17. Samschdigstour 14.07.2018 – Eine Teamfahrt

Von Kurt Kaiser

Für das Wochenende ist sonniges und heisses Wetter prognostiziert. Nachmittags sollen es 30 Grad werden. Daher wird der Start zur Ausfahrt auf 09:00 vorverlegt. Vorgesehene Strecke: Riehen-Aesch-Grellingen-Duggingen-Nunningen-Bretzwil-Seewen-Büren-Liestal-Frenkendorf-Muttenz-Riehen. Für den Tourenleiter ein guter Grund, einen Stellvertreter (Urs) zu finden, der die Gruppe nach Aesch/Grellingen führt. So spart sich KK den Weg nach Riehen. Danke! Weil er in den Aufstiegen ohnehin nicht mehr so schnell ist, wartet er nicht in Angenstein, sondern fährt gleich voraus, in die Steigung hinauf nach Nunningen und gewinnt sogar den Bergpreis…

Doch der Reihe nach. Auf der holperigen Strecke von Pfeffingen nach Aesch (Besserung soll im August kommen) ein Schlag und KK sitzt auf der Felge. Die Löcher sollte er eigentlich kennen. Hoffentlich reicht die Zeit zum Flicken, um die Kollegen auf der Durchfahrt in Angenstein nicht zu verpassen. Der Schlauch ist recht schnell ausgewechselt. Danach noch kurz beim Velomechaniker in Aesch vorbei fahren, um die Mühe zu sparen, dem Reifen den nötigen Luftdruck einzuhauchen. Es ist 09:30 Uhr, da werden die Kollegen bald von Riehen heranrauschen. In Grellingen, die Bahnschranke geschlossen. Ein ewig langes Warten. Jetzt wird es wohl kaum in den steileren Beginn des Aufstieges reichen. Doch sie kommen und kommen nicht. Haben sie vielleicht den Aufstieg nach Seewen genommen? So bleibt mir Vorbehalten, als erster beim Bergpreis einzutreffen. Man darf doch noch träumen oder…?

Kurt beim Flicken eines Platten in jungen Jahren

Nach einiger Zeit kommen sie dann doch noch. Sie hätten es gemütlich genommen. Auf der abfallenden Strecke nach Seewen ist es mit der Gemütlichkeit vorbei. Hanspeter hat sich offenbar die ganze Woche geschont und übernimmt die Führungsarbeit und das nicht zu langsam. Noch der kurze Aufstieg von Seewen auf die Anhöhe in Richtung Büren. Die Abfahrt rasant, leider etwas holperig. Danach eine kompakte Teamfahrt das Oristal hinunter, fast wie bei einem Mannschaftszeitfahren. Nur fast, denn Hanspeter lässt sich nicht Ablösen und zieht bis Liestal voll durch. Die Anderen kleben an den Hinterrädern.

In Pratteln ein Zwangshalt. Kurt sitzt wiederum auf der Felge. Kameradschaftlich wird mit einem Ersatzschlauch ausgeholfen und die Panne ist recht schnell behoben. Zu schnell, wie sich später herausstellt.

Kurt beim Flicken eines Platten im 2018

Zum Abschluss der Tour noch ein Erfrischungsdrunk im Beizli auf dem Schänzli. Danach Verabschiedung, die Einen fahren Richtung Riehen und einer nach Pfeffingen. Doch beim Wegfahren stellt KK erneut fest, dass sein Hinterrad wieder Luft verloren hat. Erneut pumpen und hoffentlich reicht es bis Pfeffingen. Doch weit gefehlt. Nach 6mal Nachpumpen ist Pfeffingen doch noch erreicht. Die Ursachenforschung ergibt, dass ein kleines Steinchen den Pneu durchstossen hat. Das kommt davon, wenn beim Defekt in Pratteln, die Innenseite des Pneus nicht kontrolliert wird. Ein Anfängerfehler… Ich glaube, ich melde mich zum Reparaturkurs an, welcher seitens des Clubs, für den Herbst ausgeschrieben ist.

Strecke, ca. 73 km / 530 hm (Riehen), resp. 58 km / 619 hm (Pfeffingen). Teilnehmer: 2 mal Urs, Bruno, Hanspeter, Kurt.