Gentlemenausfahrt 24.10.2015

Von René Altorfer

Es war ein illustres Grüppchen, welches sich um 13:00 beim neu gestalteten Gemeindeplatz einfand. Wobei sich der Schreiberling die Bemerkung nicht verkneifen kann, dass sich die Umgestaltung dieses Platzes in engen Grenzen gehalten hat…

Umso schöner gestaltete sich dieser schöne Herbsttag, an dem sich wohl alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen ganz speziell aufs Radfahren gefreut haben. Mit Schreiberling René, Tageschef Hansjörg, Heinz, Mike und den beiden charmanten Damen Nina und Isabelle waren 6 motivierte Fahrer bereit zum Abflug als ein doch eher seltener Gast in der Person von Andreas Sidler noch dazu stiess! Willkommen in der Gruppe und los ging‘s!

Bei strahlendem Herbstwetter und föhnig warmen Temperaturen wurde bald allen – ausser dem Schreiberling in Kurz – bewusst, dass Langarmtrikots, lange Hosen und Jacken wohl bei knapp 18 Grad nicht die richtige Kleiderwahl waren, und es wurde selbst auf der gemütlichen Anfahrt nach Kandern ordentlich geschwitzt. Danach dirigierte uns Hansjörg hoch nach Endenburg, und das Feld erfuhr die übliche Zerstückelung. Auf der Endenburger Höhe angelangt haben wir uns alle wieder gesammelt und liessen uns vom fantastischen Blick auf die Alpenkette betören, welche zum greifen nach, und doch so fern war. Noch eine weitere, kurze Steigung hoch nach Lehnacker sollte es werden, bevor wir uns auf der Panoramaterrasse des Restaurants beim Dorfeingang mit Schorle, Kuchen und Aussicht vergnügen wollten.

«Geöffnet ab 17:00» – stand dort. Der Schreiberling schlug deshalb vor, via Eichholz direkt nach Wieslet abzufahren und dort im Maien einzukehren. Die Abfahrt eröffnete immer wieder fantastische Blicke auf die Alpenkette und herbstgoldenen Wälder, aber leider öffnete auch der Maien seine Tore erst ab 16:00… Also versuchten wir es schliesslich im Landrestaurant Hirschen, oberhalb Weitenau – und hatten schliesslich Glück. Im wunderschönen Garten liessen wir uns Schorle und feine Kuchen schmecken. Hansjörg war von der Szenerie dermassen euphorisiert, dass er spontan entschloss uns einzuladen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank!

Gestärkt und gut gelaunt nahmen wir die verbleibende knapp 20 km lange Rollpassage in Angriff und befanden uns flugs in der Langen Erlen, wo sich alle munter und zufrieden voneinander verabschiedeten.
Es war eine fantastische Tour – 65 km purer Genuss. So darf der Herbst noch lange bleiben!