Gentlemenausfahrt 20.06.2015

Von Kurt Kaiser

Der Morgen grau und nass. Die Temperatur stark gesunken. Gemäss Meteo und Radaranimation hört der Regen am späten Vormittag auf. Nachmittags sollte es nicht mehr regnen!? Nur Hartgesottene fahren in kurz.

Florian, Alexander, Martin, Urs und Kurt sind die Unentwegten, welche sich beim Gemeindehaus einfinden. Gemäss Meteo kein Regen? Vereinzelt fallen Tropfen vom Himmel. Da kann es sich nur um Restniederschlag handeln. Auf Grund der nasskalten kühlen Witterung ändern wir die vorgesehene Fahrtroute durchs Wehratal. Stattdessen nehmen wir die Route Rheinfelden-Möhlin-Asphof-Ormalingen-Liestal unter die Räder. Nach Kaiseraugst fahren wir entlang der Autobahn. Sicher richtig bezüglich verkehrsfreiem Weg. Doch der Lärm, von den auf der Autobahn vorbeiflitzenden Autos, wahrlich kein Vergnügen. In Möhlin verabschiedet sich Martin leider bereits von der Gruppe, infolge anderweitiger Verpflichtungen. Schade, so ist er gar nicht dazu gekommen, sein neues Fahrrad richtig einzufahren. Dank einer kurzen Fahrt, beim Sportplatz in Rheinfelden, auf einem Merkelweg, wird er es zumindest liebevoll putzen dürfen. Inzwischen radeln wir in der Sonne, auf dem Radweg, Richtung Wegenstetten. Herrlich nun das Wetter und die Fahrt, ohne jeglichen Verkehr. Geschlossen und in zügiger Fahrt nehmen wir den Anstieg hinauf nach Asphof. Urs überredet die Mitstreiter zu einem Trinkhalt im Asphof. Widerspruch gibt es keinen. Eigentlich wäre ein Halt unter einem Kirschbaum, saisonbedingt, auch nicht zu verachten gewesen.

Von nun an eine Fahrt in den Gegenwind. Spätestens jetzt wird realisiert, dass das hohe Tempo auf der Fahrt Richtung Wegenstetten nicht nur die Ursache einer ‚Sau‘-Form sein konnte. Urs verrichtet, tempofest, ein Grossteil der Führungsarbeit im Wind, dafür ein gebührender Dank. Werden wir für den Trinkhalt im Asphof bestraft? Nach Liestal kommt eine Regenwand auf uns zu. Bis Muttenz, mit steigender Regenintensität, sind wir dann nass. Auf das was uns dann allerdings in der Hard resp. Birsfelden erwartet, hätten wir dennoch gerne verzichtet. Es schüttet, einige Minuten, wie aus Kübeln. Was soll’s, die Fahrt geht weiter. Die Löcher in der Sohle der Rennschuhe lässt das Wasser ablaufen. In Riehen sind die Strassen grösstenteils wieder trocken. Einfach etwas Pech gehabt. Das Vertrauen in Meteo resp. die Radaranimation hat wohl etwas gelitten.

Einig waren wir uns, dass die Ausfahrt toll und schön war. Die Erinnerung daran wird ein jeder spätestens beim Veloputzen nochmals aufleben lassen können. 76 Km. Ca. 510 Hm.