27. Samschdigstour 06.10.2018 — Laufental/Schwarzbubenland

Von Kurt Kaiser

Webeintrag für den Samstag: bewölkt/sonnig, 23 Grad. Strecke: 75 km / 660 hm; Route: Riehen-Grellingen-Nenzlingen-Blauen-Laufen-Wahlen-Fehren-Roderis-Grellingen-Aesch-Riehen.

Das tolle Herbstwetter lockt offenbar, nochmals auf das Rad zu steigen. So finden sich 11 Personen beim Dorfplatz ein, wovon 3 Gäste. Zwei waren schon früher in Kontakt mit dem VCR. Aus persönlichen Gründen kamen sie nicht zu Ausfahrten. Martin dagegen ist uns bestens bekannt. Zwei bisherige Gästefahrer sind es seit gestern nicht mehr. Hanspeter und André wurden an der gestrigen Monats-versammlung als Mitglieder bestätigt. Auf dem Dorfplatz eingefunden: Bruno, Hanspeter, André, Harald, Gianni, Urs R., Marco, Mike, Pascal; Gäste: Martin, Werner & ? (sorry das ich den Namen nicht weiss, leider war noch ein Gespräch in Pfeffingen nicht mehr möglich, hoffentlich bald ein nächstes Mal…). Kurt nimmt sich das Privileg, von Pfeffingen kommend, in Aesch auf die Truppe zu warten.

Einigen ist die Strecke, vom Laufental, hinauf nach Nenzlingen und weiter nach Blauen nicht bekannt. Sie sind überrascht vom tollen Weitblick ins Schwarzbuben-land und dahinter Passwang und Hohe Winde. Die Abfahrt von Blauen wieder hinunter ins Laufental ein purer Genuss. Gute Strasse, ein paar schöne Kurven. Es fegt richtig. Marco legt sich abwärts richtig in die Riemen. Bei 68/69 km/h begnügen sich die Anderen mit einer erholsamen Talfahrt.

Bruno legt sich noch Schonung auf und fährt in Nenzlingen zurück. Während Pascal sich, wie angekündigt, in Laufen verabschiedet. Wegen Trainingsmangel verzichtet auch Marco auf den Aufstieg Richtung Fehren.

Vorerst fahren wir auf einem schönen Veloweg von Laufen, über das offene Gelände, nach Wahlen. Danach der Aufstieg nach Fehren. Was vorne an der Spitze ablief, ist mir nicht möglich zu beschreiben. Hoffentlich wurde der Ausblick von der anderen Seite der Hügel, Richtung Blauen, wahrgenommen. Oben in Fehren haben alle gewartet, ausgeruht und auf den Letzten gewartet. In der Abfahrt Richtung Grellingen hat Hanspeter seine Qualitäten ausgespielt. Die geschlossene Barriere ausgangs Grellingen brachte eine zusätzliche Verschnaufpause.

Auf dem Radweg Richtung Angenstein, plötzlich ein lauter Knall. Ein unangenehmes Geräusch. Von einem Rad spickt ein Stein, wie ein Geschoss, gegen das Tretlager eines anderen Rades. Kurz danach sitzt Harald auf einem platten Vorderradreifen. Hanspeter hat Übung und hilft bei der Dépannage. Beim Bahnhof Aesch ein neuerlicher befohlener Halt. Doch zu einem Stopp wäre es ohnehin gekommen. Harald hat erneut einen Plattfuss. Er behebt dieser mit einem ausgeliehenen Schlauch. Er soll danach gut zu Hause angekommen sein. Wer fährt noch mit nach Pfeffingen hoch? Leider mussten einige wegen Verpflichtungen den direkten Weg Richtung Riehen einschlagen. Fünf Kollegen führte Kurt, über den AHV-Weg (Namensgebung durch KK, weil weniger steil) via Klus nach Pfeffingen hinauf. Im Garten bei Kurt geniessen wir nicht nur die wärmende Sonne, sondern auch kühle Getränke und feine Wähen.

Wieder ein super Velotag!