4. Samschdigstour 16.03.2019 – Kehrausfahrt

Von Hanspeter Brack, Bilder von André Fürbringer

Sonnig bis 19 Grad lautete die Wettervorhersage. Am Fasnachtsmontag, dem Zeitpunkt der Streckenausschreibung, nach Rückkehr vom Cortège, noch beinahe unvorstellbar. Erfreulicherweise hatten die Wetterfrösche recht behalten und uns offenbarte sich schönstes Frühlingswetter. Bruno animierte das sogar in kurzen Hosen zu erscheinen. Na ja, Sonnenbrand war noch nicht zu erwarten.

Nach einer Fasnacht mit durchzogenem Wetter stand einer Kehrausfahrt bei schönstem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen also nichts im Weg. Als aktiver Fasnächtler, hatte André Zoggeli nun wieder gegen Rennveloschuhe eingetauscht. Laufen tut sich übrigens in beiden ähnlich gut.

Nebst den üblichen Verdächtigen André, Bruno, Claude und Volker gesellten sich, zum ersten Mal in diesem Jahr, zwei Martin’s (Schmutz & Wüthrich) hinzu. Mit unserem Gast Werner machte sich also eine 8-er Gruppe auf den Weg Richtung Oberbaselbiet, wo als höchste Erhebung der Asphof auf dem Programm stand. Auf ausgefahrenen Pfaden, Kraftwerk – Muttenz – Pratteln etc. etc. näherten wir uns Liestal. Ausgangs Pratteln kreuzten wir Hansruedi, Eingangs Frenkendorf kam uns Kurt entgegen. Eigentlich war das zu erwarten, nur wie und wo genau er zuschlägt, war nicht vorhersehbar. Natürlich würde ein kurzer Begrüssungshalt eingelegt. Bruno, schon weitergekommen wie von ihm selbst erwartet, schloss sich nun Kurt an. Gemeinsam wollten sie Jagd auf Hansruedi machen. Den Ausgang dieser Geschichte wird Kurt sicher noch anfügen.

Ohne nennenswerte Ereignisse erreichten wir nach den Zwischenzielen Liestal, Sissach und Gelterkinden die Steigung hoch zum Asphof. Durch den Anstieg wurde das bis dahin kompakte Feld etwas in die Länge gezogen. Wie gewohnt wurde oben bis zum Zusammenschluss gewartet, was allerdings auch nicht lange dauerte. Selbst die Beiden rekonvaleszenten Martin, der eine nach einem Schlüsselbeinbruch, der andere immer noch mit Rückenbeschwerden kämpfend, schlugen sich wacker. Oben angekommen ergab sich ein Gespräch mit einem älteren Radler, der mit seinem E-Bike unterwegs war. Er beklagte das etwas hohe Gewicht seines Velos. Unseren Vorschlag den Akku, zwecks Reduzierung des Velogewichtes, im umgehängten Rucksack zu transportieren, befand er für wenig überzeugend. Auf der Abfahrt nach Wegenstetten kam uns, unser bereits vermisster, treuer Begleiter dieses Frühjahrs, entgegen. Ein satter Gegenwind zwang uns, auch talwärts. kräftig in die Pedale zu treten. In Möhlin verabschiedete sich Martin Wüthrich. Er hatte zu diesem Zeitpunkt bereits gute 70 km in den Beinen und wollte direkt Muttenz ansteuern. Für die Anderen führte die Heimkehr, wie vorgesehen, über das Kraftwerk Möhlin nach Grenzach, wo sich die Gruppe, zufrieden und gutgelaunt, am Zoll, nach kurzer Verabschiedung, in ihre Einzelteile auflöste.

PS. Nach dem friedlichen Treffen bei der Hülftenschanze schickten sich Bruno und Kurt an, Hansruedi auf seiner Reha-Runde einzuholen.Ein Umweg in Pratteln brachte uns arg ins Hintertreffen. Die stetige Fahrweise von Hansruedi liess den beiden keine Chance. Er wurde erst nach dem Kraftwerk Birsfelden von Kurt eingeholt, während Bruno nach dem Grenzzollamt den Weg nach Riehen einschlug.