Samschdigstour

01.06.2019 13:00 Uhr
Dorfplatz
tourensport rennvelo

Am Samstag findet auch die Schwarzbuebe-Rundfahrt statt: Infos Schwarzbuebe-Rundfahrt.

Wetter
schön, sonnig bis 26 Grad
Strecke
ca. 75 km / 630 hm
Route
Riehen – Muttenz – Liestal – Hölstein – Känerkinden – Wittinsburg – Sissach – Liestal – Kaiseraugst – Birsfelden – Riehen
Leitung
Hanspeter Brack

12. Samschdigstour 01.06.19 – Zwei Fraktionen

Von Hanspeter Brack

Wie bei Top Mannschaften auf diesem Niveau üblich reicht die Qualität natürlich auch bei uns aus, um zwei Anlässe gleichzeitig zu bestreiten. So kam es, dass an diesem Samstag die eine Fraktion des VC Riehen schon zu früher Stunde aufbrach, um an der Schwarzbuebe-Rundfahrt teilzunehmen, währenddessen die andere Fraktion, die auf die Namen André, Volker, Urs R., Bruno, Martin und Hanspeter hörte, zur Samschdigstour erschien. Für die Damen wurde die Fahne durch Samira hochgehalten. Samira wurde anlässlich des SattelFest vom vergangenen Jahr von Kurt eingeladen, als Gast an einer unserer Samstagsausfahrten teilzunehmen, wovon sie nun Gebrauch machen wollte.

Im Einverständnis aller Teilnehmer wurde die Route in Gegenrichtung zur Ausgeschriebenen geändert. Damit wollten wir Bruno, dessen Wunsch es war auf ca. 40 km zu kommen, entgegenkommen und ihn bei seinem verzögerten Formaufbau unterstützen. So fuhren wir also der Wiese entlang nach Schopfheim, um irgendwo auf diesem Weg auf die abgebrochene Tour vom letzten Samstag, welche uns über Hasel führen sollte, einzusteigen.

Schon bald nach der Grenze gelang es uns Altherren, welche wir nun mal sind, die Veteranen des RSV Haltingen, obwohl teilweise bereits mit E-Power unterwegs, einzuholen. Bruno kommentierte dies mit der Feststellung, das Mannschaftszeitfahren sei bereits gewonnen. Schon bald danach, ausgangs Maulburg, betrachtete er seine Arbeit als getan und hiess uns, ohne ihn weiterfahren. Zu diesem Zeitpunkt waren ca. 18 km absolviert, inklusive Rückfahrt dürfte er sein angestrebtes Ziel also nahezu erreicht haben.

Für uns ging es, nachdem Schopfheim durchquert war, in die erste Steigung des Tages. Über die anfangs etwas steilere gegen oben hin aber abflachende Strasse schraubten wir uns nach Kürnberg hoch wo uns zwei drei Kehren weiter die Abfahrt nach Hasel erwartete. Eine wunderschöne Abfahrt mit aber teilweise leicht hängenden Kurven und deshalb vorzugsweise doch eher kontrolliert denn wagemutig zu befahren. Nach Hasel bewegten wir uns über ein Flachstück zur B518 welcher wir aber nur über knapp anderthalb Kilometer bis zur Abzweigung Wehr folgten.

In Wehr stand uns die zweite Steigung des Tages bevor, in ihrer Charakteristik genau das Gegenteil zur Ersten. Bis zur ersten Haarnadelkurve, welche sofern es der Verkehr zulässt am besten in der Strassenmitte zu bewältigen ist, noch moderat ansteigend, wächst sie gegen oben zu einer stattlichen Wand an. Für die Mühe entschädigte uns die anschliessende Fahrt über ein kleines Hochplateau ab Dossenbach, gefolgt von einer wirklichen Schussfahrt runter nach Schwörstadt. Unsere Gastfahrerin Samira hatte sichtlich Spass mit uns und bestätigte das auch. Mit zweieinhalbtausend Kilometern in den Beinen und Hochgebirgserfahrung hielt sie locker mit.

Ab Schwörstadt folgten wir mehrheitlich dem Radweg nach Rheinfelden, Nollingen, Degerfelden, Herten. Zwischen Herten und Degerfelden hatte Urs für uns noch den Tipp „Kickerhüttle“ in der Hinterhand parat. Angesichts des ersten Hitzetages des Jahres waren keine grossen Überredungskünste vonnöten, uns zu einer Einkehr zu bewegen. Der Rest ist schnell erzählt, Grenzach-Wyhlen, Grenzach und über den Schmugglerpfad entlang dem Hörnli nach Riehen. Ich denke ich spreche für alle, wenn ich abschliessend sage: Samira wir würden uns freuen dich wieder zu sehen.

Tagesleistung 65 km / 552 hm.

PS: Wir sind natürlich gespannt wie es der Schwarzbuebe-Fraktion ergangen ist.