Gentlemenausfahrt 21.05.2016 – Fahrt in den warmen Frühling

Von Kurt Kaiser

Endlich, endlich, Sonnenschein und warm. Die Radfahrer kommen aus den Löchern. 15 treffen sich zur Wochenendausfahrt auf dem Riehener Dorfplatz, alle in «kurz». Die meisten noch mit sehr bleichen, weissen Beinen. Die Italienfahrer der Ferienwoche haben einen kleinen Bräunungsvorsprung. Erfreulich, dass nach längerer Abstinenz ein paar wieder den Anschluss an die Tourentruppe gesucht und gefunden haben. Mit Kurt hat sich auch ein Schnupperfahrer zu uns gesellt. Er will es mal versuchen und kehrt um, falls es zu mühsam wird.

Die heutige Strecke führt uns erst ins Birstal und über Aesch-Therwil ins Leymental. Dies allerdings nur kurz, denn die Anstiege nach Hagenthal und anschliessend nach Folgensbourg müssen bewältigt werden. Die sind zum Glück nicht allzu giftig und so bleibt doch Muse, die schöne Gegend im prachtvollen Sonnenschein zu geniessen. Nach Folgensbourg die fantastische Aussicht in die Rheinebene. Wurde deshalb der Wegweiser «Knoerringue» übersehen? Sei dem so, wir lassen die vorgesehene Schlaufe über Knoerringue-Jettingen aus und sausen anstatt dessen hinab direkt nach Helfrantzkirch. Das fallende Gelände reizt natürlich enorm, auf die Tube zu drücken. Spätestens in dieser Phase zeigt sich, wie wichtig das Windschattenfahren ist, um nicht als Solist unterwegs zu sein. Doch, wie es sich geziemt, wird wieder gewartet, bis alle zusammen sind. Der gut gemeinte Entschluss, am Rhein einen gemütlichen Trinkhalt zu machen, kann leider nicht umgesetzt werden. Wohl gelangen wir an den Rheinkanal, doch der Übergang beim Kraftwerk Kembs war viel weiter oben. Die Buvette auf der französischen, resp. unserer Seite, ist geschlossen. Auf der gegenüberliegenden Kanalseite sehen wir das Rhybeizli. Leider gibt es keine Fähre, welche uns hinüber bringen könnte. So fahren wir, mit trockener Kehle, direkt nach Weil. In einem netten Gartenbeizli kommen wir doch noch zu einer gemütlichen «Runde» und lassen eine sehr schöne Tour Revue passieren. Kurt, der Schnuppperfahrer, ist auch dabei. Er hat es geschafft, die ganze Strecke mitzufahren. Gratulation! Beim nächsten Mal geht das Hinterradfahren hoffentlich schon besser und entsprechend weniger mühsam.

Am Start waren: Marion (eigene Strecke), René, Christine, Ruth, Urs, Martin, Nina, René, Kurt II (auf Foto noch schüchtern im Hintergrund) Marco, Reto, Manfred, Bruno, Kurt I, Isabel.
72 km, 447 hm.