Saisonstart 2017 Marco Bisonni

Von Marco Bisonni

Rückblick 2016

2016, für mich sportlich ein Jahr zum vergessen. Wie die meisten mitbekommen haben, fiel ich die ganze Saison verletzungsbedingt aus. Starke Rückenprobleme zwangen mich zu einer langen Pause. Mit viel Chiropraktik, Physiotherapie und anderen medizinischen Massnahmen konnte eine langsame Besserung erreicht werden. Grosser Dank geht an Martin Kumm und das gesamte Vitaliscenter Team für die tolle Unterstützung!

Saisonvorbereitung 2017

Motiviert startete ich in die Vorbereitung. Endlich wieder trainieren. 100% war mein Rücken noch nicht belastbar. Leider gab es immer wieder Rückschläge, die mich zu Trainingspausen zwangen. Doch ich habe weitergemacht und versucht das Maximum rauszuholen. Im Frühjahr kamen doch auch noch die Pollen. Fast zwei Monate war es mir nicht möglich im Anarobenbereich zu trainieren. Die Vorfreude auf die ersten Rennen war RIESIG!

Sponsoren 2017

Per Zufall ist eine tolle Zusammenarbeit mit der Carosserie und Spritzwerk Scuderi aus Niederdorf(BL) entstanden. Giuseppe Scuderi engagiert sich als Hauptsponsor. Stolz macht mich, dass ich nicht alleine im Scuderi Racing Team an die Startlinie gehe. Auch meine kleine Schwester ist im Team mit dabei. Weiterhin darf ich mich auf meinen langjährigen Partner, Velok verlassen. Auch die Firma Sponser versorgt mich weiterhin mit Sportnahrung.

Fricktal Cup Wittnau 02.04.2017

Leider bin ich kurz vor dem Rennen im Training gestürzt. Mir war klar, die Wahrscheinlichkeit, dass mein Rücken den Sturz gutweggesteckt hatte war klein, aber ich wollte es unbedingt versuchen. Schliesslich waren auch 5 VC Riehen Jugendfahrer am Start. Mein Rennen ist kurz beschrieben. Mein Rücken spielte nicht mit. Nach der Hälfte des Rennens verabschiedete ich mich.

Herauszuheben ist tolle Leistung der Jugendfahrer. Das Training über den Winter hat sich gelohnt!

U13
13. Rang Moritz Bartsch
U15
20. Rang Xavier Njihof (Gastfahrer)
21. Rang Mara Bisonni (6. schnellstes Mädchen)
24. Florens Moor
U17
8. Rang Janosch Moor
11. Rang David Hamel

Roc du Littoral 7.5.2017

Dieses Rennen bin ich bereits im letzten Jahr gefahren. Eine super geile Strecke mit unglaublich vielen Singletrails. Zu bewältigen waren für mich 32 km und 980 hm. Die Temperaturen waren kühl und es hat mehrere Tage davor nur geregnet. Also meine liebsten Bedingungen. Etwas unsicher stand ich am Start. Wie verkraftet mein Rücken ein solchen Rennen? Wie ist meine Form?

Ich ging das Rennen langsam und vorsichtig an. Es war eine reine Schlammschlacht. Ich fühlte mich gut. Nacht den ersten 20 km konnte ich nochmals den Turbo zünden. Leider kam das Ziel das überraschend schnell. Ich hätte noch etwas Kraft übriggehabt. Am Schluss beendete ich das Rennen als 30er.

Mara fuhr über die Kurzdistanz (14 km und 330 hm) ein tolles Rennen. Sie verlor leider den Sprint um Platz 3. Doch der 4. Platz in einem solch harten Rennen ist eine super Leistung.

Waldhaus Bike Marathon 27.05.2017

An diesem Tag war der Endgegner die Pollen. Atemprobleme zwangen mich am zweiten Berg zur Aufgabe. Übrig blieb die Enttäuschung und 4h an bleibende Schmerzen in der Lunge. That`s Race…

Bike Trophy Gränichen 10.06.2017

Die letzten Wochen liefen sehr gut. Ich habe die Pollenallergie in den Griff bekommen und konnte hart und mit grossem Umfang trainieren. Ich fühlte mich von Tag zu Tag besser.

Kurzfristig entschied ich mich gegen den Start bei der Elsa Bike Trophy. Die körperliche Belastung schien mir zu gross sein, da in den nächsten drei Wochen vier Renneinsätze auf mich warten.

Daher entschied ich mich dafür, am Samstagnachmittag die Bike Trophy Gränichen zu fahren. Morgens noch habe ich noch Umzugskisten im Büro geschleppt, am Nachmittag war ich bereits auf der Rennstrecke. Mit dem klaren Ziel, den Wettkampf als gutes Training und als kleiner Test für den Ultra Bike Marathon in Kirchzarten zu nutzen.

Auf mich warteten 56 km und 1300 hm. Da ich mich Vorort Nachgemeldet habe, musste ich als letzter Starten.
Am Start musste ich erstmals Schritttempo fahren, bis ich mich nach vorne schieben konnte. Da sah ich, dass die Spitzengruppe schon weg war. Leider, denn ich hätte gerne versucht mitzufahren.

Mit ca. 12 Fahrer nahmen wir die Verfolgung auf. Der erste Aufstieg wurde immer wie länger. Plötzlich merkten wir, dass wir falsch gefahren sind. 12 Biker die fluchend umkehren ist sicher ein lustiger Anblick. Unser kleiner Umweg kostete uns 10min. Ich erhöhte das Tempo und konnte mich mit 3 Fahrer absetzten. Ich fühlte mich sehr gut. Das Tempo war sehr hoch. Wir holten Fahrer für Fahrer ein. Bei ca. 35 km konnte ich mich mit einem kleinen Angriff absetzen, das Tempo war mir nicht schnell genug.

In den Abfahrten hatte ich etwas Mühe mit dem Tempo. Mit meinem 34er Blatt kam ich an eine Grenze. Am Schluss noch einen kleinen Sprint. Ich überquerte die Ziellinie nach 2h17min als 6. Ich bin super zufrieden mit meiner Peformance. Mit einem besseren Startplatz und ohne Umweg, wäre ein Podestplatz möglich gewesen.

Mara und mein Vater fuhren die Kurzdistanz (27 km 700 hm). Beide fuhren ein tolles Rennen. Mein Vater beendete das Rennen nach 1h32min auf Rang 21. Mara kam wenige Sekunde später ins Ziel und wurde 23. Betonen muss man hier, dass sie als 3. Frau ins Ziel kam. Eine weitere super Leistung.

Nächstes Rennen wird der Ultra Bike in Kirchzarten sein. Mara fährt den kids Cup und ich werde die 80 km Strecke absolvieren.