Gentlemenausfahrt 10.10.2015

Von Kurt Kaiser

Der Hochnebel ist heute zäh. Kein Durchkommen der Sonne. Temperatur etwas kühl. Es finden sich 7 Unentwegte auf dem Gemeindehausplatz ein. Darunter erfreulicherweise auch Nina, welche vor 2 Wochen eine Schnupperfahrt absolvierte. Vorgesehen ist eine Fahrt ins Baselbiet – Kaiseraugst-Olsberg-Magden-Buus-Hemmiken-Wegenstetten-Möhlin.

Ein kurzer Stopp bei der Schleuse in Birsfelden. Unser Medienverantwortlicher, Bruno, will noch ein Gruppenbild. Eine englischsprechende Joggerin unterbricht ihren Lauf, um das Bild zu schiessen. Dass sie froh sei, einen Zwischenhalt einzulegen, nehmen wir ihr nicht so richtig ab. Am Olsberger Kloster vorbei, fahren wir ins Dorf Olsberg. Urs erklärt die Gegend, resp. Baselbiet. Ein Olsberger, der just in dem Moment aus dem Hause tritt, als die Bemerkung «Baselland» fällt klärt uns mit einem Zuruf auf, dass wir im Aargau sind. Diese Spontanität bringt uns zum Lachen. Zugegeben, die Grenzverhältnisse sind in und um Olsberg eher schwierig. Auf Wikipedia ist nachzulesen: «Olsberg ist in doppelter Hinsicht zweigeteilt. Der Bach, der in nordwestlicher Richtung durch das Dorf fliesst, ist gleichzeitig die Kantonsgrenze. Der kleinere Dorfteil im Süden, auch ‹Ländli› genannt, gehört zur Gemeinde Arisdorf im Kanton Basel-Landschaft. Der nördliche aargauische Dorfteil liegt am Fusse des 469 Meter hohen Schönenbergs», So jetzt wissen wir es.

Hinein in die Steigung Schönenberg, Richtung Magden. Nicht lang, aber teils ruppig. Auf der Höhe eher bekannt, der Dornhof. Entsprechend die Abfahrt steil hinunter nach Magden. Daselbst ein unfreiwilliger Stopp. Markus beklagt einen Plattfuss. Einige finden «wir fahren voraus». Der «Alte» hätte es eigentlich auch eher gemütlich gemocht. So bleibt nach der Schadensbehebung nur das «Nochbloche». Die beiden Steigungen hinüber nach Hemmiken und Wegenstetten sind nicht Ohne. Der kleinste Gang wird aufgelegt. Von nun an geht es nur abwärts, was bei der kühlen Witterung nicht nur reines Vergnügen ist. Baustellen in Möhlin und Rheinfelden halten uns verschiedentlich auf oder zwingen uns zu einem Umweg. Die kühle Witterung bewirkt, dass wir auf einen gemütlichen Abschlussdrink verzichten. Anstatt dessen verabschiedet sich Kurt, in der Hard, Richtung Pfeffingen, während die Anderen die Heimfahrt nach Riehen antreten. Es ergeben sich ca. 80 resp. 95 km.

Ein grosses Lob an Nina. Sie hat bei der ersten Ausfahrt, im Kreise des VCR, eine formidable Leistung abgeliefert. Das schürt hoffentlich den Hunger auf mehr…