Samschdigstour 29.07.2017 – Ferienzeit

Von Kurt Kaiser

Wetter: sonnig, bis 28 Grad. Strecke: Riehen-Muttenz-Liestal-Oristal-Nuglar-St. Panthaleon-Büren-Seewen-Nunningen-Zullwil-Roderis-Grellingen-Riehen. 75 km / 520 hm.

Einige der VCR-Gilde befinden sich in den Ferien. Abwesenheitsgrüsse erreichen uns, u.a. aus Schweden, Bodensee, Berlin. Entsprechend fällt die Teilnahme an diesem wunderschönen Velotag aus. 5 Fahrer finden sich ein, allerdings ein ‚hochwertiges‘ Fahrerfeld: Peter, Gianni, Bruno, Urs R., Kurt.

Bei der Wegfahrt in Riehen ist die Temperatur sehr angenehm, doch mit jedem zurückgelegten Kilometer wird es wärmer. Dies hindert die Gruppe keineswegs, in flottem Tempo voranzukommen. In Pratteln fahren wir entlang der Tramlinie. Kein sehr guter Entschluss. Die vielen Kreuzungen sind richtige Gefahrenherde und fordern eine gute Aufmerksamkeit. In flottem Tempo wird das Oristal in Angriff genommen. War es wohl zu schnell? Bei der Abzweigung nach Nuglar lässt der Tourenleiter die Gruppe anhalten. Er nimmt sich die Freiheit heraus, die Gruppe hinauf nach Nuglar und St. Panthaleon zu ‚jagen‘, währenddessen er die ‚Direttissima‘ nach Büren und den Aufstieg hinüber nach Seewen wählt. Eigentlich eine sehr ‚angenehme‘ Steigung, wenn da nur nicht das Teilstück beim Dorfausgang bis zur grossen Kurve wäre. Unangenehme Steigungsprozente. Danach die Bergfahrt im Schatten der Bäume, sehr angenehm. Am Ende der Steigung findet sich die Gruppe wieder zusammen.

In Seewen beschliesst Bruno die Abzweigung nach rechts, hinunter Richtung Grellingen zu nehmen. Den Motor im Oristal resp. hinauf nach Nuglar/St.Panthaleon überdreht? Die verbleibenden 4 Fahrer bewältigen die vorgesehene Strecke über Bretzwil-Nunningen-Zullwil-Roderis-Grellingen in geschlossener Formation. Die Strecke wird allgemein als sehr schön eingestuft, kaum Verkehr. Das Teilstück Zullwil-Roderis einfach schön. Urs zieht es in Aesch direkt nach Riehen, während das übriggebliebene Kleeblatt die Ausfahrt mit einem Drink ausklingen lassen will. Noch hinauf nach Pfeffingen oder in Aesch? Im Kluserstübli Aesch, wir sitzen offenbar am Stammtisch, gesellt sich bald ein Einheimischer zu uns. Wir erfahren einiges Interessantes über die lokalen Begebenheiten. Das Gespräch muss doch nicht nur immer das Velofahren sein… Einer musste alsdann doch noch die Steigung hinauf nach Pfeffingen fahren.