Samschdigstour 05.08.2017

Von Kurt Kaiser

Bruno, Martin, Urs R., Jean-Claude, René, Marco, Pascal, Micha und Kurt finden sich auf dem Dorfplatz ein. Die Ausfahrt ist auf den Morgen verlegt. Gemäss Meteo, zu Beginn der Woche, sollte es bis 30 Grad warm werden. Dem war allerdings nicht so. Himmel meist bedeckt und eine sehr angenehme Temperatur. 25 Grad wurden, nach den zuvor heissen Tagen, fast als kühl empfunden. Im Dorf sichten wir, auf Distanz, noch Werni. Sein linker Arm in, für uns, ungewohnter Stellung. Er kennt diese bereits von seiner rechten Schulterseite. Eigentlich reicht es jetzt… Gute und schnelle Genesung.

Die Fahrt rheinaufwärts wird zügig und dennoch in angenehmer Manier absolviert. Ohne weitere Absprache wird nach kurzer Führungsarbeit abgelöst, so wie es eigentlich sein sollte. Dem war nicht immer so. In Schwörstadt nehmen wir diesmal die richtige Wegbiegung und danach den angenehmen Aufstieg in Richtung Dossenbach unter die Räder. In Dossenbach nach rechts, Richtung Wehr, so gibt der Tourenleiter die Streckenführung bekannt. Hätte er noch in seinem Bewusstsein gehabt, wie steil es hinauf geht, wäre die Routenwahl wohl anders ausgefallen. Zum Glück liess er vor kurzem, bei Florian, einen Leerlauf mit einem 32er-Ritzel montieren. Es sieht schlicht schlecht aus, wenn man ein Rennrad den Berg hinauf schieben muss… Glück gehabt.

Foto: Olaf Rilling

Von Wehr fahren wir nach Hasel und hinauf auf die Strasse nach Gerspach. Eine sehr schöne, abwechslungsreiche und kurvige Strecke. Dass auf dieser Strasse Gedanken an Urs Z. kommen ist eigentlich kein Zufall. Wie geht es ihm? Leider leidet er noch und kann noch lange nicht ans Radfahren denken. Urs, Kopf hoch, Ausdauer (wie beim Velofahren) und gute Besserung. Bevor wir Richtung Sattelhof fahren, nimmt Bruno die Kurve nach links und fährt hinunter ins Wiesental. Vielleicht mit etwas weniger Ergeiz in den Steigungen? Aber so lang es läuft, läufts.

Die rasante Abfahrt nach Hausen ein Genuss. Danach in die Steigung hinüber nach Enkenstein. Mit viel Getöse werden wir von Oldtimern in der Steigung überholt. Am Strassenrand Schaulustige mit Fotoapparaten. Auch mit Oldtimern in unserer Gruppe sind wir jedoch kaum das Fotomotiv. Auf der Höhe hat doch jemand Erbarmen mit uns und anerbietet sich, ein Foto der Gruppe zu machen. Er liess verlauten, dass er letzten Sonntag einen 77-jährigen vom VCR, mit dem Velo, getroffen hätte. Das kann doch nur Heinz Keller gewesen sein. Er solle das Foto doch an info@vcriehen.ch senden, war unsere Bitte. Nach diesem Intermezzo die schöne Abfahrt nach Enkenstein und über Wieslet nach Steinen. Im Beizli an der Wiese bei Hauingen gönnen wir uns den verdienten Erfrischungstrunk. Auch wenn es das dritte Mal in Folge ist, dass wir dort einkehren, getraut sich keiner mehr, an den Stammtisch zu sitzen. Die Wirtin reagiert fast humorlos auf unsere Anspielungen. Nach 75 km sind wir wieder in Riehen angelangt.

Bei der Ankunft zu Hause in Pfeffingen habe ich tatsächlich bereits das Gruppenfoto auf der ‚Kiste‘. Das ist ein Superservice von Olaf! Herzlichen Dank!