Rennbericht Waldhaus Bike Marathon 2019

Von Mara Bisonni

Nach nicht optimalem Training in den letzten Wochen wegen meiner Konfirmation und vielen Prüfungen, war ich ein bisschen skeptisch wie meine Leistung sein würde. Dazu kam noch, dass ich ziemlich mit der Wärme und mit Heuschnupfen zu kämpfen hatte. Also hatte ich mir einfach vorgenommen das bestmögliche auf den folgenden 40 km zu geben.

Die ersten 10 km waren sehr hart für mich. Ich hatte sehr Mühe mit dem Atmen und fühlte mich einfach nicht gut, dazu kam dann auch das ich nur überholt wurde, was in dieser Situation nicht sehr förderlich war. Auch der Gedanke aufzugeben schwirrte in meinem Kopf herum, so setzte ich mir ein Limit, wenn ich mich nach 15 km nicht besser fühle gebe ich auf. Langsam fühlte ich mich besser und so war Aufgeben dann keine Option mehr. Mit dem Gedanken, dass das schlechteste Rennen immer noch das beste Training ist fuhr ich auf die letzten 10 km zu.

Irgendwie machte es Klick und meine Beine fühlten sich immer besser an. Endlich sah ich dann auch Fahrerinnen aus meiner Kategorie vor mir. Die letzten 10 km fuhr ich mit kräftig Druck auf den Pedalen und konnte einige Fahrerinnen überholen. Schlussendlich kam ich mit einer Zeit von 2h14min auf 40 km und 900 hm ins Ziel. Dies reichte sogar für den 3. Platz in meiner Kategorie. Grundsätzlich bin ich mit dieser Zeit zufrieden für einen Tag an dem ich mich nicht top gefühlt habe. Ich freue mich schon auf die Elsa Bike Trophy nächste Woche.