Velo-Club Riehen

Jetzt anmelden für die Veloferienwoche 2019

Datum
11.05. – 18.05.2019
Ort
Joyeuse (Ardèche/Cévennes) – nordwestlich von Vallon-Pont-d’Arc
Hôtel
Les Cèdres, Joyeuse
Preise mit Halbpension (Indikation):
DZ: € 65.00 + taxe séjour € 0.90/Person/Nacht
EZ: +€ 20.00/Person/Nacht

Nicht-VCR-Mitglieder zahlen CHF 50.– in die Vereinskasse.

Es ist eine wunderschöne Gegend. Über die Ardèche Worte zu verlieren erübrigt sich wohl. Der westliche Teil in die Cevennen dürfte vielen weniger bekannt sein. Schöne Radtouren sind uns in der Gegend gewiss. Die Touren werden dem Leistungsvermögen der Teilnehmer angepasst.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt und richtet sich nach der Zimmerverfügbarkeit. Bei Interesse wird um baldmögliche Meldung gebeten. Meldung an info@vcriehen.ch mit Betreff «Veloferienwoche 2019».

Grillfest am Eisweiher

Von Marion Schemmelmann

In den Berichten über das Wetter wurde uns ein ziemlich düsterer Freitag prophezeit. Die Frage: was wird aus unserem Grill Hock? Werden dann ein paar unverwüstliche kommen und der Rest zieht es vor doch lieber zu Hause zu bleiben? Abwarten. Freitagmorgen - der Himmel ist überzogen von einem wunderschönen Blau. Die Sonne strahlt, als freue sie sich mit uns. Das Orga Team, bestehend aus Luzi, Ben und Marion traf sich rechtzeitig am Eisweiher um entsprechende Vorbereitungen zu treffen. Es wurden die Tische und Stühle aufgebaut, der Grill vorbereitet und die Getränke kalt gestellt. Und schon kamen pünktlich um 17 Uhr die ersten Gäste.

Und wenn man schon auf einem Grillfest ist, stellt sich beim Duft von Steaks und Würstchen ganz schnell der Hunger ein. Unser Grillmeister Ben hatte die Sache fest im Griff und niemand musste befürchten nicht satt zu werden. Die vielen mitgebrachten Salate waren lecker, und auch hier griff Jeder gerne zu. Damit aber nicht genug. Es gab auch noch einen großen Tisch mit Kuchen zum Dessert. Und so saßen Jung und Alt gemütlich beisammen und tauschten Veloerlebnisse, - geschichten aus, egal ob auf dem Rennvelo oder dem Bike.

Das Orga Team hat sich gefreut, dass so viele gekommen sind um gemeinsam den Abend mit uns zu verbringen. Es hat uns Spaß gemacht — Danke an Euch alle!

23. Samschdigstour 08.09.2018 — Tandemfahrt

Von Kurt Kaiser

Ideales schönes Wetter an diesem Wochenende, einladend für eine Velofahrt. Doch finden sich lediglich 4 Fahrer auf dem Dorfplatz ein. Hanspeter, Manni, Bruno und Kurt. Wo sind sie geblieben? Kaum anzunehmen, dass der VCR-Grillplausch vom Vorabend Einfluss auf die Beteiligung hatte. Einige sind in den Ferien, von Anderen weiss man, dass sie einen Ausflug in die Berge machten. Man hat so seine vielfältigen Interessen.

Von den 4 Gestarteten blieben schon nach kurzer Fahrt nur noch Zwei übrig. Zwei wendeten bereits in Inzlingen resp. Adelhausen, wohl nicht ganz freiwillig. Ursache gesundheitliche Indisposition und ein Kettenproblem. Ja, die Ketten für 11-fache Ritzel lassen sich kaum noch mit herkömmlichen Methoden, sprich Werkzeug, wechseln. Der Fachmann grüsst…

In vorbildlicher Art bemühte sich Hanspeter ein angemessenes Tempo anzuschlagen, so dass es auch für Kurt eine genüssliche Ausfahrt wurde. Die gewählte Route mit wunderschönen Streckenabschnitten. Inzlingen-Adelshausen immer wieder toll zu fahren, durch den Wald und den vielen Kurven. Auf der Abfahrt nach Minseln wurden wir leider durch einen Viehtransporter und einige Autos ausgebremst. Dafür war die weitere Fahrt nach Nordschwaben, Dossenbach und weiter nach Schopfheim, bei diesem herrlichen Wetter, ein wahrer Genuss, landschaftlich einfach schön. Vorne weg Hanspeter und quasi auf dem Sozius Kurt.

In Schopfheim durfte der Schreiberling doch mal ganz kurz Führungsarbeit leisten. Danach steuerten wir Enkenstein an und fuhren über Weitenau, Hofen nach Schlächtenhaus. Wer Hanspeter kennt, kann sich wohl ausdenken, wie das Tempo auf der Fahrt Richtung Steinen, auf der leicht abfallenden Strasse, war. Das Hinterradfahren wurde so auch zum Genuss für den ‚Alten‘, gelernt ist gelernt. Danke! Im Beizli, an der Wiese, liess sich das Duo nicht nehmen, einen kurzen Halt einzuschalten. Eine lebhafte Diskussion über Radsport, Taktik, der Vuelta und einigen anderen Themen liessen die Pause schnell vorbei gehen. Die Fahrt entlang der Wiese, wie gewohnt, sehr zügig. Am Ende 66 km auf dem Tacho. Eine wundervolle Samschdigstour.

22. Samschdigstour 01.09.2018 – Ausfahrt mit Renntraining

Von Martin Schmutz

Kühl aber trocken und von der Präsenz eine reine Gentlemen Ausfahrt. Hanspeter, Bruno, Manfred und der Schreibende treffen sich um 13 Uhr beim Sammelplatz. Wir warten noch auf eventuelle Nachzügler, aber niemand erscheint. Wir fahren in sehr flottem Tempo über Birsfelden, wo abmachungsgemäss Hansjürg auf uns wartet, via Muttenz, Liestal nach Sissach. Angeführt, wie übrigens auf der ganzen Tour, durch Hanspeter.

Ein Versuch von HJ das Tempo etwas zu drosseln, ist nicht nachhaltig. Weiter über Gelterkinden, Rotenfluh zur Steigung nach Ammel (Anwil), über die Hochebene zur langen, verdienten Abfahrt nach Frick. Der Sommer scheint vorbei und ich bin froh, die Windjacke anziehen zu können. Auch zwei drei Tropfen Regen sind spürbar. Bis nach Frick Vierer Mannschaftszeitfahren ohne Positionswechsel- Danke an Hanspeter für die grosse Führungsarbeit.

Weiter geht es zurück Richtung Riehen, leider nicht ohne Panne. Ein Durchschlag und mein Hinterrad ist platt. Mit vereintem Material und vereinten Kräften wird das Rad repariert. Kaum wieder flott unterwegs erneut Probleme. Durch eine Art Algorithmus macht sich die elektronische Schaltung bei Hansjürg selbständig. Auf und ab aber sehr unkontrolliert und laut wechselt das Rad die Gänge. In Möhlin findet ein Radrennen statt und HJ klinkt sich aus um bei einem der zahlreichen Materialwagen Hilfe zu holen. Offensichtlich erfolgreich, mindestens für die sichere Heimfahrt, wie er mir telefonisch bestätigt hat.

Wir überqueren den Rhein und fahren auf der badischen Seite weiter. Mit einem Angebot von Kaffee und Kuchen will uns Mani noch über den Rührberg locken. Aus Zeitgründen müssen wir das verlockende Angebot aber ablehnen. Nach gut dreieinhalb Stunden sind wir zurück. 93.6 km und 684 hm. Schön wars.

PS: Die Gruppe VCR wurde in Möhlin gesichtet. So wurde es an Kurt rapportiert, der oben an einer Brücke über die Autobahn seinen Streckenposten für das Einzelzeitfahren des GP Rüebliland verrichtete, im Dienste des Radsportes.

Alb-Traum

Von Andreas Zeller

Nach Ausflügen in den Schwarzwald, das Elsass und der Pfalz kam dieses Jahr die Region “Schwäbische Alb” ins Visier der 2Tages-MTB-Tourenplaner des VCR. Die Alb ist ein langgezogenes Mittelgebirge das sich ungefähr von der Donauquelle bis zur bayrisch-württembergischen Grenze bei Ulm erstreckt. Der - sehr einfallsreich - Albsteig-Hauptweg 1 (HW1) genannte Trail führt grösstenteils an der Abbruchkante der Albhochebene entlang und bietet unzählige schöne Aussichten auf die Gegend um Tübingen und die bekannte Burg Hohenzollern, aber auch schwindelerregende Blicke den sogenannten “Albtrauf” hinunter.

Die besondere Herausforderung für unsere erfahrenen Tourenplaner Patrick und Rainer bestand dieses Jahr in der Logistik, denn wir wollten nicht wie in den Jahren zuvor eine Rundstrecke fahren, sondern mit dem Zug an den Startort kommen und vom Zielort wieder mit den Autos zurück nach Riehen. Nicht trivial, aber schlussendlich war klar: Autos am Freitag Abend in der Waagenstadt Balingen parken, mit dem Zug nach Reutlingen, dort erste Uebernachtung. Am nächsten Tag mit dem Bummelbähnchen nach Neuffen und dann mit den Bikes die 60km / 2000 Höhenmeter in Angriff nehmen. Die erste Etappe sollte am Rossberghaus enden, dessen Wirt mehrfach “gedroht” hatte: warme Küche nur bis 19h! Für Sonntag waren heftige 85 km / 2500 hm auf dem Programm mit Ende in Balingen.

Leider fielen Patrick und Svenja kurz vor Start mit gesundheitlichen Problemen aus, während Mauro und Marco der Terminkalender einen Strich durch die Rechnung machte. Freitagabends wurde die zweite Aufgabe (kulinarische Exkursion) angegangen: ja, Zwiebelrostbraten, Kässpätzle und Maultaschen aus der schwäbischen Küche wurden für “gut” befunden. Samstags kurbelten also Andreas, Rainer, Kai, Jonas, zeitweise Svenja und Andi durch den nebligen Morgen um das erste Highlight, die Burg Hohenneuffen abzuhaken. Nach einem kurzen Rutschtest (feuchter Kalkstein und nasse Wurzeln sind tatsächlich glitschig...) und einer angenehmen Abfahrt konnte ein zweites Frühstück in der Fachwerkstadt Bad Urach nicht schaden. Wiederholt wurden wir von gutgelaunten Locals auf unsere Trikots (VC Riehen) bzw. Velos angesprochen. Svenjas Rückenprobleme wurden zu stark und sie fährt auf der Strasse zurück. Der Rest gab sich Mühe, im Magen wieder Platz für weitere Köstlichkeiten zu schaffen und kurbelte buchstäblich über Stock und Stein weiter bis zum Schloss Lichtenstein. Erstaunlich, wie anstrengend die Fahrerei über die Wurzeln ist: trotz des ebenen Höhenprofils muss man ständig treten wie an einer 10%igen Asphaltsteigung.

Bei der verspäteten Mittagsrast waren die Augen mal wieder grösser als der Appetit und einige Teilnehmer hatten Mühe, die Riesenportion Kasspätzle zu vernichten… Ob wir wohl wieder Platz im Magen schaffen können bis um spätestens (sic!) 19h das Nachtessen serviert wird? Der geneigte Leser mag es ahnen: JA, logisch! Besonders der letzte Bergsprint zum Rossberghaus hat nochmal alle Energiereserven geleert und nach einer erfrischenden Dusche hiess es “En Gueta”. Dass man koffeinhaltige Heissgetränke auch nach dem ABENDessen zu sich nehmen kann, hatte sich allerdings bis in diese abgelegene Ecke der Welt noch nicht herumgesprochen, so dass Mauro einen mittelgrossen Aufstand erzeugen musste um zu seinem Espresso zu kommen. Der Abend war gerettet und mit Turm-Sicht auf einen wunderschönen Sonnenuntergang gingen wir früh in unseren einfach gehaltenen Betten.

Um eine realistische Chance auf die vollen 85km zu haben, gings am Sonntagmorgen nüchtern (!) um 7h los, Svenja organisierte ein Z’nüni am vereinbarten Treffpunkt Talheim - dem einzigen Dorf in der Gegend dass nicht auf “-ingen” endet. Nach ein paar knackigen Schiebepassagen und einer genialen Abfahrt ins Killertal (heisst wirklich so…) war der Koffeinspiegel bis Jungingen wieder auf ein bedenkliches Niveau gesunken. Eine Katastrophe bahnte sich an: keine der drei Gaststätten war um diese Zeit geöffnet! Doch nach ein bisschen Betteln in der Sprache der Eingeborenen (die Welt ist klein...) konnten wir den Adlerwirt überzeugen, uns mit Getränken zu versorgen. So geht wahre Gastfreundschaft!

Gefühlte 4000 Höhenmeter später mussten wir feststellen, dass die angepeilte Wirtschaft am Raichberg zwecks Ferien geschlossen hatte - zum Glück bot sich der nahegelegene Zollersteighof als Alternative an. Frisch gestärkt konnten wir weitere Trails unter die Stollen nehmen. Probleme mit Spaziergängern oder Wanderern waren übrigens durchgängig Fehlanzeige: gegenseitige Rücksichtnahme und ein freundliches “Grüss Gott” und “Dankeschön” machen die bürokratische 2-Meter-Regelung überflüssig.

Beim Traktor-Treff in Burgfelden konnten wir noch ein paar schöne Oldtimer sehen (die aber leider noch keine Russfilter hatten) bevor sich die Gruppe im Eyachtal aufspaltete weil ein paar Teilnehmer früh wieder in Riehen sein mussten. Für die verbliebenen 3 Radler bot der Lochentrail einen krönenden Abschluss des VCR-Wochenendes.

Tag der Vereine 2018

Von Lucius Humm

Eindrücke vom Tag der Vereine vom vergangenen Samstag, 25. August 2018. Ein herzliches Dankeschön an André Gautschi von v-cool.ch für das tolle Mixervelo.

SattelFest 2018

Von Lucius Humm

Am Sonntag, 19. August waren wir mit dem Velomixer und unserem Rollensprint am SattelFest vertreten. Der super Anlass, organisiert vom Sportamt Basel-Stadt, zog vor allem mit der Auktion von über 100 Velos viele Besucherinnen und Besucher ins Werk 8 im Gundeldingerfeld.

Rangliste Rollensprint

21. Samschdigstour 19.08.2018

Von Kurt Kaiser

Für den heutigen Tag waren 28 Grad und sonnig voraus gesagt. Zudem zeigte der Wetterradar etwas Niederschlag, ca. 11 Uhr. Alles Fehlanzeige. Dennoch der Start um 9 Uhr morgens war gut gewählt. Eine schöne Tour, bei idealem Wetter und Temperaturen.

Auf dem Dorfplatz finden sich 11 Teilnehmer ein. Zwei Pascal und der junge Valentin begeben sich allerdings auf eine eigene, schnelle Tour. Die vorgesehene Route ins Laufental und danach nach Fehren-Nunningen-Gempen nehmen in Angriff: Nina, schön wieder mal dabei zu sein, sie bringt gleich noch eine Gastfahrerin mit, Nadia, Martin, Hanspeter, Urs R., Gianni, Hansjörg, Heinz, Kurt. In Münchenstein gesellt sich noch Alice zur Gruppe. Die angeregte Kommunikation in der Gruppe lässt daraus schliessen, dass das Tempo angemessen ist. Über Grellingen-Zwingen-Breitenbach gelangen wir nach Büsserach, an den Fuss der Steigung, hinauf nach Fehren. Wir machen einen kurzen Halt, um die Befindlichkeit von Nina abzuklären. Auf Grund der langen Rennveloabstinenz wollte sie nicht die ganze vorgesehene Strecke mitfahren. Sie fühlt sich gut und der Rücken verhält sich ruhig.

Mit 2 Domestiken, Martin und Hansjörg, an ihrer Seite, fährt sie auch die Steigung nach Fehren resp. Nunningen. Auf dem Dorfplatz in Seewen nochmals ein kurzer Stopp. Wasser wird am Brunnen nachgetankt. Urs, Martin, Nina und Nadia beschliessen über die Pony-Ranch direkt nach Grellingen hinunter zu fahren.-Vorgesehener Treffpunkt ‚Rossbolle-Beiz‘, Schänzli. Die Übrigen der Gruppe fahren hoch nach Hobel (Hochwald) und danach nach Gempen. Die Fahrt über die Hochebene nach Hochwald wunderschön., wie auch die Abfahrt von Gempen nach Dornach. Immer eine schöne Belohnung nach erklommenen Höhenmetern. Im gemütlichen Beizli, auf dem Schänzli, trifft man sich wieder. Bei einem gemütlichen Hock und einem kühlen Drink lassen wir die schöne Ausfahrt ausklingen, bevor wir uns Richtung Riehen resp. Basel auf den Heimweg begeben. Zu bemerken wäre noch der neu gemachte Weg am linken Birsufer, hinter dem Schwimmbad durch, ein Fahrvergnügen, verglichen mit der dem holperigen Kilometer-Weglein von St.Jakob bis zum FCB-Campus.

Tagesleistung: 73 km / 680 hm.

20. Samschdigstour 11.08.2018 – Blau/Weiss

Von Kurt Kaiser

Was für ein schönes Bild am Samstagmorgen 9 Uhr auf dem Dorfplatz. Alle in den neuen blau/weissen Trikots. «S’macht e gueti Falle.»

Sieben Unentwegte finden sich um 9 Uhr ein: René, Urs, Martin, Heinz, Gianni, Sonja und Kurt. Eigentlich hätten es 8 Teilnehmer sein können. Bruno fand sich auf 10 Uhr auf dem Dorfplatz ein. Warum das? Der Schuldige ist der Tourenleiter, er hatte ursprünglich die Ausfahrt auf 10 Uhr programmiert, den Zeitpunkt jedoch kurz danach nochmals geändert. Man befand, dass bei 10 Uhr auch der Nachmittag «verloren» geht. Nur dumm, dass Bruno dazwischen die Ausschreibung auf der Webseite konsultierte. Vielmals Entschuldigung!

In angenehmer Fahrweise geht es Richtung Kandern, alles schön auf den Radwegen. Der Aufstieg Richtung Scheideck resp. Endenburg angenehm zu fahren. Heinz schaltet seinen Nähmaschinengang ein und wirbelt die Steigung hoch. Schlicht bemerkenswert. Auf der Höhe Endenburg leider keine Alpensicht. Die Abfahrt Richtung Hofen ein wahrer Genuss, gute Strasse. Das Strässchen zum Schillighof fahren wir für einmal in entgegengesetzter Richtung. Kein Auto, herrlich. Beim Kreisel in Maulburg fährt der Führende gleich links in die Steigung Richtung Adelshausen. Vorgesehen war zwar Hölstein-Adelshausen. Daher resultieren am Ende der Ausfahrt lediglich 70 km, anstatt der vorgesehenen 75 km. Spielt es eine Rolle? Oben angekommen beschliessen wir einen Abstecher nach Obereichsel zu machen, für einen gemütlichen Erfrischungsstopp bei «Elke», auf der Terrasse. Die fehlenden 5 km im Tagespensum kompensieren wir, mit dem Abstecher nach Eichsel, mit etwas mehr Höhenmeter. Bei «Elke» sind alle Tische fein säuberlich für Gäste zum Mittagessen gedeckt. Ob da die verschwitzen Velofahrer noch Willkommen sind? Eine gut gelaunte und aufgestellte Serviertochter heisst uns willkommen und im Nu waren die Gedecke abgeräumt. Da haben wir doch schon Anderes erlebt.

Die Rückfahrt durch den Hagenbacherwald resp. von Ottwangen Richtung Waidhof, wie immer ein Genuss. In rasanter Fahrt meistert die geschlossene blau/weise Formation die vielen Kurven durch das schöne Waldgebiet. Einfach super!
Eine wunderbare Samschdigstour und nach den heissen Tagen, bei angenehmer Temperatur.

19. Samschdigstour 04.08.2018 – Hitzefahrt

Von Kurt Kaiser

Was für ein Sommer, heiss, heiss! Seit mehreren Wochen kaum ein Regentropfen. Die für Samstag angesagten 36 Grad Wärme führen dazu, dass wir die Ausfahrt auf 08 Uhr verlegen, sodass wir vor Mittag wieder zu Hause sind. Eine weise Massnahme. Auf der Fahrt zum Dorfplatz, den Kohlistieg hoch, könnte man meinen, dass wir im tiefen Herbst sind. Unglaublich was da an Laub am Strassenrand liegt. Wie ich später vernehme, wurde der Kohlistieg auch in der Tagesschau des Fernsehens gezeigt. Alles leidet unter der Hitze. 8 Velozipeden, -zipedinnen, finden sich dennoch zur samstäglichen Ausfahrt ein. Die Frauen geben offensichtlich die Antwort, auf die Frage im letzten Bericht ‚wo bleiben die Radsportdamen‘? Johanna, Daniela und Sonja geben den männliche Fahrern Geleit, welches sind: Bruno, Hanspeter, Martin, Kurt und als Gast Daniel (VC Spalen).

In Anbetracht der Hitze wurde ein schattiger Parcours ausgewählt. Wir fahren über Weil auf die französische Seite, Richtung Kembs, dem Rhein-Rhône Kanal entlang, danach zurück durch die Elsässer Hard. Schon bald übernimmt die ‚Lokomotive‘ Hanspeter das Kommando, heute mit einem Nostalgie-Stahlrahmen. Wunderschön! Die feinen Stahlröhrchen eine Augenweide. Das Tempo auf dieser topfebenen Strecke nicht langsam, was natürlich zu befürchten war. Oder war dies die moderate Geschwindigkeit, welche seitens des Tourenleiters gebeten wurde? Weil ein zügiges Fahren doch auch Spass macht, hat sich niemand beschwert. Hektik kam nur einmal kurz auf. Ein Schachtdeckel, mit etwas viel Niveauunterschied, wurde nicht angezeigt. Es schepperte, aber zum Glück kein Reifenschaden.

Weiter voraus kommt eine Radfahrergruppe in Sicht, dahinter ein einzelner Fahrer, mit weiss/blauem Trikot. Carmelo wartete auf der Strecke auf uns. Kurz danach schliessen wir zur vorderen Gruppe auf, Der VC Paloma Basel ist auch auf einer Ausfahrt. Einige Gesichter sind uns bestens bekannt, u.a. auch unser Doppelmitglied Ronald. Entlang des immer wieder wunderschönen Radweges entlang des Rhein-Rhône-Kanal fahren sie mit uns mit. Doch hinten hinaus dürften wohl einige Probleme gehabt haben, mit zu halten. Sie haben Habsheim angesteuert und danach den Rückweg, wohl entlang der Strasse Mülhausen-St.Louis, gefahren. Unsererseits haben wir den Rückweg, im Schatten der Bäume, in der Elsässer Hard gewählt, in weiser Voraussicht. In der Hard kommen wir zu einer ungeplanten Verschnaufpause. Hanspeter fehlt. Die Defekthexe hat bei ihm zugeschlagen.

Über das Stauwehr Kembs peilen wir das Hafenbeizli am Kanal an und beschliessen die Ausfahrt mit einem kühlen und verdienten Erfrischungstrunk. In Haltingen zeigt uns Gastfahrer Daniel eine neue Variante, um unter der Eisenbahnbrücke durchzukommen. Diese Variante, auch wenn verkehrstechnisch für Radfahrer vorgesehen, dürfte kaum in zukünftigen Streckenplänen Aufnahme finden. Daraus resultierte letzten Endes noch eine kurze Fahrt Naturweg, um auf den Friedhofweg zu gelangen, sehr zum Unverständnis von Johanna. Ihr sauberes Rennrad hätte staubig werden können. Gastfahrer Daniel gönnte sich noch eine Zusatzschlaufe nach Kandern. All die Anderen nach der 75 km Fahrt wohlbehalten in Riehen zurück.

Schweisstreibend, aber schön war's.

Überraschende Hilfsbereitschaft

Von Bruno Wüest

Schon um 7 Uhr früh wegen der Hitze zum Training gestartet. Nach 13 Km hocke ich hinten auf einem Platten. Scheisse, aus der Collé-Generation stammend tue ich mich ohnehin schwer einen Schlauch an einem Pneurad zu wechseln und seit ca. 10 Jahren hatte ich mit Pneuräder überhaupt keinen Platten mehr.

Kaum das Velo abgelegt, hält ein vorbeifahrender Radsportkollege an und frägt nach der Ursache. Nur Platten, sie dürfen weiter fahren. Der sportliche Herr lässt sich nicht abwimmeln und will mir unbedingt helfen. Das ist sehr nett und ich reiche ihm die Hand zur Begrüssung. Da bemerke ich dass die Ameise, unter Helm und Brille, sich als Hansjörg Keller entpuppt.vKraftvoll und Kompetent langt er zu und wechselt mit praktisch im Alleingang denvSchlauch inklusive Pumpen. Meine „Bürofingerli“ bleiben verschont. Als Dank entschliesse
ich mich mit ihm die etwas kleinere Tour gemeinsam zu absolvieren.

Hansjörg du bist ab sofort zum Edeldomestiken befördert, mit dir als Helfer würde ich die Tour de France fahren. Vielen Dank für deine spontane Hilfe, ich bin stolz solche Clubmitglieder als Radsportfreunde zu haben.

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