2. Samschdigstour 31.03.2018 – Ostern

Von Kurt Kaiser

Der Osterhase muss sich dieses Jahr warm anziehen. So erscheinen auch Alle in ‚lang‘. Der Tourenleiter meint vor dem Start, dass wir eine Streckenänderung vornehmen. Der Weg im Elsässer Wald dürfte vielleicht beim nächtlichen Regen noch nicht abgetrocknet sein.

Auf die topfebene Tour begeben sich: Alice, Johanna, Martin, Urs R., Gianni, Bruno, Kurt und Sven (noch als Gast…). In Rosenau wird uns die Weiterfahrt entlang des Rheins verwehrt. Strasse gesperrt, wegen eines Läufer-Anlasses. Hatten wir das nicht schon letztes Jahr? Hinauf zur Hauptstrasse und weiter geht es via La Chaussée, Löchle nach Kembs. Zum Glück ist der Verkehr erträglich. Warum sind eigentlich die Schachtdeckel immer auf der Höhe der Velofahrbahn? Das ist wohl störender als die Hochzeit auf türkisch, mit langer Wagenkolonne und viel Gehupe. Nach Kembs entschliessen wir uns, auf dem Kanalweg zu fahren. Ohne Verkehr, keine Schachtdeckel. Immer wieder herrlich diesen Weg zu befahren.

Weil es so gut rollt drehen wir nicht frühzeitig Richtung Petit Landau, nach rechts ab, sondern fahren bis zur Strasse Ottmarsheim-Rixheim, um die Rückfahrt durch die wilde Elsässer Hard zu nehmen. Die beim Start ausgesprochenen Bedenken, betreffend Nässe, erwiesen sich als nicht zutreffend. 15 km geradlinig durch die Hard. Kennt jemand eine längere schnurgerade Strasse/Weg? Wild sahen wir keines, doch Spuren von Wildschweinen, die das Strassenbord aufgewühlt hatten. Die Elsässer Hard ansonsten noch bekannt für die Maierisli resp. Maiglöckchen. Doch dafür ist es noch zu früh im Jahr und zudem zu kalt, auch wenn wir auf unserer Fahrt ins Schwitzen kamen.

Nach knapp 2 ½ Stunden sind wir wieder zurück in Riehen. Auf einen Abschlusstrunk verzichten wir, vernünftigerweise. Die Temperatur doch etwas kühl und die Kleidung feucht, vom Schwitzen, auch wenn wir von jeglichem Regen verschont blieben. Im Übrigen in der Agglomeration (u.a. Pfeffingen) hat es geregnet… Distanz 65 km.