Bei der Wegfahrt vom Schänzli verdunkelt sich der Himmel. Werden wir doch noch von oben begossen und für unseren Stopp im Beizli, mit Sonnenschein, bestraft? Ob es jedem noch trocken bis nach Hause gereicht hat, ist nicht bekannt. Bei der Verabschiedung war dies noch der Fall. Gefahrene Strecke: 65 km.