29. Samschdigstour 20.10.2018 — Fahrt der fallenden Blätter

Von Hanspeter Brack

Zugegeben der Titel ist geklaut, aber nachdem die Wälder vor Wochenfrist, trotz des langen und trockenen Sommers, noch mehrheitlich grün waren, beginnen nun doch die Herbstfarben zu dominieren. Drei der fünf Teilnehmer, Bruno, Pascal, René A., Claude und Werner (Gast), hatten für die anstehenden 75 km ein Zeitfenster von 3 h zur Verfügung. So war dann, zum Leidwesen von Bruno, von Beginn weg ein zügiges Tempo angesagt. Steinen war in Kürze erreicht und der erste Anstieg zur Scheideck wurde in Angriff genommen. Um den Bergpreis lieferten sich Pascal und Claude ein Duell auf Augenhöhe, derweil René hinten mit Atemproblemen zu kämpfen hatte.

Gemeinsam wurde unverzüglich die Abfahrt Richtung Kandern, Riedlingen, zur nächsten Rampe nach Feuerbach, in Angriff genommen. Auch auf der Höhe, zwischen Feuerbach und Niedereggenen, hat die Stimmung von Spätsommer zu Herbst, deutlich wahrnehmbar, umgeschlagen. Die mehrheitlich getroffene Bekleidungswahl, unten kurz oben lang, war nicht verkehrt, Pascal scheint da noch etwas von der härteren Sorte zu sein. Via Obereggenen geht es dann weiter Richtung Feldberg, im Anstieg wiederholt sich das bereits zuvor an der Scheideck beschriebene Szenario. Pascal und Claude vorne, hinten der noch immer mit Atemproblemen kämpfende, aber immer besser in Fahrt kommende, René.

Beim kurzen Halt nach Feldberg beschlossen wir, aus Zeitgründen, Müllheim rechts liegen zu lassen und gleich in die Abfahrt nach Auggen einzubiegen. Trotz rasanter Abfahrt war auf den vorbeiziehenden Wiesen, welche von der Sonne nicht mehr so ausgiebig beschienen wurden, ein leichter Bodennebel zu erkennen. Nach Schliengen und Bad Bellingen stand dann der letzte Anstieg des Tages, von Bamlach über den Golfplatz zur kalten Heerberge, auf dem Programm. In Bamlach hat sich der vorausfahrende Pascal noch etwas «verfranst», konnte aber den Anschluss wiederherstellen. Auf der bis Efringen leicht abfallenden Strecke nach Eimeldingen hat mehrheitlich Pascal das Zepter übernommen, so dass wir uns nach knapp drei Stunden Fahrt, am Weiler Zoll, verabschieden konnten.