25. Samschdigstour 22.09.2018 — «Aifach schön»

Von Kurt Kaiser

Was gibt es vom heutigen Tag zu berichten? Eigentlich nur, dass am Ende der Tour Einigkeit vorherrscht: «Es war sehr schön!»

Trotzdem ein paar Angaben. Vorgesehene Tour: Riehen-Binzen-Mappach-Riedlingen-Feuerbach-Niedereggenen-Gennenbach-Mauchen-Schliengen-Bad Bellingen-Märkt-Haltingen-Riehen, ca. 70 km. Gegenüber vergangener Wochenende ist es etwas kühler geworden, knapp um die 20 Grad. Immer noch gut, um «kurz» zu fahren. Auf dem Dorfplatz erscheinen: Martin, Hanspeter, Urs R., Mike, Gianni, Kurt und André (Gast).

In Binzen, auf dem Radweg daherkommend, vermerken wir, dass ein freundlicher Autofahrer, auf unser Handzeichen ‚links‘ anhält und uns durchwinkt. Nicht ganz selbstverständlich. Danke! In Fischingen meiden wir den leichten Anstieg hinüber nach Egringen und fahren an der Gärtnerei vorbei. Die Routenwahl, das Privileg des Tourenleiters. Mappach-Holzen-Riedlingen-Feuerbach, schön, fast ohne Vorkommnis, wenn da nicht in Holzen die Kreuzung Radweg / Strasse nach Hammerstein wäre. Solche Übergänge nicht ganz unproblematisch, besonders wenn nicht gut übersichtlich. Auf der Abfahrt nach Niedereggenen meint Kurt wieder einmal eine Abkürzung nehmen zu können, doch daraus resultiert ein Umweg resp. eine Umkehr. Die Strasse endet in einem Obstgarten resp. Naturweg. In Niedereggenen nach rechts und schon sind wir ausgangs Dorf in Richtung Obereggenen. Eigentlich hatte der Tourenleiter vorgesehen nach Gennenbach zu fahren. Doch wo war die Abzweigung? Auch nur eine Naturstrasse? Kaum.

So fahren wir weiter und biegen in Obereggenen ab Richtung Feldberg. Ob die Anderen das bemerkt haben? Die Gegend ist so schön, dass ein Umweg problemlos hingenommen wird. Auf der Fahrt Richtung Mauchen gäbe es die Möglichkeit, nach Gennenbach zu fahren. Doch das sparen wir für eine spätere Tour auf. Mit Mühe kommen wir in Bad Bellingen am ‚Kuchenbunker‘ vorbei. Der Tourenleiter verspricht einen Halt im Hafenbeizli. Nicht ganz ohne Grund wurde ja Märkt in die Routenwahl integriert. Auf der Fahrt dorthin, in Kleinkembs, schlägt die Defekthexe bei Kurt zu. Er sitzt auf dem platten Hinterrad. Eine Agraffe steckt im Pneu. Hanspeter bemüht sich selbstlos um die Reparatur. Er kommt ja vom Fach. Der Defekt ist recht rasch behoben. Allerdings bemerkt Kurt, dass früher die Defektbehebung mit Collés schneller vorgenommen werden konnte.

Im schönsten Sonnenschein sitzen wir zum Ausklang der heutigen Tour im «Hafebeizli». An Sprüchen und Neckereien fehlt es nicht. Was allerdings fehlt, ist der Kuchen. Es gibt keinen mehr. Alles schon von den Gästen weggeputzt. Für den Notfall hat man ja auch noch einen Müesliriegel mit dabei.

Die heutige fahrt ergibt 72 km, 540 hm. «S’isch wunderschön gsi!»