Samschdigstour 14.10.2017 – Altwyyber-Summer

Von Kurt Kaiser

Was für ein Tag! Wolkenloser Himmel, 21 Grad. Schöner kann es gar nicht sein. Diese guten Voraussetzungen machen sich 12 zu nutzen: Johanna, Bruno, René, Martin, Gianni, Mike, Peter, Markus, Heinz, Kurt, Gäste: Mischa und zum ersten Mal Hanspeter. Bei diesem Wetter führen auch die Meisten ihr neuerworbenes Vereinstenü aus.

Die vorgesehene Ausfahrt führt uns an diesem Wochenende in den Sundgau, allgemein weniger bekannt. Im leicht ansteigenden Tal Richtung Hagenthal werden wir von einem grösseren Landwirtschaftsgefährt überholt. Mischa betätigt sich, nach einem Sprint in den Windschatten, als Steher. Den herausgefahrenen Vorsprung wollte er für ein kurzes Austreten nutzen. Andere fühlen sich dadurch herausgefordert und erhöhen die Trittfrequenz erheblich. Weshalb die Tempoverschärfung in der Gruppe? Es rollte doch so schön voran.

Nach erklimmen der Steigung hinauf nach Folgensbourg fahren wir Richtung Césarhof und bald danach zweigen wir ab nach Muespach. Nach einem kurzen Orientierungshalt finden wir auch das kleine Strässchen, komplett abseits der Verkehrsstrassen, vorbei am Kart-Circuit nach Willer. Herrlich die Fahrt über die Hochebene des Sundgaus, mit gutem Weitblick in die Vogesen vor uns resp. dem Schwarzwald rechter Hand. Ohne jeglichen Verkehr fahren wir flott dahin, ein Genuss.

Alsbald geht es hinunter in die Rheinebene Richtung Sierentz und danach Bartenheim. Was niemand weiss, vorgesehen war eigentlich Richtung Kembs, zum Kraftwerkübergang zu fahren. Alle Wege führen bekanntlich nach Rom resp. Riehen. Nur, so verpassten wir das Beizli beim Bootshafen. Dafür beehrten wir das Sängerstübli in Riehen mit einem Besuch.

So ist die tolle Samschdigtour zu einem angemessen Abschluss gekommen. Es war ein super Nachmittag. Gefahren 80 km.